An Demenz Erkrankte und ihre Angehörigen – eine Aufgabe für die Gemeinde?!

Immer mehr Menschen – vor allem alte – erkranken an der einen oder anderen Form von Demenz. Diese Krankheit löst erst einmal Angst und Schrecken aus, weiß man doch über die vielfältigen Belastungen, die damit verbunden sind. Viele Angehörige nehmen unglaublich viel auf sich, um ihr an Demenz erkranktes Familienmitglied so lange wie möglich zu Hause zu versorgen. Um dieses Anliegen auch umsetzen zu können, gibt es vielfältigste Unterstützungsmöglichkeiten. Alllerdings wissen viele nicht um diese Möglichkeiten;  zudem gibt es eine Scheu, damit den Kreis der Familie zu verlassen und von außen Hilfe zu erbitten.

Auf der anderen Seite ist es eine sehr ursprüngliche Aufgabe für eine christliche Gemeinde, sich um die Kranken zu sorgen. Gerade mit Blick auf die immer älter werdende Gesellschaft stellt sich diese Aufgabe in immer stärkerem Maße. Im Kreis der Seniorenbeauftragten der Pfarreien und der Kommunen haben wir erste Möglichkeiten erarbeitet.

Mit der Gemeinde Oberneukirchen wird jetzt auf die Initiaitive des Pfarrgemeinderates hin ein erster Schritt gegangen. An einem Vortrags- und Diskussionsabend wollen wir (nach einer kurzen Information über die Demenzerkrankungen) Unterstützungsmöglichkeiten überlegen. Der Abend findet am 9. April 2013 um 19.30 Uhr beim Holzmannwirt statt.

Wenn auch andere Gemeinden an einer solchen Veranstaltung Interesse haben, melden Sie sich bitte bei mir.

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