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Eine Aufgabe, die sich lohnt – ein Kurs für den ehrenamtlichen Besuchsdienst

Viele Menschen im Seniorenheim oder auch im Krankenhaus freuen sich über einen Besuch. So geht es auch Menschen, die zu Hause allein leben.

Andererseits gibt es Menschen, die nach einer erfüllenden, sinnstiftenden Aufgabe suchen und dafür ein wenig Zeit aufbringen wollen.

Beide wollen wir zusammenbringen. Wir – das sind der Klinikseelsorger Martin Kuhn und ich als Seniorenseelsorger. So bieten wir nun schon zum 11. Mal einen solchen Kurs an. Er besteht aus acht Einheiten zu je 2 1/2 Stunden (immer montags von 14:30 – 17:00 Uhr im Pfarrsaal von St. Peter und Paul in Mühldorf, beginnend am 30. September 2019). Wir beschäftigen uns dabei u. a. mit folgenden Themen:

Die Lebenssituaton im Alter und in der Krankheit, Demenzerkrankungen, wertschätzende Kommunikation, Glaube und Spiritualität sowie Sterben und Tod.

Wir arbeiten dabei sehr erfahrungsbezogen, vermitteln Grundlagenwissen, orientieren uns an den Bedürfnissen der Teilnehmer*innen, ermutigen die Teilnehmer*innen dazu, sich auszuprobieren. Die Teilnahme am Kurs bedeutet noch nicht eine Verpflichtung zum Besuchsdienst, diese Entscheidung ist erst am Ende des Kurses nötig.

Für diesen – übrigens kostenlosen -Kurs ist eine Anmeldung nötig bei Martin Kuhn (Tel: 08631/ 613 4774) oder bei mir (Tel: 0170 220 78 05 oder per Mail an MTress@eomuc.de oder über die Kommentarfunktion unten).

Hier der Flyer (bitte draufklicken):  Flyer EA Kurs 2019

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Besuch im Schulmuseum in Neumarkt-St. Veit

Gestern hat eine Gruppe der Verwitweten aus Neumarkt-St. Veit, die sich regelmäßig unter dem Motto „Zusammen ist man weniger allein“ im Stift St. Veit trifft, das Schulmuseum angeschaut. Frau Huber hatte uns dazu eingeladen und führte uns mit vielen Geschichten durch dieses sehenswerte Museum. Es besteht zum einen aus einer Dauerausstellung, zum anderen gibt es dort immer wieder wechselnde Aspekte des früheren Schullebens zu besichtigen – zur Zeit über die Schulspeisung, die es in den Schulen nach dem Krieg gab.

Frau Huber berichtete sehr anschaulich von der Not der ersten Nachkriegsjahre, als es weder Schulbücher noch ausreichend gutes Papier gab. Die Lehrer mussten ihre Unterrichtstafeln selber herstellen. Man sieht Bilder zur Biologie, Erdkunde, Astronomie und Technik – immer mit viel Liebe zum Detail und zur grafischen Gestaltung. Die Kinder haben natürlich zunächst auf der Schiefertafel mit Griffeln das Schreiben gelernt – und zwar sowohl die lateinische Schrift wie auch die deutsche (die – wie Frau Huber betonte – nicht zu verwechseln ist mit der Sütterlinschrift). So werden in einer Vitrine das Schreibarbeitszeug gezeigt: Griffel, Spitzer, Schiefertafel, erste Kolbenfüller, Tintenfass, „Federmapperl“ und so weiter.

Eine andere Vitrine zeigt, dass die Kinder auch Handarbeiten lernen mussten, das Nähen etwa. Oder wie Kinder damals („in der schlechten Zeit“) in Holzschuhen oder mit Gummiüberziehern sowie immer wieder verlängerten Strümpfen in die Schule gegangen sind. Spätestens hier kamen bei etlichen Teilnehmerinnen eigene Kindheitserinnerungen hoch an mühselige Hausaufgaben.

