Gedanken zum Erntedankfest 2018

Ursprünglich ist das Erntedankfest ein bäuerliches Fest im Bewusstsein, dass eine gute Ernte nicht selbstverständlich und nicht nur das Ergebnis menschlicher Arbeit ist, sondern vielen unwägbaren Einflüssen ausgesetzt ist.

Mittlerweile hat sich unsere Gesellschaft jedoch gewandelt von einer landwirtschaftlichen hin zu einer Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft. Da ist die „Ernte“ nicht mehr so leicht sichtbar. Das gemeinschaftliche Fest der Bauern mit einem „Arntbier“ findet nicht mehr statt, zumindest nicht in den Dienstleistungs- und Industriebetrieben. Nachklang sind höchstens noch die „Weihnachtsfeiern“ im Advent, aber auch da steht die „Ernte“ selten oder überhaupt nicht im Blickpunkt.

Meiner Frau verdanke ich den Hinweis, dass es vor einer Erntedankfeier erst einmal viel Arbeit gegeben hat. Beim Erntedankfest wäre also auch der Anlass zur Rückschau auf die viele Arbeit des vergangenen Jahres gegeben. Mit den Vorgängen aus der Landwirtschaft beschrieben: beginnend mit dem Ackern und Pflügen auf dem Feld (wie es jetzt grade geschieht) über das Säen und Düngen bis schließlich hin zur Ernte und dem Einbringen der Ernte ein Jahr nach dem Pflügen.

Auf die moderne Gesellschaft und ins Persönliche angewandt: Was habe ich im vergangenen Jahr gearbeitet? Was habe ich erreicht? Was ist gelungen?

Ich denke dabei sowohl an den jeweiligen „Arbeits“platz (auch der Hausfrauen, der Mütter, der Arbeitslosen, der Rentner etc.) wie auch den sehr persönlichen, privaten, intimen Bereich: Mit welchen Themen und Fragestellungen war ich im letzten Jahr beschäftigt? Was konnte ich klären – und was ist noch offen? Mit wem habe ich dabei zusammengearbeitet, wer hat mich unterstützt? Wem verdanke ich die ein oder andere Anregung? Mit wem zusammen könnte ich mein „Arntbier“ trinken?

Vielleicht spürt dann der ein oder die andere auch, dass manches „Glück“, „Zufall“ oder „Fügung“ war – dem eigenen Einfluss enthoben. Vielleicht ist das dann der Punkt, an dem das Gespür aufkommt für etwas, das größer, stärker, ermächtigender ist als wir Menschen. Vielleicht ist dann der Anlass gegeben, das Erntedankfest in seiner spirituellen Ausrichtung zu feiern.

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Informationsabend für Seniorenbeauftragte am 10. X. 2018

Der nächste Informationsabend für die pfarreilichen und die kommunalen Seniorenbeauftragten findet am 10. Oktober 2018 um 19.30 Uhr statt. Diesmal sind wir im Sanatorium Augustinum in Schwindegg zu Gast und bekommen Informationen über Demenzerkrankungen und wie im Augustinum damit umgegangen wird.

Außerdem geben Alfons Wastlhuber von der Freiwilligenagentur Ehrensache e.V. und ich als Seniorenseelsorger weitere Informationen über Hilfsmöglichkeiten.

Schließlich werden wir uns auf humorvolle Weise mit eigenen Vorstellungen vom Alter beschäftigen.

Wir bitten die Seniorenbeauftragten um eine kurze An- bzw. Abmeldung.

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Zur Woche für Demenz 2018

In dieser Woche findet bundesweit die „Woche für Demenz“ statt. Damit rückt diese Erkrankung stärker als sonst in den Blickpunkt der Öffentlichkeit.

