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25. Juli – Tag der Großeltern und alten Menschen

Papst Franziskus hat den letzten Sonntag im Juli – in diesem Jahr der 25. Juli – zum Tag der Großeltern und der alten Menschen ausgerufen.

Im letzten, von Corona geprägten Jahr wurden die Senior*innen oft unter dem Aspekt der Vulnerabilität und der Schutzbedürftigkeit gesehen. Das hatte auch seine Berechtigung, beschreibt jedoch nur die eine Seite der Wirklichkeit. Senior*innen konnten umgekehrt auch den Jüngeren Mut, Hoffnung und Gelassenheit vermitteln mit dem Blick auf das, was sie schon in ihrem Leben bestanden hatten.

Man habe sich in der Pandemie daran gewöhnt, allein zu leben, sich nicht zu umarmen, gar andere als Bedrohung für die eigene Gesundheit zu sehen. Jetzt aber, so die Vision des Mehrgenerationen-Tages, holen junge Menschen alte Menschen aus Isolation und Einsamkeit, Alte geben Jungen nach Monaten des Online-Lebens wieder Orientierung und Mut. Wie das konkret geschehen soll und kann, ist dann Sache der Diözesen, Gemeinden, Familien und Nachbarschaften. – so die katholische Nachrichtenagentur kna.

Dieser Gedenktag könnte also die Potenziale, den Erfahrungsschatz, die Bedeutung der Senior*innen für die gesamte Gesellschaft in den Blick rücken – und zwar sowohl als Akteure wie auch als Adressaten des gesellschaftlichen Lebens und des Zusammenhalts.

Nochmals die kna:

Einen Hinweis gibt das poetisch formulierte Motto: „Möge jeder Großvater, jede Großmutter, jeder ältere Mensch – vor allem jene unter uns, die besonders einsam sind – den Besuch eines Engels erhalten!“ Insofern wäre der Aktionstag für Großeltern und andere alte Menschen ein Tag der offenen Türen. (kna)

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Sucht im Alter

Mich beschäftigt das Thema „Sucht im Alter“, seitdem ich vor 13 Jahren Seniorenseelsorger geworden bin. Damals war ich auch noch in einer Fachklinik für alkoholkranke und medikamentenabhängige Männer beschäftigt. Für meine Abschlussarbeit als Seniorenseelsorger gab es damals nur eine einzige deutschsprachige Veröffentlichung zu diesem Thema. Das hat sich seither doch gewandelt, das Thema „Sucht im Alter“ ist (etwas) mehr in den Blickwinkel gerückt. Immer noch aber ist es beschämt und beschämend, wird verdrängt und verschwiegen und damit auch nicht behandelt – obwohl alle Beteiligten damit umgehen (müssen).

Jetzt hat die BAGSO eine recht gute Handreichung herausgebracht mit Handlungsempfehlungen. Der Gewinn dieser Broschüre liegt darin, Informationsmaterial anzugeben zu den verschiedensten Suchterkrankungen und den Gewinn der Abstinenz aufzuzeigen. Dem dienen auch die vielfältigen Anregungen zu unterschiedlichsten Aktivitäten. Diese richten sich in erster Linie an Multiplikatoren wie etwa Akteure in der Altenhilfe, Seniorenheime, Seniorenbeauftragte etc.

Die BAGSO schreibt in ihrer Pressemitteilung:

Suchtvorbeugung im Alter: Neuer Handlungsleitfaden für Fachkräfte aus Suchthilfe und Seniorenarbeit
 
Sucht im Alter sollte kein Tabuthema sein. Denn gerade für ältere Menschen sind Suchtkrankheiten ein großes Risiko. Die Landesfachstelle Prävention der Suchtkooperation NRW hat einen Leitfaden herausgegeben, der Multiplikatoren aus den Bereichen Altenhilfe und Seniorenarbeit sowie Fachkräfte aus der Suchtvorbeugung für das Thema sensibilisieren will. Der Leitfaden nennt Zahlen und Fakten und zeigt Lösungen auf. Er soll auch dazu beitragen, dass Seniorenarbeit und Suchthilfe künftig enger zusammenarbeiten und einander besser unterstützen.
Weitere Informationen und Download | Zurück

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Arbeit im Rentenalter

Vor einigen Tagen ging eine Meldung durch die Presse, nach der etwa eine Million Menschen im Rentenalter arbeiten. Davon waren gut 200 000 sozialversicherungspflichtig und etwa 830 000 geringfügig beschäftigt, z. B. in Minijobs.

