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Gewalt gegen Frauen: Aktion „Sicher Dir Hilfe“

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey startet heute gemeinsam mit dem Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ die Aktion „Sicher Dir Hilfe!“. Als Schirmherrin der Aktion ruft die Ministerin in der Woche vom 24. Juni bis zum 1. Juli 2019 bundesweit dazu auf, die Rufnummer 08000 116 016 zu speichern und zu teilen.

Helfen Sie mit!
Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ berät seit März 2013 zu allen Formen von Gewalt – rund um die Uhr, kostenfrei, anonym, mehrsprachig und barrierefrei. Die Information der Öffentlichkeit über das Beratungsangebot ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Nur so können wir noch mehr von Gewalt betroffene Frauen erreichen.

Ich habe mir auf der Seite http://www.hilfetelefon.de/sicherdirhilfe  auch den Jahresbericht angesehen. Dort gibt es viele Zahlen, die die Wichtigkeit der Arbeit unterstreichen. Besonders beeindruckt hat mich jedoch dieses Bild mit der Überschrift: „Ohne mich bist Du nichts, hat er gesagt. Aber jetzt rede ich!“

Das Bild hat mir bewusst gemacht, dass auch ältere Frauen von Gewalt betroffen sind. Vielleicht gehören sie zu den 23.400 Menschen, die das Hilfetelefon benutzt haben weil sie direkt von Gewalt betroffen sind (davon ca. 20.000 durch häusliche Gewalt, ca. 2.100 durch psychische Gewalt wie obiger Satz oder ca. 1.700 durch physische Gewalt).  So gebe ich die Nummer

Rufnummer 08000 116 016 und den Link 

http://www.hilfetelefon.de/sicherdirhilfe

gerne weiter und hoffe, dass Sie als Betroffene oder auch als jemand aus dem Umfeld einer Betroffenen diese Nummer nutzen, weil es dort qualifizierte Hilfe gibt.

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„Zusammen ist man weniger allein“: Das 11. Treffen in Neumarkt-St. Veit

Bereits zum 11. Mal haben sich Verwitwete aus dem Pfarrverband Neumarkt-St. Veit getroffen. Das „Zusammen ist man weniger allein“ wurde wieder bei Kaffee bzw. Tee und Kuchen spürbar. Auch das gemeinsame Singen unter der Leitung von Heinz Feichtner, der mit der Geige wieder seinen musikalischen Beitrag leistete, hat die Teilnehmer verbunden.

Ich habe dann im inhaltlichen Teil  ein Bild der Statue „Christus in der Rast“ aus der Altmühldorfer Kirche St. Laurentius mitgebracht. Dieses Motiv kam im 14. Jhd. auf, als die Menschen unter der Bedrohung der Pest Halt und Zuversicht suchten. In den Schmerzen des gegeißelten, aber noch nicht gekreuzigten Jesus haben die Teilnehmerinnen auch ihr eigenes Leben entdeckt. Bewegend waren die Erzählungen über schwerste Ereignisse und welchen Halt es u. a. durch das Gebet vieler Menschen gegeben hatte. Dass solche Berichte möglich sind, zeigt, wie sehr die Teilnehmer im Laufe der Zeit zusammengewachsen sind, wie sehr Vertrauen entstanden ist, wie wichtig auch solche Impulse für das Nachdenken über das eigene Leben sind. So gilt das Motto dieses Angebotes doppelt:

„Zusammen ist man weniger allein“.

 

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Bayern fördert Bürgerbus

Die bayerische Staatsregierung fördert den ÖPNV mit einem Programm, das den Einsatz von Kleinbussen mit bis zu neun Personen vor allem in den ländlichen Regionen ermöglichen soll. In einer Pressemitteilung schreibt Verkehrsminister Reichhart:

Gemeinden und Vereine, die ehrenamtliche Busfahrer für Kleinbusse einsetzen, werden ab sofort vom Verkehrsministerium unterstützt. „Der Freistaat fördert die Anschaffung eines Kleinbusses mit 50 Prozent, das sind bis zu 20.000 Euro pro Bürgerbus. Wer sich barrierefreie Fahrzeuge anschafft, erhält sogar bis zu 30.000 Euro von uns“, so Reichhart. „Unser Ziel ist es, den Kommunen einen Werkzeugkasten an die Hand zu geben, aus dem sie sich für ihre jeweilige Region bedienen können. Die Bürgerbusse sind ein wichtiges Instrument für den ländlichen Raum.“Bürgerbusse sollen ÖPNV-Lücken auf dem Land schließen.

