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Zusammen ist man weniger allein: 2. Treffen in Flossing

Am vergangenen Montag haben sich die Verwitweten zum zweiten mal in Flossing getroffen. Wieder waren 16 Personen anwesend. Wieder kamen manche schweren Erfahrungen zur Sprache: vor allem das Alleinsein und die Einsamkeit. „Wie hält man nur eine so lange Zeit des Alleinseins aus?“ war die Frage einer Teilnehmerin an eine Frau, die schon seit über 30 Jahren verwitwet ist.

Bei der großen Hitze der vergangenen Zeit habe ich einen inhaltlichen Impuls zum Thema „Wasser“ gegeben. Wie angenehm es ist, wenn einem jemand Wasser einschenkt und reicht, haben wir life erlebt. Wie köstlich Wasser bei großer Hitze in der Wüste ist, das haben wir dem „Kleinen Prinz“ von Saint-Exúpery entnommen. Und schließlich spricht Jesus in sengender Mittagshitze mit einer Frau über das „Wasser des Lebens“. „Wasser des Lebens“ war dann für die einen das Lachen oder das Singen oder der Glaube oder eine gute Predigt oder die Enkel ….

Dann wurden auch schöne Erlebnisse angesprochen: die beiden gemeinsamen Treffen in kleinerem Rahmen – einmal zum Kaffeetrinken und ein anderes Mal zum Eisessen. Neue Ideen wurden entwickelt: der Besuch bei einer Zaubervorstellung im November oder eines Kabaretts. Auch zu einer Marienandacht Ende September in Heldenstein wurde eingeladen. Am 1. September um 14.30 Uhr wollen sich eingie Teilnehmerinnen zum Kaffeetrinken beim Reichenspurner in Unterneukirchen treffen. Und schließlich das neue Treffen:

Es findet statt am

24. Oktober um 14.30 Uhr im Grünbacher Hof in Grünbach

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Offenes Ohr – offenes Herz

Mein Projekt Offenes Ohr – offenes Herz startet nach meiner Sommerpause wieder. Ab morgen bin ich wieder jeden Donnerstag von 10 – 11 Uhr im Cafe im Globus. Sie finden mich immer bei meinem Aufsteller:

Vielleicht wollen Sie nicht allein Ihren Kaffee trinken, sondern dabei mit jemandem ratschen. In der Zeit von 10 – 11 Uhr stehe ich allen zur Verfügung, die mit mir reden wollen. Das Thema bestimmen die Besucher, es kann über das Wetter gehen oder auch über sehr persönliche Themen. Ich habe da für alles ein offenes Ohr und ein offenes Herz. Auch die Dauer des Gesprächs bestimmen Sie selbst: nur wenige Sätze oder auch ganz lange. Ich bin auch für eine Verlängerung oder Fortsetzung offen.

Für mich jedenfalls gilt: Ich höre Ihnen zu!

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Studie zu den Arbeitsbedingungen von Pflegenden

Die Hans-Böckler-Stiftung hat eine neue Studie herausgegeben. Frau Prof. Dr. Hildegard Theobald von der Universität Vechta vergleicht darin die Arbeitsbedingungen für Pflegende in Deutschand, Schweden und Japan.

Die Altenpflege wird in allen drei Ländern wegen des demografischen Wandels immer bedeutungsvoller. Umso erstaunlicher ist es, dass sowohl die Qualifikation der Arbeitskräfte, deren Arbeitssituation sowie deren gesellschaftliches Ansehen überall weit verbesserungsfähig ist.

In allen drei Ländern liegt die Quote der Teilzeitjobs in der ambulanten Pflege bei mindestens 60 % (in Deutschland: 70%). Davon sind Helferinnen und Helfer sowie Ungelernte betroffen. Im stationären Bereich sind in Deutschland und Schweden zwischen 40 und 50 % in Vollzeit beschäftigt. In Deutschland beträgt der Anteil der Alten- und Krankenpflegekräfte im stationären Bereich lediglich 33%.

Frau Prof. Theobald hat auch die Arbeitsbelastungen untersucht. Vor allem der Zeitdruck macht 54% der Beschäftigten in Deutschland zu schaffen; in Japan und Schweden sind es dagegen „nur“ 35 bzw. 37%. Auch bei den wöchentlichen Überstunden ist Deutschland im ambulanten Bereich Spitzenreiter: 52% (gegenüber 28 [Japan] und 13 [Schweden]). Noch schlimmer im stationären Sektor: 73 – 53 – 40%. Der Grund: eine dünne Personaldecke, festgelegte Aufgabenkomplexe, enge Zeitkorridore.

Immer wichtiger wird bei uns in Deutschland die Rolle der Menschen mit Migrationshintergrund. Was die Qualifikation und das Arbeitszeitarrangement angeht, gibt es keine nennenswerten Unterschiede zu deutschen Beschäftigten. Anders bei den Arbeitsbedingungen: 41% der Migrantinnen und Migranten machen Überstunden, bei den sonstigen sind es 18%.  In Arbeitsbesprechungen werden Migrantinnen und Migranten deutlich weniger einbezogen. Sowohl von den Vorgesetzten wie auch von den Familien erfahren sie wenig Wertschätzung, von ausländerfeindlichen Kommentaren berichten 15%.

