9. Besuchsdienstkurs beendet

Gestern ist unser 9. Besuchsdienstkurs zu Ende gegangen. Neun Frauen haben sich über acht Wochen hinweg darauf vorbereitet, im Krankenhaus oder in Seniorenheimen Menschen aufzusuchen, die in einer für sie schwierigen Lage sind. Wenn das Leben durch eine kleine oder noch mehr durch eine große Erkrankung aus den Fugen gerät, hilft es ein wenig, wenn jemand zuhört, die Ängste teilt und Beistand vermittelt. Wenn das Leben durch den Umzug in ein Seniorenheim eine radikale, oftmals ungewünschte Veränderung erfährt, freut man sich, wenn jemand diese Lebensphase begleitet und immer wieder für abwechslungsreiche Lichtblicke sorgt.

Besonders freut es mich, dass drei Frauen in ihrer Pfarrei einen häuslichen Besuchsdienst aufbauen wollen. Auch dort gibt es nämlich Einsamkeit und das Bedürfnis, nicht vergessen zu sein, vielmehr noch irgendwie zur Dorfgemeinschaft dazu zu gehören. Da ist die Verbindung über den Besuchsdienst absolut notwendig, um über das Erzählen am Leben teilzuhaben. Auch umgekehrt sind die Besucher dann diejenigen, die den Bewohner daheim und seine Lebenssituation im Bewusstsein der Gemeinde halten, an sie/ ihn erinnern und auch u. U. für sie/ ihn beten.

So wünsche ich allen – Besuchern wie Bewohnern oder Kranken – viel Freude, Vertrauen und hilfreiche Begegnungen.

P.S. Zum Vergrößern einfach in das Foto klicken, dann sieht man auch alle Personen

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