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Einsam? – Zweisam? – Gemeinsam!

Einsam? Zweisam? Gemeinsam! – Wettbewerb für Initiativen gegen Einsamkeit im Alter
Im Rahmen des Wettbewerbs „Einsam? Zweisam? Gemeinsam!“ sucht die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) ab sofort Initiativen, die sich gegen Einsamkeit und für die gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen engagieren. Bewerbungen sind bis zum 7. Dezember 2018 möglich.
Der Wegzug von Kindern und Verwandten, nachlassende Mobilität, der Tod des Partners oder der Partnerin – diese und weitere Umstände steigern das Risiko sozialer Isolation bei älteren Menschen. Dieser entgegen zu wirken und bereits möglichst frühzeitig vorzubeugen, ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Ziel des Wettbewerbs ist es deshalb, Initiativen zu unterstützen und Ideen zu fördern, wie alle Älteren erreicht und ins gesellschaftliche Leben eingebunden werden können.

Daher werden im Rahmen des Wettbewerbs innovative und überzeugende Beispiele ausgezeichnet, die Einsamkeit durchbrechen oder sozialer Isolation vorbeugen. Eine unabhängige Jury vergibt Preise im Gesamtwert von 22.500 Euro. Darüber hinaus werden die besten Initiativen auf der Internetseite der BAGSO zur Nachahmung vorgestellt.
Informationen zum Wettbewerb, die ausführlichen Teilnahmebedingungen sowie das Bewerbungsformular finden Sie hier: www.bagso.de/einsam-zweisam-gemeinsam

 

 

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Offenes Ohr – offenes Herz: Besuch des BR

Am vergangenen Donnerstag hat mich Frau Heyne vom Bayerischen Rundfunk besucht. Sie hat dabei für die Abendschau Süden mein Projekt „offenes Ohr – offenes Herz“ gefilmt. Dieser Beitrag wird irgendwann in der kommenden Woche ab 17:30 Uhr im Bayerischen Fernsehen gesendet.

Mich freut das genau so wie der Artikel im „Mühldorfer Anzeiger“, besonders wenn sich Menschen dazu ermutigt sehen, mich zu besuchen.

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„Komm, sei mein Gast!“ – Buchvorstellung mit Bewirtung

Der Helferkreis in Ampfing, der sich um Geflüchtete kümmert, lädt zu einem außergewöhnlichen Abend ein. Viele Geflüchtete, die in unserem Landkreis ein neues und sicheres Zuhause suchen, stellen ihre Kochkultur vor und geben so einen Geschmack von ihrem jeweiligen Heimatland. Gleichzeitig wird zu einer Ausstellung  eingeladen. Der Helferkreis schreibt:

Helferkreis – Einladung Buchvorstellung

Das Kochbuch „Komm, sei mein Gast!“ enthält eine reiche Auswahl exotischer Gerichte aus aller Welt.

Das Besondere daran: in einem gemeinsamen Projekt haben Flüchtlinge aus dem Landkreis Mühldorf, ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiterinnen des Landratsamt Mühldorf a. Inn ihre Lieblingsrezepte ausgetauscht, gemeinsam gekocht (und verspeist!) und aufgeschrieben. Nun ist es an der Zeit die Früchte ihrer Bemühungen in Buchform vorzustellen. Über 50 Rezepte von Bolani bis Yassa wurden zusammengetragen und laden zum Nachkochen und schlemmen ein.

Die Buchvorstellung mit Ausstellungseröffnung findet am Montag, den 22.10.2018 um 19:00 Uhr im Kulturhof der Gemeinde Mettenheim statt.

Die Ausstellung, welche einen Einblick zur Entstehung des Buches geben wird, kann zu den Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung besucht werden. Auch am Freitag, den 26.10.2018 ab 17:00 Uhr, am Samstag den 27.10.2018 ab 15 Uhr und am Sonntag, den 28.10.2018 ab 11 Uhr wird die Ausstellung geöffnet sein.

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Einsamkeit im Alter

Heute bin ich in den Erzählungen von Seniorenclubleiterinnen wieder mal mit dem Thema der Einsamkeit von alten Menschen konfrontiert worden. Diesmal ging es um Frauen, die nach dem Tod ihres Partners allein leben. Aber dasselbe gilt auch für Männer, denen es wohl schwerer fällt, in einem Seniorenclub Kontakt zu suchen. Vor drei Jahren habe ich schon mal auf meiner Homepage geschrieben:

Ich sehe manchmal Menschen, die zum Einkaufen gehen und zwar nicht, weil sie etwas – eine Ware – brauchen, sondern weil sie Kontakt brauchen. So gehen sie täglich, manchmal auch mehrmals am Tage, zum Einkaufen, um wenigstens an der Kasse ein menschliches Wort zu wechseln oder um gesehen zu werden. Manche Senioren sind unter der Woche gut beschäftigt, haben viele Aktivitäten und Aufgaben, aber am Wochenende fehlt dann doch der Partner. Manche gehen regelmäßig in ein Cafe oder in Veranstaltungen, wo sie unter Leuten sind. Aber ein innigerer Kontakt, gar eine Beziehung, mag nicht aufkommen.