Breiten Raum nimmt die Geschichte des Schulwesens in Bayern ein. Die Armen Schulschwestern waren die Pionierinnen in der Ausbildung sowohl der Lehrerinnen wie auch der Mädchen, besonders auf dem Land. Neu für mich war, dass es bis in meine eigene Schulzeit hinein vorgeschrieben war, dass Lehrer ein Instrument spielen und auch sportlich sein mussten.

Zum Abschluss der Führung präsentierte uns Frau Huber noch ein besonderes Unterrichtswerkzeug, mit dem ich noch als Schüler schon Bekanntschaft geschlossen hatte: der Tatzenstecken. Heute ist der Gott sei Dank passé, manchmal wenden sich die Zeiten auch zum Besseren! So war das gemeinsame Singen in der Schulbank unter dem Dirigat und der Begleitung von Heinz Feichtner ein fröhliches Ende einer Reise in die eigene Kindheit.

Das Schulmuseum im Schloss Adlstein, Johannesstr. 9 in 84494 Neumarkt-St. Veit ist zwischen Mai und Anfang November geöffnet am

1. Sonntag im Monat von 14 – 17 Uhr und am

3. Donnerstag im Monat von 15 – 18 Uhr.

Gruppen und Schulklassen können im Rathaus eigene Termine vereinbaren unter 08639/ 9888-0 oder vg@neumarkt-sankt-veit.de

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Bayerische Demenzwoche im Landkreis Mühldorf

Vom 15. bis zum 22. September findet die bayerische Demenzwoche statt. In dieser Woche rückt also das Thema „Demenz“ in den Blickpunkt – und zwar in ihrer unterschiedlichen Ausprägung und Wirkung für Betroffene, Angehörige und Gesellschaft.

Im Landkreis Mühldorf haben sich das Caritaszentrum, das Caritas Altenheim, das Kreisbildungswerk und die Seniorenseelsorge zusammengetan und verschiedene Angebote entwickelt. Im Folgenden die Termine, die immer für alle Interessierten offen sind:

Sonntag, 15. Sept. um 10:00 Uhr: Gottesdienst in St. Laurentius, anschließend ein kleiner Empfang im Pfarrheim

Montag, 16. Sept. von 15:00 – 16:30 Uhr: „Pflege im Spagat von Liebe, Trauer, Wut und Ohnmacht“. Eine Gesprächsrunde für Angehörige mit mir. Ort: Ökonomiestadel Mühldorf. Die Demenzkranken können in dieser Zeit im Caritas-Hl. Geist-Spital betreut werden (bei Bedarf bitte vorher dort anmelden).

Mittwoch, 18. Sept. von 15:30 – 16:30 Uhr: Lieder und Gedichte zur Herbstzeit – ein offener Singkreis für Demenzerkrankte und Angehörige mit Seniorenseelsorgerin Marianne Kaltner und Beate Brom-Spießl (Alltagsbegleitung)

Donnerstag, 19. Sept. um 20:15 Uhr: „Still Alice – mein Leben ohne Gestern“. Ein Film im Cinewood Kinocenter in Waldkraiburg. Anschließend Möglichkeit zum Austausch. Eintritt zum Film: 8,00 €.

Außerdem gibt es in der Buchandlung Herzog und in den Büchereien von Mühldorf, Waldkraiburg und Aschau Literaturhinweise.

Neben diesem kirchlichen Angebot möchte ich auch noch auf zwei Termine des Landratsamtes (näherhin der Fachstelle für Senioren) hinweisen:

Mittwoch, 18. Sept. von 8 – 12 Uhr im Bürgerbüro Haag: Andrea Bonakdar und Petra Oberndorfer beantworten Fragen zum Themenkomplex Demenz

Freitag, 20. Sept. von 8 – 12 Uhr im Bürgerbüro Waldkraiburg: Matthias Burger und Irmgard Linz beantworten Fragen zum Themenkomplex Demenz

 

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Urlaub mit einer Geschichte

Es ist jetzt Ferienzeit und auch ich verabschiede mich in den Urlaub. Ich möchte Ihnen jedoch noch eine Geschichte präsentieren, die ich selber mal bekommen habe. Den Autor kenne ich nicht, aber die Geschichte ermutigt, mal aus dem Aktivitätsmodus auszusteigen. So wünsche ich allen Leserinnen und Lesern (längere oder kürzere) Momente der Entspannung und der Erholung.