Fast 600 000 waren älter als 70 Jahre, 220 000 waren älter als 75 und 72 000 sogar älter als 80 Jahre. Die meisten arbeiteten in einem Büro oder als Putzkraft oder als Fahrer*innen.

Als Gründe für die Beschäftigung werden finanzielle Not, aber auch der Wunsch nach Weiterbeschäftigung sowohl vom Arbeitnehmer her als auch das Interesse des Arbeitgebers an der Expertise der Senior*innen genannt.

Dieser Befund hat für mich zwei wichtige Aspekte:

  1. Dass Menschen eine Rente haben, die zum Lebensunterhalt nicht ausreicht, ist in einem so wohlhabenden Land wie Deutschland unerträglich. Und ich befürchte noch Schlimmeres, wenn sich die Entwicklungen in Cornoazeiten (einige wenige wurden unglaublich reich, viele andere haben ihren Job verloren und verarmen) fortsetzen und verstetigen.
  2. Senior*innen können und wollen auch im Alter noch arbeiten. Ihre Erfahrung in Beruf und Leben ist gefragt. Sie brauchen vielleicht andere Arbeitsbedingungen (Teilzeit, längere oder häufigere Pausen), dann wollen und können sie noch eine gute Zeit weiterarbeiten. Darauf hat ja auch die Studie des Bundeswirtschaftsministeriums vor ein paar Wochen hingewiesen (siehe mein damaliger Beitrag „Rente mit 68“ vom 11. Juni 2021).

Wir werden also sicher nicht darum herumkommen, das Thema „Altersarbeit“ und die Koppelung des Renteneintrittsalters an die veränderte Lebenserwartung und Demografie in der nächsten Legislaturperiode in Angriff zu nehmen. Da wünsche ich mir sehr viel Nüchternheit und Mut auf allen Seiten.

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„Ich habe mich erinnert, was ich schon alles bestanden habe.“

Bericht über einen Nachmittag mit Senioren

Heute Nachmittag war ich beim Seniorenclub in Mühldorf St. Pius. Zunächst haben wir uns aus Anlass der Erstkommunion in der Pfarrei am vergangenen Sonntag an die eigene Erstkommunion erinnert – bei vielen in der Kriegs- oder unmittelbaren Nachkriegszeit. Schon da wurden die Belastungen sichtbar, denen die Menschen damals ausgesetzt waren: geringe finanzielle Mittel, Vater in Gefangenschaft, Bedrohung durch Angriffe…. Es kamen aber auch schöne Erinnerungen an diesen besonderen Tag (und weniger schöne an die Beichte vorher).

Im zweiten Teil haben wir mit Blick auf die vergangenen 15 Corona-Monate zusammengetragen, was uns geholfen hat, was Mut gemacht und Hoffnung gegeben hat. Oft waren es die Kontakte am Telefon oder über über Whats-App. Eine Seniorin sagte: „Es hat gut getan, zu spüren, dass sich andere um mich Gedanken machen.“ Andere haben die Zeit zum Lesen, Rätseln, Singen genutzt. Auch der Spaziergang in der Natur war erholsam in dieser ganzen Zeit. Die Seniorinnen schätzen die Fernsehgottesdienste, aber mehr noch, jetzt wieder mit anderen zusammen in der Kirche zu beten und die (Kommunions-) Gemeinschaft zu erfahren. Eine Frau hatte es besonders schwer, konnte jedoch sagen: „Ich habe mich erinnert, was ich in meinem Leben schon alles bestanden habe.“ Mit diesem Satz hat sie bei vielen anderen deren Erinnerungen hervorgerufen und auch aus der Seele gesprochen. Eine andere Frau unterstrich es mit der Aussage: „Wir werden es überleben!“

Ich habe all diese (und noch mehr) Punkte auf einer Pinwand festgehalten und in die Kirche gestellt. Dort können andere Menschen vielleicht auch Kraft und Mut schöpfen – oder auch eigene Erfahrungen niederschreiben.

Die Seniorinnen haben sich jedenfalls gefreut, sich wieder mal (natürlich unter Einhaltung der Hygieneregeln) zu sehen, zu ratschen, die Gemeinschaft zu spüren.

