Aktivierungstherapie für Menschen mit Demenz – MAKS

Von einer Beschäftigungstherapeutin in einem Seniorenheim bin ich auf eine neue Methode im Umgang mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind, aufmerksam gemacht worden: die sog. „Maks-Therapie“.

„Maks“ steht dabei für: motorisch – alltagspraktisch – kognitiv und spirituell. In all diesen Bereichen wird der leicht bis mittelschwer Demenzerkrankte aktiviert, seine noch vorhandenen Fähigkeiten gestärkt, seine Bedürfnisse auf diesen Ebenen beantwortet. Mich freut es, dass auch die spirituelle Dimension von Menschsein darin aufgegriffen wird. Hier zeigt es sich besonders, dass dieses Konzept in der Diakonie in Neuendettelsau entwickelt wurde. Wissenschaftlich begleitet wurde es durch die Universität Erlangen. Der Zeitaufwand beträgt laut der Therapeutin nicht mehr als bei den herkömmlichen Methoden. Der Effekt sei jedoch ungleich größer, weil mehrere Seiten gleichzeitig angesprochen würden. Außerdem richtet sich der Blick eben nicht mehr auf die Defizite, sondern auf die erhaltenen Ressourcen und vermittelt so Erfolge, Freude, Stolz.

Mittlerweile ist ein Buch veröffentlicht worden mit beiligender DVD. Der Titel lautet: Aktivierungstherapie für Menschen mit Demenz – MAKS: motorisch – alltagspraktisch – kognitiv – spirituell, mit www.pflegeheute.de-Zugang [Taschenbuch]

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