120 000 fehlende Pflegekräfte in Deutschland

Gestern wurde eine Studie der Universität Bremen veröffentlicht, nach der in Deutschland 120 000 Pflegekräfte fehlen. Maßstab ist dabei, dass eine Pflegekraft im Schnitt 1,8 Pflegebedürftige betreuen soll – bisher sind es 2,5. Durch die hohe körperliche und psychische Belastung gibt es beim Pflegepersonal einen deutlich erhöhten Krankenstand, außerdem einen hohen Anteil an Teilzeitarbeit und einen früheren Ausstieg aus dem Beruf.

Um all das aufzufangen, müsste der Personalstand von derzeit ca. 320 000 auf 440 000 steigen. Wichtig seien dabei weniger die Fachkräfte, sondern vielmehr die Pflegehilfskräfte, die etwa im Bereich der Körperpflege eingesetzt werden.

Dieser Notstand lässt sich sicher nicht schnell beheben. Die Ausbildung von Pflegehilfskräften dauert ca. zwei Jahre. Und vorher muss man die erst noch finden und zu diesem anstrengenden, fordernden und schlecht bezahlten Beruf motivieren. Andererseits gibt es gerade bei den Migranten eine ganze Zahl bereits ausgebildeter Pfleger. Deren Qualifikation wird aber bei uns oft nicht anerkannt. Auch Pflegekräfte aus dem Ausland (vor allem aus Osteuropa und Asien) sind vielleicht nur für uns eine Lösung, ziehen sie doch qualifiziertes Personal aus ihren jeweiligen Heimatländern ab.

Gleichwohl scheint es mir dringend, die oft hochmotivierten Pflegekräfte durch einen besseren Personalschlüssel zu entlasten und so für eine menschenwürdige Betreuung der Senioren zu sorgen.

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2. Impuls zur Fastenzeit 2020

Für die Impulse zur Fastenzeit 2020 nehme ich die alttestamentlichen Lesungen des diesjährigen Lesejahres A her.

Am 1. Fastensonntag ist das Buch Genesis dran, genauer: die ältere der insgesamt drei Schöpfungsgeschichten im Ersten Testament. Die Auswahl der Verse für die Lesung ist nicht besonders glücklich und exegetisch fragwürdig. So wird die freundliche Sorge Gottes für den Menschen verkürzt und stattdessen die Versuchungsgeschichte (die eine eigenständige Erzählung ist) angehängt.

Der Mensch in der Sicht des Jahwisten, der diese Erzählung verfasst hat: eine Mischung von Himmel und Erde, von irdischem Staub und göttlichem Atem. Mann und Frau als ebenbürtige und auf einander bezogene Partner. Es gab keinen Anlass für Scham, ihre Identität war noch nicht in Frage gestellt (was das Gefühl der Scham ja anzeigt), sie konnten sich unverstellt voreinander zeigen.

Da haben wir uns ziemlich weiter entwickelt. Heute leben wir nicht mehr im Paradies. Wir bewegen uns heute in realen und in virtuellen Räumen. (Gerade letztere sind Räume voller Beschämung, in chatrooms  benimmt man sich „ausg´schamt“ oder schamlos.) Das Geschlechterverhältnis ist heute geprägt von männlichem Chauvinismus und vom Machismo (nicht nur in Südamerika), Rollenzuschreibungen (meistens von Mänern an Frauen) gibt es bei uns wie in allen Kulturen. Gleichberechtigung ist noch weit weg, sei es bei den Löhnen, sei es bei der Pflege von Kindern oder Senioren, sei es in der Aufteilung alltäglicher Aufgaben. Auch in der katholischen Kirche ist da noch viel Luft nach oben.

Die Fastenzeit ist eine Zeit der Umkehr, des Umdenkens, der Verhaltensänderung. Die Schöpfungserzählung des Jahwisten (der heißt so, weil er für Gott den Namen „Jahwe“ verwendet) bietet da eine Zielvorstellung mit dem Menschen als von Gott versorgtem und geliebtem Wesen, mit der Ebenbürtigkeit von Frau und Mann, einem unverkrampften Umgang der Geschlechter untereinander.