Zuschüsse gibt es auch für Organisationsausgaben, wie zum Beispiel Fahrerlaubnisse zur Fahrgastbeförderung und alle notwendigen Unterlagen sowie ärztliche Untersuchungen. Zudem ist eine Pauschale von 2.000 Euro pro Jahr zur Unterstützung einer professionellen Organisation des Vereins und ausreichender Entwicklungsmöglichkeiten erhältlich.

Bürgerbusse sind regelmäßig verkehrende Kleinbusse (PKW) mit bis zu neun Sitzplätzen, inklusive Fahrerin/Fahrer. Sie dienen der lokalen Verkehrserschließung und ergänzen den ÖPNV vor Ort. Die Projekte können dort, wo bisher kein attraktives Angebot im ÖPNV vorhanden ist, die Versorgung verbessern und Bedienungslücken schließen. Der Schwerpunkt liegt auf den Fahrten für den täglichen Bedarf.

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Filed under Allgemein, Seniorenbeauftragte

AWO-Kampagne gegen steigende Eigenanteile in der Pflege

Im neuesten Newsletter der bagso (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen) ruft die AWO dazu auf, die immer weiter steigenden Kosten für die Pflege in den Senioreneinrichtungen nicht mehr nur den Bewohnern und ihren Angehörigen aufzubürden. Sie schreibt:

AWO: Bundesweite Kampagne gegen steigende Eigenanteile in der Pflege

Die Kosten in der Pflege steigen, die Leistungen der Pflegeversicherung aber sind gedeckelt. Dadurch gehen derzeit alle Kostensteigerungen zulasten der pflegebedürftigen Menschen und ihrer Familien. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) fordert darum einen gesetzlich definierten und verlässlich abgesicherten Höchstbetrag für die Eigenanteile. Steigende Kosten sollen aus Mitteln der Pflegeversicherung getragen werden. Dazu hat die AWO im Frühjahr im Rahmen einer Petition bereits 74.000 Unterschriften gesammelt. Zurzeit mobilisiert sie bundesweit Unterstützerinnen und Unterstützer für eine Postkartenaktion. Auch online können sich Menschen beteiligen. Die Kampagne läuft bis Mitte Juni, denn das Thema soll am 24. Juni im Petitionsausschuss des Bundestages debattiert werden.

Weitere Informationen gibt es unter:
www.awo.org

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Gedanken zum Pfingstfest 2019

Wir leben in bewegten Zeiten. Viele Veränderungen: gesellschaftlich, politisch, kirchlich, persönlich.

Anlässlich des Pfingstfestes frage ich mich, welcher „Geist“ darin spürbar wird. In der Politik wird grade durch den Rückzug von Andrea Nahles beklagt, dass Menschen fertig gemacht werden, dass man sie persönlich angreift, dass man die offene und sachliche Auseinandersetzung scheut. Gesellschaftlich macht sich auf den asozialen Medien ein Ton von Hass, Neid und Verachtung breit. Kirchlich erleben wir den Kampf von konservativ-bewahrenden Kräften, die sich der drängenden Probleme nicht stellen, sondern Fehler und Unrecht banalisieren oder ganz leugnen.

In all dem entdecke ich nicht den Geist, den Jesus uns als Beistand versprochen hat. Nichts von pfingstlichem Aufbruch, nichts von dem Drang zur Begegnung (statt dessen Abschottung nach innen und außen), nichts vom Mut zum Experiment und Risiko, der die Jünger am Pfingsttag ausgezeichnet hat.