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Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. zum Pflegebedarf

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. hat folgende Stellungnahme zum Urteil über die Vergütung ausländischer Pflegekräfte veröffentlicht:

Mindestlohn für 24-Stunden-Kräfte auch in der Bereitschaftszeit – Angehörige von Menschen mit Demenz fordern mehr Unterstützung
Berlin, 29. Juni 2021. Das Bundesarbeitsgericht hat vergangene Woche geurteilt, dass auch ausländischen Betreuungskräften in der Bereitschaftszeit eine Vergütung in Höhe des Mindestlohns zusteht. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit – die jedoch pflegende Angehörige insbesondere bei Demenzerkrankten in eine schwierige Lage bringt. Sie benötigen nun noch dringender als zuvor bessere Unterstützung vom Staat. „Die 24-Stunden-Betreuung von Menschen mit Pflegebedarf und Demenz durch osteuropäische Betreuungskräfte ist schon seit langem ein Graubereich, in dem es an gesetzlichen Regelungen fehlt“, so Monika Kaus, 1. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. (DAlzG). „Wir begrüßen es grundsätzlich, dass das Bundesarbeitsgericht an dieser Stelle Klarheit geschaffen und die Rahmenbedingung für die Beschäftigung dieser Kräfte, in den meisten Fällen Frauen, benannt hat. Als Interessenvertretung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen fordern wir nun aber noch einmal verstärkte Anstrengungen der Bundesregierung, endlich für eine bessere Unterstützung der häuslichen Pflegesituationen zu sorgen.“ Die Gründe für die Beschäftigung von 24-Stunden-Kräften sind unterschiedlich: Teilweise leben Menschen mit Demenz und einem hohen Betreuungsbedarf alleine. Angehörige sind nicht in der Nähe, wollen aber dem Wunsch der Betroffenen, weiter zu Hause und nicht im Heim zu leben, nachkommen. In anderen Fällen leben die Familien zusammen, aber durch die Berufstätigkeit der pflegenden Kinder oder Ehepartner kann die Betreuung nicht den ganzen Tag über abgedeckt werden. Auch Verhaltensänderungen wie die Umkehr des Tag-Nacht-Rhythmus können dazu führen, dass Angehörige alleine mit der Betreuung überfordert sind. Doch die Leistungen der Pflegeversicherung, die für die häusliche Betreuung verfügbar sind, sind sehr begrenzt. Sie reichen bei weitem nicht aus, um den Bedarf abzudecken. Darüber hinaus fehlt es an passenden Unterstützungsangeboten wie Tagespflege. Nachtpflegeangebote gibt es fast gar nicht; eine umfangreiche Versorgung durch ambulante Pflegedienste ist nicht nur aus finanziellen Gründen in der Regel kaum möglich, sondern auch weil es an Pflegekräften fehlt. Hier ist dringend ein Ausbau der Angebote erforderlich. Das Verhältnis von geschätzt 600.000 osteuropäischen Betreuungskräften auf 3,3 Millionen Menschen mit Pflegebedarf, die zu Hause leben, macht das Ausmaß der Problematik sichtbar. Das Pflegebudget, über das seit Jahren diskutiert wird, würde die Situation erleichtern, weil damit die Leistungen der Pflegeversicherung bedarfsgerechter und flexibel eingesetzt werden könnten. Bisher wurden entsprechende Pläne aber immer wieder verschoben, weil damit höhere Kosten für die Steuerzahler verbunden wären. Hintergrund In Deutschland leben heute etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Etwa zwei Drittel davon werden in der häuslichen Umgebung von Angehörigen betreut und gepflegt. Jährlich erkranken rund 300.000 Menschen neu. Ungefähr 60 Prozent davon haben eine Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzerkrankten wird bis 2050 auf 2,4 bis 2,8 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in Prävention und Therapie gelingt. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft engagiert sich für ein besseres Leben mit Demenz. Sie unterstützt und berät Menschen mit Demenz und ihre Familien. Sie informiert die Öffentlichkeit über die Erkrankung und ist ein unabhängiger Ansprechpartner für Medien, Fachverbände und Forschung. In ihren Veröffentlichungen und in der Beratung bündelt sie das Erfahrungswissen der Angehörigen und das Expertenwissen aus Forschung und Praxis. Als Bundesverband von mehr als 130 Alzheimer-Gesellschaften unterstützt sie die Selbsthilfe vor Ort. Gegenüber der Politik vertritt sie die Interessen der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Die DAlzG setzt sich ein für bessere Diagnose und Behandlung, mehr kompetente Beratung vor Ort, eine gute Betreuung und Pflege sowie eine demenzfreundliche Gesellschaft. Kontakt Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz
Nora Landmann, Susanna Saxl
Friedrichstraße 236, 10969 Berlin
Tel: 030 – 259 37 95 0, Fax: 030 – 259 37 95 29

