Category Archives: Seniorenbeauftragte

Deutscher Seniorentag digital

Die bagso bewirbt den Seniorentag, der diesmal digital stattfindet. Noch ist eine Anmeldung möglich. Die bagso schreibt dazu:

Rund 80 digitale Veranstaltungen auf dem 13. Deutschen Seniorentag: Wir laden Sie herzlich ein!
 
Der 13. Deutsche Seniorentag vom 24. bis 26. November wird zum ersten Mal vollständig online stattfinden. Die Festveranstaltung, das Programm im Kuppelsaal, die Programmpunkte der Messebühne sowie zahlreiche Einzelveranstaltungen werden im Internet übertragen. Alle weiteren Informationen und die Links zur Einwahl in die jeweiligen Veranstaltungen sind zu finden auf der Website: www.deutscher-seniorentag.de. Die digitale Teilnahme ist kostenlos.
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Ein ungewöhnlicher Adventskalender

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen Bagso e. V. hat in ihrem Newsletter eine feine Idee veröffentlicht. Es geht um einen sehr besonderen Adventskalender, der zwar nicht direkt mit Weihnachten zu tun hat, aber auf ungewöhnliche Weise sichtbar macht, wie unsere Welt menschlicher werden kann. Die Bagso schreibt:

Adventskalender: So engagieren sich auch Menschen im hohen Alter
 
Viele ältere Menschen engagieren sich auch mit über 80 Jahren in Familie, Nachbarschaft und Gesellschaft. Um weitere Hochaltrige zu einem aktiven sinnerfüllten Leben zu ermutigen, lädt die Stiftung ProAlter ab 1. Dezember ein, auf ihrer Internetseite täglich digital ein Türchen in ihrem Adventskalender zu öffnen. Dort präsentieren sich Menschen aus ganz Deutschland mit ihrem Engagement. Wer sich per Mail meldet, erhält 24 Tage lang den aktuellen Link, um kein „Türchen“ zu versäumen: adventskalender@stiftung-pro-alter.de
Zum Adventskalender ab 1. Dezember 2021 | Zurück

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Altersarmut 2021

BR24 hat eine Analyse veröffentlicht, die sich mit der Altersarmut in Deutschland befasst. Dabei wird die unterschiedliche Lage der einzelnen Bundesländer in den Blick genommen – und da schneidet Bayern überraschend schlecht ab, liegt nämlich auf dem letzten Platz.

Eine Vorbemerkung zur Einordnung: als von Armut gefährdet gilt, wer weniger als 60 % des sog. Äquivalenzeinkommens zur Verfügung hat. Das ist der Betrag, der vom Einkommen des allerärmsten Menschen bis zum allerreichsten genau in der Mitte liegt. Sozialexperten empfehlen die Einteilung nach Bundesländern, um den unterschiedlichen Lebensumständen besser Rechnung tragen zu können.

In Bayern sind mehr als 20 % von Altersarmut bedroht. In Bayern leben prozentual mehr Rentner als im übrigen Bundesgebiet. Diese Rentner erhalten eine vergleichsweise geringe Rente. Das liegt zum einen daran, dass Bayern lange Zeit ein landwirtschaftlich geprägtes Bundesland war – und die Bauern und Arbeiter vergleichsweise wenig in die Rentenkasse eingezahlt haben. Ein zweiter Grund ist in der geringeren Frauenerwerbsquote zu sehen. In den ostdeutschen Bundsländern haben Frauen sehr viel häufiger und länger gearbeitet als in der alten Bundesrepublik. (Da spiegelt sich das Familienbild wider.) So sind in Bayern Frauen weitaus häufiger von Altersarmut betroffen als die Männer.

Verschärfend wirkt sich aus, dass die Lebenshaltungskosten in Bayern deutlich höher sind als in anderen Bundesländern. Vor allem die Mieten spielen hier eine große Rolle. Günstigen, bezahlbaren Wohnraum für alleinlebende Rentner zu finden, ist gerade in den Ballungsräumen schwierig bis unmöglich.

