Stellungnahme des Ethikrats zum Hirntod

Der Deutsche Ethikrat hat sich im Zusammenhang mit der Organspende zum Zeitpunkt und den Kriterien des Todes geäußert. Es gibt in der Mediathek des zdf ein sehr aufschlussreiches Interview mit Frau Prof. Woopen, der Vorsitzenden des Ethikrates. Darin erläutert sie, dass hirntote Menschen nichts mehr empfänden, also auch keinerlei Schmerzen mehr spürten. Die Körperreaktionen seien lediglich Reflexe, aber nicht mehr bewusst gesteuert. So könnten ihnen in dieser allerletzten und nicht mehr rückgängig zu machenden Phase guten Gewissens Organe entnommen werden, um anderen Menschen Leben zu ermöglichen. Frau Prof. Woopen betont dabei auch das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen, es gebe keine Pflicht zu Organspende.

Ich denke, wir sollten uns immer gut informieren. Möglich ist das durch das erwähnte Interview oder ausführlicher auf der Seite des Ethikrates oder über die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung www.bzga.de

 

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