Neue Broschüre zur finanziellen Sicherung im Alter

Der Regierungsbezirk Oberbayern hat eine neue Broschüre herausgebracht. Darin werden Wege und Hilfen aufgezeigt, wenn Senioren finanzielle Unterstützung benötigen. Ich zitiere:

„In der Neuauflage erhalten die Betroffenen wichtige Informationen auch über die finanziellen Entlastungen der Angehörigen Pflegebedürftiger ab diesem Jahr. So wird beispielsweise eine von den Kindern selbstbewohnte Immobilie bei der Berechnung des Unterhalts nicht mehr herangezogen; auch haben sich die Selbstbehalte beim Einkommen der Kinder deutlich erhöht. Spürbar entlastet wurden auch Ehegatten von Pflegebedürftigen, die selbst noch im Erwerbsleben stehen. Erklärt werden in dem Leitfaden darüber hinaus die Modalitäten der Antragstellung. Auch die umfangreichen Fall- und Berechnungsbeispiele hat das Rechtsreferat des Bezirks Oberbayern auf den neuesten Stand gebracht.

Der Leitfaden „Hilfe für Senioren“ kann kostenfrei bei der Pressestelle des Bezirks Oberbayern bestellt werden: Telefon 089 2198-90018, Fax 089 2198-90099 oder auf dieser Webseite unter der Rubrik Publikationen. Dort steht das Heft im Bereich „Soziales“ zum Download bereit.“

 

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Arbeiten trotz der Demenzerkrankung eines Angehörigen

Angestoßen durch den Artikel von Bevan „Dementia-friendly workplaces“ (den ich vor einiger Zeit mit der Sicht auf die Arbeitsmöglichkeiten für die Demenzerkrankten zitiert habe), möchte ich auch die Arbeitsbedingungen derjenigen ins Bewusstsein rücken, die einerseits in einem Beschäftigungsverhältnis stehen und zugleich daheim einen Angehörigen pflegen, der an Demenz erkrankt ist. Diese Doppelbelastung ist reichlich kraftraubend und nervlich schwer erträglich – und muss zugleich gemeistert werden. Natürlich gibt es Hilfsmöglichkeiten (siehe meine Hilfenetzwerkliste), die in Anspruch zu nehmen sich niemand schämen braucht. Es bleibt ja auch so noch mehr als genug selbst zu tun.

Die meisten Beschäftigungsverhältnisse sind relativ stark strukturiert und bieten kaum Gelegenheit, flexibel auf die häusliche Situation reagieren zu können. So kommt der Arbeitnehmer in das Dilemma, sich für das eine oder für das andere entscheiden zu müssen – sprich: entweder den Demenzkranken anders versorgt zu wissen (als „ultima ratio“ das Seniorenheim) oder das Beschäftigungsverhältnis zu beenden. Damit geht dem Arbeitgeber die Kompetenz der bisherigen Mitarbeiterin (ich verwende die weibliche Form, weil die meisten Pflegenden noch Frauen sind) verloren und eine neue muss erst gefunden und dann eingearbeitet werden.

Vielleicht gibt es aber auch mehr Möglichkeiten zur Flexibilisierung des Arbeitsplatzes?

  • Vielleicht lassen sich manche Arbeiten   von zu Hause aus erledigen mit Homeoffice.
  • Vielleicht lassen sich auch Präsenzzeiten verändern.
  • Vielleicht ist eine (zeitlich begrenzte) Teilzeitarbeit möglich.
  • Vielleicht kann der Arbeitgeber eine innerbetriebliche Betreuung für Demenzkranke anbieten (ähnlich den innerbetrieblichen Kitas).
  • Vielleicht lassen sich Mittagspausen ausweiten, sodass der pflegende Angehörige mittags nach dem Demenzkranken schauen kann.

Ich gebe es zu: ich verstehe von betrieblichen Arbeitsprozessen nicht viel. Vielleicht lässt sich wenig umsetzen. Aber ich möchte anregen, mal die eigenen Arbeitsbedingungen anzuschauen und kreativ nach eigenen Möglichkeiten suchen.

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Karwoche 2017

 

Wir gehen durch die Intimität des Abendmahles am Gründonnerstag auf die Hinrichtung Jesu am Karfreitag zu. Nach einem religiös und politisch motivierten Prozess wird Jesus zur grausamsten Todesstrafe verurteilt, die ihn zusätzlich den voyeuristischen und herabwürdigenden, beschämenden Blicken aller aussetzt.

 

Gerade heute aber wird in den Medien über die Hinrichtungen heutzutage berichtet. 23 Staaten weltweit vollziehen laut Amnesty International die Todesurteile. Schon die Gerichtsverfahren seien oft unfair, durchaus auch religiös oder politisch motiviert. Vielleicht ist der Karfreitag 2017 auch ein Tag für uns Christen, dieser Menschen zu gedenken und unsere Kraft zur Ächtung der Todesstrafe einzusetzen?