Der Schlaf

Gott schuf den Menschen, dass er seinen Garten baue und bewahre. Er wollte ihm eine Hilfe geben, damit er sich vermehre und die Erde erfülle.

Als aber die Erde Gottes Rede vernahm, erzitterte sie und sprach vor ihrem Schöpfer: „Oh Herr aller Welten! Nicht wird meine Kraft dazu reichen, die Menschenherde zu speisen.“

Da sprach Gott: „Ich und Du, wir beide wollen die Menschenherde ernähren.“

Und sie teilten die Arbeit untereinander; Gott nahm auf sich die Nacht und gab der Erde den  Tag.

Was tat Gott?

Er schuf den Schlaf!

Der Mensch liegt da und schläft die Nacht über, und der Schlaf ist ihm Speise und Heil, Leben und Erquickung.

Die Seele, so heißt es, füllt den Leib des Menschen aus, aber in der Stunde, da der Mensch schläft, steigt sie zum Himmel empor und schöpft ihr Leben von oben.

Der Erde aber steht Gott bei und tränkt sie mit Regen; sie trägt Früchte und gibt Speise allen Geschöpfen.

 

 

 

 

 

 

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Pflege im Spagat von Liebe, Trauer, Wut und Ohnmacht

Die Pflege von Demenzerkrankten wird zum weitaus überwiegenden Teil von Angehörigen übernommen. Sie tun es meist aus Liebe oder Pflichtbewusstsein. In jedem Fall nehmen sie viel auf sich an Aufgabe und Verantwortung, an Einschränkungen des eigenen Lebens, an Konflikten, die es zwangsläufig gibt. Dabei stellen sich ganz häufig sehr widerstreitende Gefühle ein: neben der Liebe und dem Pflichtgefühl auch Angst, Trauer, Ohnmacht etc. Diese Gefühle sind unangenehm und werden gerne verdrängt – auch, weil man dann besser „funktionieren“ kann. Dennoch sind diese Emotionen da.

Im Rahmen der Bayerischen Demenzwoche vom 15. – 22. September 2019 biete ich einen Gesprächskreis für die pflegenden Angehörigen an. Es sollen und können genau diese Gefühle und die zu Grunde liegenden Erfahrungen zur Sprache kommen. Meiner Erfahrung nach führt ein solcher Austausch zu einem Gefühl von Verbundenheit – es geht nämlich vielen so. Es führt so auch zu einem Gefühl von Solidarität – denn andere haben auch damit zu kämpfen. Und es gibt ein Gefühl von Erleichterung – denn andere haben auch ihre Strategien entwickelt.

Dieser Gesprächskreis findet am Montag, den 16. September von 15:00 – 16:30 Uhr im Ökonomiestadel in Mühldorf statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig, Kosten entstehen keine. Die Demenzkranken können in dieser Zeit im Caritasheim betreut werden. Dafür bitte ich jedoch um eine Anmeldung im Caritasheim direkt. (Tel: 08631859-0)

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Broschüren der Seniorenliga

Die Deutsch Seniorenliga hat eine ganze Reihe lesenswerter Broschüren.

Zu finden sind sie unter folgendem Link:https://www.deutsche-seniorenliga.de/infomaterial.html

Da finden sich z. B. Informationen über Gesundheitsthemen wie die schwächelnde Blase oder Verdauungsstörungen; dann auch über Pflegethemen wie der Umgang mit Keimen in der häuslichen Pflege; schließlich auch bei Alltagsthemen. Hier möchte ich die Broschüre über „Ältere Fußgänger“ hervorheben. Sie öffnet auch mir als jüngerem Autofahrer den Blick für die Einschränkungen älterer Verkehrsteilnehmer. Für die Senioren gibt es eine ganze Reihe Tipps, wie sie sich sicherer im Straßenverkehr beteiligen können.

Die Broschüren sind kostenlos als pdf-Datei herunterzuladen.