Als Hilfe bietet sich die Grundsicherung an. Aber viele scheuen den Gang zum Sozialamt – aus Scham. Lieber sucht man sich einen Job (manchmal braucht es sogar mehrere), um so einigermaßen über die Runden zu kommen. Extras muss man sich verkneifen – sei es die Tasse Kaffee oder auch ein kleiner „Luxus“ in Form von Büchern, CDs, …

Insgesamt also eine riesige, gesellschaftlich existenzielle Aufgabe für die neue Regierung.

Hier der Link zur Meldung von BR24: https://deref-gmx.net/mail/client/ki2fJ1U0Xno/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.br.de%2Fnachrichten%2Fbayern%2Faltersarmut-bayern-staerker-betroffen-als-der-osten%2CSkaxIGK

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Tag der älteren Menschen 2021

Morgen ist der sog. „Tag der älteren Menschen“. Ein Anlass, Mal auf die Lebenswelt zu schauen.

Deutschland altert. Das wurde jetzt u.a. bei den Wahlanalysen deutlich. Etwa ein Viertel aller Menschen ist über 65 Jahre alt, Tendenz steigend. Viele sind hochaktiv, gestalten ihr Leben selbst, sind engagiert im Ehrenamt und in der Familie. Aber mit zunehmendem Alter sind immer mehr auf Unterstützung angewiesen: durch Partner*in, Familie, Nachbarn, Profis. Hier gibt es immensen gesellschaftlichen Handlungsbedarf. Es ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch der Strukturen. Schon vor vielen Jahren wurde ein wachsender Bedarf an Pflegekräften prognostiziert. Was ist seither passiert?

Soziale Kontakte sind wichtig zu Familie, Freunden und anderen. Wo und wie sind die möglich? Gibt es die Parkbank (etwa im Friedhof)? In Zangberg gab es dazu eine schöne Initiative.

Der morgige Tag: ein Anlass, die Lebenswelt der Senior*innen vor Ort in den Blick zu nehmen. Wo/ wie leben die Älteren? Welche Bedarfes gibt es? Welches Potenzial bieten die Senior*innen?

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Senioren und die Hitze

Bei uns ist es gerade sehr warm. Das macht vielen Menschen zu schaffen – und nicht nur der Natur mit Hitzewellen und Waldbrandgefahr. Vor allem ältere Menschen müssen da vorsorgen. Wichtig ist es, viel zu trinken. (Das ist generell wichtig, umso mehr jetzt!) Da braucht es auch immer wieder eine Erinnerung, sei es durch Angehörige, Nachbarn, Freunde, Pflegende oder auch durch akustische Signale wie etwa der Stundenschlag der Kirchturmuhr.

Hilfreich ist auch, für Kühlung in der Wohnung zu sorgen. Das geht ganz leicht, man kann einfach z. B. Vorhänge oder die Rollläden schließen.

Wichtig scheinen mir auch Ruhephasen etwa in der Zeit der Mittagshitze zu sein. Oder auch die Ernährung umzustellen auf leichte Kost.

Vielleicht kennen Sie jemanden, für die/ den diese Tipps hilfreich sind? Vielleicht haben Sie auch noch andere Ideen?

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Sucht im Alter

Mich beschäftigt das Thema „Sucht im Alter“, seitdem ich vor 13 Jahren Seniorenseelsorger geworden bin. Damals war ich auch noch in einer Fachklinik für alkoholkranke und medikamentenabhängige Männer beschäftigt. Für meine Abschlussarbeit als Seniorenseelsorger gab es damals nur eine einzige deutschsprachige Veröffentlichung zu diesem Thema. Das hat sich seither doch gewandelt, das Thema „Sucht im Alter“ ist (etwas) mehr in den Blickwinkel gerückt. Immer noch aber ist es beschämt und beschämend, wird verdrängt und verschwiegen und damit auch nicht behandelt – obwohl alle Beteiligten damit umgehen (müssen).

