Tag der Pflege

Wie jedes Jahr „feiern“(?)/ „begehen“ (?) wir am 12. Mai den „Tag der Pflege“ in Erinnerung an Florence Nightingale, die sich sehr um die moderne Pflege verdient gemacht hat.

Wenn wir in diesem Jahr die Pflegenden in den Blick nehmen, fallen uns sicher als erstes die Pflegekräfte in den Intensivstationen ein – hochspezialisierte Professionelle, die sich bis an die Grenzen der Belastbarkeit und oft darüber hinaus für das Leben und die Gesundheit der Menschen (und nicht nur der Coronakranken) einsetzen.

Pflegende gibt es aber auch in den Normalstationen, gibt es in Einrichtungen der Kinder- und Seniorenhilfe bei Menschen mit Behinderungen und schließlich auch im ambulanten Bereich. Wer solche Profis mal bei der Arbeit beobachtet hat, weiß, dass es nicht mit einem Pflaster und der Medikamentengabe getan ist.

Corona macht die Belastung sichtbar und unsichtbar. Sichtbar durch das Burnout vieler Pflegekräfte und dem daraus erkennbaren Mangel. Unsichtbar, weil es so viele andere in den Hintergrund rückt.

Wenigstens am 12. Mai könnte das anders werden.

Aber was ist am 13. Mai? Am 14. Mai? Im Herbst? Nächstes Jahr?

Da müsste und könnte heute schon gehandelt werden!

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