Wahlprüfsteine der bagso

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen bagso e.V. hat zur Bundestagswahl 2017 sog. „Wahlprüfsteine“ veröffentlicht. Darin werden verschiedene Themenbereiche und Fragen aufgeworfen, die für eine zukunftsgerichtete Seniorenarbeit wichtig sind. Aufgegliedert sind die Wahlprüfsteine in folgende Fragenkomplexe:

  1. Stellenwert und Struktur der Seniorenpolitik
  2. Alterssicherung
  3. Freiwilliges Engagement und Partizipation
  4. Gesundheit und Pflege
  5. Wohnen, Wohnumfeld und Mobilität
  6. Verbraucherschutz und -information in einer immer stärker digitalisierten Welt

Mit den darin angesprochenen Fragen sollen die sich zur Wahl  bewerbenden Kandidaten konfrontiert werden. So könnten die für Senioren wichtigen Themen eine größere Verbreitung und Aufmerksamkeit bekommen.

Wer die Wahlprüfsteine lesen will, findet sie auf der Seite der bagso (www.bagso.de) unter http://www.bagso.de/fileadmin/Aktuell/Publikationen/2017/BAGSO_Wahlpruefsteine_2017.pdf

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Zusammen ist man weniger allein

Immer wieder sagen Menschen, die verwitwet sind, wie sehr sie ihren Partner oder ihre Partnerin vermissen. Man spürt es, wenn es vielleicht „nur“ darum geht. einen Nagel in die Wand zu schlagen. Manchmal wünscht man sich jemanden zu einem kleinen Ratsch, mal geht es darum , den Sonntagnachmittag nicht allein verbringen zu müssen.

Allerdings fällt es schwer, die geeigneten Menschen dafür zu finden – auch wenn es mehrere gibt mit dem gleichen Wunsch. So habe ich ein neues Projekt entwickelt:

Zusammen ist man weniger allein.

 

Ich lade alle Verwitweten, die im Jahr 2015 oder 2016 im Pfarrverband Neumarkt-St.Veit ihre Partnerin oder ihren Partner verloren haben, zu Kaffee und Kuchen ein (natürlich für die Teilnehmer kostenlos). In diesem gemütlichen Rahmen wollen wir erkunden, was es an Wünschen gibt und auch, ob sich nicht zwei oder mehr Menschen den gleichen Wunsch miteinander erfüllen können.

Dieser Nachmittag findet statt am Montag, den 3. Juli 2017 um 14.30 Uhr im Erkerzimmer des Stifts Neumarkt-St. Veit.

Damit ich beser planen kann, bitte ich um eine Anmeldung bis zum 26. Juni 2017.

Unterstützt wird dieses Projekt übrigens vom Pfarrverband Neumarkt-St. Veit, dem Seniorenheim Stift Neumarkt-St. Veit und der Seniorenseelsorge im Erzbischöflichen Ordinariat München.

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Informationsabend für Seniorenbeauftragte im Landkreis und Dekanat Mühldorf

Alfons Wastlhuber von der „Freiwilligenagentur Ehrensache e.V.“ und ich laden die Seniorenbeauftragten der Pfarreien des Dekanates und der Kommunen im Landkreis Mühldorf zum nächsten InformatiEonsabend ein. Er findet statt am Donnerstag, den 6. Juli von 19.30 bis 21.30 Uhr im Pfarrheim in Ampfing.

Wir stellen die neue Wohnraumberatung des Landratsamtes vor und beschäftigen uns mit dem Sozialraum für Senioren. Hier wird es eine sicher lebhafte Diskussion und verschiedene Anregungen geben.

Die Seniorenbeuaftragten werden um ihre Anmeldung gebeten.

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„Entängstigt Euch!“ Ein Vortrag von Paul Zulehner

Am kommenden Wochenende ist Prof. em. Dr. Dr. Paul Zulehner zu Gast im Landkreis Mühldorf. Der  Pastoraltheologe hält einen Vortrag zum Thema „Entängstigt Euch! – Die Flüchtlinge und das christliche Abendland“.

Das Katholische Kreisbildungswerk als Veranstalter schreibt dazu in der Einladung: „Angst haben wir alle. Diese Angst wird zudem kulturell und politisch verstärkt. Das behindert uns bei der Reifung zu liebenden Menschen und bei der Verwirklichung einer solidarischen und daher friedensbringenden Politik. Daher ist heute eine Kernfrage: Gibt es Wege aus der Angst in Richtung Vertrauen? Und was können wir Christen dazu beitragen?“

Der Vortrag findet am kommenden Freitag, den 16. Juni 2017 um 20.00 Uhr im Pfarrheim in Ampfing statt, der Eintritt kostet 9,00 €, Karten gibt es beim KBW.

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ARD-Themenwoche 2017: Woran glaubst Du?