Die Angehörige einer Demenzkranken hat mir mal gesagt: „Ich habe gar nicht gemerkt, dass ich jetzt selber Hilfe brauche.“ Ich nehme dies zum Anlass, die Angehörigen von Demenzkranken, die sich ja meist über ihre Kräfte engagieren, auf meine Hilfenetzwerkliste (siehe oben) hinzuweisen. Darin finden sich alle mir bekannten Unterstützungsmöglichkeiten im Landkreis Mühldorf (und darüber hinaus) – sei es in der Beratung durch die Caritas oder das Landratsamt, seien es Pflegedienste oder Betreuungsangebote, seien es Hilfsmittel oder nicht zuletzt auch die Seelsorge.

Bitte weisen Sie auch Menschen in Ihrer Umgebung auf die unterschiedlichen Hilfsmöglichkeiten hin und ermutigen Sie die pflegenden Angehörigen, Hilfe in Anspruch zu nehmen (es bleibt ja noch genügend Arbeit übrig).

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Eine Aufgabe, die sich lohnt!

Suchen Sie „eine Aufgabe, die sich lohnt“? Weil Sie Zeit haben, weil Ihr Leben ein bisschen „leer“ geworden ist, weil Sie etwas für sich (und andere) tun wollen? Dann wäre u. U. ein ehrenamtlicher Besuchsdienst für Sie das Richtige!

Aber wie können Sie das gut machen? Wie können Sie Ihre evtl. Scheu überwinden? Was brauchen Sie für eine solche „Aufgabe, die sich lohnt“?

Der Klinikseelsorger Martin Kuhn und ich als Seniorenseelsorger bieten einen achtteiligen Kurs an. Er beginnt am Montag, den 1. Oktober 2018 um 14.30 Uhr im Seniorenzentrum Sonnengarten in Mühldorf. Jede Einheit dauert 2 1/2 Stunden. Für diesen Kurs ist unbedingt eine Anmeldung erforderlich – entweder bei Martin Kuhn unter 08631/ 613-4774 oder bei mir unter der Handynummer 0170 220 78 05.

Nähere Infos gibt es im Flyer unter folgendem Link:

http://senioren-muehldorf.de/2018/09/besuchsdienst-im-seniorenheim-oder-im-krankenhaus/

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Gedanken zur Trauer

Im letzten Jahr ist das Gefühl der Trauer in mehrfacher Hinsicht in den Blickpunkt gerückt. Zum einen bewertet das Diagnosemanual ICD-11 Trauer, vor allem die chronische Trauer, als Krankheit. Zum zweiten gibt es in den letzten Wochen immer wieder sog. „Trauermärsche“, die meines Erachtens diesen Namen überhaupt nicht verdienen. Gerade im zweiten Fall wird hier ein Gefühl missbraucht als Fahne für Botschaften, die mit echter Trauer überhaupt nichts zu tun haben. Die Verwendung des Wortes „Trauer“ entzieht die Veranstaltung auch (zunächst einmal) jeder Kritik, denn Trauer ist ja ein wichtiges und not-wendiges Gefühl. Aber im Zusammenhang mit den „Trauermärschen“ geht es nicht um Trauer, sondern um ein politisches Statement, um die Anstachelung zur Wut und zur Bereitschaft zu und der Bemäntelung von Gewalt. Und hier ist deutliche Kritik mehr als angebracht!

Trauer im echten Sinn des Wortes hat immer mit einem Verlust zu tun. Wer um einen verlorenen Menschen trauert (bei Tod oder Trenunng), hatte eine Beziehung zu ihm – und je enger die Beziehung war, desto tiefer wird die Trauer sein. Trauer zeigt sich auf verschiedene Weise: still, in sich gekehrt oder auch mit Tränen oder im Schrei der Verzweiflung und der Isolation. Niemals jedoch im Schreien von politischen Botschaften. Wer so auf der Straße im öffentlichen Raum seine „Trauer“ zeigt, hat vermutlich keine persönliche Beziehung zu dem Menschen, um den „getrauert“ wird. Ich vermute sogar, dass es keine oder kaum eine Betroffenheit gibt.