Jetzt hat die BAGSO eine recht gute Handreichung herausgebracht mit Handlungsempfehlungen. Der Gewinn dieser Broschüre liegt darin, Informationsmaterial anzugeben zu den verschiedensten Suchterkrankungen und den Gewinn der Abstinenz aufzuzeigen. Dem dienen auch die vielfältigen Anregungen zu unterschiedlichsten Aktivitäten. Diese richten sich in erster Linie an Multiplikatoren wie etwa Akteure in der Altenhilfe, Seniorenheime, Seniorenbeauftragte etc.

Die BAGSO schreibt in ihrer Pressemitteilung:

Suchtvorbeugung im Alter: Neuer Handlungsleitfaden für Fachkräfte aus Suchthilfe und Seniorenarbeit
 
Sucht im Alter sollte kein Tabuthema sein. Denn gerade für ältere Menschen sind Suchtkrankheiten ein großes Risiko. Die Landesfachstelle Prävention der Suchtkooperation NRW hat einen Leitfaden herausgegeben, der Multiplikatoren aus den Bereichen Altenhilfe und Seniorenarbeit sowie Fachkräfte aus der Suchtvorbeugung für das Thema sensibilisieren will. Der Leitfaden nennt Zahlen und Fakten und zeigt Lösungen auf. Er soll auch dazu beitragen, dass Seniorenarbeit und Suchthilfe künftig enger zusammenarbeiten und einander besser unterstützen.
Weitere Informationen und Download | Zurück

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Pflegestützpunkt Mühldorf

Im Landratsamt in Mühldorf gibt es seit einiger Zeit einen sog. „Pflegestützpunkt“. Das ist eine Einrichtung, die vom Bezirk Oberbayern, vom Landkreis Mühldorf und den gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen betrieben wird.

Zu den Aufgaben eines Pflegestützpunkts gehören die Beratung und die Unterstützung Pflegender, etwa bei Fragen der häuslichen Pflege, der hauswirtschaftlichen Versorgung oder auch in rechtlichen Fragen. Auch in Fragen finanzieller Art, etwa über die Leistungen der Pflegeversicherung, kann man sich dort Informationen einholen.

Die Beratung ist individuell, neutral, kostenlos und vertraulich. Sie erfolgt entweder bei Bedarf daheim oder telefonisch oder im Landratsamt selbst.

Ansprechpartnerin ist Frau Sigrid Auer, sie ist immer montags, mittwochs und donnerstags von 8:00 – 12:00 Uhr erreichbar, zusätzlich am Montag und Donnerstag von 13:00 bis 16:00 Uhr. Am Dienstag findet die Sprechstunde von 8:30 – 12:00 Uhr im Bürgerbüro in Waldkraiburg statt (1. und 3. Dienstag im Monat), am 2. und 4. Dienstag zur selben Uhrzeit in Haag. In Neumarkt-St. Veit gibt es die Beratung am 1. und 3. Dienstag von 13:00 – 16:00 Uhr.

Frau Auer bittet um eine telefonische Terminvereinbarung unter 08631/ 699 11 11 oder per Mail unter pflegestuetzpunkt@lra-mue.de

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Umfrage des vdk zur Situation in der häuslichen Pflege

Der Sozialverband vdk führt eine Umfrage durch, die sich mit der häuslichen Pflege befasst. Die Umfrage richtet sich sowohl an Pflegebedürftige wie auch an die Angehörigen von Pflegebedürftigen. In seiner Pressemitteilung schreibt der vdk:

Mitmachen: Umfrage zur Situation der häuslichen Pflege
 
Der Sozialverband VdK führt eine Studie zur Lage der häuslichen Pflege durch. Wie sich die Pflege zuhause gestaltet und woran es konkret mangelt, wissen meist nur die Betroffenen selbst. Der VdK möchte mit einer Umfrage herausfinden, was für pflegende Angehörige kräftezehrend ist und was Pflegebedürftige schätzen an der Pflege in den eigenen vier Wänden. Auch VdK-Mitglieder, die noch keine Berührung mit dem Thema hatten, sind eingeladen an der Befragung teilzunehmen.