Es war eine dieser Beobachtungen, die schließlich zu meinem Projekt „Offenes Ohr – offenes Herz“ geführt hat. Da sitze ich jeden Donnerstag zwischen 10 und 11 Uhr im Cafe im Globus und höre in erster Linie zu, was die Menschen erzählen – manchmal nur ganz wenig, manchmal eine ganze Lebensgeschichte.

Auch die Seniorenclubs leisten einen herausragenden Beitrag gegen die Vereinsamung alter Menschen. Sie stellen ein sehr niederschwelliges Angebot dar, bei dem man mit anderen Menschen in Kontakt und ins Gespräch kommen kann. Auch Anregungen etwa zur Erinnerungskultur oder durch neue Informationen gibt es dort.

Durch unserern Besuchsdienst sind wir auch immer wieder in der Lage, die ein oder andere Einsamkeit zu lindern. Das ist eine win-win-Situation für beide Seiten: der Besuchte freut sich, weil er nicht vergessen, sondern für wichtig genommen wird. Der Besucher freut sich über die Erwartungen, das Vertrauen, die Offenheit des Besuchten.

Schließlich noch mein Projekt: „Zusammen ist man weniger allein“. Da kommen alle zwei Monate Verwitwete zusammen zu einem gemeinsamen unterhaltsamen und nachdenklichen Nachmittag. Dazwischen finden sie selbst Aktivitäten, die sie miteinander unternehmen: ein Besuch im Cafe, ein Ausflug, ein Telefongespräch …

Alles Angebote mit einer großen Wirkung, auch wenn das einzelne vielleicht nicht sehr spektakulär scheint. Aber die Einsamkeit kann doch ein wenig gelindert werden.

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„Komm ein bisschen mit…“ Unterhaltsamer Seniorennachmittag

Die Stadt Mühldorf und die Caritas laden bereits zum zehnten Mal zu einem „Unterhaltsamen Seniorennachmittag“. Diesmal lautet der Titel Komm ein bisschen mit …

Das Musiktheater „Conny und die Sonntagsfahrer“ gestalten diesen Nachmittag am Dienstag, den 16. Oktober 2018 ab 14. 00 Uhr im Stadtsaal in Mühldorf. Der Eintritt ist frei, die Kreissparkasse Mühldorf stiftet Kaffee und Kuchen. Wer einen Fahrdienst benötigt, kann sich beim Malteser-Hilfsdienst unter der Telefonnummer 08631/ 18 48 800 melden (spätestens bis 15. Oktober)

Hier der Link zum Flyer: senioren-muehldorf.de/…/CAR_Seniorennachmittag2018-Flyer_RZWEB.pdf

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„Weil Du wichtig bist“ – „Trauer soll sichtbar werden“

Der diesjährige Welthospiztag steht unter dem Motto: „Weil Du wichtig bist“. Aus diesem Anlass lädt der Anna Hospizverein nach Waldkraiburg ein zu einer ökumenischen Andacht am 12. Oktober 2018 um 18.00 Uhr im Stadtpark von Waldkraiburg. Dabei soll auf die Situation schwerstkranker und sterbender Menschen aufmerksam gemacht werden.

Anschließend geht man gemeinsam zur Pfarrei Christkönig, wo um 19.30 Uhr die Ausstellung „Trauer soll sichtbar werden“ eröffnet wird. Der Anna Hospizverein freut sich über zahlreiche Besucher.

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Eigene Geschichten vom Leben schreiben

Inge Finauer bietet im Rahmen des Katholischen Kreisbildungswerkes Mühldorf wieder verschiedene Kurse im Biografischen Schreiben an.

„Das Aufschreiben von Erinnerungen ist die sicherste und oft die einzige Möglichkeit, den eigenen Lebensweg zu dokumentieren und an die Nachfahren weiterzugeben. Die so entstandenen Geschichten bewahren Erlebtes vor dem Vergessen und sind oft ein Geschenk nicht nur an Kinder und Enkel, sondern auch an den Autor selbst“

sagt Inge Finauer, die Trainerin für Biografiearbeit im KBW. Ihr Angebot:

Samstag, 20. Oktober 2018 10 – 12 Uhr im Pfarrheim St. Nikolaus in Mühldorf: Schnupperkurs

Samstag, 13. Oktober von 10 – 12 Uhr im Pfarrheim von St. Nikolaus in Mühldorf: 5 Treffen

Samstag, 13. Oktober von 14 – 16 Uhr im Pfarrstadel in Oberflossing: 5 Treffen

Donnerstag, 25. Oktober von 15 – 17 Uhr im Haus der Familie in Niederbergkirchen: 5 Treffen

Samstag, 27. Oktober von 14 – 16 Uhr im Pfarrheim Maria Schutz in Waldkraiburg: 5 Treffen

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Gedanken zum Erntedankfest 2018

Ursprünglich ist das Erntedankfest ein bäuerliches Fest im Bewusstsein, dass eine gute Ernte nicht selbstverständlich und nicht nur das Ergebnis menschlicher Arbeit ist, sondern vielen unwägbaren Einflüssen ausgesetzt ist.