E-Mail: info@deutsche-alzheimer.de
Internet: www.deutsche-alzheimer.de 

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Ausländische Pflegekräfte

Ein Gerichtsurteil hat unser Land aufgeschreckt. Ausländische Pflegekräfte müssen für ihre Arbeit in Deutschland nach deutschem Recht und deutschen Tarifen entlohnt werden.

Schnell verschob sich der Fokus der Diskussion auf die künftige Bezahlbarkeit und weg von den Arbeitsbedingungen. Auch der Mangel an Pflegekräften wurde kaum thematisiert. Und schon gar nicht die Versäumnisse der Politik. Dabei hat eine Studie der Bertelsmann Stiftung schon 2012 beschrieben, wie viele Pflegekräfte (in sog. „Vollzeitäquivalenten“) künftig benötigt werden. Für unseren Landkreis Mühldorf habe ich damals etwa 40 ausgerechnet.

Man hätte schon damals viel initiieren können und müssen: Bezahlung, Ausbildung, Arbeitsbedingungen. Doch die Gesundheits- bzw. Arbeitsministerien haben das versäumt.

Bis jetzt ging das zu Lasten der Beschäftigten. Künftig geht es zu Lasten der Angehörigen. Änderungen? Frühestens nach der Wahl.

Und unter den Rahmenbedingungen einer stressigen und schlecht bezahlten Arbeit muss man erst einmal Menschen finden, die das auf sich nehmen. Denen gehört viel Respekt – und eine gerechte Bezahlung.

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Neustart „Offenes Ohr – offenes Herz“

Coronabedingt war mein Angebot einer offenen Sprechstunde im Globus nicht mehr möglich. Jetzt geht es wieder!

Ich bin jeden Donerstag von 10 – 11 Uhr in der Cafeteria des Globus und freue mich über jeden Besuch, sei es zu einem kleinen Ratsch, sei es auch, weil jemand etwas auf dem Herzen hat und mal mit jemandem darüber reden möchte. Also: haben Sie keine Scheu, sprechen Sie mich an!

offenes Ohr – offenes Herz

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Rente mit 68

In der letzten Woche hat eine Veröffentlichung des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium fürWirtschaft und Energie (BMWi) für ziemlich viel Furore gesorgt. Denn dort wird vorgeschlagen, das Rententeintrittsalter auf 68 Jahre zu erhöhen.

Jetzt ist allerdings schon seit vielen Jahren klar, dass unser Rentensystem dringend einer Erneuerung bedarf. Zu viele Menschen (die „Babyboomer“) gehen in Rente, zu wenige Menschen sind im erwerbsfähigen Alter, das Rentenniveau sinkt immer weiter. Die bisherigen Maßnahmen einer „doppelten Haltelinie“ (von Rentenniveau und Beitragszahlungen) reichen nur noch sehr begrenzt aus. Der Bericht spricht von 2035. Also liegt es auf der Hand, dass etwas geschehen muss – und zwar dringend!

Die künftige Bevölkerungsentwicklung lässt nicht auf eine grundlegende Änderung hoffen. Nicht einmal,wenn es eine massive Zuwanderung von Arbeitskräften von außen (Stichwort: Migration) gibt, die wir aus rein wirtschaftlichen Gründen auch dringend brauchen. Der Bericht legt sogar in eindrücklichen Schaubildern dar, dass sich diese Entwicklung des Altersaufbaus verstetigt. Auch mit „Fehlvorstellungen, die Rentenreformen behindern“ setzt sich der Bericht auseinander, etwa, dass Menschen nicht länger arbeiten könnten wegen einer eingeschränkten Gesundheit. Hier scheinen die Vorstellungen vom Erleben früherer Generationen geprägt zu sein. Objektiv treten die ersten bedeutsamen Einschränkungen erst nach 70 auf. Das deckt sich durchaus mit meinen eigenen Beobachtungen von Senior*innen, die aktiv und kreativ ihr Rentendasein gestalten. Auch die Produktivität älterer Menschen ab 55 scheint auf einem relativ hohen Niveau stabil zu bleiben.