Für die Umfrage benötigt man zwischen 15 Minuten und einer Stunde, kann jederzeit unterbrechen und später fortfahren. Hier ist der Link zur Umfrage:

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Umgang mit Demenz – ein Onlinevortrag des KBW

Das Katholische Kreisbildungswerk Mühldorf bietet am kommenden Montagabend einen Online-Vortrag an. Frau Dr. Maria Kotulek, verantwortlich für den Bereich „Demenz“ in der Abteilung Seniorenpastoral im Erzbischöflichen Ordinariat in München, informiert über die verschiedenen Krankheitsbilder einer Demenz. Sie zeigt, woran man eine Demenz erkennen kann und welche Hilfen möglich sind.

Nachdem es eine Online-Veranstaltung ist, braucht es auf Teilnehmerseite einen Laptop mit Bildschirm und Mikrofon, eine Mailadresse und eine Anmeldung.

Ich möchte diesen Vortrag sehr empfehlen. Frau Dr. Kotulek ist sehr kompetent und erfahren und bringt dieses schwierige Thema lebensnah und praxisbezogen rüber.

Onlinevortrag
Montag, 19.04.2021, 19.30–21.00 Uhr
Informationen zum Krankheitsbild, zu verschiedenen Formen
der Demenz und zum Erkennen von ersten Anzeichen.
Möglichkeiten für Angehörige im Umgang mit demenziellen
Beeinträchtigungen.
Leitung: Dr. Maria Kotulek
Anmeldung:

Kath. Kreisbildungswerk Mühldorf e.V.,
Telefon 08631/3767-0,
info@kreisbildungswerk-mdf.de,
www.kreisbildungswerk-mdf.de
Kosten: 5,00 EUR
Veranstalter: Kath. Kreisbildungswerk Mühldorf e.V., und das Caritas-Zentrum Mühldorf
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Partneraktion zur Unterstützung bei der Anmeldung zur Corona-Impfung

Die Bayer. Staatsministerien für Gesundheit und Pflege sowie für Familie, Arbeit und Soziales haben eine Broschüre zur Impfung für die über 80-Jährigen veröffentlicht. Darin wird zum einen beschrieben, auf welchen Wegen man zu einem Impftermin kommt:

  1. Elektronisch unter www.impfzentren.bayern.de
  2. Telefonisch im regionalen Impfzentrum, für Mühldorf unter: 08631/ 186090
  3. Telefonisch unter der Zentralnummer 116 117
  4. Mit einem offiziellen Schreiben mit Rücksendefunktion. Dieses Schreiben verteilt das Impfzentrum. Die Senior*innen können eine Rückrufbitte hinterlassen und werden dann von der Hotline des Impfzentrums angerufen.

Zum anderen aber – und das ist mir mindestens genauso wichtig – ergeht die Bitte an die Bevölkerung, das zu unterstützen. Das kann dadurch geschehen, dass man die Broschüre verteilt (die gibt es im Internet unter folgendem Link: https://www.bestellen.bayern.de/shoplink/intern/stmgp_gesund_168.htm mit dem Benutzernamen: bayern_stmgp und dem Kennwort: gemeinsam_2021! kostenlos zum Download). Man kann aber auch an konkrete Senior*innen im eigenen Umfeld denken und sie fragen, ob diese Unterstützung benötigen. Dann könnte man zur Terminvereinbarung ein solches Schreiben auch an die Senior*innen verteilen.

Weitere Informationen gibt es unter folgendem Link: oeffentlichkeitsarbeit@stmgp.bayern.de

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