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Der soziale Tod

Im Rahmen einer Lektüre bin ich auf den „sozialen Tod“ gestoßen.

Damit wird bezeichnet, wenn Menschen schon vor ihrem physischen Tod von ihrer Umgebung so behandelt werden, als wären sie schon gestorben.

  • Das geschieht, wenn Menschen etwa ins Seniorenheim übersiedeln und dann von ihrer Familie, ihren bisherigen Freunden oder Nachbarn nicht mehr besucht werden.
  • Das geschieht, wenn Menschen auf Grund einer Krankheit in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, nicht mehr aus dem Haus kommen und so die Kontakte geringer werden und schließlich ganz einschlafen.
  • Das geschieht, wenn Menschen im Alter „wunderlich“ werden und ihr bisheriges soziales Umfeld mit Rückzug reagiert.

Ich erlebe das ja immer wieder auch in meinem beruflichen und privaten Umfeld.

  • Ich bekomme es mit, wenn Menschen sich in einer neuen Umgebung kaum mehr einfinden können.
  • Ich bekomme es mit, wenn die nahen Bezugspersonen weniger werden durch Wegzug ogder Krankheit oder Tod.
  • Ich bekomme es mit, wenn Menschen (etwa in meiner Globussprechstunde) von Einsamkeit erzählen.

Ich weiß auch, dass es mitunter ganz schön herausfordernd und kraftzehrend ist, derartige Kontakte aufrecht zu erhalten. Ich sehe aber auch die Not, die im „sozialen Tod“ entsteht. Ich erlebe immer wieder auch, wie sehr diese Not gelindert werden kann – sei es durch einen Anruf, sei es durch einen Besuch, sei es durch eine Einladung. Manchmal braucht es gar nicht viel – und es ist doch so viel gewonnen dabei. Voraussetzung allerdings ist, für derartige Menschen und ihre Lebenssituation aufmerksam zu sein.

Heute hat mir etwa eine Person erzählt, dass ihre Aufmerksamkeit  das Leben einer alleinlebenden Seniorin gerettet hat, zu der sonst wohl wenige Menschen Kontakt haben. Ein wunderbares Beispiel dafür, wie soziale Kontakte nicht nur den sozialen, sondern auch den physischen Tod verhindern können!

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1. Impuls zur Fastenzeit 2020

Für die Impulse zur Fastenzeit 2020 nehme ich die alttestamentlichen Lesungen des diesjährigen Lesejahres A her.

Am Aschermittwoch ist der Prophet Joel dran. Er lebte wohl im 4. Jhd. vor Christus. Im 1. Kapitel berichtet er von einer Heuschreckenplage, die es aktuell grade auch in Afrika gibt – und wer die Bilder im Fernsehen gesehen hat, kann sich die Dramatik auch damals gut vorstellen. (zum Vergrößern einfach auf das Bild links klicken)

Das 2. Kapitel, dem die Lesung entnommen ist, schildert die Klage des Volkes über das Unheil. Das Fasten verbindet sich hier mit der Klage über das, was das Leben bedroht oder gar zerstört. Am Ende stehen das Erbarmen und die Leidenschaft Gottes und das Ende der Not als Verheißung.

Mich bewegt gerade in unseren Zeiten so vieles, worüber zu klagen ist: Krankheiten (Corona und viele andere, die weniger im Bewusstsein sind); Naturkatastrophen (Waldbrände, Überschwemmungen, Heuschrecken); Ungerechtigkeiten (die Schere zwischen Armen und Reichen geht immer weiter auseinander); politische Entwicklungen, die autoritäre und faschistische Bewegungen nach oben bringen; die gewalttätige Sprache, die zu gewalttätigen Handlungen führt; Gewalt als staatliches Mittel, um Bürgerbewegungen zu unterdrücken; innerkirchliche Reformblindheit und Machtverliebtheit etc.

