Gottesdienst zum 11. Sonntag im Jahreskreis am 14. Juni 2026
+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen
Lied: Gl 414 Herr, unser Herr
Einleitung:
Im heutigen Evangelium heißt es: Jesus hatte Mitleid mit ihnen, denn sie waren müde und erschöpft.
Das kennen Sie sicher auch: müde und erschöpft sein. Vielleicht ist es eine Erinnerung an eine frühere Lebensphase? Vielleicht trifft es aber auch Ihren jetzigen Gemütszustand?
Jesus geht das an die Nieren. So könnte man das Wort „Mitleid“ treffender übersetzen.
Stellen wir uns vor diesen mitfühlenden, einfühlsamen, empathischen Jesus und lassen wir einen Moment seinen freundlichen Blick auf uns ruhen.
Bild: Michael Tress
Kyrie:
Herr Jesus Christus, alle kraftlosen Menschen durften zu dir kommen: Herr, erbarme dich unser!
Alle Menschen, die des Lebens müde waren, durften zu dir kommen: Christus, erbarme dich unser!
Alle, die sich niedergeschlagen fühlten, durften zu dir kommen: Herr, erbarme dich unser!
Gebet:
Guter Gott, du bist unsere Hoffnung und unsere Kraft. Du richtest uns auf, wenn wir am Boden sind. Öffne unsere Herzen und unseren Blick für alles, womit du uns Lebenslust und Freude schenken willst. Darum bitten wir dich durch Jesus Christus, unseren lieben Freund und Bruder. Amen
Einleitung zur 1. Lesung Ex 19, 2-6a:
Auf seiner Wüstenwanderung hat Israel das Einflussgebiet Ägyptens verlassen. Es ist jetzt in relativer Sicherheit. An diesem Ort schließt Gott mit Israel einen Bund.
Die Israeliten waren von Refidim aufgebrochen und kamen in die Wüste Sinai. Sie schlugen in der Wüste das Lager auf. Dort lagerte Israel gegenüber dem Berg. Mose stieg zu Gott hinauf. Da rief ihm der Herr vom Berg her zu: Das sollst du dem Haus Jakob sagen und den Israeliten verkünden: Ihr habt gesehen, was ich den Ägyptern angetan habe, wie ich euch auf Adlerflügeln getragen und hierher zu mir gebracht habe. Jetzt aber, wenn ihr auf meine Stimme hört und meinen Bund haltet, werdet ihr unter allen Völkern mein besonderes Eigentum sein. Mir gehört die ganze Erde, ihr aber sollt mir als ein Reich von Priestern und als ein heiliges Volk gehören.
Einleitung zur 2. Lesung Röm 5, 6-11:
Paulus betont, dass wir durch Jesus Christus erlöst sind – jetzt schon! Wir sind erlöst, nicht weil wir „Gerechte“ sind, sondern indem wir Sünder sind. Das kann uns aus dem Stress und der Anstrengung befreien, ein fehlerfreies Leben führen zu müssen, um Gottes Gnade zu erhalten.
Christus ist schon zu der Zeit, da wir noch schwach und gottlos waren, für uns gestorben. Dabei wird nur schwerlich jemand für einen Gerechten sterben; vielleicht wird er jedoch für einen guten Menschen sein Leben wagen. Gott aber hat seine Liebe zu uns darin erwiesen, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht gemacht sind, werden wir durch ihn erst recht vor dem Gericht Gottes gerettet werden. Da wir mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, als wir noch (Gottes) Feinde waren, werden wir erst recht, nachdem wir versöhnt sind, gerettet werden durch sein Leben. Mehr noch, wir rühmen uns Gottes durch Jesus Christus, unseren Herrn, durch den wir jetzt schon die Versöhnung empfangen haben.
Gedanken zum Evangelium Mt 9, 36 – 10,8:
Jesus hatte einen sensiblen Blick und ein weites Herz für die Menschen. Er spürt auch seine Grenzen und ruft so andere – die Apostel – in die Verantwortung und ermächtigt sie zum Dienst an den Menschen.
(Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden.) Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben. Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden. Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen. Die Namen der zwölf Apostel sind: an erster Stelle Simon, genannt Petrus, und sein Bruder Andreas, dann Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und sein Bruder Johannes, Philippus und Bartholomäus, Thomas und Matthäus, der Zöllner, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Thaddäus, Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn später verraten hat. Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht zu den Heiden und betretet keine Stadt der Samariter, sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe. Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.