Echte Trauer ist auch nichts, was in ein paar Stunden vorbei ist. Manchmal dauert Trauer Tage, Wochen, Monate oder Jahre. Jeder Mensch hat da seinen ganz individuellen Weg, die Trauer zu verarbeiten. Sicher kann Trauer manchmal auch stecken bleiben, vor allem, wenn es keine Möglichkeit gibt, die Trauer auszudrücken (etwa weil ein passender Gesprächspartner fehlt). Ich würde das jedoch nicht als Krankheit bezeichnen, der medizinisch beizukommen wäre. Es ist ein sehr menschlicher Prozess, der hilft, mit schweren Situationen fertig zu werden, Trauer ist eine Bewältigungsstrategie, zur Trauer sollte man ermutigen.

In meinen verschiedenen beruflich bedingten Gruppen und Einzelgesprächen geht es häufig darum, einer Trauer Raum zu geben – zuzuhören – präsent zu sein – auszuhalten. Nicht die schnelle Lösung ist das Ziel, sondern die manchmal wirklich lange dauernde Begleitung auf dem Weg ins Leben allein und ohne den geliebten und gewohnten Menschen. Manchmal helfen Rituale, helfen Gebete, hilft ein Segen. Hier haben wir Seelsorger ja einiges im „Handwerkskasten“. Ich selber wende das dann an, wenn es vom Trauernden her passt. Hilfreich ist es oft, die Trauer und den Verlust im Licht des Glaubens anzuschauen, oft hilft dabei die Hoffnung auf ein Wiedersehen bei Gott (wie immer man sich das dann vorstellen mag).

Trauer ist also hilfreich und notwendig und darf nicht – in welche Richtung auch immer – funktionalisiert werden.

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Woche der Demenz 2018

Vom 17. bis 23. September 2018 findet die diesjährige „Woche der Demenz“ statt. Sie steht unter dem Motto „Demenz – dabei und mittendrin“. Die Schirmherrschaft hat die Moderatorin und Autorin Bettina Tietjen übernommen. Sie schreibt in der Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums:

Demenz ist immer noch ein Tabuthema. Unsere Gesellschaft hat Angst und verdrängt den Gedanken daran. Demenz kann jeden und jede treffen. Wir dürfen Menschen mit Demenz nicht allein lassen… Demenziell veränderte Menschen haben genauso ein Recht auf Lebensfreude wie alle anderen. Unterstützen wir sie und ihre Familien!

Weiter heißt es in der Pressemitteilung:

Rund 1,7 Millionen Menschen sind heute in Deutschland an Demenz erkrankt. Jährlich erkranken 300.000 Menschen neu. So leben in Familien, Nachbarschaft und Quartier künftig mehr Menschen mit Demenz.

Nähere Informationen zur Woche der Demenz finden Sie u. a. unter folgendem Link:

http://www.allianz-fuer-demenz.de/informationen/die-allianz.html

Siehe auch meinen Beitrag: „Die Co-Demenz der Angehörigen“ vom 16. Februar 2017

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Besuchsdienst im Seniorenheim oder im Krankenhaus

Viele Menschen freuen sich über andere, die an ihrem Leben Anteil nehmen und sie besuchen. Das ist schon im Allgemeinen so, besonders gilt es aber für Lebenslagen, die schwierig sind – sei es durch eine (große oder kleine) Erkrankung, sei es durch den vielleicht letzten Umzug ins Seniorenheim mit einer großen Veränderung auch der Beziehungen.