 

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Kleiner Impuls zum Palmsonntag

Am Palmsonntag holen wir nochmals tief Luft mit dem Hosannajubel, bevor es dann in die Zentralwoche des Christentums geht. Es ist der letzte öffentliche Auftritt voller Enthusiasmus auf Seiten des Volkes. In den synoptischen Evangelien (Matthäus, Markus, Lukas) sind noch verschiedene Begebenheiten berichtet, die jedoch allesamt konfliktbehaftet sind und letztlich ans Kreuz führen.

Heilig, heilig, heilig. Du bist der Herr der Scharen, der Herr der ganzen Welt.

Hosanna, wir loben Dich, hosanna, großer Gott! (GL 733,7)

Impuls: Es ist toll, umjubelt und gelobt zu werden. Aber vielleicht auch eine Gefahr, den eigenen Weg zu verlassen und die Integrität zu verlieren. Welche Werte sind wichtig? Wofür lohnt sich der Einsatz? Was ist ein langfristiges Ziel?

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Grundlagenseminar für Seniorenbeauftragte

Die Seniorenakademie Bayern lädt zu einem Grundlagenseminar für Seniorenbeauftragte ein. Hier folgt die Ausschreibung:

Grundlagenseminar für kommunale Seniorenvertretungen
in Kooperation mit der LandesSeniorenVertretung Bayern e.V.

Am 27.04.2017 im Dienstleistungszentrum Rosenheim, Hechtseestraße 16, 83022 Rosenheim (siehe Seite 2). Beginn des Seminares um 10:00 Uhr und Ende des Seminares gegen 16:00 Uhr

Referierende: Herbert Blüml SAB
Moderation: Ruth Burchard SAB

Achtung: Wir weisen nachdrücklich darauf hin, dass dies ein Grundlagenseminar für neue bzw. erst kurz tätige Seniorenvertretungen und –beauftragte ist. Für bereits längerfristig als Seniorenvertretungen oder -beauftragte tätige Personen bieten wir und die LSVB eine Reihe von Vertiefungsseminare an.

Die Tagungsstätte ist Barrierefreiheit.

 

Seminarverlaufsplan

Zeit Inhalt
Ab 9:30 Eintreffen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Bewirtung und gegenseitiger Vorstellung (keine Vorstellungsrunde, da zu viele Teilnehmer/innen)
Beginn 10:00 Begrüßung:  Hinweise auf die Zielsetzungen des Seminares
10:15 Impulsreferat 1: Eckpunkte zur landes- und kommunalpolitischen Verortung und Teilhabe, sowie zu den Funktionen, Grundsätzen und Leitzielen von Seniorenvertretungen und zur besonderen Rolle von Seniorenbeauftragten mit anschließendem moderierten Meinungs- und Erfahrungsaustausch.
11:15 Kurze Kaffeepause
11:30 Impulsreferat 2: Zu den Gründungs- und Entwicklungsprozesse von Seniorenvertretungen mit Diskussion im Plenum und anschließender moderierter Gruppenarbeit zu Einwerbung, Ziel- und Aufgabenvermittlung sowie den Möglichkeiten und Grenzen dieser Ehrenamtsarbeit. Gruppenberichte und Diskussion in der Gesamtgruppe.
ca. 12:45 Mittagspause
ca. 13:45 Impulsreferat 3: Zu den Handlungs- und möglichen Konfliktfeldern sowie dem Wissens-, Erkundungs- und Vermittlungsbedarf von Seniorenvertretungen und -beauftragten mit Diskussion im Plenum und anschließender moderierter Gruppenarbeit zu drei anstehenden Themenbereichen. Anschließend Gruppenberichte und Diskussion in der Gesamtgruppe.
14:45 Kurze Kaffeepause
15:00 bis 16:00 Zusammenfassung der Arbeitsergebnisse und moderierte Reflexion hinsichtlich der Übertragbarkeit von Ergebnisse auf die kommunale Praxis im Plenum.
Seminarbewertung
anhand der Erhebungsbögen und Verteilung der dafür zugelassenen Kommunikationsdaten und Verabschiedung.
Nachfolgend Nach Materialstand: Erstellung einer Seminardokumentation und Versendung

 

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5. kleiner Impuls zur Fastenzeit

Jetzt sind wir in der Fastenzeit schon weit fortgeschritten. Einen Monat des Fastens haben wir schon hinter uns. Vielleicht taucht immer wieder mal die Frage auf: Wozu mache ich das eigentlich? Diese 40 Tage des Fastens dienen ja der Vorbereitung auf Ostern, und dieses Fest gerät langsam in den Blick. Als kleinen Impuls biete ich heute ein Wort, das Jesus selbst von sich gesagt hat. Es wirkt wie eine Verheißung, die meinem Leben – auch und gerade in dieser Vorbereitungszeit – Orientierung und Richtung gibt:

Ich bin die Auferstehung

und das Leben.

