Weltweiter Anstieg der Demenzerkrankungen

In einer Studie, die in der Zeitschrift „The Lancet Public Health“ veröffentlicht wurde, zeigt sich, dass sich die Zahl der Demenzerkrankten bis 2050 weltweit verdreifachen wird. Nach der höheren Lebenserwartung werden als einige der Risikofaktoren Rauchen, Fettleibigkeit, hoher Blutzucker und geringe Bildung genannt.

Das sind Faktoren, die zum einen jeder selbst beeinflussen kann. Andererseits markieren sie meiner Meinung nach auch gesellschaftliche Aufgaben. Bildung etwa oder ein höheres Einkommen, das eine gesunde Ernährung erst finanzierbar macht.

Hilfreich sind auch Bewegung, geistige Anregung, sozialer Kontakt. Etwa durch Seniorenclubs, die mehr sein können als eine fröhliche Ratschrunde. (Wobei ich das nicht gering schätze!) Es genügen schon kleine Anregung zur Bewegung, zum Raten, zum Erzählen und Erinnern.

Zwar wird dadurch keine Demenz verhindert, aber wohl verlangsamt. In Coronazeiten mit den Kontaktbeschränkungen auch eine große Herausforderung für die Leiter*innen. Aber es gibt Hilfe, etwa bei der Bagso oder bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bzga.

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