Spaziergang durch Mühldorf

Wenn ich in den letzten Tagen durch Mühldorf gegangen bin, war ich ganz betroffen von der Ruhe in der Stadt oder auch in den Einkaufszentren. So wenige Menschen waren unterwegs. So viele Stühle in den Cafes waren leer. So wenige Parkplätze waren belegt. So wenig Verkehr auch auf den Straßen.

Offensichtlich haben viele Menschen das Gebot der Stunde beachtet und sind daheim geblieben. Auch ich war nur unterwegs, um das Nötigste zu tun: Briefmarken kaufen, Lebensmittel kaufen, in die Apotheke gehen …

Was machen die Menschen daheim? Haben sie das Gefühl, eingesperrt zu sein? Tun sie es aus Einsicht oder Zwang? So viele Isolierte, so viel Alleinsein (ja – auch in einer Beziehung kann man allein sein). Gibt es dieses Drinnensein auch im Inneren eines Menschen? Ist das schon eine „Innerlichkeit“?

Viel wird davon gesprochen, dass das die Chance sei. Aber was findet sich da „im Inneren“? Leere oder Fülle? Frohmachendes oder Ängstigendes? Erinnerungen und Erfahrungen?

Vielleicht etwas, das man mitteilen möchte. Mit wem? Wir Seelsorger stehen da zur Verfügung. Sie finden unsere Telefonnummern bei den Pfarreien – meine ist 0170 220 78 05. Sie dürfen uns/ mich ansprechen.

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