Gedanken dazu:
Die Menschen waren müde und erschöpft. So beschreibt Matthäus die Menschen damals.
Müde und erschöpft: das gilt auch für Menschen heute.
Es gilt für die jungen Menschen, die Corona erlebt haben mit allen Einschränkungen in den Bereichen Bildung, soziale Kontakte, Zukunftsperspektiven.
Es gilt für alte Menschen, die von den Lasten ihres Lebens und den Einschränkungen des Alters in Gesundheit, finanzieller Absicherung und Einsamkeit betroffen sind.
Es gilt für ganz persönliche Lebenssituationen und es gilt für die Lebenslagen weltweit – erschöpft durch Kriege, Gewalt, Unsicherheit, Hunger, Ungerechtigkeit etc.
Solche Menschen kommen trotz und auch mit ihrer Erschöpfung zu Jesus. Was erwarten sie von ihm? Was kann er ihnen bieten, was kann er leisten?
Was tut Ihnen gut, wenn Sie erschöpft sind und müde?
Ein aufrichtendes Wort vielleicht. Eines, das ausdrückt: ich sehe dich und dein Bedürfnis, deine Sehnsucht.
Jesus kann ganz sicher nicht das ganze System, die ganze Welt mit ihren eingefahrenen Strukturen ändern oder Krankheiten prinzipiell heilen oder gar verhindern. Solche Lebenslagen, solche Erschöpfung und Müdigkeit sind für einen einzelnen zu viel. Die Apostel waren keine Übermenschen. Sie hatten ihre Eigenheiten und Macken, sie hatten ihr eigenes Packerl zu tragen und waren oft auch erschöpft und müde. Dennoch (oder vielleicht auch deswegen) sagt ihnen Jesus zu, dass sie zu den erschöpften und müden und resignierten Menschen gehen sollen.
Ein einziger Mensch reicht vielleicht schon aus, um die Erschöpfung eines einzigen anderen Menschen ein wenig zu lindern. Mit „Mitleid“ – wie die Bibel sagt – oder mit Empathie, wie wir das heute bezeichnen. Ein solcher Mensch kann mit seiner Herzenswärme ein wenig von Gottes Herzenswärme sichtbar und erlebbar machen.
Fürbitten:
Wir beten heute für die, die müde und erschöpft sind:
- Für die Pflegenden in den Seniorenheimen und Krankenhäusern
- Für die Eltern, die arbeiten und gleichzeitig ihre Kinder betreuen müssen
- Für die, die unter schweren Krankheiten leiden
- Für die Opfer von Gewalt und Verfolgung, von Hass und Hetze
- Für die, die sich für Frieden, Solidarität und Gerechtigkeit einsetzen
- Für die, die ihres Lebens müde geworden sind
Gott, du bist ein menschenfreundlicher und barmherziger Gott. Gib den Menschen Kraft für ihr eigenes Leben und gib ihnen Kraft für das Leben anderer. Darum bitten wir dich durch Jesus Christus, unseren lieben Freund und Bruder. Amen
Psalm 22, 3-5. 15-16. 20. 22b-23. 25-27
Mein Gott, ich rufe bei Tag, doch du gibst keine Antwort und bei Nacht, doch ich finde keine Ruhe.
Aber du bist heilig, du thronst über dem Lobpreis Israels.
Dir haben unsere Väter vertraut und du hast sie gerettet.
Hingeschüttet bin ich wie Wasser, gelöst haben sich all meine Glieder, mein Herz ist geworden wie Wachs, in meinen Eingeweiden zerflossen.
Meine Kraft ist vertrocknet wie eine Scherbe, die Zunge klebt mir am Gaumen.
Du aber, Herr, halte dich nicht fern! Du, meine Stärke, eile mir zu Hilfe!
Du hast mir Antwort gegeben. Ich will deinen Namen den Brüdern verkünden, denn er hat nicht verachtet, nicht verabscheut des Elenden Elend. Er hat sein Angesicht nicht verborgen vor ihm, er hat gehört, als er zu ihm schrie.
Die Armen sollen essen und sich sättigen; den Herrn sollen loben, die ihn suchen. Aufleben soll Euer Herz für immer.