Vielleicht ist da die Klage, zu der Joel seine Zeitgenossen aufgerufen hat, der Weg, aus dem Gefühl der Ohnmacht und der Hilflosigkeit herauszukommen. Und vielleicht erwächst ja aus der Klage auch genügend Kraft, um dann aktiv zu werden gegenüber den Missständen der kleinen und der großen Welt.

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„Wegweiser durch die digitale Welt“ für Senior*innen

Ich gebe einen Hinweis der bagso weiter. Bitte weisen Sie die älteren Menschen in Ihrer Umgebung auf diese Hilfe hin, wenn sie sich (erstmals) im Internet versuchen.

Ratgeber für erste Schritte im Internet

Neuauflage des „Wegweiser durch die digitale Welt –  für ältere Bürgerinnen und Bürger“ erschienen

Das Internet ist für die meisten aus ihrem Alltag nicht mehr wegzudenken. Und doch sind zwölf Millionen Menschen in Deutschland noch offline – die meisten von ihnen 50 Jahre und älter. Der kostenlose „Wegweiser durch die digitale Welt – für ältere Bürgerinnen und Bürger“ der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen ist ein leicht verständlicher Ratgeber für alle, die erste Schritte ins Internet machen wollen oder dort bereits unterwegs sind. Die Broschüre liegt nun in überarbeiteter und aktualisierter Neuauflage vor.

Der „Wegweiser durch die digitale Welt“ zeigt auf anschauliche Weise, welche unterschiedlichen Wege ins Internet führen. Er gibt einen Überblick über die Möglichkeiten des Internets und beantwortet zahlreiche Fragen: Wie halte ich online den Kontakt zu meiner Familie? Wie kaufe ich im Internet eine Fahrkarte oder buche eine Reise? Und wie bewege ich mich sicher im Netz? In der Neuauflage finden sich erstmals Kapitel zu den Themen „Digitaler Nachlass“ und „Unterhaltung im Netz“. Der Ratgeber kann auch in einer Hörversion bestellt werden.

Die Neuausgabe des 2008 erstmals erschienenen „Wegweiser durch die digitale Welt“ wurde vom Bundesministerium für Verbraucherschutz (BMJV) unterstützt und liegt in einer Auflage von rund 200.000 Exemplaren vor. In die Überarbeitung wurden ältere Verbraucherinnen und Verbrauchern ebenso wie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren einbezogen.  

Die Broschüre kann kostenlos über den Publikationsversand der Bundesregierung bezogen und im Internet heruntergeladen werden:

Per Post: Postfach 48 10 09, 18132 Rostock

E-Mail: publikationen@bundesregierung.de

Internet: www.bagso.de/publikationen

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Kleine Auszeit – ein Nachmittag für pflegende Angehörige

Der Seniorenpolitische Arbeitskreis der Stadt Neumarkt-St. Veit bietet einen Nachmittag für pflegende Angehörige an. Dabei ist nicht nur an die Angehörigen von Senioren gedacht, sondern ebenso an die von pflegebedürftigen Kindern. Für die Kinder gibt es ein spezielles Angebot, das von Silke Auer vom KBW in Mühldorf organisiert wird.

Für die Angehörigen sind kleine Stadtrundfahrten geplant, während die dementen Senioren betreut werden. Für die Betreuung werden noch 2-3 Betreuungskräfte gesucht (Kontakt: Ambulanter Pflegedienst Wegner GmbH &Co.KG, Tel: 08639/ 986174).

Außerdem gibt es Kaffee und Kuchen und um 15:00 Uhr einen Vortrag. Das Wichtigste wird jedoch der Austausch sein und die Auszeit von der Pflege. Beides dient dazu, wieder Kraft zu schöpfen und Mut zu bekommen sowie den Eindruck, dass es viele Menschen sind, die diese Situation meistern.

Der Termin für diese sehr empfehlenswerte Veranstaltung ist der Samstag, der 29. Februar 2020 von 14 – 17 Uhr im Kulturbahnhof Neumarkt-St. Veit.