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„HALT FINDEN – wenn das Leben einen Riss bekommt“ (Termine 2019)

Menschliches Leben ist nie so, wie es uns die Werbung verspricht oder wie es sich Menschen als Ideal vorstellen. Brüche, Risse, Krisen gehören dazu. Aber darüber redet man nicht gerne, sondern macht das lieber mit sich selbst oder innerhalb der Familie aus.

Die Ausstellung „HALT FINDEN – wenn das Leben einen Riss bekommt“ erzählt von unterschiedlichen Lebensschicksalen. Vor allem jedoch zeigt sie, dass und wie man mit solchen Einbrüchen leben kann. So wollen wir Mut machen zum Gespräch und zugleich auch bestimmte Themen aus dem Tabubereich herausholen. Die bisherigen Rückmeldungen zeigen uns, wieviele Menschen Ähnliches erlebt haben und wie sehr sie sich durch die Bilder und Texte angesprochen fühlen.

Unsere Ausstellung „HALT FINDEN – wenn das Leben einen Riss bekommt“ wird gerade in der Stiftung Ecksberg gezeigt.

Ab 13. September steht sie dann für kurze Zeit in der St. Laurentius-Kirche in Altmühldorf (anlässlich der bayerischen Demenzwoche).

Vom 18. September – 18. Oktober zeigen wir sie im Herzoglichen Kasten in Neumarkt-St. Veit zu den Öffnungszeiten der Bücherei.

Anschließend wandert die Ausstellung vom 24. Oktober – 4. November ins Kloster von Stadl, danach bis zum 15. November nach Gars.

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Bayerische Demenzwoche 2019

Die bayerische Staatsregierung veranstaltet in der Woche vom 15. – 22. September 2019 die erste „Bayerische Demenzwoche“. Dazu wird es zahlreiche Veranstaltungen geben. „Mein Ziel ist es, die Demenz stärker in die Öffentlichkeit zu rücken und den Bewusstseinswandel im Umgang mit dieser Krankheit voranzubringen. Mit der Demenzwoche wollen wir auf die vielfältigen Angebote für Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen hinweisen.“ sagt Staatsministerin Melanie Huml. Weitere Informationen zur Demenz und zur Demenzwoche finden Sie unter folgendem Link: https://www.stmgp.bayern.de/pflege/demenzwoche/

Im Landkreis Mühldorf haben das Katholische Kreisbildungswerk, die Caritas Mühldorf und die Seniorenseelsorger einige Veranstaltungen geplant. Wir beginnen mit einem Gottesdienst am Sonntag, den 15. September um 10.00 Uhr in St. Laurentius in Mühldorf.

Am Montag, den 16. September biete ich von 15.00 – 16.30 Uhr im Ökonomiestadel einen Gesprächskreis an zum Thema: „Pflege im Spagat von Liebe, Trauer, Wut und Ohnmacht.“

An selber Stelle veranstaltet Marianne Kaltner einen Tag später um 15.30 Uhr einen Nachmittag mit Liedern und Gedichten zur Herbstzeit.

Das Kino in Waldkraiburg zeigt am Donnerstag, den 19. 9. um 20.15 Uhr den Film Still Alice“ mit anschließendem Gesprächsangebot.

Außerdem bieten verschiedene Buchhandlungen und die Stadtbüchereien in Mühldorf und Waldkraiburg einen Büchertisch an.

Hier unser Flyer (bitte draufklicken):Bayerische Demenzwoche

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Mariä Himmelfahrt 2019

In gut zwei Wochen feiern wir wieder das Fest „Mariä Himmelfahrt“.

Das mit dem „Himmel“ ist ja seit etlichen hunderten von Jahren schwierig geworden. Das alte, zu biblischer Zeit gültige Weltbild existiert nicht mehr. Wir können nicht mehr an einen „Ort“ denken. Wir können nicht mehr in den Schemata von oben und unten denken. Wir müssen „Himmel“ in seiner theologischen, seiner spirituellen Qualität denken: als Ausdruck für das Göttliche, für Gott.