Vater unser
Gebet:
Gott, du bist reich an Liebe und Güte. Wie eine gute Mutter für ihre Kinder sorgt, so bist du uns zugetan. Begleite uns in dieser Woche mit deiner Huld, mit deiner Kraft, mit deiner Freundlichkeit. Darum bitten wir dich durch Jesus Christus, unseren lieben Freund und Bruder. Amen
Segen:
Gott segne und behüte dich. Er lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig. Er wende dir sein Angesicht zu und schenke dir Frieden und Heil. So segne und behüte uns und alle Menschen dieser Welt der gute und barmherzige Gott! + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Gottesdienst zum 10. Sonntag im Jahreskreis am 7. Juni 2026
+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen
Lied: GL 423 Wer unterm Schutz des Höchsten steht
Einleitung:
Die heutigen Lesungstexte fordern uns dazu auf, unseren Glauben auch im Alltag zu leben. Es geht nicht in erster Linie darum, „den Buchstaben des Gesetzes“ einzuhalten, sondern um unser „Ja“ zu Gott und dessen Auswirkungen auf unser Handeln.
Kyrie:
Herr Jesus Christus, du hast den Menschen gezeigt, wie sie handeln sollen. Herr, erbarme dich unser!
Du hast den Menschen Gottes liebende Zuwendung verkündet. Christus, erbarme dich unser!
Du hast mit deinen Taten die Menschen aufgerichtet. Herr, erbarme dich unser!
Gebet:
Guter Gott, du hast uns zu dieser Feier gerufen. Lass uns in deinem Wort deine Liebe zu uns spüren. Darum bitten wir Dich durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen.
Einleitung zur 1. Lesung Hos 6,3-6:
Die Perikope ist die Fortsetzung eines Bußliedes, welches sich in Hos 6,1-3 findet. Der letzte Vers des Bußliedes ist zugleich der Anfang unserer Textstelle. Das Volk will zu Gott zurückkehren und so seine Rettung erfahren – das ist der Inhalt des Bußliedes. Darauf erfolgt die Antwort Gottes, vermittelt durch den Propheten. Gott will anstatt äußerer Handlungen der Verehrung und Umkehr lebendige Beziehung, die in der Tiefe des Herzens wurzelt und der damit keine Oberflächlichkeit anhaftet.
Lasst uns streben nach Erkenntnis, nach der Erkenntnis des Herrn. Er kommt so sicher wie das Morgenrot; er kommt zu uns wie der Regen, wie der Frühjahrsregen, der die Erde tränkt. Was soll ich tun mit dir, Efraim? Was soll ich tun mit dir, Juda? Eure Liebe ist wie eine Wolke am Morgen und wie der Tau, der bald vergeht. Darum schlage ich drein durch die Propheten, ich töte sie durch die Worte meines Mundes. Dann leuchtet mein Recht auf wie das Licht. Liebe will ich, nicht Schlachtopfer, Gotteserkenntnis statt Brandopfer.
Einleitung zur 2. Lesung Röm 4,18-25:
Es geht um den Zusammenhang von Glaube und Rechtfertigung. Nicht durch die Erfüllung der Gesetze und aufgrund eigener Leistung wird der Mensch gerecht vor Gott, sondern allein durch den Glauben. Der Glaube Abrahams, um den es exemplarisch geht, war Hoffnung wider alle Hoffnung. Er richtete sich ganz auf Gott selbst, und er war personal. Wer ohne Vorbehalt zu Gott Ja sagt, zu dem sagt auch Gott Ja, der ist gerecht.
Gegen alle Hoffnung hat Abraham voll Hoffnung geglaubt, dass er der Vater vieler Völker werde, nach dem Wort: So zahlreich werden deine Nachkommen sein. Ohne im Glauben schwach zu werden, war er, der fast Hundertjährige, sich bewusst, dass sein Leib und auch Saras Mutterschoß erstorben waren. Er zweifelte nicht im Unglauben an der Verheißung Gottes, sondern wurde stark im Glauben, und er erwies Gott Ehre, fest davon überzeugt, dass Gott die Macht besitzt zu tun, was er verheißen hat. Darum wurde der Glaube ihm als Gerechtigkeit angerechnet. Doch nicht allein um seinetwillen steht in der Schrift, dass der Glaube ihm angerechnet wurde, sondern auch um unseretwillen; er soll auch uns angerechnet werden, die wir an den glauben, der Jesus, unseren Herrn, von den Toten auferweckt hat. Wegen unserer Verfehlungen wurde er hingegeben, wegen unserer Gerechtmachung wurde er auferweckt.
Einleitung zum Evangelium Mt 9,9-13:
„Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer“ – Jesus ruft die Menschen dazu auf, ihren Glauben mit einer entsprechenden Lebensführung zu unterstreichen. Es geht ihm nicht um die korrekte Durchführung von Ritualen, sondern Glaube soll sich im Alltag der Menschen auswirken.
