Category Archives: Seniorenbeauftragte

Partneraktion zur Unterstützung bei der Anmeldung zur Corona-Impfung

Die Bayer. Staatsministerien für Gesundheit und Pflege sowie für Familie, Arbeit und Soziales haben eine Broschüre zur Impfung für die über 80-Jährigen veröffentlicht. Darin wird zum einen beschrieben, auf welchen Wegen man zu einem Impftermin kommt:

  1. Elektronisch unter www.impfzentren.bayern.de
  2. Telefonisch im regionalen Impfzentrum, für Mühldorf unter: 08631/ 186090
  3. Telefonisch unter der Zentralnummer 116 117
  4. Mit einem offiziellen Schreiben mit Rücksendefunktion. Dieses Schreiben verteilt das Impfzentrum. Die Senior*innen können eine Rückrufbitte hinterlassen und werden dann von der Hotline des Impfzentrums angerufen.

Zum anderen aber – und das ist mir mindestens genauso wichtig – ergeht die Bitte an die Bevölkerung, das zu unterstützen. Das kann dadurch geschehen, dass man die Broschüre verteilt (die gibt es im Internet unter folgendem Link: https://www.bestellen.bayern.de/shoplink/intern/stmgp_gesund_168.htm mit dem Benutzernamen: bayern_stmgp und dem Kennwort: gemeinsam_2021! kostenlos zum Download). Man kann aber auch an konkrete Senior*innen im eigenen Umfeld denken und sie fragen, ob diese Unterstützung benötigen. Dann könnte man zur Terminvereinbarung ein solches Schreiben auch an die Senior*innen verteilen.

Weitere Informationen gibt es unter folgendem Link: oeffentlichkeitsarbeit@stmgp.bayern.de

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Studie zur Einsamkeit in Coronazeiten

Ich habe ja schon ein paar Blogs zum Thema „Einsamkeit“ veröffentlicht. Jetzt gibt es eine neue Untersuchung zu diesem Thema, die das Bundesfamilienministerium veranlasst und die das Deutsche Zentrum für Altersfragen veröffentlicht hat. Verglichen wurde die letztjährige Untersuchung mit den Erhebungen von 20214 und 2017. Dabei wurde ein signifikanter Anstieg festgestellt von 8,8 bzw. 9 auch knapp 14 Prozent. Dieser Anstieg betrifft alle Altersgruppen, alle Geschlechter, alle Bildungsgruppen. Aus dem Vergleich mit früheren Untersuchungen ergibt sich damit ein eindeutiger Zusammenhangmit der Coronapandemie. In der Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums heißt es:

Wie wirken sich die Einschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus auf das Einsamkeitsempfinden älterer Menschen aus? Dieser Frage ist das Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA) im Juni/Juli 2020 im Rahmen des Deutschen Alterssurveys (DEAS) im Auftrag des BMFSFJ nachgegangen. Befragt wurden Personen zwischen 46 und 90 Jahren, die zuhause leben. Das Ergebnis: Das Einsamkeitsempfinden war deutlich höher als in den Befragungsjahren 2014 und 2017.

Im Sommer 2020 lag der Anteil sehr einsamer Menschen im Alter von 46 bis 90 Jahren bei knapp 14 Prozent und damit 1,5-mal höher als in den Vorjahren. Dabei gibt es keinen wesentlichen Unterschied zwischen Frauen und Männern, Menschen mit hoher oder niedriger Bildung oder zwischen mittlerem und hohem Alter – in der Pandemie sind die Einsamkeitsraten in allen diesen Gruppen in gleichem Maße erhöht. Eine häufige Annahme hat sich nicht bestätigt: Ältere Menschen haben das gleiche Risiko, einsam zu sein, als jüngere Menschen.