Aber auch der Glaube, dass wir nach unserem Tod bei Gott sind, ist schwierig geworden. Dass wir bei Ausgrabungen Knochen finden, deutet ja grade eben nicht auf eine „leibliche Aufnahme in den Himmel“ hin. Mehr als die Hälfte der Katholiken glauben nicht an ein „ewiges Leben“. „Wiedergeburt“ ist die Option – und das ist etwas völlig anderes. Das jetzige Leben verliert dadurch seine Einzigartigkeit und gewinnt die Chance der Wiederholung (wenn auch vielleicht im anderen Gewand). Auch der Tod verliert dadurch vielleicht seinen Schrecken als endgültige Zäsur.

Ist also „Mariä Himmelfahrt“ ein anachronistisches, aus der Zeit gefallenes Fest?

Ich will es mal aus der (vermuteten) Perspektive von Sterbenden angehen: Menschen äußern oft den Wunsch, schmerzfrei, angstfrei und begleitet zu sterben. Selbst wenn man zum Zeitpunkt des Todes allein ist, möchten viele doch in der Zeit davor andere, vertraute Menschen um sich haben. Die aber können höchstens bis an die Grenze des Lebens mitgehen und begleiten. Im Tod trennen sich die Wege. Da könnte die Vorstellung, dass auf der „anderen Seite“ der Schwelle ein Begleiter/ eine Begleiterin wartet, tröstlich sein. Ein Begleiter/ eine Begleiterin: das kann, muss aber nicht Maria sein als erste, die von den Toten auferweckt wurde. Das kann auch ein Familienmitglied oder eine Freundin sein. „Maria“ wäre dann vielleicht ein Synonym für diese andere(n) Person(en).

„Maria“ könnte auch den Zielpunkt markieren: wie sie werden wir bei Gott sein. Mit „Gott“ verbinden viele Christen die Vorstellung eines menschenfreundlichen, barmherzigen, in die Vollendung hinein führenden Gottes. Diese Vorstellung kann viel Angst nehmen, Angst vor dem Tod und der ewigen Verdammnis. (Eine Untersuchung bei Senioren hat übrigens gezeigt, dass sie ihren Glauben verändern können – immer in Richtung eines gnädigen Gottes. Allerdings unter der Voraussetzung einer freundlichen Begleitung).

„In die Vollendung hinein“ drückt dabei eine der großen Sehnsüchte menschlichen Lebens aus: dass das Bruchstückhafte, das Menschen in ihrem Leben erfahren, „ganz und heil“ wird.

Das Fest „Mariä Himmelfahrt“ wirft also ein Licht auf menschliche Hoffnung nach einer Vollendung in und durch Gott.  Das ist der Zielpunkt menschlichen Lebens, von dem her jetzt schon zu leben wäre. Es könnte zu einem starken Zeichen werden in dieser so bruchstückhaften Welt. Es könnte zu einem Impuls für die Versöhnung werden mit den je eigenen Bruchstücken. Es könnte eine bergende Kraft entfalten für die Ängstlichen, Geplagten und Isolierten. Es könnte in seiner Widerspenstigkeit ein Aufruf werden für die Seelsorger, menschen- und lebensfreundliche Begleiter zu werden.

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Kunstführungen für Menschen mit Demenz

Ich bin von meiner Abteilung Seniorenpastoral im Erzbischöfl. Ordinariat in München auf ein besonderes Angebot aufmerksam gemacht worden: Veschiedene Museen in München bieten unter dem Titel KUNSTZEIT spezielle Führungen für Menschen an, die an Demenz erkrankt sind. Damit erhalten die Demenzerkrankten eine wunderbare Gelegenheit, sich zu freuen oder auch etwas zu wiederholen, was sie früher gerne gemacht haben und womit sich vielleicht die ein oder andere Erinnerung verbindet.

Die Führungen dauern ca.90 Minuten und sind kostenfrei (einschließlich eines anschließenden Umtrunks). Lediglich der normale Eintritt ist zu bezahlen.

Für nähere Informationen klicken Sie einfach auf das Bild nebenan.

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