Marie Luise Kaschnitz: Adam und Eva

Gestern bin ich auf eine kleine Erzählung gestoßen: „Adam und Eva“ von Marie Luise Kaschnitz.

Darin beschreibt sie das Erstaunen Adams über die Entdeckung, dass er einmal sterben werde. Unsicherheit und Angst machen sich bei ihm breit und verschließen ihm den Mund. Als er sich schließlich eines Nachts aufraffen kann, um mit Eva zu reden, entdeckt er, dass sie das schon lange weiß. Alle seine Sorgen, alle seine Zweifel hat sie schon durchlebt und ist zu großer Gelassenheit gelangt. Das hilft dann auch Adam, wieder von Herzen lachen zu können.

Mir hat diese Geschichte deshalb so gut gefallen, weil sie auch bei mir wieder mal diese Gelassenheit bestärkt hat, dass ich den Tod nicht fürchten muss, sondern auf das Paradies, das Himmelreich, die Nähe Gottes vertrauen darf.

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