Urlaubspause

Ich will mich mit einem Gedicht in meine Urlaubspause verabschieden. Vielleicht ist das ja auch für Sie eine Anregung!?

Heute will ich mich freuen

Ich weiß wie es aussieht
Überall und nirgendwo.
Das Durcheinander ist alt
Das Chaos bleibt
Lebenslänglich
So vieles ist zu tun.
Aber heute will ich
Einen Platz für mich
Will die Sonne
Den Himmel
So selten hat er dieses Blau.
Will spüren
Dass meine Füße
Leicht sein können
Heute will ich mich freuen
Dass es mich gibt.

Anne Steinwart

Vielleicht haben Sie Lust, mal in meinen früheren Beiträgen zu stöbern. Den nächsten neuen finden Sie ab 6. August wieder hier.

So wünsche ich allen Lesern eine frohe Zeit.

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Offenes Ohr -offenes Herz: Ferienpause

Normalerweise bin ich ja immer donnerstags von 10 – 11 Uhr im Cafe im Globus zu einer offenen Sprechstunde unter dem Motto: „Offenes Ohr – offenes Herz“.

Die kommenden Wochen muss jedoch dieses Angebot ausfallen wegen meines Urlaubs.

Die nächste Sprechstunde findet wieder am 9. August 2018 von 10 – 11 Uhr im Cafe im Globus statt.

Bis dahin wünsche ich allen eine gute Zeit

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Konzertierte Aktion in der Pflege

Das Familienministerium, das Gesundheitsministerium und das Arbeitsministerium starten eine „Konzertierte Aktion“, um dem Pflegenotstand zu begegnen.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: „Ab heute gehen wir gemeinsam gegen den Pflegenotstand vor. Das geht nur mit mehr Pflegerinnen und Pflegern. Wir wollen mehr Menschen für den Pflegeberuf begeistern und dazu die Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen verbessern. Pflegen nach der Stoppuhr muss ein Ende haben. Gute Pflege braucht Zeit, um für Menschen da sein zu können. Die Pflegekräfte leisten viel, sie haben höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und Entlastung im Alltag mehr als verdient.“‎

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Gute Pflege bedeutet Zuwendung. Die benötigt Zeit und genügend Personal.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil: „Bei guter Pflege dreht sich alles um Menschen. Gute Pflegekräfte sind mehr als bloße Versorger. Darum werben wir dafür, dass es künftig deutlich mehr Frauen und Männer in Deutschland gibt, die sich um Pflegebedürftige kümmern. Wir wollen mit unserer Konzertierten Aktion den Pflegenden und den Pflegebedürftigen endlich die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die ihnen zusteht.

An dieser konzertierten Aktion sind die Ministerien und die Akteure aus der Pflege beteiligt.

Um konkrete Maßnahmen zu erarbeiten, setzt die Konzertierte Aktion Pflege fünf Arbeitsgruppen ein.

  • Arbeitsgruppe 1 „Ausbildung und Qualifizierung“
  • Arbeitsgruppe 2 „Personalmanagement, Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung“
  • Arbeitsgruppe 3 „Innovative Versorgungsansätze und Digitalisierung“
  • Arbeitsgruppe 4 „Pflegekräfte aus dem Ausland“
  • Arbeitsgruppe 5 „Entlohnungsbedingungen in der Pflege“

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Lernen im Alter

Die bagso hat eine neue Broschüre herausgebracht. Sie beschäftigt sich mit dem „Lernen im Alter“. Im Vorwort zitiert diese Broschüre Prominente, etwa Franz Müntefering: „Zum Älterwerden ist Lust auf Leben eine gute Voraussetzung.“ Oder den kanadischen Schauspieler Bill Mockridge: „Das Leben ist schön, wenn man nicht aufhört, neugierig zu sein.“

Zum Lernen schreibt die bagso:

Lernen geschieht oftmals in Zweierbeziehungen oder in Gruppen – im Austausch miteinander können viele ältere Menschen leichter lernen. Das liegt zum einen daran, dass man hierbei die eigenen Gedanken besser ordnen und gemeinsam über den Lerngegenstand nachdenken kann. Zum anderen motiviert es Menschen, wenn sie sich gegenseitig Mut zusprechen, Erfolgserlebnisse haben und Zuspruch erfahren. Die wechselseitige Stärkung ist nicht nur für Ältere ein wichtiger Lernfaktor, sondern für alle Menschen. Hier spricht man von „Empowerment“ – das bedeutet, dass die am Austausch beteiligten Personen sowohl sich selbst als auch ihr Gegenüber stärken.
Daraufhin beschreibt die Broschüre verschiedene Anlässe für das Lernen – etwa den Eintritt in den Ruhestand oder der Beginn von körperlichen Einschränkungen. Auch diverse Lernfelder werden beschrieben, etwa die digitale Welt, sowie auch klassische Wege wie etwa die Bildungswerke. Hinweise, auf was man bei der Auswahl des Angebotes achten sollte/ könnte, runden das Ganze ab.
Die Broschüre findet sich auf der Seite der bagso www.bagso.de. 

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„Offenes Ohr – offenes Herz“ auf der Seite des Erzbistums München-Freising

Bild: U. Huckemeyer

Mein Projekt „Offenes Ohr – offenes Herz“ wird auf der Homepage des Erzbistums München- Freising vorgestellt.

Man findet es auf der Seite der Seniorenpastoral unter folgendem Link:

 

https://www.erzbistum-muenchen.de/senioren/seelsorge-im-supermarkt

 

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Eine Aufgabe, die sich lohnt: der ehrenamtliche Besuchsdienst

Manche Menschen sind zu Hause sehr allein, andere sind es im Seniorenheim. Wieder andere freuen sich, wenn sie im Krankenhaus besucht werden, wenn die Gesundheit beeinträchtigt ist. Und dann gibt es die Personen, die Zeit haben und den Wunsch, etwas Sinnvolles zu tun. Sie möchten gerne helfen und Not erträglicher machen. Aber sie sind unsicher. Wie kann das geschehen? Was können sie tun – und was auch nicht? Gibt es eine Hilfestellung für sie, wenn sie andere besuchen möchten?

Bereits zum elften Mal bieten der Klinikseelsorger von Mühldorf, Martin Kuhn, und ich einen Kurs an.  Er  richtet sich an alle, die sich überlegen, ob ein Besuchsdienst im Krankenhaus, im Seniorenheim oder auch daheim nicht etwas für sie wäre. An acht Nachmittagen vermitteln wir die wichtigsten Informationen und spielen die ein oder andere Situation auch durch. So erhalten die Teilnehmer (maximal 15) einen Eindruck davon, was sie erwartet und wie sie mit den Menschen umgehen können. Erst am Ende des Kurses ist eine Entscheidung nötig, man kann also auch erstmal schauen, ob das etwas ist, was den eigenen Vorstellungen und Möglichkeiten entspricht.

Der Kurs findet immer am Montag Nachmittag von 14.30 – 17.00 Uhr im Seniorenzentrum Sonnengarten in Mühldorf statt.

Beginn ist am 1. Oktober – der letzte Nachmittag ist am 27. November (die Allerheiligenferien sind ausgenommen).

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich bis zum 24. September 2018 bei Martin Kuhn (martin.kuhn@kliniken-muehldorf.de bzw. 08631/ 613-4774 oder bei mir (mtress@eomuc.de bzw. 0170 220 78 05)

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Zum Welttag der Flüchtlinge

Die Welt rückt am „Welttag der Flüchtlinge“ die Geflohenen und Heimatvertriebenen in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. In diesem Jahr sind das fast 70 Millionen Menschen weltweit. Unser (europäischer) Blick ist scharf gestellt auf diejenigen, die bis nach Europa und in unser Land kommen. Das ist jedoch lediglich ein kleiner Bruchteil. Die meisten Geflohenen finden Zuflucht in ihrem Heimatland oder in den Nachbarländern, die jedoch wie etwa Pakistan, Bangladesch oder der Libanon zu den ärmsten Ländern der Welt zählen.