Wer die Studie selber lesen möchte, findet sie unter folgende, Link: https://www.dza.de/fileadmin/dza/Dokumente/DZA_Aktuell/DZAAktuell_Einsamkeit_in_der_Corona-Pandemie.pdf

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Spaziergang durch den Ort oder das Quartier

In diesen Zeiten geht ja gar nicht viel. Keine Lokale offen, kein Café, keine Museen, keine Sehenswürdigkeiten. Grund zur Depression? Ich glaube nicht! Drum hier mal ein Vorschlag:

Gehen Sie doch mal durch Ihren Ort, durch Ihr Dorf, durch Ihr Quartier (das ist der Raum, in dem Sie wohnen mit einem Umkreis von 500 – 800 m). Aber gehen Sie spazieren mit einem etwas anderen Blick: schauen Sie sich um, als wären Sie in einem Museum (gerne auch, als wären Sie in einem Freilichtmuseum), als wären Sie in einer Sehenswürdigkeit, als gäbe es nichts Bekanntes, sondern viel Neues zu entdecken.

Auf welche „Kunstwerke“ stoßen Sie da? Häuser, Plätze, Straßen, Kirchen, Menschen?

Was sehen Sie da? Was hören Sie da? Was riechen Sie da? Wie fühlt sich der Boden unter Ihren Füßen an?

Gibt es dort nur Häuser oder auch Grünflächen? Gibt es dort eine Bank zum Ausruhen? Was ist, wenn man mal auf die Toilette muss? Und wo ist der Museumsshop?

Sind Sie alleine auf der Straße oder laufen da auch andere Personen herum? Was sind das für Menschen? Alte – junge – Singles – Familien?

Es gibt sicher noch sehr viele andere Eindrücke! Vielleicht notieren Sie sich Ihre Wahrnehmungen. Vielleicht teilen Sie Ihre Beobachtungen anderen mit und dadurch auch mit anderen, die ähnliches sehen, hören, erleben. Dann gäbe es wieder ein Gemeinschaftserlebnis, das auch nach Corona weiterwirkt.

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Bayerisches Seniorenmitwirkungsgesetz

Ich gebe eine Einladung aus der Koorinationsstelle „Wohnen im Alter“ weiter:

Sehr geehrte Damen und Herren,
um die Mitwirkung älterer Menschen in Bayern auf örtlicher und überörtlicher Ebene weiter zu stärken, wird die Bayerische Staatsregierung ein Bayerisches Seniorenmitwirkungsgesetz auf den Weg bringen.
Frau Staatsministerin Carolina Trautner war es ein besonderes Anliegen, im Vorfeld der Gesetzeserarbeitung die vielfältigen Erfahrungen und Meinungen engagierter Akteure, politisch Verantwortlicher und Bürgerinnen und Bürger zu erfragen und mit einzubeziehen.
Aus diesem Grund führte das Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales im Oktober und November 2020 unter dem Motto „SeniorenMitWirkung“ eine umfassende Beteiligungsaktion durch, die aus vier regionalen Fachdialogen und einer bayernweiten Online-Umfrage bestand. Im Anschluss wurden die vielfältigen Impulse aus den in diesem Rahmen stattgefundenen zwölf Workshop-Gruppen und über 5.300 ausgefüllten Online-Fragebögen gemeinsam mit der Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung und der Partnerschaftsgesellschaft Salm & Stegen sorgfältig ausgewertet.

Die positive Resonanz auf die Beteiligungsaktion ist überwältigend und zeigt: Das Thema Seniorenmitwirkung in Bayern bewegt die Menschen. Allen, die sich mit eingebracht oder bei der Bewerbung unterstützt haben, möchten wir auf diesem Wege herzlich danken!

Die gewonnenen Erkenntnisse werden nun in einer digitalen Abschlussveranstaltung am 26. Januar 2021 vorgestellt und von Frau Staatsministerin Carolina Trautner mit dem Präsidenten des Bayerischen Gemeindestages, Herrn Dr. Uwe Brandl, dem Vorsitzenden des LandesSeniorenVertretung Bayern e. V., Herrn Franz Wölfl, der Seniorenbeauftragten des Landkreises Rhön-Grabfeld, Frau Gabriele Gröschel, und der Leiterin des Sachgebietes „Seniorenamt und Soziales“ am Landratsamt Roth, Frau Ottilie Tubel-Wesemeyer, hinsichtlich der Erarbeitung eines Bayerischen Seniorenmitwirkungsgesetzes diskutiert werden. Die Moderation der Veranstaltung wird durch die Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung erfolgen.

