II. Vatikanisches Konzil – Jahr des Glaubens

Vor fast auf den Tag genau 50 Jahren wurde in Rom das II. Vatikanische Konzil eröffnet. Papst Johannes XXIII. wollte damit die Kirche für die Welt und die Welt für die Kirche öffnen. Das ist ihm und dem Konzil gelungen. Erst das Konzil hat es ermöglicht, dass sich „Laien“ (so nennt man in der Kirche alle, die nicht geweiht sind) in der Kirche engagieren. Seelsorge durch theologisch ausgebildete Pastoralreferenten und Gemeindereferenten und auch Seelsorge durch Gemeindemitglieder, die sich ihrer Kirche verbunden fühlen und ihre Talente, Zeit, Kraft, Mühe und Lebenserfahrung einbringen, wären vor 50 Jahren noch undenkbar gewesen. „Seelsorge mit und durch Senioren“, wie sie heute praktiziert wird, ruht auf dem Fundament, welches damals gelegt wurde. (Persönlich kann ich sagen: Ohne Konzil gäb es mich nicht als Seelsorger). Dass wir heute – auch ohne Priester – Gottesdienst feiern können, weil sich Laien dafür engagieren; dass den Kranken durch Kommunionhelfer die Kommunion nach Hause oder ins Krankenhaus bzw. Seniorenheim gebracht werden kann, ist eine Frucht des Konzils. Nicht zu vergessen, der liturgische Aufbruch durch eine verständlichere Form und Sprache der Gottesdienste.

In diesem Jahr feiern wir das Jubiläum mit einem Jahr „Jahr des Glaubens“. Dazu gibt es viele Veranstaltungen. Unser Bistum hat dazu eine Internetseite ( www.50-jahre-vatikanum.de ) eingerichtet. Dort finden Sie Informationen, Hinweise und Anregungen dazu.

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