In jener Zeit sah Jesus einen Mann namens Matthäus am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Da stand Matthäus auf und folgte ihm. Und als Jesus in seinem Haus beim Essen war, kamen viele Zöllner und Sünder und aßen zusammen mit ihm und seinen Jüngern. Als die Pharisäer das sahen, sagten sie zu seinen Jüngern: Wie kann euer Meister zusammen mit Zöllnern und Sündern essen? Er hörte es und sagte: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Darum lernt, was es heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer. Denn ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.
Zwei Gedanken dazu:
Jesus kommt, um die Sünder zu rufen. Wir müssen nicht super sein, wir brauchen keine Leistung vorweisen. Er nimmt uns so, wie wir sind.
Die Kranken brauchen einen Arzt. Bei Gesunden ist der Arzt (oder die Ärztin) überflüssig. Meine Frage dazu an Sie:
Brauchen Sie Gott? Wenn ja: wofür?
Fürbitten:
Guter Gott, vor dich bringen wir unsere Bitten:
- Für alle Menschen, die versuchen, ihren Glauben zu leben.
- Für alle Menschen, die sich für die Gesellschaft einbringen.
- Für alle Menschen, die anderen beistehen.
- Für alle Menschen, die krank sind.
- Für alle Menschen, die bereits verstorben sind.
Gott, du bist ein menschenfreundlich und barmherzig. Gib den Menschen Kraft, damit sie ihren Glauben auch im Alltag leben können. Darum bitten wir dich durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen
Andacht: (Katholisches Gesangbuch; Gesang- und Gebetbuch der deutschsprachigen Schweiz; Nr. 568 (gekürzt und leicht verändert)
Treuer Gott, wenn Menschen uns enttäuschen, wird unser Vertrauen erschüttert. Ohne Vertrauen aber ist das Leben nicht möglich. Darum kommen wir zu dir und bitten:
Gib uns Vertrauen zu Dir und zueinander.
Wir erwarten viel. Doch finden wir das, was wir suchen: Halt im Leben? Können wir uns darauf verlassen, wenn wir uns von außen und von innen bedroht fühlen? Es gibt nur eine Antwort: Du allein, Gott, bist verlässlich. Trotz unserer Untreue bist du treu.
Lass uns vertrauen, dass du uns hältst.
An dich glauben, heißt, dir vertrauen. Selbst wenn uns deine Hand in dunklen Schicksalstagen unerkennbar bleibt, dürfen wir dir vertrauen. Wenn wir von uns aus den Sinn des Lebens nicht mehr erkennen können, glauben wir, dass du den Sinn weißt.
Lass uns vertrauen, dass du uns immer die Treue hältst.
Von Anfang an haben Menschen dieses Vertrauen vorgelebt. Abraham vertraute deinem Wort, verließ Heimat und Familie und lebte in der Fremde, bis ihm ein Sohn geschenkt wurde.
Gib uns den Glauben und das Vertrauen Abrahams.
Jesus, dein Sohn hat uns aufgefordert, dir zu vertrauen. Denn du schenkst uns mehr, als wir erbitten.
Gott des Lebens und der Liebe, durch sein Vertrauen auf dich hat Jesus den Sieg über die Mächte des Bösen errungen. Er hat das Vertrauen der Menschen geweckt und ihnen feste Zuversicht verliehen. Gib auch uns den Mut, dich durch unser Leben vor den Menschen zu bezeugen, damit wir am Ende unserer Tage sagen können: wir wissen, auf wen wir unser Vertrauen gesetzt haben. Amen.
Vaterunser
Gebet: (Katholisches Gesangbuch; Gesang- und Gebetbuch der deutschsprachigen Schweiz; Nr. 604, 3)
Öffne uns die Augen, dass wir sehen, was zu sehen ist.
Öffne uns die Ohren, dass wir hören was zu hören ist.
Öffne uns die Lippen, dass wir sagen, was zu sagen ist.
Öffne uns die Hände, das wir ändern, was zu ändern ist.
Öffne uns die Zukunft, lass erscheinen in der Welt dein Reich.
Segen
Wir werden zum Segen füreinander im gemeinsamen Lachen und Weinen.
Du bist ein Segen in deiner Friedenskraft und deinem Zweifel.
Sei gesegnet durch den lebensförderlichen und kreativen Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.
