Monthly Archives: Februar 2017

Kleine Impulse zur Fastenzeit 2017

In der kommenden Fastenzeit gebe ich immer wieder kleine Impulse zum Meditieren. Ich benütze dabei Textzeilen von Liedern aus dem neuen Gotteslob (GL) und stelle ein Bild daneben, das Sie betrachten können. Aber selbstverständlich können Sie auch die Gegenstände „in natura“ anschauen und so noch mal mehr Sinnesorgane aktivieren als lediglich die Augen. Und bei den Liedern lohnt es sich, den ganzen Text zu lesen. Ich benütze aber nur eine oder zwei Zeilen, um den Blick auf diesen Aspekt zu lenken.

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Ich steh vor Dir mit leeren Händen, Herr.

Hast Du mit Namen mich in Deine Hand, in Dein Erbarmen fest mich eingeschrieben?

Sprich Du das Wort, das tröstet und befreit.
(GL 422)

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Leben mit Demenz in Fischeln

Durch die ARD-Fernsehlotterie bin ich auf das Projekt „Leben mit Demenz in Fischeln“ aufmerksam geworden. In diesem Projekt des Arbeiter-Samariter-Bundes gibt es eine Vielfalt von Aktionen und Aktivitäten, die zum Ziel haben, das Zusammenleben von Demenzerkrankten und Gesunden zu ermöglichen. Wer sich darüber näher informieren will, findet alles auf der Seite: http://duesseldorf.asbnrw.de/angebote/fuer-senioren/quartiersprojektfischeln.html

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Die „Co-Demenz“ der Angehörigen

Bei unserem IKS-Kurs für pflegende Angehörige von an Demenz Erkrankten haben diese beschrieben, wie sie die Krankheit erleben und wie sie selber davon betroffen sind, wenn auch nur mittelbar.

Mich hat das sehr an meine Arbeit mit Suchtkranken und ihren Angehörigen erinnert. Auch die können sich dieser Krankheit nicht entziehen und werden vom Erkrankten nolens-volens, also ungewollt-gewollt in ihre Krankheit verstrickt. Sie entwickeln eine erhöhte Sensibilität für die Erkrankung und den davon unmittelbar Betroffenen und versuchen, das zu kontrollieren. Sie wollen deren Ausfälle kompensieren, dafür setzen sie unglaublich viel ein und ertragen und erdulden eine ungeheure Menge. Sie erleben die Scham und die Beschämung durch diese Kranheit und ziehen sich oft von ihren sozialen Kontakten zurück. Gleichzeitig gibt es eine gewisse Scheu, offen damit umzugehen und dann auch, fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das führt dann manchmal/ oft bis zum Zusammenbruch.

In all dem erkenne ich ziemlich viele Parallelen zwischen der Suchterkrankung und der Demenzerkrankung. Und so lag der Begriff der „Co-Demenz“ nahe, analog zum Begriff der „Co-abhängigkeit“. Dieser Begriff kann natürlich erst einmal Ängste auslösen. Er kann aber auch beschreiben, wie sehr die Angehörigen unfreiwillig und auch alternativlos eingespannt sind in ein System, das eben von einer Krankheit geprägt ist. Und er kann auch den Weg zur „Heilung“ für die Angehörigen weisen: aus der Isolation herauszutreten, offen damit umzugehen, Hilfe von außen zu suchen.

Und dazu möchte ich eindringlich aufrufen. Hilfemöglichkeiten finden Sie etwa auf meiner Seite „Hilfenetzwerk“, dort für den Landkreis Mühldorf. Ähnliche Angebote gibt es aber sich auch an anderen Orten.

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Das „Demenz-Balance-Modell“

Ich möchte auf ein Seminar des Katholischen Kreisbildungswerkes Mühldorf hinweisen. Es richtet sich vor allem an diejenigen, die sich um einen Demenzkranken kümmern wollen oder müssen. Sie erleben ja oft eine ähnliche Verwirrung oder gar Desorientierung, wie es auch der Demenzkranke erlebt. Sie erleben eine ähnliche Sprachlosigkeit wie der Demenzkranke, sie erleben eine ähnliche Gefühlsachterbahn wie der Demenzkranke.

Das „Demenz-Balance-Modell“ ist „eine Methode, die einen neuen Zugang zu Menschen mit Demenz“ verspricht. Unter der Leitung von Ulrike Hofstädter-Brauner „entwickeln die TeilnehmerInnen ein neues Verständnis für die Gefühlswelt und die Bedürfnisse der Betroffenen.“

Das Seminar findet am Dienstag, den 21. Februar 2017 von 18.00 bis 21.00 Uhr im Pfarrheim von St. Laurentius in Altmühldorf statt und kostet 20,00 €. Um eine Anmeldung beim KBW unter 08631/ 3767-0 wird gebeten.

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Behindertengerechter Bus für Rollstuhlfahrer

Von meinem Kollegen wurde mir die Adresse für Omnibus-Reisen mit Rollstuhlfahrern zugeschickt worden, die ich gerne weiter gebe:

VbA Selbstbestimmt Leben e.V., Verbund behinderter ArbeitgeberInnen – Selbstbestimmt Leben e.V.,

 Westendstraße 93,

 80339 München.

Reisedienst: Telefon: +49(0)89-540346-83,

 Mobil: +49(0)171-4170765,

 Fax: +49(0)89-540346-85,

 Mail: reisedienst@vba-muenchen.de,

 Internet: http://www.vba-muenchen.de/reisedienst/.

Das Unternehmen hat behindertengerechte Omnibusse mit Einstiegshilfen und Rollstuhl-Plätzen.
Die Fahrzeuge kann man im Internet anschauen: http://www.vba-muenchen.de/reisedienst/unsere-Busse.php.

Auch wenn dieser Verein seinen Sitz in München hat, ist es doch vielleicht mal für eine einmalige Unternehmung eine hilfreiche Adresse.

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Schnupperkurse „Biografisches Schreiben“

Die Seniorenreferentin des Katholischen Kreisbildungswerkes Mühldorf Inge Finauer bietet wieder Schnupperkurse im „Biografischen Schreiben“ an. In einer kleinen, überschaubaren Gruppe gibt sie Anleitungen, sich an Hand kleiner Themen mit dem eigenen Leben zu beschäftigen, sich zu erinnern und die Erinnerungen für sich selbst festzuhalten und zu sichern. Vielleicht sind später dann mal die Kinder oder Enkel an der Lebensgeschichte von Papa und Mama, von Oma und Opa interessiert.

In der Gruppe kann dann auch die Erinnerung der einen Teilnehmerin weitere Erinnerungen der anderen Teilnehmer auslösen, eine sog. „Erinnerungsexplosion“, wie Adelheid Widmann vom Erzbischöflichen Ordinariat in München sagt. So profitieren alle, die an einem solchen Schnupperkurs teilnehmen.

Inge Finauer bietet folgende Termine an:

Samstag, 4. Februar 14 – 16 Uhr im Pfarrheim Maria Schutz in Waldkraiburg

Samstag, 18. Februar von 10 – 12 Uhr im Pfarrheim St. Nikolaus in Mühldorf

Donnerstag, 23. Februar von 15 – 17 Uhr im Haus der Familie in Niederbergkirchen

Kosten: jeweils 6 € – Anmeldung über das KBW unter 08631/ 37 67 – 0

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