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Freiheitsentziehung in der häuslichen Pflege

BAGSO und Betreuungsgerichtstag fordern höhere Hürden

Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen und der Betreuungsgerichtstag (BGT) fordern, dass der Einsatz von freiheitsentziehenden Maßnahmen in der häuslichen Pflege mit höheren Hürden als bisher verbunden sein muss. Sie appellieren an den Gesetzgeber, den Schutz von Pflegebedürftigen vor dem Einsatz freiheitsentziehender Maßnahmen zu Hause zu stärken. Auf keinen Fall dürfen Bettgitter und Fixiersysteme zur „Erleichterung der Pflege“ eingesetzt werden. Unter dieser Überschrift werden die Hilfsmittel derzeit im Katalog des GKV-Spitzenverbandes geführt. Die BAGSO und der BGT fordern dringend, die sachlich falsche und unangemessene Verbindung von Bettgittern und Fixiersystemen zur „Erleichterung der Pflege“ aufzuheben.

 Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflege sind immer ein starker Eingriff in die Menschenrechte von Schutzbedürftigen. Deshalb dürfen sie in stationären Einrichtungen nur mit gerichtlicher Genehmigung eingesetzt werden (§ 1906 Abs. 4 BGB). Dies gilt bislang jedoch nicht für die häusliche Pflege. Fixiersysteme und Bettgitter sind frei verkäuflich und auf Anordnung des Arztes werden sie von den Krankenkassen ohne weitere Auflagen bezahlt. Insbesondere der Einsatz von Fixiersystemen, bei denen die Bewegung von Armen, Beinen und Kopf mit Gurten unterbunden werden kann, ist zudem mit einer hohen Verletzungsgefahr verbunden. Er bedarf daher der ständigen Aufsicht durch geschultes Personal. Dies kann in der häuslichen Pflege in der Regel nicht sichergestellt werden. Die BAGSO und der BGT fordern deshalb eine Regelung, die für Fixierungen in der häuslichen Pflege klare Anforderungen stellt und einen Erwerb dieser Hilfsmittel ohne Rezept ausschließt.

Meine Meinung dazu:

Dass freiheitsentziehende Maßnahmen der richterlichen Anordnung bedürfen, habe ich gewusst. Nicht gewusst habe ich, dass solche „Hilfsmittel“ im Verkauf angeboten und sogar von den Krankenkassen bezahlt werden. Insofern unterstütze ich den Protest der bagso gegen diese Regelung.

 

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Der Achte Altersbericht der Bundesregierung: Ältere Menschen und Digitalisierung

Am 23. Januar 2020 hat die Kommission, die den Achten Altersbericht zum Thema „Ältere Menschen und Digitalisierung“ erstellt hat, diesen an Bundesministerin Dr. Franziska Giffey übergeben. Jetzt wird dieser Bericht beraten und dann mit einer Stellungnahme der Bundesregierung veröffentlicht.

Die Kommission hat sich damit beschäftigt, wie die Digitalisierung das Leben älterer Menschen unterstützen kann – etwa durch den Einsatz in der Pflege. In einem zweiten wichtigen Punkt ging es darum, wie ältere Menschen mittels der Digitalisierung am Leben teilhaben können. Hier sind die Hürden oft recht hoch – zum einen durch eine unverständliche technisierte Sprache, zum anderen durch schwer durchschaubare Vorgänge etwa im Internet. Andererseits läuft die Kommunikation (auch zwischen den Generationen) zunehmend über das Internet. Sich darin bewegen zu können, schafft also auch zwischenmenschliche Kontakte und hält sie aufrecht, selbst wenn man die eigenen vier Wände nicht mehr verlassen kann. Andererseits gilt es auch, eine missbräuchliche Verwendung zu verhindern (etwa durch Glückspielanbieter oder Hacker).