Mittlerweile hat sich unsere Gesellschaft jedoch gewandelt von einer landwirtschaftlichen hin zu einer Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft. Da ist die „Ernte“ nicht mehr so leicht sichtbar. Das gemeinschaftliche Fest der Bauern mit einem „Arntbier“ findet nicht mehr statt, zumindest nicht in den Dienstleistungs- und Industriebetrieben. Nachklang sind höchstens noch die „Weihnachtsfeiern“ im Advent, aber auch da steht die „Ernte“ selten oder überhaupt nicht im Blickpunkt.

Meiner Frau verdanke ich den Hinweis, dass es vor einer Erntedankfeier erst einmal viel Arbeit gegeben hat. Beim Erntedankfest wäre also auch der Anlass zur Rückschau auf die viele Arbeit des vergangenen Jahres gegeben. Mit den Vorgängen aus der Landwirtschaft beschrieben: beginnend mit dem Ackern und Pflügen auf dem Feld (wie es jetzt grade geschieht) über das Säen und Düngen bis schließlich hin zur Ernte und dem Einbringen der Ernte ein Jahr nach dem Pflügen.

Auf die moderne Gesellschaft und ins Persönliche angewandt: Was habe ich im vergangenen Jahr gearbeitet? Was habe ich erreicht? Was ist gelungen?

Ich denke dabei sowohl an den jeweiligen „Arbeits“platz (auch der Hausfrauen, der Mütter, der Arbeitslosen, der Rentner etc.) wie auch den sehr persönlichen, privaten, intimen Bereich: Mit welchen Themen und Fragestellungen war ich im letzten Jahr beschäftigt? Was konnte ich klären – und was ist noch offen? Mit wem habe ich dabei zusammengearbeitet, wer hat mich unterstützt? Wem verdanke ich die ein oder andere Anregung? Mit wem zusammen könnte ich mein „Arntbier“ trinken?

Vielleicht spürt dann der ein oder die andere auch, dass manches „Glück“, „Zufall“ oder „Fügung“ war – dem eigenen Einfluss enthoben. Vielleicht ist das dann der Punkt, an dem das Gespür aufkommt für etwas, das größer, stärker, ermächtigender ist als wir Menschen. Vielleicht ist dann der Anlass gegeben, das Erntedankfest in seiner spirituellen Ausrichtung zu feiern.

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Zur Woche für Demenz 2018

In dieser Woche findet bundesweit die „Woche für Demenz“ statt. Damit rückt diese Erkrankung stärker als sonst in den Blickpunkt der Öffentlichkeit.

Die Angehörige einer Demenzkranken hat mir mal gesagt: „Ich habe gar nicht gemerkt, dass ich jetzt selber Hilfe brauche.“ Ich nehme dies zum Anlass, die Angehörigen von Demenzkranken, die sich ja meist über ihre Kräfte engagieren, auf meine Hilfenetzwerkliste (siehe oben) hinzuweisen. Darin finden sich alle mir bekannten Unterstützungsmöglichkeiten im Landkreis Mühldorf (und darüber hinaus) – sei es in der Beratung durch die Caritas oder das Landratsamt, seien es Pflegedienste oder Betreuungsangebote, seien es Hilfsmittel oder nicht zuletzt auch die Seelsorge.

Bitte weisen Sie auch Menschen in Ihrer Umgebung auf die unterschiedlichen Hilfsmöglichkeiten hin und ermutigen Sie die pflegenden Angehörigen, Hilfe in Anspruch zu nehmen (es bleibt ja noch genügend Arbeit übrig).

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Eine Aufgabe, die sich lohnt!

Suchen Sie „eine Aufgabe, die sich lohnt“? Weil Sie Zeit haben, weil Ihr Leben ein bisschen „leer“ geworden ist, weil Sie etwas für sich (und andere) tun wollen? Dann wäre u. U. ein ehrenamtlicher Besuchsdienst für Sie das Richtige!

Aber wie können Sie das gut machen? Wie können Sie Ihre evtl. Scheu überwinden? Was brauchen Sie für eine solche „Aufgabe, die sich lohnt“?

Der Klinikseelsorger Martin Kuhn und ich als Seniorenseelsorger bieten einen achtteiligen Kurs an. Er beginnt am Montag, den 1. Oktober 2018 um 14.30 Uhr im Seniorenzentrum Sonnengarten in Mühldorf. Jede Einheit dauert 2 1/2 Stunden. Für diesen Kurs ist unbedingt eine Anmeldung erforderlich – entweder bei Martin Kuhn unter 08631/ 613-4774 oder bei mir unter der Handynummer 0170 220 78 05.

Nähere Infos gibt es im Flyer unter folgendem Link:

http://senioren-muehldorf.de/2018/09/besuchsdienst-im-seniorenheim-oder-im-krankenhaus/

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