Neues Projekt zur Altersarmut

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (bagso) e.V. hat einen neuen Flyer zum Thema „Altersarmut“ veröffentlicht. Er zeigt auf, dass die Altersarmut nicht nur Rentner angeht, sondern dass auch die jüngere Generation davon mittelbar betroffen ist. Das zum einen durch die Finanzierung der vermehrten Grundsicherung (über die Steuern) wie auch in späteren Jahren durch eine gebrochene Erwerbsbiografie.

Altersarmut entwickelt sich manchmal oft schleichend, weil die Renten nicht im gleichen Maße steigen wie die  Lebenshaltungskosten. Dadurch wird die gesellschaftliche Teilhabe immer mehr erschwert, und das sind oft nicht die großen Dinge, sondern auch „alltägliche“ Freuden wie ein Besuch in einem Cafe.

So hat sich der Sozialverband Deutschland e. V. vorgenommen, diese Thematik in den kommenden Monaten unter dem Motto: „Lieber nicht arm dran“ verstärkt zu beleuchten. Informationen gibt es dazu auf der Homepage: https://www.sovd.de/2649.0.html

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Neuer Besuchsdienstkurs: Eine Aufgabe, die sich lohnt

Bereits zum achten Mal bieten Martin Kuhn und ich einen Besuchsdienstkurs an. Er richtet sich an Männer und Frauen, die Zeit haben und ein Interesse an Menschen; die eine Aufgabe suchen, „die sich lohnt“, die Bedeutung und Sinn in ihr Leben bringt. Das suchen manche, wenn die Kinder aus dem Haus sind; andere, wenn sie arbeitslos werden; wieder andere in der Zeit der Rente.

Auf der anderen Seite stehen die, die einen Besuch brauchen oder wünschen: einsame Menschen daheim oder in den Seniorenheimen, kranke Menschen in den Kliniken. Sie alle brauchen ein aufmunterndes Wort, eine haltende Hand, jemanden, der da ist – auch ohne viele und große Worte (das ist sicher das Wichtigste!).

Unser Kurs erstreckt sich über acht Nachmittage zu je 2 1/2 Stunden. Wir geben dabei Einblicke in das Leben im Alter und in Krankheit, wir informieren wenigstens anfanghaft über Demenz und den angemessenen Umgang damit, wir reflektieren die Möglichkeiten zur verbesserten, einfühlsamen Kommunikation. Schließlich geht es auch um das Thema Sterben und Tod sowie die eigene Spiritualität.

Der Kurs ist kostenfrei, er findet im Caritas-Hl.-Geist-Spital in Mühldorf statt und zwar an folgenden Tagen:

Mittwoch, 28. September – dann jeweils dienstags: 4. X. – 11. X. – 18. X. – 25. X. – 8. XI. – 15. XI. und 22. XI. immer von 14.30 – 17.00 Uhr.

Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 20. September bei mir oder bei Martin Kuhn (08631/ 613-4774) oder im KBW (08631/ 37670).

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Kurs für Angehörige von Demenzkranken

Für die Angehörigen von Menschen, die an Demenz erkrankt sind, bietet das Kreiskrankenhaus Haag einen speziellen Kurs an. Diese Personengruppe ist nämlich sehr stark belastet und geht oft bis über die eigenen Grenzen hinaus, um dem Demenzkranken ein Leben in der vertrauten Umgebung zu ermöglichen. Ich selber bekomme das immer wieder mit – und auch, wie schwer sich Angehörige tun, Hilfen in Anspruch zu nehmen, obwohl diese zur Verfügung steht.

Der erste Schritt ist dabei, sich über die Krankheit zu informieren. Außerdem hilft es, wenn man über den praktischen Umgang mit Demenzerkranten Bescheid weiß und auch, welche Unterstützer (etwa rechtlicher oder finanzieller Art) es gibt. Selbst dann bleibt ja noch sehr viel selber zu tun.