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Arbeiten mit Demenzerkrankung

Stephan Bevan macht sich in seinem Artikel „Dementia-friendly workplaces“ Gedanken darüber, dass Menschen, die an Demenz erkrankt sind, weiter arbeiten wollen und unter bestimmten Bedingungen auch können. Dies gilt vor allem für die Anfangsphase, wenn die Einschränkungen noch nicht sehr groß sind. Er schreibt:

Many people with dementia are, especially in the early years, able to continue working and choose to do so. (Viele Menschen mit Demenz sind vor allem in den frühen Jahren in der Lage zu arbeiten und wollen das auch so).

Das gelingt vor allem dann, wenn die Arbeitsbedingungen an die Demenzerkrankung angepasst werden können. Manchmal reicht schon eine Verringerung des Lärmpegels oder bei der Planung von wichtigen Arbeitsschritten, sie mit verschiedenen Farben zu markieren. Etwas aufwendiger ist es sicher, für Ruhemöglichkeiten zu sorgen, um die Konzentrationsfähigkeit dann wieder zu steigern. Auch die Kommunikation kann erleichtert werden durch einen einfacheren Sprachgebrauch, langsameren Sprechmodus, visuelle Unterstützung etc.

Der Gewinn für die Arbeitgeber liegt darin, dass der Erfahrungsschatz und die Kompetenz des Mitarbeiters erhalten bleibt, dass Teams zusammenbleiben, das neue Mitarbeiter nicht aufwändig eingearbeitet werden müssen (wenn man überhaupt glechwertigen Ersatz bekommt). Der demografische Wandel mit einer immer älter werdenden Bevölkerung verschärft ja den Fachkräftemangel und zwingt geradezu dazu, mit den vorhandenen menschlichen Ressourcen und Kompetenzen sorgfältig umzugehen.

Für die an Demenz erkrankten Mitarbeiter kann eine solche Anpassung und vorher schon der offene Umgang im Betrieb damit eine größere Sicherheit bedeuten, die es erleichtert, zum Arzt zu gehen. Das ermöglicht wiederum frühzeitige Strategien, mit dieser Krankheit zu leben – eben aus der Sicherheit heraus, mit der Krankheit nicht mehr alles zu verlieren.

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4. kleiner Impuls zur Fastenzeit

Heute möchte ich Sie motivieren, sich der schönen Seiten Ihres Lebens bewusst zu werden.Das können natürlich ganz große Erfahrungen sein wie eine Herzensfreundschaft. Es gibt aber auch ganz kleine Gelegenheiten: ein Lächeln, das Ihnen geschenkt wird; ein freundlicher Blick; ein nettes Wort; ein Gelingen. Dann auch die „Selbstverständlichkeiten“ wie ausreichend Essen, ein festes Dach, dass Sie einen Computer zur Verfügung haben und die Zeit, diesen Artikel jetzt zu lesen.

Als Lied wähle ich:

Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang sei gelobet der Name des Herrn

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3. kleiner Impuls zur Fastenzeit

All meine Quellen entspringen in Dir (GL 397)

 

Du bist das Wasser des Lebens.

 

 

 

Woraus lebe ich?

Woher kommt mir die Kraft zum Leben?

Aus welcher Quelle schöpfe ich, wenn ich er-schöpft bin?

Was sind meine alltäglichen Freude-/ Kraft-/ Hoffnungsquellen?

 

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Wohnen im Alter, aber wie? Eine Aktionswoche in Bayern

Im Mai gibt es eine neue Aktionswoche zum Thema „Wohnen im Alter“. Mich hat dazu der folgende Hinweis erreicht (Quelle: ebw München):

Wohnen im Alter, aber wie? – Eine neue Aktionswoche für Bayern!
Wir sind gespannt: Vom 5. bis 14. Mai 2017 findet die 2. bayernweite Aktionswoche zum Thema Wohnen im Alter statt. Ein wichtiges Thema, weil die Wohnmöglichkeiten für ältere Menschen immer vielfältiger und kreativer werden. Die Aktionswoche findet in ganz Bayern statt. Sie informiert über neue Wohnkonzepte im Alter und interessante Initiativen. Wir können Ihnen nur raten, sich frühzeitig darüber zu informieren!
http://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_internet/senioren/zhd17_01_flyer_aktionswoche.pdf
http://www.wohnen-alter-bayern.de/
https://ebw-muenchen.de/artikel/3045/lebensraum-wechseln

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