„Zusammen ist man weniger allein“

„Zusammen ist man weniger allein“ – das haben 18 Frauen und Männer am vergangenen Montag deutlich erfahren. Sie waren auf Einladung von Dekanatsaltenseelsorger Michael Tress in das Stift Neumarkt-St. Veit gekommen, weil sie dem Alleinsein nach dem Tod des Ehepartners entgehen wollten.

Schon gleich zu Beginn kamen lebhafte Gespräche auf, die bei Kaffee und Kuchen noch vertieft wurden. Immer wieder erzählte man vom Tod der Partnerin oder des Partners und der bedrückenden Zeit danach, als Bekannte und Nachbarn den Kontakt scheuten,  der doch so hilfreich gewesen wäre. Tatsächlich geholfen haben die Familie und enge Freunde sowohl im Reden wie auch mit ganz praktischen Hilfen im Handwerklichen wie im Haushaltstechnischen. Mancher Teilnehmer entdeckte in dieser Zeit auch neue Fähigkeiten oder lange ungenutzte Talente wieder. Auf die Frage von Michael Tress: „Was möchten Sie mit anderen zusammen tun?“ sagte eine Teilnehmerin: „Für mich ist es am wichtigsten, dass ich mal mit jemandem reden kann. Ich bin daheim immer so allein.“

Dieser Wunsch wurde von vielen als dringlichstes Anliegen unterstützt. Aber auch ein gemeinsamer Spaziergang oder miteinander mal zum Essen zu gehen oder in einen Biergarten wurden vorgeschlagen. Am Ende sagten die Teilnehmer: „Das war ein schöner Nachmittag, den wollen wir im Herbst wiederholen!“

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