Viele unterschiedliche Aspekte also, die es zu bedenken gilt. Wer sich selbst genauer über den Achten Altenbericht informieren will, kann dies tun unter folgendem Link:

https://www.achter-altersbericht.de/

 

 

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Notfall-Hilfe für Senioren

Unter dem Titel „Notfall-Hilfe für Senioren“ veröffentlicht heute der „Mühldorfer Anzeiger“ verschiedene Möglichkeiten, wenn Senioren überraschend und plötzlich einen Hilfebedarf haben. Aufgelistet sind dabei „Häusliche Pflege“ – „Haushaltshilfe“ – Kurzzeitpflege“ – „Pflegefall“ – Pflegeberater“ und „Vorsorge“.

Häusliche Pflege bezeichnet die Krankenpflege, wie sie ein ambulanter Pflegedienst verrichtet. Im Unterschied zur pflegerischen Unterstützung dient die Haushaltshilfe all dem, was mit Putzen, Kochen, Einkaufen etc. zu tun hat. Beides findet in den eigenen vier Wänden statt. Sollte das vorübergehend nicht mehr möglich sein, kommt eine Kurzzeitpflege in Betracht, wie sie viele Seniorenheime anbieten. Ein dauerhafter Aufenthalt in einem Pflegeheim ist dann angezeigt, wenn der alte Mensch nicht mehr in der Lage ist, sich selbst daheim (auch nicht mit Unterstützung durch Angehörige oder einen Pflegedienst) versorgen kann.

Wenn es einen Bedarf gibt, bieten die Pflegekassen eine Pflegeberatung an – etwa auch über die finanziellen Leistungen der Pflegekasse.

Wer sich über verschiedene Hilfsmöglichkeiten informieren will, findet dazu auf meiner Seite „Hilfenetzwerk“ (siehe oben) verschiedene Adressen im Landkreis Mühldorf. Ich mach dabei keine Werbung für die einzelnen Anbieter, ich liste lediglich deren Kontaktdaten auf in der Hoffnung, dass jede/r das Passende für sich findet.

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Der Synodale Weg

Am kommenden Wochenende startet der sog. „Synodale Weg“. Mit diesem Weg will die katholische Kirche in Deutschland sich der Fragen stellen, die – nicht zuletzt angestoßen durch den Missbrauchsskandal, der vor 10 Jahren ans Tageslicht kam – dringend einer Klärung bedürfen.

In vier sog. Foren beschäftigen sich Laien und Kleriker mit den Themen: „Macht“  –  „Sexualmoral“  –  „Die priesterliche Lebensform“ und  „Die Rolle der Frau in der Kirche.“

Auch wenn es von einigen wenigen Bischöfen Widerstand gibt, meine ich doch, dass dies ein sehr wichtiger, wenn nicht entscheidender Prozess sein wird, der für die Zukunft und Bedeutung der Kirche wegweisend sein wird. Da ist nicht geholfen, sich in den innerkirchlich – spirituellen Raum zurückzuziehen, wir müssen und wollen auch den Weg zu den Menschen finden.  „Existenziell gewendete Pastoral“ – das ist das Stichwort in unserer Erzdiözese. Gemeint ist damit, dass sich die Kirche den Menschen zuwendet, die in einer existenziellen Notlage sind. Für mich ist das DER Weg, wie Kirche glaubwürdig (und mit deutlich verringertem Personal) der Botschaft Jesu Wirklichkeit verschaffen kann.

Ich bin sehr gespannt, was bei diesem Synodalen Weg am Ende herauskommt. Aber schon jetzt freut es mich, das wir Wege gemeinsam suchen, nicht mehr nur Kleriker (Bischöfe und Priester) für die „Laien“ (d.h. die zum Volk Gottes Gehörenden. Da schwingt aber immer auch mit, dass Laien keine Experten sind – und das stimmt ja in Glaubensfragen überhaupt nicht!). Das Volk Gottes wird seinen Weg gehen, auch wenn es Bremser gibt. Zur Not gehen die Menschen den Weg ohne die Bremser.

Wer sich über den Synodalen Weg genauer erkundigen will, kann das unter folgendem Link tun: https://mk-online.de/meldung/der-synodale-weg-einfach-erklaert.html

 

 

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