Die Deutsche Alzheimergesellschaft hat einen Kurs entwickelt, der jetzt in der Klinik Haag abgehalten wird. Dieser sechsteilige Kurs findet ab dem 4. Oktober statt, jeweils dienstags von 18 bis 20 Uhr. Referenten sind der Psychologe Martin Puchta und die Sozialpädagogin Krisztina Kautz. Die Anmeldung wird erbeten unter der Telefonnummer 08072/ 378 35 68.

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Bewegungsaktivitäten für Senioren

Eine ganze CD mit modernen Musikarrangements, die auch jüngere Senioren ansprechen, kann kostenlos samt Anleitungsheft heruntergeladen werden: Zusammengestellt wurde sie vom Landessportbund NRW und vom Landesmusikrat NRW für attraktive und oft wiederkehrende Bewegungsaktivitäten unter dem Titel „Musikeinsatz im Sport der Älteren“. Das Begleitheft stellt an je drei praktischen Beispielen dar, wie die Musikarrangements angewendet werden können:
 Die Musiken beim Thema „Gehen“ bzw. „Laufen“ können für die Gestaltung von Einstimmungssituationen (Aufwärmen, Bewegungsaufgaben zur Kontaktaufnahme, gymnastische Übungen) sowie zur Förderung der Fitness genutzt werden.
 Das Thema „Weltreise“ ermöglicht den Schwerpunkt Musik und Bewegung, Tanz, Koordinationsschulung.
 Ein komplettes Programm „Senioren-Aerobic“ mit Schwerpunkt Ausdauer- und Koordinationsschulung schließt sich an.
 Den Abschluss bildet das Thema „Entspannung“.
 CD und Begleitheft als Download unter http://www.vibss.de/praxishilfen/sport-der-aelteren/musik/

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Haushaltsnahe Dienstleistungen

Die Deutsche Seniorenliga e. V. weist auf eine Internetseite der Bundesregierung hin. Diese stell sog. „haushaltsnahe Dienstleistungen“ vor. Das sind Arbeiten, die man häufig und lange selber tun konnte, jetzt aber nicht (mehr) möglich sind. Dazu zählen Arbeiten im Haushalt oder Garten, nicht jedoch pflegerische Maßnahmen. Die Internetseite informiert über Kosten, steuerliche Aspekte und gesetzliche Regelungen. Die Seniorenliga schreibt dazu:

Sagt Ihnen der Begriff „haushaltsnahe Dienstleistungen“ etwas? Dahinter verbirgt sich ein riesiger Markt, der stetig wächst. Gemeint sind alle Tätigkeiten rund um und im Haushalt: Gartenarbeit, Haushaltsreinigung, Wäschepflege, kleine Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten, aber auch die Unterstützung von Seniorinnen und Senioren im Alltag, Einkaufsservice, Zubereitung von Mahlzeiten und vieles mehr.

Ein neues Internetangebot des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informiert über die verschiedenen Tätigkeitsbereiche, über die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Kosten, wie man richtig abrechnet und welche Qualitätsstandards gelten.

Wenn Sie selber keine Dienstleistung in Anspruch nehmen, sondern im Gegenteil eine Tätigkeit anbieten wollen, steht Ihnen das Ministerium ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite. Vielleicht möchten Sie ja Ihre Rente aufbessern, indem Sie für eine Familie oder betagte Nachbarn kleine Botengänge erledigen oder den Hund ausführen möchten.

Ob als Anbieter oder Nutzer einer haushaltsnahen Dienstleistung – die Tätigkeiten sind grundsätzlich sozialversicherungspflichtig im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und mit Abschluss ausreichender Unfall- und Haftpflichtversicherungen. So sind beide Seiten auf der sicheren Seite.

Mehr über den Wegweiser bei haushaltsnahen Dienstleistungen finden Sie unter www.hilfe-im-haushalt.de

Ihre Deutsche Seniorenliga e.V.