Wir laden Sie herzlich ein, die Veranstaltung ab 15.30 Uhr auf www.seniorenmitwirkung.bayern.de im Live-Stream mitzuverfolgen.

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Sabine Wenng

Koordinationsstelle Wohnen im Alter

Spiegelstr. 4

81241 München

Tel: 089/20189857

Fax: 089/89623046

E-Mail: info@wohnen-alter-bayern.de

www.wohnen-alter-bayern.de

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Goldener Internetpreis 2021

Das Bundesinnenministerium veranstaltet einen Wettbewerb, mit dem ältere Menschen besser mit dem digitalen Leben zurechtkommen sollen. In der Pressemitteilung heißt es:

Goldener Internetpreis 2021: Jetzt bewerben! Wettbewerb prämiert digitales Engagement für ältere Menschen – Fokus auf Unterstützung in Corona-Pandemie Berlin/Bonn, 15. Januar 2021 –

Zum Auftakt ins neue Jahr startet der Goldene Internetpreis heute in eine neue Runde: Initiativen, Vereine und Kommunen sind aufgerufen, ihre Angebote und Projekte einzureichen, die sich besonders für die digitale Befähigung und Selbstbestimmung älterer Menschen stark machen. Ausgelobt wird der Goldene Internetpreis 2021 mit einem Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro durch ein Bündnis aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat. Wie wichtig Unterstützung und Aufklärungsarbeit für ältere Menschen in der digitalen Welt sind, haben eindrücklich die vergangenen Monate der Corona-Pandemie gezeigt. Zahlreiche Menschen und Organisationen haben sich engagiert, um die Digitalisierung insbesondere auch für ältere Menschen verständlich und zugänglich zu machen. Der Goldene Internetpreis möchte dieses Engagement nachhaltig würdigen und unterstützen.

Ausgezeichnet werden Projekte in drei Kategorien: „Digitale Teilhabe – Menschen in Zeiten von Corona unterstützen”, „Internet für alle – die Vielfalt der Zielgruppen” sowie „E-Government – die Vielfalt kommunaler Beteiligung über digitale Wege“. Darüber hinaus wird der Sonderpreis der Deutschen Telekom „Respektvoll – aktiv für einen fairen Umgang im Netz!“ vergeben. Bewerbungen sind ab sofort bis zum 15. Mai 2021 möglich. Eine unabhängige Jury ermittelt die Gewinner, die auf dem 13. Deutschen Seniorentag am 24. November 2021 in Hannover ausgezeichnet werden. Alle Informationen zum Wettbewerb sowie das Anmeldeformular finden Interessierte auf http://www.goldener-internetpreis.de.

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Das Seniorenmitwirkungsgesetz

Viele Senioren wollen sich ja in ihrem „Ruhestand“ in die Gesellschaft einbringen und so ihre Erfahrungen im Leben und aus dem Beruf sinnvoll einsetzen. Das ist jedoch für manche eine Herausforderung, vor allem wenn es Einschränkungen in der Mobilität oder in der zeitlichen Verfügbarkeit gibt. Das Bayerische Sozialministerium plant deshalb ein „Seniorenmitwirkungsgesetz“. Das Ministerium schreibt (ich zitiere aus dem Newsletter der Koordinationsstelle Wohnne im Alter):

Digitale Abschlussveranstaltung des Bayerischen Sozialministeriums zum Beteiligungsprozess des geplanten Seniorenmitwirkungsgesetzes am 26. Januar 2021

Um die politische Mitwirkung älterer Menschen in Bayern auf örtlicher und überörtlicher Ebene noch weiter zu verbessern, wird die Bayerische Staatsregierung ein Seniorenmitwirkungsgesetz auf den Weg bringen. Hierzu hat das Bayerische Sozialministerium im Oktober und November 2020 vier Fachdialoge und eine bayernweite Online-Umfrage durchgeführt. Ziel dieses Beteiligungsprozesses ist es, schon im Vorfeld der Gesetzeserarbeitung das Wissen, die Meinungen und wertvollen Erfahrungen der Beteiligten mit einzubeziehen, die zu gelebter Seniorenmitwirkung in Bayern bereits vorhanden sind.