In der Woche vom 11. bis zum 17. Juni 2017 findet die diesjährige ARD-Themenwoche statt. Sie steht unter dem Motto: Woran glaubst Du? Es gibt eine ganze Woche lang sehr unterschiedliche Formate, die sich mit den verschiedensten Erscheinungsformen von Glaube und Religion beschäftigen. Einen Überblick über das gesamte Programm finden Sie unter: http://programm.ard.de/TV/Themenwoche-2017/Programmkalender

Ich möchte jedoch speziell auf folgende Sendungen hinweisen (das ist natürlich eine ganz persönliche Auswahl):

Mittwoch, 14. 6. um 20:15 Uhr auf „Das Erste“ der Film: „Atempause“. Er zeigt an Hand einer christlichen und einer muslimischen Familie die Fragen nach Leben, Sterben und dem Gott im Leiden.

Donnerstag, 15. 6. um 20:15 Uhr auf „tagesschau 24“. In der Sendung „Land ohne Glauben?“ wird der Frage nachgegangen, was passiert, wenn die Kirchen als Vermittler von Werten ausfallen.

Freitag, 16. 6. um 21:15 Uhr ebenfalls auf „tagesschau 24“: In der Reihe „Was glaubt Deutschland“ geht es heute um den Themenkreis: Gewalt, Frieden und die Rolle der Religionen dabei.

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Pflegebegleitung: Stellungnahme der bagso

Die bagso (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisatoren) hat folgende Stellungnahme zur Pflegebegleitung veröffentlicht:

Patientenbegleitung fördert Zufriedenheit und senkt Kosten
Bei der Fachtagung „Patienten stärken und begleiten“ fordern Expertinnen und Experten den Ausbau der Patientenbegleitung und ihre Anerkennung als Regelleistungen der Krankenkassen und Krankenhäuser.
Ältere alleinstehende Patienten, chronisch Kranke oder Menschen mit schwerwiegenden Erkrankungen, die eine langfristige Behandlung benötigen, sind oft überfordert. Sie scheitern an den Barrieren des Gesundheitssystems und benötigen dringend Beratung und Begleitung. „Was diesen Menschen fehlt, ist ein fester Ansprechpartner, der ihre Behandlung federführend organisiert. Hier setzt unser Lotsenmodell an.“ sagte Dr. Michael Brinkmeier, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.
Vertreter von Krankenkassen, Unternehmen, Patientenorganisationen, Krankenhäusern und Verbänden kamen zusammen, um über die Patientenbegleitung im deutschen Gesundheitssystem zu sprechen, eine Betreuungsform, die einen immer höheren Stellenwert in der Versorgung von Patientinnen und Patienten einnimmt – gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel. Einige Ansätze setzen vornehmlich auf das ehrenamtliche Engagement, andere fordern eine bessere Verankerung der Patientenbegleitung als Angebot der Krankenkassen. Eine hohe Patientenzufriedenheit durch eine gute Versorgung in der Region und – langfristig betrachtet – Kostensenkungen bestärken die Bosch BKK, ihre Patienten vor Ort zu begleiten – auch wenn anfängliche Investitionen erforderlich sind.
Die Experten sind sich einig: “In vielen Regionen Deutschlands gibt es bereits gute Ansätze. Darauf dürfen wir uns aber nicht ausruhen. Neue bundes- und landesweite Strukturen müssen geschaffen werden, um diese weiterzuentwickeln und zu etablieren“ fordert Prof. Dr. Elisabeth Bubolz-Lutz, Mitinitiatorin des Netzwerkes Patientenbegleitung NRW und Autorin eines Handbuches zum Aufbau von Initiativen zur Begleitung alleinstehender Älterer in Übergangssituationen.
Die 90 Teilnehmenden der BAGSO-Fachtagung diskutierten zudem über “Niedrigschwellige Gesundheitsinformationen“, „Kommunikation zwischen Arzt und Patient“ sowie „Patienten in stationären Einrichtungen“.

 

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Gedanken zum Pfingstfest 2017

In der Lesung am Vorabend des Pfingstfestes hören wir den Propheten Joel. Er lebt wohl im 4. Jahrhundert vor Christus zu einer Zeit, die von Heuschreckenplage und Dürre sowie kriegerischen Auseinandersetzungen geprägt ist.

In der Lesung spricht Gott den Menschen den Heiligen Geist zu:

„Ich werde meinen Geist ausgießen über alles Fleisch. Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.“

Im Angesicht der von Joel beschriebenen Lebensverhältnisse frage ich mich, wovon „die Alten“ wohl träumen.

Sind diese Träume zukunftsgerichtet oder mehr vom Erlebten und Erlittenen geprägt. Sind es Albträume, in denen das Leid immer wiederkehrt oder sind es Träume von einer besseren Welt ohne Hunger, Angst und Krieg, sondern mit Sicherheit, Frieden, Vertrauen?