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Seelsorgeumfrage in unserer Diözese

Unsere Diözese führt grade eine Studie durch – wissenschaftlich begleitet durch das IBIP-Institut und Professor Hobelsberger -, welche die Seelsorgssituation untersucht, die Bedarfe und Bedürfnisse, die Zufriedenheiten und auch die Problemfelder. Dazu werden natürlich möglichst breit gestreut die Erfahrungen und Einschätzungen nicht nur der Seelsorger in den Pfarreien, Pfarrverbänden und Stadtkirchen sowie in der sog. kategorialen Seelsorge (also etwa in Seniorenheimen, Jugendeinrichtungen, Gefängnissen, Krankenhäusern etc) erfragt, sondern auch die Erfahrungen der Gemeinden – und auch der Kirchenfernen. Folgender Aufruf erreichte mich und ich gebe ihn gerne weiter:

Viele von Ihnen haben bereits bei der Umfrage zur Seelsorge in den Pfarreien und Pfarrverbänden der Erzdiözese München und Freising mitgewirkt. … Inzwischen hat uns die Kritik erreicht, dass der Zeitraum für die Befragung zu kurz gewählt war – zumal sie auch noch in der Sommerzeit liegen würde. Auch wurde uns berichtet, dass selbst regelmäßige Kirchgänger davon noch nichts gehört hätten. Wir haben deshalb beschlossen, den Zeitraum der Befragung bis zum 30.09.2016 auszudehnen und würden Sie bitten, Ihre Kommunikationswege zu nutzen, um Menschen in Ihrem pastoralen Umfeld auf die Befragung aufmerksam zu machen und den Link zur ww.umfrage-erzdioezese-muenchen-freising.de) weiterzugeben.

Mit einem herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit
Prof. Dr. Hans Hobelsberger
IbiP

http://www.umfrage-erzdioezese-muenchen-freising.de/

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Vom Unkraut und vom Weizen

In einem Bibelabend haben wir uns mit dem Gleichnis vom Weizen und vom Unkraut (Mt 13,24-30) beschäftigt. In einer Körperübung haben wir zunächst das Wachsen der Saat erspürt – und wie furchtbar war es dann, als der Bauer gekommen ist und gesagt hat: „Du bist Unkraut, du wirst ausgerupft!“ Gottseidank hat dann ein anderer Einhalt geboten und ein Weiterwachsen ermöglicht.

Bildergebnis für weizen

Das Gleichnis hat zwei Schichten, die man gut voneinander trennen kann: Der eine Teil geht auf Jesus selbst zurück und handelt vom Wachsen der Saat des Himmelreiches. Der andere, hineinkomponierte Teil behandelt die Frage, woher das Böse in der Welt und bei den Menschen kommt und bringt den „Feind“ ins Spiel. Diese Verse gehen auf Matthäus zurück, der seine Gemeinde warnen will und zur Entscheidung drängen will.

In unserem Gespräch konnten wir gut erarbeiten, dass Jesus völlig ohne Bewertung auskommt, dass bei ihm das Ende offen bleibt, dass auch das „Unkraut“ seine Existenzberechtigung hat. Und wie tröstlich es ist, wenn ich weiß, dass mein persönliches „Unkraut“ nicht vernichtet wird, sondern wachsen darf, bis es sich zeigt, was wirklich Unkraut ist (und vielleicht nur nach sehr vorläufigen und begrenzten Maßstäben).

Auch in der Erweiterung durch Matthäus wendet sich Jesus gegen ein vorschnelles Urteilen und Verurteilen. „Lasst beides wachsen bis zur Ernte!“ war am Ende ein häufig zitierter Kernvers. Auch dann steht das Urteilen Gott zu und nicht uns Menschen. Und irgendwie auch befriedigend, dass selbst das Unkraut zu etwas nütze ist, nämlich als Brennmaterial in einer eher baumlosen Steppengegend.

