Das Projekt „Respekt“ erhält den Kettelerpreis

Ich zitiere aus der Mitteilung der bagso, weil diese Preisverleihung den Blick auf eine Personengruppe wirft, die oft unter schwierigsten, manchmal illegalen Bedingungen bei uns arbeitet. Ich weiß zwar auch um die Probleme der Pflegebedürftigen und um die wirtschaftliche Lage der Pflegekräfte, aber dennoch müssen sie unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen ihren wichtigen Dienst leisten können. Und darauf verweist die Preisverleihung und der folgende Text:

RESPEKT“ erhält den Kettelerpreis 2019

Der diesjährige Kettelerpreis der Stiftung ZASS (Zukunft der Arbeit und Sozialen Sicherung)  ging in diesem Jahr an das Projekt „RESPEKT“ im Bistum Aachen. Weitere nominierte Projekte waren die Bonner Initiative FEMNET e.V. und der von Prälat Peter Kossen gegründete Verein „Aktion Würde und Gerechtigkeit“.

Die von der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung und der Katholischen Betriebsseelsorge im Bistum Aachen im Jahr 2017 gegründete Initiative  RESPEKT versucht die Arbeits- und Lebenssituation von osteuropäischen Betreuungs- und Pflegehelferinnen zu verbessern. Denn der Großteil der „Wanderarbeiter*innen“ ist illegal oder in Scheinselbstständigkeit tätig und somit meist recht- und schutzlos den Anforderungen einer 24-Stunden-Betreuung ausgesetzt.

„Das ausgezeichneten Projekt leistet so mit vielen ehrenamtlich Engagierten praktische Hilfestellung und kämpft gleichzeitig inGesellschaft und Politik für eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen. Der Preisträger setzt sich damit vorbildlich für gelingende Solidarität im Arbeitsleben ein“, betonte ZASS-Kuratoriumsmitglied Dieter Wagner bei der Verleihung in der Erfurter Brunnenkirche der katholisch-theologischen Fakultät.

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