Die Gegenbeispiele finden sich vielfach in den kleinen, meist unbeachteten Vorgängen: Patenschaften für Schwächere, Besuchsdienst bei den Senioren und den Kranken, das freundliche Lächeln im Vorübergehen…

Daneben gibt es auch große Anzeichen: dass sich junge Menschen (wieder) für Politik und Gesellschaft interessieren und für ihre Werte eintreten. Dass Menschen auch unter der Gefahr für die eigene Freiheit, ihre Gesundheit, ihr Wohlergehen sich für andere einsetzen. Dass viele sehr zuverlässig ihren Beruf ausüben und darüber hinaus ihre „Geistesgaben“ in ihrer Umgebung einbringen.

So ist für mich Pfingsten ein Fest des „noch nicht“ und des „schon“. Noch nicht die verheißene Fülle, aber schon ein Anfang. Noch nicht das, was ich mir von einem „Eingreifen des Geistes Gottes“ verspreche (den es so eh nicht gibt), aber schon verwirklicht in einzelnen und gar nicht so wenigen Menschen. Noch nicht das, was man sich unter „Himmel“ oder „Paradies“ vorstellen mag, aber doch schon besser als das, was es vor 75 Jahren bei uns gab. Noch nicht das gute Leben für alle Menschen auf diesem Planeten, aber doch schon ein Bewusstsein, dass eine Verbesserung in unserer Hand liegen könnte.

So wünsche ich uns allen eine gehörige Portion Heiliger Geist, nicht nur am Pfingsttag, sondern dauerhaft!

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Medikamente und ihre Gefahren

Heute Abend läuft von 22:45 – 23:15 Uhr im ZDF eine Dokumentation, die sich mit den Medikamenten und der Gefahr der Abhängigeit beschäftigt. Da gerade auch ältere Menschen zunehmend auf Medikamente angewiesen sind, scheint mir dieser Bericht hilfreich zu sein, bestimmten unerwünschten Nebenwirkungen bewusster zu begegnen. Das ZDF schreibt in der Vorankündigung auf der Homepage: https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-nebenwirkung-abhaengigkeit-100.html

Nebenwirkung Abhängigkeit

Schnupfen, Kopfweh oder ernste Erkrankung – statistisch gesehen nimmt jeder Deutsche täglich 1,5 Medikamente ein. Gefährlich, denn aus Gewohnheit kann Missbrauch oder Abhängigkeit werden.

Schon freiverkäufliche Medikamente können bei ständigem Konsum lebensgefährliche Nebenwirkungen haben. Ibuprofen, einer der meist verkauften Wirkstoffe gegen Schmerzen, wird in Studien mit Herzinfarkten, Schlaganfällen und Nierenschäden in Verbindung gebracht.

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. schätzt, dass fast jeder zehnte Bundesbürger Arzneien unter anderem zur Leistungssteigerung oder Stimmungsaufhellung nimmt. Hinzu kommen fast zwei Millionen Deutsche, die von Medikamenten abhängig sind – mehr als Alkoholkranke.
Damit ist die Medikamentenabhängigkeit in Deutschland auf Platz 2 der Süchte. Nur Rauchen ist weiter verbreitet. ZDFzoom will wissen: Wer ist verantwortlich für Missbrauch und Abhängigkeit? Und warum wird so wenig dagegen unternommen?
Vier bis fünf Prozent der verschreibungspflichtigen Arzneien machen bei dauerhaftem Konsum abhängig. Ärzte sind rechtlich dazu verpflichtet, Patienten über diese gefährliche Nebenwirkung aufzuklären. Doch allzu häufig schicken Mediziner ihre Patienten sogar mit einem neuen Rezept nach Hause, ohne sie überhaupt gesprochen zu haben.
Experten sagen: Weite Teile der Pharmaindustrie haben kein Interesse daran, das Abhängigkeitspotential ihrer Produkte einzudämmen. Der dauerhafte Konsum bedeute dauerhaft Kunden und damit eine sichere Einnahmequelle. Da die Erforschung von Medikamenten in Deutschland zu einem großen Teil privatwirtschaftlich finanziert werde, gebe es kaum Interesse, Arzneien zu erforschen, die nicht abhängig machen.
Die ZDFzoom-Reporter Simone Brannahl und Philipp Rückriem treffen Medikamentenabhängige und sprechen mit Experten und Pharma-Insidern, die erklären, wer von der Sucht profitiert. Sie haken nach bei der Politik, wollen wissen, warum der Staat so wenig unternimmt. Könnten Medikamentenmissbrauch und -Abhängigkeit eingedämmt werden?

