Exerzitien im Alltag 2020

Ich biete in der Fastenzeit wieder die „Exerzitien im Alltag“ an. Das ist ein geistlicher Weg über vier Wochen hinweg. Wöchentliche Gruppentreffen (immer freitags von 9 – 11 Uhr im Kloster Zangberg) dienen dem Austausch in der Gruppe und der Einstimmung auf die jeweils kommende Woche. Die wird dann Tag für Tag von jedem einzelnen gestaltet – mit Hilfe der Anregungen, die es am Freitag von mir gibt. Dafür braucht man in der Frühe eine halbe Stunde und am Abend nochmals eine Viertelstunde.

In diesem Jahr werden wir uns mit Maria von Magdala beschäftigen. Sie war ja die engste Vertraute Jesu und die erste, der er als Auferstandener begegnet ist. Im Laufe der Kirchengeschichte und der Volksfrömmigkeit haben sich verschiedene Geschichten mit ihrer Gestalt verbunden. So wurde das Fest der „apostola apostolorum“ (die Apostolin für die Apostel) am 10. Juni 2016 auf den selben Rang gestellt wie Petrus und Paulus. An Hand dieser Auferstehungsgeschichte suchen wir Möglichkeiten, selbst dem Auferstandenen und damit Gott nahe zu kommen.

Die Teilnahme der Exerzitien ist auf 12 Personen beschränkt. So kann ich der einzelnen Teilnehmerin/ dem einzelnen Teilnehmer besser gerecht werden.

Für das Material brauche ich einen Unkostenbeitrag von 5 € pro Teilnehmer.

Anmeldeschluss ist der 18. Februar – Beginn dann am 28. Februar

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Berufsende in Sicht – ein Ratgeber der bagso

Für viele Menschen – auch in meinem Umfeld – steht der Eintritt in den Ruhestand an. Das ist ein ganz neuer Lebensabschnitt, der ein Viertel bis ein Drittel des Lebens dauern kann. Es ist ein Lebensabschnitt, der nicht langsam beginnt und ein allmähliches Hineinwachsen ermöglicht, sondern er startet meistens mit einem Fixdatum. Da stellen sich ganz grundsätzliche Fragen: Was will ich tun? Was gibt meinem Leben Sinn (wenn es nicht mehr die Arbeit ist)? Wie strukturiere ich meinen Tag? Welche Beziehungen habe ich jetzt noch? Welche (finanziellen, körperlichen, geistigen, sozialen) Möglichkeiten habe ich noch/wieder/ jetzt erst?

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen bagso hat einen Ratgeber herausgegeben und schreibt dazu:

An die Zeit nach der Berufstätigkeit werden sehr unterschiedliche Erwartungen geknüpft. Dabei umfasst der sogenannte Ruhestand heute eine wesentlich längere Lebensspanne als früher. Was fangen wir mit den „geschenkten Jahren“, die häufig bei guter Gesundheit erlebt werden, an? Der Ratgeber beleuchtet die Veränderungen, die mit dem neuen Lebensabschnitt verbunden sind. Er lädt dazu ein, sich rechtzeitig und bewusst mit den Chancen dieser Lebensphase auseinanderzusetzen und gibt zahlreiche Anregungen, wie diese ganz individuell nicht nur möglichst gesund, sondern auch sinnvoll und befriedigend gestaltet werden kann.

Der Ratgeber ist unter folgendem Link zu finden:

https://www.bagso.de/publikationen/ratgeber/berufsende-in-sicht/

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Haushaltsnahe Dienstleistungen: ein Kurs der Caritas

Die Caritas Mühldorf bietet wieder einen Kurs für haushaltsnahe Dienstleistungen an. Sie schreibt dazu:

Entlastung in der Pflege – Haushaltsnahe Dienstleistungen der Caritas- Schulung für Ehrenamtliche

Einen Menschen zu Hause zu pflegen stellt Angehörige häufig vor eine große Herausforderung. Trotzdem ist es für viele Menschen nicht denkbar, zum Beispiel ihre Eltern nicht mehr zu Hause zu versorgen. Und zugegeben: wer möchte im Alter nicht selbst gerne solange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben?

Betroffene haben die Möglichkeit, über ihre Pflegeversicherung einen sogenannten Entlastungsbetrag in Anspruch zu nehmen. Mit dieser finanziellen Unterstützung können die pflegenden Angehörigen im Alltag entlastet und der Wunsch nach Pflege zu Hause realisiert werden.

Das Caritas Zentrum Mühldorf bietet wieder eine Schulung für Ehrenamtliche an, die danach gegen eine Aufwandspauschale bei den Pflegebedürftigen im Haushalt mithelfen und somit zur Entlastung der Angehörigen beitragen. Die Schulungen umfassen insgesamt 40 Unterrichtseinheiten.