Unsere eigene deutsche Geschichte ist ebenfalls geprägt von Flucht und Vertreibung – etwa im Zuge des 2. Weltkrieges. Gerade viele ältere Menschen (überwiegend die Frauen) erzählen davon, wie schwer es war, die Heimat zu verlassen, auf ungewissen und gefahrvollen Wegen sich zu bewegen und dann irgendwann und irgendwo unter schwierigen Verhältnissen anzukommen und wieder so etwas wie Heimat zu finden.

Das scheint mir gar nicht so ganz anders zu sein als das, was wir heute erleben. Sicher: die Sprache hat damals eine erste Brücke geschlagen. Aber die Erfahrung der Integration war auch vor 70 Jahren schon schwer – und zwar für beide Seiten. Diese Erfahrungen könnten unseren heutigen Umgang mit Fliehenden prägen. Drum meine dringliche Bitte: erzählt von Euren Erfahrungen von damals!!!

Was mich z. Zt. besonders bedrückt, ist die Sprache, mit der die Thematik der Flucht belegt wird. Banalisierend zum einen („Flüchtlingstourismus“), dramatisierend („Überfremdung“) auf der anderen Seite.  In der Sprache zeigt sich, wie sehr Schicksale, Menschen, Gruppen für ganz andere Interessen (Einfluss, Macht, Stimmung) missbraucht werden. Völlig in den Hintergrund des öffentlichen Bewusstseins gedrängt werden dabei die Menschen, die sich engagieren für die Integration, für ein gedeihliches Zusammenleben, für den Wunsch, irgendwo bei uns wieder so etwas wie Heimat zu finden.

Gerade mit Blick auf unsere so oft beschworene „jüdisch-christliche Prägung“ lohnt ein Blick in die Bibel: „Dein Vater war ein heimatloser Aramäer“  etwa oder noch deutlicher in Levitikus 19,33-34: „Wenn bei Dir ein Fremder in eurem Land lebt, sollt ihr ihn nicht unterdrücken. Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen. Ich bin der Herr, euer Gott.“

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Ü-60 Messe am 4. Juli 2018

Am Mittwoch, den 4. Juli 2018 findet von 12 – 17 Uhr wieder die Ü-60-Messe im Haberkasten in Mühldorf statt. Die Kresistadt Mühldorf und das Caritas-Zentrum laden alle dazu ein, die sich auf breiter Front informieren wollen über alles, was das Leben für Senioren leichter machen kann.

Bereits ab 12 Uhr ist im Obergeschoß die Ausstellung verschiedener Anbieter im Seniorenbereich geöffnet. Um 13 Uhr begrüßt erst BGM Marianne Zollner, dann Kreisgeschäftsführer Richard Stefke und schließlich die Seniorenreferentin der Stadt Marianne Pfaffeneder die Anwesenden.

Um 13.15 Uhr referiert Fr. Dr. Steindl über Veränderungen im HNO-Bereich bei älteren Menschen, um 14.00 Uhr Hr. Dr. Rochlitz über die richtige Ernährung. Die kann man dann gleich bei Kaffee und Kuchen ab 14.30 Uhr ausprobieren.

Um 15.00 Uhr biete ich ein kleines, halbstündiges Glaubensgespräch an unter dem Titel: „Die Kraft meines Lebens“.

 

 

Kriminalhauptkommissar Günter Völker informiert ab 15.30 Uhr über „Schutz vor Kriminalität“ und um 16.00 Uhr setzt Orélie Zauberkunst den Schlusspunkt mit „Magie, Melodie und Phantasie“.

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Alkohol im Alter – ein unterschätztes Problem

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bzga hat in ihrer Reihe „Alkoholspiegel“ im Juni das Thema „Alkohol im Alter – ein unterschätztes Problem“ aufgegriffen. Sie berichtet darüber, dass in Deutschland etwa 18 % der Männer und 12 % der Frauen über 65 Jahren Alkohol missbräuchlich konsumieren oder alkoholkrank sind. Diese Zahl werde mit den geburtenstarken Jahrgängen noch ansteigen.

Im Alter verändert sich ja der Körper und sein Stoffwechsel, so kommt es zu einem verlangsamten Abbau des Alkohols. Mit der zunehmenden Gebrechlichkeit brauchen ältere Menschen mehr Medikamente. Die Wechselwirkung zwischen Medikamenten und Alkohol sind recht beträchtlich und beängstigend. Und was viele nicht wissen: auch in etlichen Medikamenten (etwa Hustensaft) befindet sich Alkohol.