In den Fachdialogen wurden analog und digital unter Moderation der Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung (AfA) vielfältige Anregungen gegeben und Ansichten ausgetauscht. Parallel hat das Bayerische Sozialministerium unter dem Motto „Senioren mit Wirkung“ eine bayernweite Online-Umfrage gestartet, um möglichst vielen Menschen Gelegenheit zu geben, ihre Meinung einzubringen. Die Resonanz darauf war überwältigend: über 5.300 Personen haben sich vom 1. Oktober bis 22. November 2020 an der Online-Umfrage beteiligt.

Die Ergebnisse werden derzeit sorgfältig ausgewertet. Sie werden am 26. Januar 2021 in einer digitalen Abschlussveranstaltung vorgestellt und von Frau Staatsministerin Carolina Trautner in einem Expertengespräch unter Moderation der Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung diskutiert werden.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung im Live-Stream mitzuverfolgen. Nähere Informationen werden in Kürze auf www.seniorenmitwirkung.bayern.de veröffentlicht.

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Fachstelle für Pflege und Demenz

Die Fachstelle für Pflege und Demenz Bayern hat auf ihrer Internetseite verschiedene Angebote und Hinweise veröffentlicht. Sie wollen den Pflegenden helfen, in diesen Coronazeiten die Versorgung der demenzkranken Angehörigen zu verbessern. Ich gebe im Folgenden die Einleitung der Fachstelle wieder:

Angebote zur Unterstützung im Alltag

Viele Träger von Angeboten zur Unterstützung im Alltag sind verunsichert, wie sie sich in Zeiten der Corona-Pandemie verhalten sollen.

Deshalb möchten wir Ihnen gerne einige Informationen zu Verfügung stellen. Wir weisen darauf hin, dass es sich hier nur um allgemeine Hinweise auf bestehende Rechtsgrundlagen handelt. Das Bestehen einer entsprechenden Möglichkeit bzw. das Vorliegen eines entsprechenden Anspruchs kann nur anhand des Einzelfalls beurteilt werden.

Selbstverständlich liegt die Entscheidung bei den Trägern, wann sie welches Angebot mit welchen Hygiene- und Schutzkonzepten anbieten.

Hier der Link, unter dem Sie alles konkret nachlesen können: https://www.demenz-pflege-bayern.de/ueber-uns/informationen-zur-corona-pandemie/

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5. Dezember: Tag des Ehrenamtes

Am morgigen 5. Dezember ist der „Tag des Ehrenamtes“. Viele Menschen engagieren sich in ihrer Freizeit in den unterschiedlichsten Bereichen. So ist das Ehrenamt ein wesentlicher Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Es kommt jedoch nicht nur den Adressaten des Ehrenamtes zugute, sondern auch den Ehrenamtlichen selbst. Bedeutet es doch, die eigenen Fähigkeiten und Erfahrungen sinnvoll einzusetzen und neue zu machen.

Auch Senioren sind in vielfältiger Weise ehrenamtlich tätig. Allein in der Kirche nehmen sie zahlreiche Aufgaben wahr: als Seniorenkreisleiter*in, im Kirchenchor, als Lektor oder Kommunionhelfer, in der Kirchenverwaltung oder im Pfarrgemeinderat usw.

Allerdings wäre noch viel mehr möglich, wenn die Strukturen entsprechend wären. Noch viel zu vieles ist auf Präsenz ausgerichtet, viel zu vieles findet abends statt. Hier braucht es andere, innovative Formate – etwa, die Digitalisierung, die es auch bei Senior*innen gibt (siehe der 8. Altenbericht der Bundesregierung) zu nutzen.

Auch die bagso fordert dazu auf. Hier die Pressemitteilung dazu:

  Älter und unverzichtbar!   BAGSO fordert bessere Rahmenbedingungen für Engagement und Partizipation   Engagement und Partizipation älterer Menschen sind für die Gesellschaft unverzichtbar und müssen umfassend gestärkt und gezielt gefördert werden. Das fordert die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen in ihrem Positionspapier „Älter und unverzichtbar! Engagement und Partizipation älterer Menschen stärken“, das zum Tag des Ehrenamts am 5. Dezember veröffentlicht wurde. In der aktuellen Situation ruft die BAGSO dazu auf, Konzepte zu entwickeln, wie das Engagement älterer Menschen unter den Bedingungen der Corona-Pandemie ausgeübt oder wieder aufgenommen werden kann. Die BAGSO setzt sich dafür ein, dass Engagement-Strukturen dauerhaft gefördert werden, insbesondere in strukturschwachen und ländlichen Regionen. Besondere Anstrengungen seien nötig, um auch Menschen Zugänge zu Engagement und Teilhabe zu ermöglichen, die aufgrund von Armut, gesundheitlichen Einschränkungen oder sozialer Isolation bislang nicht erreicht werden. Zur Stärkung der politischen Teilhabe sollen Seniorenvertretungen in der Kommunalpolitik gefördert und auf Landesebene gesetzlich verankert werden. Um auch die Babyboomer-Generation für Engagement zu gewinnen, müssen passgenaue und flexible Möglichkeiten entwickelt und neue Engagementformate erprobt werden. Besonders hervorgehoben wird der gesellschaftliche Stellenwert von generationenübergreifendem Engagement. „Vor allem die aktuellen politischen Herausforderungen wie die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030, die Herausforderungen des Klimawandels und Fragen der Demokratie machen den Austausch und das gemeinsame Handeln unter Einbezug aller Generationen erforderlich“, heißt es in dem Positionspapier.
  Zum Positionspapier

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Die Mitwirkung der Senior*innen

Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales erstellt gerade eine kleine Umfrage zur Mitwirkung und zu den Gestaltungsmöglichkeiten, die Senior*innen in ihrer Kommune und im Land haben (oder eben auch nicht). Auch Veränderungswünsche sind gefragt. Diese Umfrage dauert tatsächlich nicht lange. Ich gebe die Mitteilung aus dem Newsletter weiter:

Die Zahl der Woche: 5
Nur 5 Minuten Zeit… …und Sie können ein neues Gesetz mitgestalten! Ziel des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales ist ein echtes Plus für die Mitwirkung von Seniorinnen und Senioren in Bayern.  „Mitwirken heißt Mitgestalten. Nur so kann jeder seine Interessen und Ideen einbringen“, ist sich auch unsere seniorenpolitische Sprecherin Barbara Regitz sicher und freut sich, wenn viele mitmachen.
  Zur Onlineumfrage

Foto: pixel dreams | © iStock

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Kommunale Altenhilfestrukturen stärken

Die „Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros“ (BaS) hat ein Impulspapier veröffentlicht, das sehr lesenswert ist.

Ich greife einen Satz (Seite 7) heraus, der den Horizont beschreibt, der zu gestalten ist: Wenn fast 1/3 der Bevölkerung über 65 Jahre alt ist und diese Lebensphase für die meisten Älteren dann bis zu 30 Jahre andauert, verlangt dies eine völlig neue Ausgestaltung des Für- und Miteinanders der Generationen im gesellschaftlichen Leben.

Der Autor des Impulspapiers Reinhard Pohlmann beklagt, dass es in vielen Kommunen noch am Bewusstsein für die Problematik mangelt. Die Veränderungen in unserer Gesellschaft bringen es mit sich, dass der Blick auf die Pflegebedürftigkeit allein nicht ausreicht. Es braucht auch Beteiligungsmög-lichkeiten für die Senioren. Ich zitiere nochmals aus dem Impulspapier (S. 14): Es gilt, die großen Potentiale und die hohe Bereitschaft älterer Menschen zu heben, sich außerhalb der Familie im Gemeinwesen zu engagieren.

In der Pressemitteilung heißt es:

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) ruft mit dem Impulsbeitrag „Kommunale Altenhilfestrukturen stärken!“ zu einem Bündnis für zukunftsfeste Altenhilfestrukturen auf. BaS-Vorstandsmitglied Reinhard Pohlmann plädiert dafür, die offene Altenhilfe in den Kommunen stärker zu fördern und auf eine solide gesetzliche Grundlage zu stellen. Seniorenbüros und andere Anlaufstellen für ältere Menschen sind eingeladen, sich an diesem Diskussionsprozess zu beteiligen. Der Beitrag ist bei der BaS auch als gedrucktes Heft erhältlich.
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