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Christliche Bräuche – ein Seniorennachmittag in Zangberg

In dieser Woche haben mich die Senioren ins Altenheim Schloss Geldern eingeladen. Dort treffen sich sowohl Bewohner dieses Seniorenheimes als auch Senioren aus dem Ort. Gut 40 Personen waren zusammengekommen, um den Kaffee des Seniorenheimes und die Kuchen der Seniorenclubleiterinnen zu genießen.

Ich habe dann eine Kerze angezündet und wir haben überlegt, bei welchen (christlichen) Festen eine Kerze zum Einsatz kommt. Natürlich kam der ganze Jahreskreis vom Advent bis hin zum Allerheiligen- und Allerseelentag. Es wurden auch Lebensfeste genannt, von der Geburt/ Taufe bis hin zur Sterbekerze. Erheiternd war die „Wetterkerze“, die man beim Gewitter entzündet (hat). Eine Teilnehmerin hat dazu gemeint: „Die kann man ja dann auch anzünden, wenns mal daheim ein Wetter hat!“

Das 2. Symbol war das Wasser. Auch hier haben wir wieder das ganze Leben enthalten – von der Geburt bis hin zum Tod. Auch alltägliche Rituale wie das Waschen oder Trinken oder spezifisch christlich: der Gebrauch des Weihwassers wurde genannt. Wie oft kann man Weihwasser verdünnen, bevor es seine Wirkung verliert? Bei dieser Frage (und nicht nur da) haben wir viel gelacht!

Anschließend haben wir über Ostern speziell gesprochen in seiner Mischung aus jüdisch-christlichen Gebräuchen und weltlichen Einflüssen. Osterhase und Osterei, Felderumgang mit Rosenkranz, Speisenweihe und Osterfrühstück, Eierpicken und das Geschenk des roten Eis als Geste der Freundschaft kamen zur Sprache.

Am Schluss hat uns eine Erstkommunionkerze von früher den Weg gewiesen, dass Bräuche nur scheinbar etwas Festes, Unveränderliches sind. Heutige Erstkommunionkerzen sehen anders aus. Es braucht immer wieder auch die Veränderung, damit Bräuche lebendig bleiben, dass sie ein Ausdruck sind des gelebten Lebens, dass sie auch in modernen Zeiten Struktur, Orientierung und Sinn geben.

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Sucht im Alter

Das Thema „Sucht im Alter“ war lange Zeit gar keines – es gab bis vor 10 Jahren grade mal eine einzige Studie dazu. Auch in den letzten Jahren ist es um dieses Thema wieder ruhiger geworden. Zu Unrecht, wie eine von der KKH veröffentlichte Studie des Robert-Koch-Institutes zeigt.

Etwa 355 500 Senioren ab 65 Jahren seien davon betroffen. Das ist allerdings lediglich die Zahl derer, die wegen einer Auffälligkeit behandelt wurden. Die Dunkelziffer liegt also noch um einiges höher. Der Studie zufolge zeigen 34% der Männer und etwa 18% der Frauen einen riskanten Konsum. Von „riskantem Konsum“ spricht die dhs, die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, bei einem Konsum von 20 g Reinalkohol (für Männer) und 10 g (Frauen). Das entspricht etwa 0,25 l Bier für Männer pro Tag bei zwei abstinenten Tagen in der Woche. Bei Senioren liegt der Beginn eines riskanten Konsum nochmals drunter. Grund ist der veränderte Anteil von Fettgewebe im Körper. Dadurch reicht schon eine kleinere Menge Alkohol aus, um die selbe Wirkung wie bei Jüngeren zu erzielen.

Die Gründe für die hohe Zahl Suchtgefährdeter und Suchtkranker sind vielfältig. Bei Männern ist oft der Verlust der Arbeit gleichbedeutend mit einem Verlust an Identität. Im Alter treten vermehrt körperliche Beschwerden auf; Partnerschaften und Familien lösen sich auf, teils durch den Tod des Partners/ der Partnerin, teils durch Wegzug der Kinder; Vereinsamung droht (außer man trifft sich zum Stammtisch). Auch die Endlichkeit des Lebens rückt in den Blickpunkt und führt mitunter zu einer Sinn- und Glaubenskrise. Ein weiteres Gefährdungspotenzial ist die gleichzeitige Einnahme von Medikamenten, vor allem, wenn Wechselwirkungen nicht beachtet werden.