Japan hat den höchsten Anteil an Männern in der Pflege. Dies liegt zum einen an der höheren Qualifikation, zum anderen daran, dass es dort mehr Vollzeitjobs gibt.

Frau Prof. Theobald plädiert als Resümee dafür, dass alle Pflegekräfte eine Ausbildung, am Besten berufsbegleitend, erhalten. Außerdem seien familienfreundlichere und flexiblere Vollzeit- und Teilzeitarrangements sowie eine bessere Kinderbetreuung notwendig. Personalengpässe müssten beseitigt werden und Arbeitgeber müssten der Benachteiligung von ungelernten Migrantinnen und Migranten (etwa bei den täglichen Besprechungen) entgegenwirken.

Wer die Studie nachlesen will, findet sie unter https://www.boeckler.de/pdf/p_study_hbs_383.pdf

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Informationsmappe des Polizeipräsidiums Oberbayern

Unter dem Titel „Solange es noch ´was zu erben gibt“ hat das Polizeipräsidium eine Informationsmappe erstellt. Darin werden zehn betrügerische Methoden vorgestellt, mit denen vor allem Senioren um ihr Erspartes gebracht werden. Selbstverständlich gibt es auch Hinweise, wie man sich vor diesen miesen Tricks schützen kann.

Einer der häufigen Tricks ist etwa der „Enkeltrick“: ein älterer Mensch wird angerufen und versetzt den Angerufenen in den Glauben, einen nahen Verwandten am Telefon zu haben. Dann wird eine finanzielle Notlage vorgegaukelt, in der dringend Bargeld benötigt wird. Es entsteht großer Druck, sodass der betreffende Betrag vom Konto abgehoben und schließlich einem Komplizen übergeben wird.

Die Verhaltenstipps: Seien Sie misstrauisch! Geben Sie keine Auskünfte über familiäre und finanzielle Verhältnisse. Stellen Sie Kontrollfragen (Name der Mutter etwa). Rufen Sie den Notruf 110 bei verdächtigen Wahrnehmungen.

Die Mappe ist bei allen Polizeidienststellen erhältlich oder im Internet über folgenden Link:

https://www.polizei.bayern.de/oberbayern/schuetzenvorbeugen/index.html/261791

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Urlaubspause

Ich will mich mit einem Gedicht in meine Urlaubspause verabschieden. Vielleicht ist das ja auch für Sie eine Anregung!?

Heute will ich mich freuen

Ich weiß wie es aussieht
Überall und nirgendwo.
Das Durcheinander ist alt
Das Chaos bleibt
Lebenslänglich
So vieles ist zu tun.
Aber heute will ich
Einen Platz für mich
Will die Sonne
Den Himmel
So selten hat er dieses Blau.
Will spüren
Dass meine Füße
Leicht sein können
Heute will ich mich freuen
Dass es mich gibt.

Anne Steinwart

Vielleicht haben Sie Lust, mal in meinen früheren Beiträgen zu stöbern. Den nächsten neuen finden Sie ab 6. August wieder hier.

So wünsche ich allen Lesern eine frohe Zeit.

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Offenes Ohr -offenes Herz: Ferienpause

Normalerweise bin ich ja immer donnerstags von 10 – 11 Uhr im Cafe im Globus zu einer offenen Sprechstunde unter dem Motto: „Offenes Ohr – offenes Herz“.

Die kommenden Wochen muss jedoch dieses Angebot ausfallen wegen meines Urlaubs.

Die nächste Sprechstunde findet wieder am 9. August 2018 von 10 – 11 Uhr im Cafe im Globus statt.

Bis dahin wünsche ich allen eine gute Zeit

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Konzertierte Aktion in der Pflege

Das Familienministerium, das Gesundheitsministerium und das Arbeitsministerium starten eine „Konzertierte Aktion“, um dem Pflegenotstand zu begegnen.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: „Ab heute gehen wir gemeinsam gegen den Pflegenotstand vor. Das geht nur mit mehr Pflegerinnen und Pflegern. Wir wollen mehr Menschen für den Pflegeberuf begeistern und dazu die Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen verbessern. Pflegen nach der Stoppuhr muss ein Ende haben. Gute Pflege braucht Zeit, um für Menschen da sein zu können. Die Pflegekräfte leisten viel, sie haben höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und Entlastung im Alltag mehr als verdient.“‎

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Gute Pflege bedeutet Zuwendung. Die benötigt Zeit und genügend Personal.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil: „Bei guter Pflege dreht sich alles um Menschen. Gute Pflegekräfte sind mehr als bloße Versorger. Darum werben wir dafür, dass es künftig deutlich mehr Frauen und Männer in Deutschland gibt, die sich um Pflegebedürftige kümmern. Wir wollen mit unserer Konzertierten Aktion den Pflegenden und den Pflegebedürftigen endlich die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die ihnen zusteht.

