Gottesdienst zum 30. Sonntag am 25. Oktober 2026
+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen
Lied: GL 445 Ubi caritas et amor (Wo Güte und Liebe, dort ist Gott)
Einleitende Gedanken:
Wer hat Platz in Ihrem Herzen? Was macht diesen „Herzplatz“ aus?
Wodurch hat die/der andere diesen „Herzplatz“ bekommen?
Bei wem haben Sie einen „Herzplatz“?
Wodurch haben Sie diesen „Herzplatz“ bekommen?
Wer hat keinen Platz in Ihrem Herzen?
Wem ist Ihr Herz „fremd“?
Kyrie:
Herr Jesus Christus, du hast uns Gott nahegebracht als freundlichen und fürsorglichen Vater. Herr, erbarme dich!
Denen, die nur Verurteilung kennen und fürchten, bist du mit göttlichem Erbarmen begegnet. Christus, erbarme dich!
Den Zweiflern und den Suchenden hast Du die Liebe Gottes gezeigt. Herr, erbarme dich!
Ja, der Herr erbarmt sich unser – auch dann, wenn Gott uns fremd ist und wir ihn suchen. So hält er unseren Glauben lebendig und dafür danken wir.
Tagesgebet (zur Auswahl Nr. 25 gekürzt)
Gott, du bist uns nahe. Sieh unsere Sehnsucht nach Glück, unseren Willen zum Guten und unser Versagen. Erbarme dich unserer Armut und Leere. Fülle sie mit deinem Leben, mit deinem Glück, mit deiner Liebe. Darum bitten wir dich durch Jesus Christus, unseren lieben Freund und Bruder.
Einleitung zur 1. Lesung: Ex 22, 20-26
Das Buch Exodus ist auf der Basis mündlicher Erzählungen und Reflexionen in der Zeit nach dem Babylonischen Exil geschrieben worden. Israel blickt also auf zwei einschneidende Erfahrungen von „Fremde“ zurück. Israel weiß, wie es Menschen geht, die fremd sind – ausgesetzt dem Verhalten der Einheimischen, die stärker sind und ihre Vorteile (Sprache, Wissen etc.) ausspielen. Als es nach dem Exil darum geht, die Werte und Grundlagen der neuen Gesellschaft zu diskutieren, darf diese Erfahrung des Fremdseins und des Angewiesenseins auf die Barmherzigkeit anderer nicht verloren gehen.
So spricht der Herr: Einen Fremden sollst du nicht ausnützen oder ausbeuten, denn ihr selbst seid im Land Ägypten Fremde gewesen. Ihr sollt keine Witwe oder Waise ausnützen. Wenn du sie ausnützt und sie zu mir schreit, werde ich auf ihren Klageschrei hören. Mein Zorn wird entbrennen und ich werde euch mit dem Schwert umbringen, sodass eure Frauen zu Witwen und eure Söhne zu Waisen werden. Leihst du einem aus meinem Volk, einem Armen, der neben dir wohnt, Geld, dann sollst du dich gegen ihn nicht wie ein Gläubiger benehmen. Ihr sollt von ihm keinen Zins fordern. Nimmst du von einem Mitbürger den Mantel zum Pfand, dann sollst du ihn bis Sonnenuntergang zurückgeben; denn es ist seine einzige Decke, der Mantel, mit dem er seinen bloßen Leib bedeckt. Worin soll er sonst schlafen? Wenn er zu mir schreit, höre ich es, denn ich habe Mitleid.
Einleitung zur 2. Lesung: 1 Thess 1,5c–10
Auch Paulus war auf seinen Reisen immer wieder auf Gastfreundschaft angewiesen. Nicht immer wurde sie ihm so gewährt wie in Thessaloniki. Aber für ihn ist diese freundliche Aufnahme auch ein Zeichen für Gott.Und auch die Menschen, die Gastfreundschaft gewähren, erhalten eine neue Erfahrung des Göttlichen, erfahren den biblischen Gott.