Martin Kuhn, der Krankenhausseelsorger in Mühldorf, und ich werden jetzt zum zehnten Mal (JUBILÄUM!!!) einen Kurs anbieten. Bei diesem Kurs erfahren die Teilnehmer, wie sie mit alten und/ oder kranken Menschen umgehen können. Wir vermitteln Wissen und Informationen über das Leben im Alter und in der Krankheit, z. B. auch speziell über die Demenzerkrankung. Wir werden erfahren, was zu einer gelingenden Kommunikation beiträgt (oder auch, was sie verhindert). Wir thematisieren den Glauben und wie sehr die Brüchigkeit des Lebens auch die Spiritualität ergreift. Schließlich ist auch die Endlichkeit des Lebens und der Tod ein zentrales Thema. Am Ende des Kurses entscheiden sich die Teilnehmer dann, ob und ggf. in welche Einrichtung sie gehen möchten. Die Resonanz über die Besuche ist meistens positiv: die Freude, die Erwartung, die Dankbarkeit der Besuchten sowie das Gefühl der Besucher, etwas Sinnvolles in der Hilfe bei anderen getan zu haben.

Unser Kurs umfasst acht Nachmittage zu je 2 1/2 Stunden (immer montags von 14.30 – 17.00 Uhr) und findet im Seniorenzentrum Sonnengarten in Mühldorf statt. Beginn ist am 1. Oktober, eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich bis zum 24. September bei Martin Kuhn (Tel 08631/ 613-4774) oder bei mir (Tel 0170 220 78 05) oder über Mail. Übrigens: der Kurs ist gratis für die Teilnehmer, die Kosten trägt die Krankenhaus- bzw. die Seniorenseelsorge und das Kreisbildungswerk Mühldorf.

Alle Informationen gibt es im Flyer:

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Ambulant betreute Wohngemeinschaft

Ich gebe die Anfrage eines Mannes weiter, der in Altötting eine ambulant betreute Wohngruppe aufbauen möchte. Er sucht Menschen, die das mit ihm verwirklichen wollen. Er schreibt:

Sie sind  hilfs- und pflegebedürftig und zwischen 40 und 60 Jahre alt.
Sie möchten  gerne in einer kleinen Gemeinschaft leben und  Ihr Leben trotz Hilfs- und Pflegebedarf weitgehend selbstverantwortlich und selbstbestimmt gestalten
Ihre Angehörige suchen Entlastung, wollen aber weiterhin Verantwortung übernehmen, wollen Mitwirkung und Einflussnahme in Bezug auf Pflege, Betreuung und Alltagsgestaltung nicht aufgeben und möchten in räumlicher Nähe zu Ihnen leben

Neben der Sicherung von pflegerischer und hauswirtschaftlicher Versorgung und einer den Bedürfnissen angepassten Wohnung wollen wir uns selbst innerhalb einer Gemeinschaft mit sozialen Kontakten und Geborgenheit selbstgestaltete Privatsphäre ermöglichen.

Eine ambulant betreute Wohngemeinschaft bietet die Möglichkeit, in Gemeinschaft zu leben und gemeinsam den Herausforderungen eines zunehmenden Hilfs- und Pflegebedarfs zu begegnen. Dabei stehen unsere Wünsche und Bedürfnisse an oberster Stelle. Gemeinsam entscheiden wir, wie das Zusammenleben gestaltet und was an Leistungen eingekauft wird.

Durch Bündelung der einzelnen Pflegebedürfnisse und Dienstleistungen, die von einem Einzelnen alleine nicht finanziert werden könnten, sowie durch gemeinschaftlichen Abruf von Pflege- und Betreuungsleistungen aller Mitglieder einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft als gemeinsame Sachleistung verringern sich die Kosten für einzelne Leistungen. Die daraus eingesparten Gelder stehen damit für notwendige zusätzlich zu finanzierende Betreuungsleistungen zur Verfügung.