Sind die Träume der Senioren vielleicht sogar schon ein Vorgriff auf eine Wirklichkeit, die sich erst noch allmählich abzeichnet? Träume von einer gerechteren, solidarischen und auf Umweltbewahrung angelegten Welt haben mehr Gewicht auf dem Hintergrund einer Erfahrung von der Gewalt des Stärkeren, von Zerstörung, Übervorteilung und Ungerechtigkeit. Haben die Senioren vielleicht sogar auf Grund ihrer Lebenserfahrung ein feineres Gespür für das Aufleuchten von Göttlichem?

Das wäre dann ein Einwirken des Heiligen Geistes, wie er uns in Taufe und Firmung zugesagt ist. Das Pfingstfest ruft uns diese göttliche Gabe, die wir schon erhalten haben, in Erinnerung.

 

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Ü-60-Messe 2017 in Mühldorf

Am Mittwoch, den 28. Juni 2017 findet in Mühldorf wieder die Ü-60 Messe statt.

 

Von 12 – 17 Uhr kann man sich in der Ausstellung über die vielfältigen Hilfsmöglichkeiten informieren, sodass der Alltag ein wenig leichter wird. Ab 13.00 Uhr gibt es dann verschiedene Vorträge. Der erste von Dr. Gerstner befasst sich mit „Wirbelsäulenschmerzen und Bewegung“, um 14.00 Uhr informiert Herr Ulbrich über „Senioren in der Schuldenfalle“. Den letzten Vortrag hält dann Herr Locker über „Gesundheitsirrtümer“ Eine Modenschau schließt die Veranstaltung ab.

Besonders hinweisen möchte ich auf mein eigenes Zusatzangebot: eine Gesprächsrunde von 15.00 – 15.30 Uhr  zum Thema: „Inklusion im Neuen Testament – vom Umgang Jesu mit Mobilitätseinschränkungen“. Ich beschränke mich auf diese halbe Stunde (obwohl es sicher viel mehr zu sagen gäbe), damit jeder den nächsten Vortrag hören kann.

Hier der Link zum Programmflyer: CAR_UE60Messe17-Faltblatt_RZ_oB

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Der Himmel – unser Ziel?

Am heutigen Fest Christi Himmelfahrt rückt in den Blick, was nach unserem Leben mit uns geschieht. Ist alles aus? Gibt es ein – wie auch immer – geartetes Leben nach dem Tod? Kehren wir „in das feinstoffliche Leben zurück“, wie ich es in einer Broschüre gelesen habe? Gibt es eine Wiedergeburt, unter Umständen in einer Endlosschleife? Gibt es ein weiteres irdisches Leben in einer anderen Form?

Das alles wissen wir nicht. Und doch hat jede_r von uns eine eigene Vorstellung davon in sich (und die ihr/ ihm hoffentlich hilft, das Leben hier besser zu bestehen).

Manche davon sind angstbesetzt, etwa der Glaube an eine ewige Verdammnis (die die katholische Kirche jahrhundertelang verkündet hat). Andere sind gefühlsneutral. Hoffnungsvoll stimmt mich nur die Vorstellung, dass wir nach unserem Tod zu Gott „erhoben“ werden, um es mit dem Evangelium und der Apostelgeschichte zu sagen.

Bildergebnis für himmel

„Himmel“ meint ja in diesem Zusammenhang ja nicht die sichtbaren Wolken, sondern den Bereich des Göttlichen. Dass mein Leben mit allem Ungenügen, Scheitern, Versagen, Fragmentarischen in den göttlichen Bereich gehoben wird und dort vollendet, das lässt mich jetzt schon mit allem ein wenig gnädiger sein.

So wünsche ich allen ein Fest der Himmelfahrt – nicht nur von Jesus Christus, sondern von allen Menschen. Das ist übrigens auch ein Wunsch, der mir oft begegnet, wenn wir an die Verstorbenen denken und ich frage, was man ihnen wünscht: dass es ihnen gut geht, dass sie keinen Kummer haben, kein Leid, vollen Frieden, viel Freude. Im Bild der Bibel ausgedrückt: den Himmel.

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„Still Alice“ – ein Film über die Alzheimer-Erkrankung

Am kommenden Mittwoch, den 24. Mai 2017,  zeigt das ZDF zur prominenten Sendezeit 20:15 Uhr den Film „Still Alice“.

Der Film beschreibt, wie eine Professorin zu einem recht frühen Zeitpunkt (Mitte 50) an Alzheimer erkrankt. Nach den Beschreibungen werden vor allem die Gefühle der Betroffenen (neben der Professorin auch ihre Familie und ihr berufliches Umfeld) deutlich. Auch die Schwierigkeiten, einen angemessenen Umgang mit der Erkrankung zu finden, werden sichtbar. Ein zentrales Motiv ist wohl die Frage, ob der von einer Demenz Betroffene noch der Mensch ist, der er mal war oder ob er irgendwann aufhört, eine Person zu sein. Vielleicht ist der Film eine Anregung für alle, die sagen: „Das da ist nicht mehr meine Mutter/ mein Vater …“ – und die es dennoch bleiben (das ist jetzt meine Antwort).

Der Film wurde mit einem Oscar prämiert und ist sicher sehr sehenswert.

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