Ihr wisst, wie wir bei euch aufgetreten sind, um euch zu gewinnen. Und ihr seid unserem Beispiel gefolgt und dem des Herrn; ihr habt das Wort trotz großer Bedrängnis mit der Freude aufgenommen, die der Heilige Geist gibt. So wurdet ihr ein Vorbild für alle Glaubenden in Mazedonien und in Achaia. Von euch aus ist das Wort des Herrn aber nicht nur nach Mazedonien und Achaia gedrungen, sondern überall ist euer Glaube an Gott bekannt geworden, sodass wir darüber nichts zu sagen brauchen. Denn man erzählt sich überall, welche Aufnahme wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen und seinen Sohn vom Himmel her zu erwarten, Jesus, den er von den Toten auferweckt hat und der uns dem kommenden Zorn entreißt.
Einleitung zum Evangelium: Mt 22, 34–40
Matthäus lässt – anders als Markus oder das Deuteronomium – den Beginn des Liebesgebotes weg: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige!
Vor der „Liebe“ steht also das Hören auf Gott.
Herz, Seele, Denken: das ist die Umschreibung für den ganzen Menschen mit allem, was seine Lebenskraft, seine Spiritualität und seine Würde ausmacht. Jetzt richten wir uns mit allem ganz darauf aus, die Frohe Botschaft zu hören:
In jener Zeit, als die Pharisäer hörten, dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, kamen sie am selben Ort zusammen. Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn versuchen und fragte ihn: Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste? Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Denken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
Gedanken zur Lesung:
„Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“ – so ein Satz von Karl Valentin.
Wir alle haben einen Migrationshintergrund, wenn man nur weit genug in die Vergangenheit zurückgeht.
Haben Sie schon einmal die Fremde kennengelernt? Einen fremden Ort (eine Stadt, ein Krankenhaus…), ein fremdes Land (außerhalb Bayerns), einen fremden Dialekt oder eine fremde Sprache, eine fremde Kultur?
- Mit welchem Gefühl war das für Sie behaftet?
Vielleicht Interesse? Vielleicht Unsicherheit? Vielleicht sogar Angst?
Wenn uns in unserer Gemeinde Fremde begegnen (kenntlich an ihrer Hautfarbe, an ihrer Kleidung, an der Art ihres Auftretens) ruft das ebenfalls Unsicherheit hervor. Bestimmte Politiker schüren die Angst vor dem Fremden und verteufeln das Fremde, die Fremden. Das hat überhaupt nichts mit dem Gott der Bibel gemeinsam.
Fremdheit hat auch andere Gesichter. Für Menschen mit Demenz wird alles – auch das Vertraute – fremd. Unsicherheit, Angst, Orientierungslosigkeit machen sich breit. Man braucht jemanden, der Halt und Sicherheit gewährleistet.
Manchen (allen?) ist auch Gott fremd (geworden). Er ist ganz anders, als wir es uns vorstellen. Manchmal läuft das, was wir in der Bibel lesen oder auch schon lange glauben, quer zu den Erfahrungen des Lebens. Das ruft dann – wenn wir uns darauf einlassen – Verunsicherung hervor und das Bedürfnis nach einer neuen Erfahrung des Göttlichen.
Noch ein Gedanke zum Evangelium:
„Lieben“ hat in heutigem Verständnis viel mit Emotionen zu tun.Das ist heute wohl ein erster und vorherrschender Gedanke. Im biblischen Sinne aber hat „lieben“ nichts mit Gefühlen zu tun. „Lieben“ in der Bibel meint: die Bündnisverpflichtungen einhalten gegenüber dem Herrscher.
Wenn Gott „Liebe“ will, dann können wir das so verstehen, dass wir uns seinem liebenden, lockenden, lebendigen Wort öffnen sollen.