Ich möchte jedoch auch Mut machen. Meine langjährigen Erfahrungen in der Fachklinik Annabrunn und die von mir geleitete Gruppe für Ältere haben immer wieder gezeigt, dass sich eine Therapie lohnt, dass ein zufriedenes Leben möglich ist, dass ein Umstieg in ein zufriedenes und gesundes Leben gelingen kann.

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Leitlinien der WHO zur Demenz

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Leitlinien zum Umgang mit Demenz veröffentlicht. Sie beschreibt darin das Risiko, an Demenz zu erkranken. Natürlich ist das Alter DER Risikofaktor schlechthin und so kommen jedes Jahr ca. 10 Millionen Neuerkrankte hinzu. Bis 2050 wird sich – so die WHO – diese Zahl noch verdreifachen.

Allerdings kann man die Risikofaktoren, die eine Demenzerkrankung zusätzlich begünstigen, beeinflussen. Die WHO hat dazu „Leitlinien“ erstellt und folgende Bereiche definiert:

Körperliche Aktivitäten – Nikotinmissbrauch – Ernährung – Alkoholmissbrauch – Kognitives Training – soziale Aktivitäten – Gewichtsreduzierung bei Übergewicht – Bluthochdruck – Diabetes mellitus – Fettwerte – Depression – Schwerhörigkeit.

Vieles hängt also an der eigenen Lebensweise: sich gesund zu ernähren (die WHO empfiehlt die mediterrane Ernährungsweise), auf Suchtmittel zu verzichten – sich körperlich und sozial zu betätigen – sich zu interessieren für … Anderes wird indirekt beeinflusst, etwa die Cholesterinwerte. Der Gebrauch eines Hörgerätes holt einen aus der sozialen Isolation.

Wie gesagt: verhindern lässt sich die Demenz nicht mit diesen Maßnahmen. Aber die Folgen lassen sich beträchtlich hinauszögern. Und das hilft nicht nur den Demenzkranken, sondern auch den Angehörigen, den Pflegekräften und der gesamten Gesellschaft.

Wer diese Leitlinien selber lesen möchte (leider bisher nur auf Englisch, eine Zusammenfassung gibt es auch in anderen Sprachen, jedoch nicht auf Deutsch), findet sie hier: https://www.who.int/mental_health/neurology/dementia/guidelines_risk_reduction/en/

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Ü-60-Messe 2019

Die Caritas Mühldorf und die Stadt Mühldorf veranstalten auch in diesem Jahr wieder eine Ü-60-Messe. Sie findet diesmal am 5. Juni 2019 statt und beginnt ab 12.00 Uhr mit der Eröffnung der Aussteller, die im Haberkasten im 1. Stock wieder ihre Angebote präsentieren. Nach den Begrüßungsreden (ab 13.00 Uhr) hält Dr. Fiedler einen Vortrag: „Arthrose – was tun? Um 14.00 Uhr referiert Josef Ascher über die „neuen Pflegegrade und Rechtsmittel“. Am Nachmittag folgen noch zwei Vorträge über Osteoporose und über Diabetes. Dazwischen stellen sich die Seniorenclubs in der Stadt Mühldorf vor und es gibt Kaffee und Kuchen.

Ich selber werde auch von 15.00 – 15.30 Uhr eine kleine Gesprächsrunde anbieten. „Weil Du mich berührst“ – Pflege zwischen Liebe, Trauer, Wut und Ohnmacht thematisiert die Situation der pflegenden Angehörigen von Demenzerkrankten. Da möchte ich Gelegenheit zum Austausch geben und auch auf praktische Hilfsmöglichkeiten hinweisen. Ich bin aber während der ganzen Messe an einem kleinen Stand vertreten und ansprechbar.

Hier ist der Flyer für die Ü-60 Messe: 2019_flyer_ue60messe

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