Die Leitung der Haushaltnahen Dienste Frau Elisabeth Schneider vermittelt zwischen Pflegebedürftigen und Helfern, koordiniert und unterstützt fachlich bei den Einsätzen.

Haben Sie Interesse an der Schulung und würden Sie gerne pflegebedürftigen Menschen bei der Bewältigung ihres Alltags helfen, dann freut Frau Schneider sich über Ihren Anruf unter der Telefonnummer 0 86 31 / 37 63 – 0 oder über eine Nachricht per E-Mail an: elisabeth.schneider@caritasmuenchen.de . Gerne informieren wir Sie auch persönlich.

Die Schulungstermine finden am Freitag, den 06.03., 13.03. und 20.03. von 17:00-20:00 Uhr sowie Samstag, den 07.03., 14.03. und 21.03. von 13:00-18:00 in Waldkraiburg, Franz-Liszt-Str. 15, Treffpunkt Miteinand statt.

Wir freuen uns über zahlreiche Interessenten!

Verantwortlich: Richard Stefke, Kreisgeschäftsführer

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Grundsicherung im Alter

Angestoßen durch einen Bericht im Fernsehen gestern sowie durch ein paar konkrete Menschen in meiner Umgebung habe ich mich mal erkundigt, was es mit der Grundsicherung im Alter auf sich hat.

  1. Grundsicherung ist ein Recht, das jeder hat, der seinen Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen oder eigenem Vermögen bestreiten kann.
  2. Grundsicherung im Alter kann jede*r erhalten, der das Renteneintrittsalter erreicht hat.
  3. Es gibt einen sogenannten Regelbedarf. Der liegt im Moment bei 432 € pro alleinlebender Person, bei 389 € pro Person in einer Paarbeziehung und bei 345 € pro Person, wenn diese in einer Einrichtung lebt. Das Landratsamt Mühldorf gibt hier etwwas niedrigere Beträge an als das Bndesministerium.
  4. Dazu kommen Zahlungen für Unterkunft und Heizung, ggf. für einen Mehrbedarf etwa bei einer Behinderung und die Kosten für Kranken- bzw. Pflegeversicherung.
  5. Beim Einkommen werden alle Arbeitseinkomen (auch geringfügige und Renten [allerindgs ohne die Grundrente]) eingerechnet.
  6. Vermögen bis 5000 € bleibt unberücksichtigt, ebenso selbstgenutztes Wohneigentum.
  7. Kinder oder Eltern werden nicht zur Kasse gebeten, außer deren Einkommen liegt über 100 000€.
  8. Man muss einen Antrag stellen, der gilt dann für 12 Monate. Diesen Antrag stellt man bei seiner Gemeinde.

Infos finden sich unter folgendem Link: https://www.bmas.de/DE/Themen/Soziale-Sicherung/Sozialhilfe/grundsicherung-im-alter-und-bei-erwerbsminderung.html;jsessionid=62B8BE3A98F61F515F1F7D13B27BF0E1#a1 

oder im Landratsamt Mühldorf unter: https://www.lra-mue.de/buergerservice/themenfelder/soziales-und-senioren/hilfelebensunt-grundsicherungaltererwerbsminderung.html

Ich bitte Sie, lieber Leser, eindringlich, Menschen auf dieses ihr Recht hinzuweisen. Damit helfen Sie den Hilfebedürftigen zu einem menschenwürdigeren Leben!

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Präventive Hausbesuche für ein selbständiges Leben im Alter

Im letzten Jahr bin ich schon mal auf die „Küchentischgespräche“ in den Niederlanden gestoßen. Da kommen Sozialarbeiter in die Wohnungen von Senioren und besprechen am Küchentisch den Pflegebedarf und auch die verschiedenen Möglichkeiten, die in Frage kommen. Jetzt hat die bagso Mitte Dezember einen Workshop angeboten, bei dem diese Form und auch andere, in Deutschland bereits existierende initiativen vorgestellt wurden. Auf ihrer Homepage http://www.bagso.de schreibt die bagso dazu:

Von deutscher Seite stellte der Trägerverein Aktiv 55plus die Initiativen aus Radevormwald vor. Die aktivierenden Hausbesuche sind dort bereits langjährig etabliert. Ein Vertreter aus Ulm berichtete von den Erfahrungen der Stadt mit Hausbesuchen, die mit einem Gratulationsschreiben des Bürgermeisters zum 75. Geburtstag angekündigt werden. Aus Rheinland-Pfalz wurde berichtet, dass die schon länger etablierten „Gemeindeschwestern Plus“ nun auch durch Präventionsgelder gefördert werden.

