Bericht von den Seniorenbeauftragten

Die Informationsabende für die Seniorenbeauftragten der Pfarreien und der Kommunen haben nun schon eine langjährige Tradition. Immer wieder geht es uns darum, die Arbeit der Seniorenbeauftragten zu unterstützen, zu verbessern, manchmal sogar erst zu ermöglichen. Ein wesentlicher Faktor sind dabei die konkreten Hilfsmöglichkeiten, die wir (Alfons Wastlhuber von der Freiwilligenagentur Ehrensache e.V. Mühldorf und ich als Dekanatsaltenseelsorger) den Seniorenbeauftragten vermitteln.

Diesmal waren Frau Huber und Frau Czopko vom BRK bei uns zu Gast. Sie stellten uns den Hausnotruf vor, seine Einsatzmöglichkeiten, seine Finanzierung, seine Wirkung, das Leben sicherer zu machen. Auch die Angehörigen erhalten ein großes Stück an Sicherheit, wenn sie ihren alleinlebenden Angehörigen so versorgt wissen.

Ein zweiter großer Tagesordnungspunkt war die Lebenssituation der Hochaltrigen. Hier berichtete Frau Faust vom Erzbischöflichen Ordinariat München, Abt. Seniorenpastoral, von einem Fachtag „85+ – überraschend anders“. Frau Faust stellte vor allem die Potenziale und die Bereitschaft der Senioren in den Vordergrund, die am gesellschaftlichen Leben ihrer Gemeinde und auch ihrer Familie regen Anteil nehmen und z. T. mitgestalten wollen. Schon ein Besuch bei diesen Hochaltrigen zu Hause kann diese gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen und bedeutet für die Senioren, dass sie wertgeschätzt werden mit ihrer Lebenserfahrung, mit ihrem Interesse, mit ihren Engagement.

Weitere Informationen lieferte Herr Burger vom Landratsamt Mühldorf zur Wohnraumberatung, zur finanziellen Unterstützung durch Spendenvereine (siehe meine Hilfenetzwerkliste) und zu Vorträgen durch die Polizei zu Seniorenthemen. Als Vorhaben besprachen wir eine gemeinsame Exkursion zum Thema: „Unterstützungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige“ sowie einen möglichen gemeinsamen Internetauftritt.

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