An dieser konzertierten Aktion sind die Ministerien und die Akteure aus der Pflege beteiligt.

Um konkrete Maßnahmen zu erarbeiten, setzt die Konzertierte Aktion Pflege fünf Arbeitsgruppen ein.

  • Arbeitsgruppe 1 „Ausbildung und Qualifizierung“
  • Arbeitsgruppe 2 „Personalmanagement, Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung“
  • Arbeitsgruppe 3 „Innovative Versorgungsansätze und Digitalisierung“
  • Arbeitsgruppe 4 „Pflegekräfte aus dem Ausland“
  • Arbeitsgruppe 5 „Entlohnungsbedingungen in der Pflege“

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Lernen im Alter

Die bagso hat eine neue Broschüre herausgebracht. Sie beschäftigt sich mit dem „Lernen im Alter“. Im Vorwort zitiert diese Broschüre Prominente, etwa Franz Müntefering: „Zum Älterwerden ist Lust auf Leben eine gute Voraussetzung.“ Oder den kanadischen Schauspieler Bill Mockridge: „Das Leben ist schön, wenn man nicht aufhört, neugierig zu sein.“

Zum Lernen schreibt die bagso:

Lernen geschieht oftmals in Zweierbeziehungen oder in Gruppen – im Austausch miteinander können viele ältere Menschen leichter lernen. Das liegt zum einen daran, dass man hierbei die eigenen Gedanken besser ordnen und gemeinsam über den Lerngegenstand nachdenken kann. Zum anderen motiviert es Menschen, wenn sie sich gegenseitig Mut zusprechen, Erfolgserlebnisse haben und Zuspruch erfahren. Die wechselseitige Stärkung ist nicht nur für Ältere ein wichtiger Lernfaktor, sondern für alle Menschen. Hier spricht man von „Empowerment“ – das bedeutet, dass die am Austausch beteiligten Personen sowohl sich selbst als auch ihr Gegenüber stärken.
Daraufhin beschreibt die Broschüre verschiedene Anlässe für das Lernen – etwa den Eintritt in den Ruhestand oder der Beginn von körperlichen Einschränkungen. Auch diverse Lernfelder werden beschrieben, etwa die digitale Welt, sowie auch klassische Wege wie etwa die Bildungswerke. Hinweise, auf was man bei der Auswahl des Angebotes achten sollte/ könnte, runden das Ganze ab.
Die Broschüre findet sich auf der Seite der bagso www.bagso.de. 

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„Offenes Ohr – offenes Herz“ auf der Seite des Erzbistums München-Freising

Bild: U. Huckemeyer

Mein Projekt „Offenes Ohr – offenes Herz“ wird auf der Homepage des Erzbistums München- Freising vorgestellt.

Man findet es auf der Seite der Seniorenpastoral unter folgendem Link:

 

https://www.erzbistum-muenchen.de/senioren/seelsorge-im-supermarkt

 

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Eine Aufgabe, die sich lohnt: der ehrenamtliche Besuchsdienst

Manche Menschen sind zu Hause sehr allein, andere sind es im Seniorenheim. Wieder andere freuen sich, wenn sie im Krankenhaus besucht werden, wenn die Gesundheit beeinträchtigt ist. Und dann gibt es die Personen, die Zeit haben und den Wunsch, etwas Sinnvolles zu tun. Sie möchten gerne helfen und Not erträglicher machen. Aber sie sind unsicher. Wie kann das geschehen? Was können sie tun – und was auch nicht? Gibt es eine Hilfestellung für sie, wenn sie andere besuchen möchten?

Bereits zum elften Mal bieten der Klinikseelsorger von Mühldorf, Martin Kuhn, und ich einen Kurs an.  Er  richtet sich an alle, die sich überlegen, ob ein Besuchsdienst im Krankenhaus, im Seniorenheim oder auch daheim nicht etwas für sie wäre. An acht Nachmittagen vermitteln wir die wichtigsten Informationen und spielen die ein oder andere Situation auch durch. So erhalten die Teilnehmer (maximal 15) einen Eindruck davon, was sie erwartet und wie sie mit den Menschen umgehen können. Erst am Ende des Kurses ist eine Entscheidung nötig, man kann also auch erstmal schauen, ob das etwas ist, was den eigenen Vorstellungen und Möglichkeiten entspricht.

Der Kurs findet immer am Montag Nachmittag von 14.30 – 17.00 Uhr im Seniorenzentrum Sonnengarten in Mühldorf statt.

Beginn ist am 1. Oktober – der letzte Nachmittag ist am 27. November (die Allerheiligenferien sind ausgenommen).

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich bis zum 24. September 2018 bei Martin Kuhn (martin.kuhn@kliniken-muehldorf.de bzw. 08631/ 613-4774 oder bei mir (mtress@eomuc.de bzw. 0170 220 78 05)

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