Falls Sie Interesse haben, nehmen Sie Kontakt mit uns auf unter: ambWG@gmx.de

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„Ältere Menschen und Digitalisierung“ – der 8. Altenbericht der Bundesregierung

Heute hat die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Franziska Giffey die neue Kommission berufen, deren Aufgabe es ist, den 8. Altenbericht zu erstellen.  Dieser Altenbericht wird sich mit der Thematik „Ältere Menschen und Digitalisierung“ beschäftigen. In der Pressemitteilung heißt es:

Bundesseniorenministerin Giffey betonte: „Ich bin überzeugt, dass in der Digitalisierung viele Chancen auch für ein gutes Älterwerden stecken: mehr Sicherheit, mehr Lebensqualität, mehr Kontakte und auch mehr Möglichkeiten, trotz Beeinträchtigungen mitten im Leben zu bleiben.“

Die Bundesregierung unterstützt mit ihrer Seniorenpolitik die Menschen darin, im Alter selbstbestimmt leben und an der Gesellschaft teilhaben zu können. Mit der Digitalisierung und dem Einsatz technischer Produkte für das Leben im Alter verbindet sich die Hoffnung, das Alltagsleben und die Versorgung älterer Menschen verbessern zu können.

Die Sachverständigenkommission zur Erstellung des Achten Altersberichts der Bundesregierung soll herausarbeiten, welchen Beitrag Digitalisierung und Technik zu einem guten Leben im Alter leisten können und welchen Nutzen und Mehrwert dies für ältere Menschen hat.

Der neue Altenbericht soll bis November 2019 erarbeitet und dann veröffentlicht werden. Den Vorsitz dieser Kommission hat Prof. Dr. Andreas Kruse, die weiteren Mitglieder sind Prof. Dr. Birgit Apfelbaum, Prof. Dr. Britta Böckmann, Prof Dr.-Ing. Andreas Hein, Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler, Dr. Sybille Meyer, Junior-Prof. Claudia Müller, PD Dr. Helga Pelizäus-Hoffmeister, Prof. Dr. Clemens Tresch-Römer und Prof. Dr. Hans-Werner Wahl.

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Papstschreiben zum Missbrauch in der Kirche

Papst Franziskus hat sich in einem Schreiben an die ganze Kirche (also nicht nur an den Klerus) deutlich zum „sexuellen wie zum Macht- und Gewissensmissbrauch seitens einer beträchtlichen Zahl von Klerikern und Ordensleuten“ geäußert. Er nimmt die tiefen Verletzungen der Opfer in den Blick und schreibt dabei von einer „Kultur des Todes“, die die Kirche über viele Jahrzehnte praktiziert habe. Er bezeichnet damit nicht nur die Missbrauchstaten, sondern auch das Verschweigen und Vertuschen, durch die auch Vorgesetzte zu Komplizen geworden seien. Die Kirche haben lange gebraucht, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen und „diese so notwendigen Aktionen und Sanktionen mit Verspätung angewandt.“ Als eine der wesentlichen Haltungen im Hintergrund bezeichnet Franziskus den „Klerikalismus“ in der Kirche, eine „anomale Verständnisweise von Autorität in der Kirche … die dazu anstiftet und beiträgt, viele der Übel, die wir heute beklagen, weiterlaufen zu lassen.“

So wichtig ich es finde, auf die Hintergründe und die Haltungen in der Kirche hinzuweisen, die Machtmissbrauch und sexuellen Missbrauch ermöglichen und begünstigen, so hoffe ich doch sehr, dass es nicht nur bei deutlichen Worten bleibt, sondern es auch zu konkreten Maßnahmen kommt.

Interessant finde ich an dem Schreiben auch noch den Aspekt, dass die Kirche als Ganzes angesprochen wird und die Autorität des gesamten Gottesvolkes hervorgehoben wird – durchaus auch in einer Gegenposition zum Klerus. Diese Autorität mahnend, korrigierend, kritisierend auszuüben (und zwar auf vielen Feldern), wird eine der großen Aufgaben der Zukunft sein.

Wer den gesamten Text lesen will, findet ihn unter folgendem Link:

https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2018-08/papst-franziskus-missbrauch-schreiben-leiden-volltext-deutsch.html

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