Manchmal trifft dieses göttliche Wort auf eine Stimmung, die verhärtet ist durch die Realitäten des Seins oder verfinstert wie Nacht oder geprägt von Angst vor dem Leben. Manchmal ist dieses göttliche Wort nur eine „Stimme verschwebenden Schweigens“ (wie Martin Buber 1 Kön 19,12 übersetzt), die „Stimme einer hauchdünnen Stille“ (wie Wilhelm Bruners übersetzt). Ganz leise und zart. Die in winzig kleinen Begebenheiten „hörbar“, spürbar, erlebbar wird. Die im Unglaublichen und Unerwarteten sagt: „Ich bin da“.
Achten Sie in der kommenden Woche mal auf kleine Begebenheiten der Hilfe, der Fürsorge, der Nähe, der Verbundenheit. Auf ein „Ich bin da“.
Lied: GL 417: Stimme, die Stein zerbricht
Fürbitten: (nach einem Gebet an der Nürnberger Klarakirche)
Guter Gott. „Ich bin da“. Ich will zu dir beten. Für so viele Menschen und auch für mich. Aber meine Gedanken schweifen immer wieder ab …
…. … … … …
…. … … … …
Gott, Du weißt schon. Amen
Vaterunser
Gebet: (GL 453)
Bewahre uns Gott, behüte uns, Gott, sei mit uns auf unseren Wegen.
Sei Hilfe, sei Kraft, die Frieden schafft, sei um uns mit deinem Segen.
Segen:
Gott, segne die Nahen und die Fremden. Segne uns Liebesbedürftige und uns Liebende – du, die Liebe in Vater, Sohn und Heiliger Geistkraft. Amen

Gottesdienst zum 29. Sonntag im Jkrs. am 18. Oktober 2026
+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen
Lied: GL 430: Von guten Mächten
Einleitende Gedanken:
Menschen leben zu allen Zeiten in Spannungsfeldern. Ihr Leben wird von äußeren Einflüssen geprägt und auch von inneren Unklarheiten.
Ein Beispiel aus dem letzten Jahrhundert ist Dietrich Bonhoeffer, der das Gedicht des Eingangsliedes geschrieben hat.
Die heutigen Lesungen führen uns in die Zeit des Babylonischen Exils und in das Römerreich. Beide Zeiten der Fremdherrschaft waren für die Juden mit Fragen nach der eigenen Identität und Integrität verbunden.
Welchen Einflüssen sind Sie unterworfen? Welche Kompromisse müssen Sie eingehen? Welche Orientierungspunkte haben Sie dabei?
Kyrie:
Herr Jesus Christus, dein Fixpunkt war die Liebe deines Vaters. Herr, erbarme dich unser!
An dieser Liebe hast du festgehalten, auch als es für dich schwierig wurde. Christus, erbarme dich unser!
In deinem Tod und in deiner Auferstehung hast du uns Hoffnung gegeben. Herr, erbarme dich unser!
Ja, der Herr erbarmt sich unser, an ihm können wir uns orientieren. Dafür sagen wir ihm Dank.
Tagesgebet: (zur Auswahl Nr. 35)
Du, der du uns deinen Namen genannt und uns Mut gemacht hast, dich anzusprechen, wir kommen zu dir und sagen: Gott, unser Vater, wir danken dir, dass du für uns da bist.
Hilf uns, dass auch wir für dich leben – und für die Menschen, in denen du uns begegnest. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.
Einleitung zur 1. Lesung Jes 45,1.4-6
Der zweite Teil des Buches Jesaja stammt von einem uns unbekannten Propheten, der sich in der Tradition des ersten Jesaja sieht. Dieser „Deuterojesaja“ (= 2. Jesaja) denkt universal. Sein Gott ist nicht nur ein Gott für die Juden, sondern für alle Menschen. So kann er den ausländischen und andersgläubigen persischen König Kyrus zum „Gesalbten“ – hebräisch: Messias – erwählen als denjenigen, der das Volk Israel aus dem Exil befreit.