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Fachtagung: Im Alter IN-FORM

Die bagso veranstaltet am 18. Oktober 2016 in München im Schloss Fürstenried eine Fachtagung zum Thema: Im Alter IN-FORM. Dabei geht es um die Gesundheitsvorsorge für Menschen im Alter und was Kommunen und andere Akteure dazu beitragen können. Die Bagso schreibt:

Die gesellschaftliche Bedeutung der Gesundheitsförderung ist unumstritten, die individuelle Gesundheitsförderung in aller Munde, der Nutzen der Gesundheitsförderung älterer Menschen bis ins hohe Lebensalter ist dagegen noch wenig bekannt.
Warum sollten Verantwortliche in Kommunen und Akteure in der Seniorenarbeit sowie Dienstleister die Prävention zur Erhaltung der Gesundheit, der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens älterer Menschen zum Kernthema ihrer Arbeit machen?
Welche Rahmenbedingungen sind erforderlich, um die Gesundheitsförderung älterer Menschen auf kommunaler Ebene voranzubringen? Wie kann man Seniorinnen und Senioren zur Teilnahme an gesundheitsfördernden Angeboten motivieren?
Diese Fragen sowie mögliche Ansätze und Strategien werden auf der Tagung mit Expertinnen und Experten erörtert. In Arbeitsgruppen werden Beispiele und mögliche Aktivitäten präsentiert und diskutiert.

Weitere Informationen und Anmeldung zu dieser kostenlosen Tagung finden Sie auf der Internetseite der bagso.

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Goldener Internetpreis 2016

Die bagso (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen) e. V. weist auf den „Goldenen Internetpreis 2016“ hin. Sie schreibt:

Der Startschuss für die Bewerbung um den Goldenen Internetpreis 2016 ist gefallen. Der Wettbewerb zeichnet in den Kategorien „Alltag“, „Soziales Engagement“ und „Starthilfe“ online aktive über Sechzigjährige aus. Der Sonderpreis „Jung und Alt – gemeinsam online“ prämiert Mehrgenerationen-Projekte.
Insgesamt schreiben die Veranstalter Preisgelder in Höhe von 8.000 Euro aus. Bis zum 16. September können sich Interessierte online auf der Website www.goldener-internetpreis.de bewerben und ihre Beiträge als Erfahrungsberichte, Projektbeschreibungen, Videodokumentationen oder Präsentationen einreichen.
Aufgerufen sind Einzelpersonen über sechzig, Seniorenorganisationen und Initiativen oder Einrichtungen, die mit und für Senioren im Internet aktiv sind. Darüber hinaus rufen die Veranstalter Menschen jeden Alters auf, online aktive Senioren zu nominieren oder generationsübergreifende Projekte einzureichen.
Die diesjährige Schirmherrschaft übernimmt Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO), Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN), Wege aus der Einsamkeit, Google Deutschland und die Deutsche Telekom organisieren gemeinsam den Goldenen Internetpreis.

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Urlaub und Segen

In den nächsten drei Wochen wird es hier keinen neuen Beitrag geben, da ich im Urlaub bin. Aber vielleicht schauen Sie einfach mal in den früheren nach, ob für Sie eine Anregung dabei ist.

Ich wünsche allen Nutzern meiner Homepage eine gute, gesegnete Zeit! Und dafür habe ich noch einen schönen Segen gefunden:

Gebet für den Tag

Danach sehnen wir uns, Du Gott unserer Mütter und Väter
Du Gott auch für uns:

Nach Deinem Segen, der uns Kraft gibt und Fülle des Lebens;
Dass wir lachen können und uns freuen in den Stunden der Freude und des Gelingens;
Dass wir den langen Atem bekommen in den Stunden der Öde und Leere;
Dass wir Trost finden und dass Hoffnung wächst in den Stunden, wo wir nicht mehr weiter wissen.

Danach sehnen wir uns, Du Gott unserer Mütter und Väter,
Du Gott auch für uns:

Nach Deiner Gerechtigkeit, die uns Vertrauen gibt und Mut zum Leben:
Dass wir uns und andere nicht überfordern mit ausgesprochenen oder unausgesprochenen Erwartungen;
Dass wir an- und miteinander wachsen und reifen können in den Stunden des Alltags;
Dass wir einander halten und aufrichten können in den Stunden der Angst und der Niedergeschlagenheit.

Darum bitten wir Dich auch für diese Stunde um Deinen Segen, um Deine Gerechtigkeit, Du Gott unseres Heiles.

Nach: Renate Ganzhorn-Burkhardt

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