Es gibt natürlich viele, die schon in jüngeren Jahren alkoholkrank geworden sind. Andere haben lange abstinent gelebt oder mit unbedenklichem Konsum (bis zu 12 g Reinalkohl bei Frauen, bis zu 24 g bei Männern, das entspricht 0,3 – 0,6 l Bier pro Tag bei zwei Tagen Abstinenz pro Woche). Aber es gibt auch diejenigen, die erst im Alter riskant trinken und dann alkoholkrank werden.

Was sind die Risken, die im Alter zu einem Missbrauch oder Abhängigkeit führen können?

  • nach der Arbeitsphase der – zunächst – unstrukturierte Tages- bzw. Wochenablauf.
  • der mit der Rente einhergehende Bedeutungsverlust trifft vor allem Männer, die sich oft über die Arbeit definieren
  • Verlusterfahrungen (Gesundheit, Vitalität, auch Todesfälle im Familien- bzw. Freundeskreis etc.)
  • Vereinsamung
  • Altersdepression
  • etc.

Hilfen bieten natürlich die Selbsthilfegruppen und die Suchtberatungsstellen an. Aber schon das Gespräch über sich selbst, die eigene Lebenssituation, die eigenen Wünsche und Bedürfnisse kann helfen.

Wer sich weiter informieren will, findet viel Material auf der Seite der bzga. Der „Alkoholspiegel ist hier:

https://www.bzga.de/infomaterialien/alkoholpraevention/alkoholspiegel/

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Bericht vom Informationsabend für Seniorenbeauftragte

Gestern Abend sind die Seniorenbeauftragten der Pfarreien und der Kommunen im Landkreis Mühldorf zusammen gekommen. Wir haben – weil einige Neue dabei waren – überlegt, was die Aufgabe eines Seniorenbeauftragten sein könnte. Wir sind dabei auf sehr Vielfältiges gestoßen:

  • selber die Senioren besuchen
  • Anlässe zur Begegnung schaffen
  • Begegnungsmöglichkeiten schaffen, etwa die Bank im Friedhof oder am Dorfplatz
  • Ansprechpartner zu sein, wenn es um Hilfe geht.
  • Vernetzungen schaffen mit anderen Akteuren der Seniorenarbeit
  • etc.

Wichtig war uns auch, dass wir Unterstützer brauchen, die unser Anliegen teilen, die punktuell zur Hand gehen, die ideell zur Seite stehen. Eine Seniorenbeauftragte formulierte, dass es jemand braucht, der den Überblick hat über das, was im Seniorenbereich geschieht, der weitervermitteln kann, der Wege weisen kann (etwa wenn es um eine Pflegeberatung geht).

Auf diesem Hintergrund habe ich in groben Zügen das „Seniorenpolitische Gesamtkonzept“ des Landkreises Mühldorf vorgestellt. Obwohl es schon acht Jahre alt ist, bietet es immer noch gute Ansätze für eine kommunale Seniorenarbeit durch die Bevölkerungsprognose (die erstaunlich präzise ist) sowie durch eine Auflistung der (damaligen) Bedarfe und Wünsche.

Seither hat sich einiges getan: Im Landratsamt etwa gibt es mit Matthias Burger und Sigrid Auer zwei Seniorenbeauftragte. Sie kümmern sich stark und qualifiziert um die Wohnraumberatung, haben die Notfallmappe und den Seniorenwegweiser herausgegeben und unterstützen mittels des Vereins Lichtblick e. V. bedürftige Menschen.

So haben wir als einen wesentlichen Teil unserer Arbeit als Seniorenbeauftragte unsere Vernetzung gesehen. Sie  vermittelt neue Ideen, wir finden gegenseitige Unterstützung und bekommen immer wieder Anregungen und Sichtweisen aus der Gesellschaftspolitik.

Das nächste Treffen wird am 10. Oktober 2018 um 19.30 Uhr im Sanatorium Augustinum in Schwindegg stattfinden.

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