So spricht der Herr zu seinem Gesalbten, zu Kyrus: Ich habe ihn an seiner rechten Hand gefasst, um ihm Nationen zu unterwerfen; Könige entwaffne ich, um ihm Türen zu öffnen und kein Tor verschlossen zu halten: Um meines Knechtes Jakob willen, um Israels, meines Erwählten, willen habe ich dich bei deinem Namen gerufen; ich habe dir einen Ehrennamen gegeben, ohne dass du mich kanntest. Ich bin der Herr und sonst niemand; außer mir gibt es keinen Gott. Ich habe dir den Gürtel angelegt, ohne dass du mich kanntest, damit man vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang erkennt, dass es außer mir keinen Gott gibt. Ich bin der Herr und sonst niemand.
Einleitung zur 2. Lesung: 1 Thess 1,1-5b
Der erste Thessalonicherbrief ist die älteste Schrift des Neuen Testaments; Paulus hat ihn um das Jahr 50 geschrieben. Diese Gemeinde war (wie wohl alle anderen auch) eine bunte Gemeinde aus Juden, Heiden und Sinnsuchern. Man erwartete damals, dass Christus bald wiederkommt und so die Welt der Herrlichkeit entgegengeht. Der Tod einiger Gemeindemitglieder hat wohl Verunsicherungen hervorgerufen, außerdem scheint es Spannungen mit dem Umfeld gegeben zu haben. Paulus ermutigt und bestärkt die Gemeinde.
Paulus, Silvánus und Timótheus an die Kirche der Thessalónicher, die in Gott, dem Vater, und in Jesus Christus, dem Herrn, ist: Gnade sei mit euch und Friede! Wir danken Gott für euch alle, sooft wir in unseren Gebeten an euch denken; unablässig erinnern wir uns vor Gott, unserem Vater, an das Werk eures Glaubens, an die Mühe eurer Liebe und an die Standhaftigkeit eurer Hoffnung auf Jesus Christus, unseren Herrn. Wir wissen, von Gott geliebte Brüder und Schwestern, dass ihr erwählt seid. Denn unser Evangelium kam zu euch nicht im Wort allein, sondern auch mit Kraft und mit dem Heiligen Geist und mit voller Gewissheit.
Einleitung zum Evangelium: Mt 22,15–21
Das heutige Evangelium spielt in Jerusalem und ist eingebettet in eine Reihe von Auseinandersetzungen Jesu mit den Pharisäern, den Sadduzäern, den Hohepriestern und den Ältesten. Es geht also um Abgrenzung.
In dieser Situation steht etwa zwei Generationen später auch die Gemeinde des Matthäus. Interessant, dass Matthäus, der sonst eher ein „entweder – oder“ propagiert, hier ein „sowohl – als auch“ bevorzugt.
In jener Zeit kamen die Pharisäer zusammen und beschlossen, Jesus mit einer Frage eine Falle zu stellen. Sie veranlassten ihre Jünger, zusammen mit den Anhängern des Herodes zu ihm zu gehen und zu sagen: Meister, wir wissen, dass du die Wahrheit sagst und wahrhaftig den Weg Gottes lehrst und auf niemanden Rücksicht nimmst, denn du siehst nicht auf die Person. Sag uns also: Was meinst du? Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht? Jesus aber erkannte ihre böse Absicht und sagte: Ihr Heuchler, warum versucht ihr mich? Zeigt mir die Münze, mit der ihr eure Steuern bezahlt!
Da hielten sie ihm einen Denár hin. Er fragte sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das? Sie antworteten ihm: Des Kaisers. Darauf sagte er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!
Gedanken:
Heute ist der Kirchweihsonntag. Wir erinnern uns an den Weihetag der Kirchen, von denen wir das genaue Datum nicht wissen.