Nachdem unsere Lebenserwartung steigt, ist auch die Dauer des Rentenbezugs immer mehr angestiegen. Es sind nicht mehr nur wenige Jahre, sondern etwa zwei Jahrzehnte, die über die Rentenversicherung finanziert werden müssen. In der sind übrigens Selbständige und Beamte nicht vertreten.

So liegt für mich der Schluss, das Renteneintrittsalter anzuheben, sehr nahe. Es wird sowohl der vorhandenen Arbeitskraft wie Expertise der Senior*innen gerecht wie auch der Belastbarkeit der jungen Generation.

Hier der Link zur Veröffentlichung: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Ministerium/Veroeffentlichung-Wissenschaftlicher-Beirat/wissenschaftlicher-beirat-vorschlaege-reform-gutachten.pdf?__blob=publicationFile&v=14

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Scham in der Pflege

Scham ist eines der wichtigsten Gefühle, die wir Menschen haben. Es taucht immer dann auf, wenn wir in unserer Persönlichkeit tangiert sind – vor allem, wenn wir uns ertappt, in Frage gestellt, oder peinlich berührt fühlen. Es betrifft immer den ganz innerlichen Wesenskern – und deshalb ist es so wichtig, Schamgrenzen zu kennen und zu respektieren.

Gerade in der Pflege ist es manchmal unerlässlich, diese Schamgrenze zu überwinden – und zwar sowohl bei sich selbst als Pflegendem wie auch beim Pflegebedürftigen. Das ist nicht einfach.

So hat das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) einen neuen, gut lesbaren Ratgeber veröffentlicht. In der Pressemitteilung heißt es:

Ratgeber: Scham in der Pflege – Praxistipps aus dem Pflegealltag
 
Schamgefühle kommen in der Pflege regelmäßig vor – sowohl bei pflegebedürftigen Menschen als auch bei Pflegenden. Etwa Nacktheit und Gebrechlichkeit oder Unterstützung bei intimen Handlungen sind für die meisten Menschen mit Scham besetzt. Von den Pflegenden ist in solchen Situationen besonderes Feingefühl gefordert. Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat deshalb einen Ratgeber veröffentlicht. Er bietet pflegenden Angehörigen fundiertes Wissen und praktische Tipps, damit sie mit ihren eigenen Schamgefühlen besser umgehen lernen und zugleich Schamgefühlen bei Pflegebedürftigen vorbeugen können.
Zum Ratgeber

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Spätfolgen von Corona

Ich möchte auf einen Online-Vortrag des Katholischen Kreisbildungswerkes Mühldorf hinweisen:

 Post-Covid 19 Mögliche Langzeitfolgen nach Corona-Erkrankung

Dienstag, 15.06.2021

18.30 – 20.00 Uhr online per Zoom

Eine Infektion mit Covid-19 kann sehr unterschiedlich verlaufen. Doch viele Patienten leiden nach einer Corona- Erkrankung unter Langzeitfolgen, auch wenn sie nur einen milden Verlauf hatten. Betroffene leiden unter Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Atemnot oder Muskelschwäche – um nur einige Folgen zu nennen.

Bei diesem Vortrag möchte Dr. Wiesner, Leitender Arzt der Pneumologie am InnKlinikum Mühldorf, Sie gerne über diese Langzeitfolgen informieren und Ihnen die Post-Covid- Sprechstunde genauer vorstellen.

Im Anschluss dürfen gerne Fragen gestellt werden.

Leitung: Dr. med. Christian Wiesner

Anmeldung: Kath. Kreisbildungswerk Mühldorf

Telefon 08631/37670 www.kreisbildungswerk-mdf.de info@kreisbildungswerk-mdf.de

Kosten: kostenfrei

Dieser Kurs findet online statt. Der Link zur Veranstaltung wird Ihnen spätestens einen Tag vor der Veranstaltung per E-Mail zugesandt. Voraussetzung zur Teilnahme: PC- und Internetgrundkenntnisse, gültige E-Mail- Adresse, PC/Laptop oder Tablet/Smartphone mit Kamera, Lautsprecher und Mikrofon oder ein Headset, stabile Internetverbindung.

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