Wofür wurde unsere jeweilige Kirche vor langer Zeit geweiht?
- Natürlich für den Gottesdienst, der in diesem Gebäude gefeiert wird.
Für wen feiern wir diesen Gottesdienst?
- Für uns selber, dass wir gestärkt mit der segnenden und liebevollen Nähe Gottes in unseren Alltag gehen.
Für wen sind wir Kirche?
- Für uns selber? Bestimmt!
- Aber doch auch für die Menschen, die nicht in das Kirchengebäude, in den Gottesdienst kommen (können oder wollen).
Worin zeigt sich dieses „Kirche sein“?
- Gute Frage! Was bemerken Sie in Ihrer Gemeinde?
Und wenn „Kirche“ im Alltag der Menschen, die im Gemeindegebiet wohnen nicht auftaucht, nicht präsent ist?
- Was dann?
Ein zweiter Aspekt: Das Evangelium stellt die Frage: Was gehört Gott? Ich merke, das ist eine schwierige Frage.
Wir sind es gewohnt, in Besitztümern zu denken. In unserer Vorstellung eines Schöpfergottes gehörte ihm dann alles. Und gar nichts uns. Das hätte weitreichende Folgen. Alles wäre nur geliehen – mit der Verantwortung, es zu erhalten für nachfolgende Generationen. Ausbeutung, Umweltzerstörung, weltweites Denken …
Oder ist es „nur“ geistlich gemeint? Geben wir Gott dann unsere Gebete, unseren Glauben, unsere Herzenshingabe? Aber was hat das dann für Konsequenzen? Worin zeigt sich unser Glaube?
Doch auch in unserem Umgang mit der Schöpfung und mit den Menschen in nah und fern. Auch in unserem offenen Auge, unserem offenen Ohr, unsrem offenen Herzen für die Menschen ganz in unserer unmittelbaren Nähe.
Jedenfalls erübrigt sich christliches Leben nicht im Zahlen der Steuern. Ein an Christus orientiertes Leben muss mehr sein als bürgerliche Normerfüllung.
Worin besteht für Sie dieses „MEHR“ (übrigens ein Schlüsselwort des Hl. Ignatius von Loyola)?
Lied: GL 464: Gott liebt diese Welt
Fürbitten:
Wir Christen wissen uns mit Christus und mit allen Menschen dieser Welt verbunden. Darum beten wir für sie:
- Lass unsere Augen offen werden und weit für die Menschen um uns herum.
- Lass die Menschen in bedrängten Verhältnissen deine Fürsorge erfahren durch uns, die wir uns in deiner Nachfolge verstehen.
- Beseitige Ungerechtigkeit und Unterdrückung der Geschlechter bei uns und überall auf der Welt.
- Lass alle Menschen mit Einfluss sensibler werden für die Armen, die Hungernden, die Kranken, die Chancenlosen, die Vergessenen …
- Begleite die Sterbenden in deine göttliche Barmherzigkeit und Nähe.
Guter Gott, du bist ein Gott für alle Menschen dieser Erde. Hilf uns, so zu leben, dass wir alle und auch die nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt zur Verfügung haben. Gib uns Mut und Kraft, deine Menschenfreundlichkeit sichtbar werden zu lassen. Darum bitten wir dich durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen
Vaterunser
Gebet: (GL 12, 3 in Auszügen, von Antje Sabine Naegeli)
Herr, segne meine Hände, dass sie behutsam seien …
Herr, segne meine Augen, dass sie Bedürftigkeit wahrnehmen …
Herr, segne meine Ohren, dass sie deine Stimme zu erhorchen vermögen …
Herr, segne meinen Mund, dass ich dich bezeuge …
Herr, segne mein Herz, dass es Wohnstatt sei deinem Geist …
Segen:
Guter Gott, segne uns und alle Menschen dieser Welt und schenke uns allen dein Heil – du, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