Zum Abschluss des Workshops drängte die BAGSO darauf, aus den Erfahrungen zu lernen und präventive Hausbesuche durch die Kommunen systematisch und flächendeckend umzusetzen. Dies sei auch im Sinne der Ergebnisse des Siebten Altenberichts, die die Bedeutung der Kommunen für die Sicherung der Lebensqualität im Alter deutlich gemacht haben. Kommunen müssten finanziell angemessen ausgestattet werden, um Beratung bei älteren Bürgerinnen und Bürgern zu Hause anzubieten. Nach Ansicht der BAGSO wird es nur dann gelingen, den Grundsatz „ambulant vor stationär“ auch in einer Gesellschaft der Langlebigkeit umzusetzen.

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„Seelenbilder“ – ein Malprojekt im Mühldorfer Rathaus

„Seelenbilder“ – unter diesem Titel gibt es vom 7. bis zum 31. Januar 2020 im Mühldorfer Rathaus eine sehr besondere Ausstellung zu sehen.

Unter der Anleitung der Kunsttherapeutin Monika Röchling sind Bilder entstanden, in denen Kinder und Erwachsene aus dem Jemen und aus Afghanistan ihre Erfahrungen von Krieg, Gewalt und Flucht eingearbeitet haben. Als durchgängiges Malmotiv hatte Frau Röchling „Bäume“ gewählt und so erzählen die Bilder von der Heimat der Geflohenen, der Schönheit ihres Landes, auch manches Heitere.

Das Kunstprojekt wurde von Christina Münch organisiert und von der Gemeinde Mettenheim sowie dem Helferkreis mit René Menjivar-Köhler unterstützt.

Die Auftaktveranstaltung ist am kommenden Dienstag, den 7. Januar um 14:30 Uhr im Rathaus in Mühldorf.

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Ein gesegnetes Jahr 2020

Ich wünsche allen ein gesegnetes Jahr 2020, in dem die Güte und die Menschenfreundlichkeit Gottes immer wieder durchscheint und in vielem erlebbar wird, was unsere Welt im Kleinen wie im Großen lebenswerter macht.

In der Lesung zum Neujahrstag hören wir den aaronitischen Segen:

Gott segne und behüte uns.

Er lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.

Er wende uns sein Angesicht zu und schenke uns Frieden und Heil.

Das ist es, was ich uns allen wünsche: dass uns Gott sein Angesicht zuwendet und es über uns leuchtet.

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Gedanken zu Weihnachten 2019

Zu-kunft?

Feiert man an Weihnachten etwas Vergangenes oder etwas Zukünftiges? Wieder begegnen uns zwei Wörter der Bewegung: das eine ist ge-gangen, sogar ver-gangen. Das andere, Zukunft: das ist das, was auf mich zu-kommt.

Vergangen ist die Geburt Jesu. Die war vor gut 2000 Jahren. Wenn es nur das wäre, hätten wir den Advent verbracht wie in der Erwartung des eigenen Geburtstages, der schon vor langer Zeit war und jetzt immer wieder be-gangen wird.

Aber Weihnachten weist auch in die Zukunft: wir erwarten immer noch den, der kommen wird.

Wenn wir nur auf das Vergangene schauen, hätte sich wohl wenig verändert gegenüber der „Zeitenwende“. Christen schauen aber weiter und erwarten das in der Vollform, in der Fülle, was sich im irdischen Leben und Wirken Jesu angedeutet hat: die Aufhebung all dessen, was das Leben einschränkt. Die Erwartung geht auf Frieden, auf Gerechtigkeit (der göttlichen, die jedem Menschen gerecht wird – und nicht der menschlichen im Sinne der Justiz), geht auf Wohlergehen für alle, auf grenzenlose Annahme und Liebe, auf Barmherzigkeit, auf Gnade.

Das alles sind große Worte. Worte für Großes, das auf uns zu-kommt.

Großes, was wir manchmal auch schon im Kleinen erleben können.

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Gedanken zum 4. Advent 2019

Zur Welt kommen

„Ich komme zu Dir!“ Dieser Satz drückt eine Bewegung aus. Ich bewege mich und meine Bewegung endet bei Dir. Meine Bewegung findet ihr Ziel bei Dir. Du bist das Ziel meiner Bewegung.

Ich komme zur Welt: Ich bewege mich auf die Welt zu. Meine Bewegung endet bei der Welt, in der Welt, auf der Welt. Die Welt ist das Ziel meiner Bewegung.

Gott kommt zur Welt: Gott bewegt sich auf die Welt zu. Gottes Bewegung endet bei der Welt, sie findet ihr Ziel in der Welt.

Welche Welt findet Gottes Bewegung vor?

Unsere Welt ist zurzeit sehr in Unruhe und oft auch im Aufruhr. Viele politische und gesellschaftliche Krisen in vielen Ländern rund um den Globus. Viele wirtschaftliche Unsicherheiten. Selbst das Klima ist im menschengemachten Wandel. Vieles wirkt da lebenshinderlich und zeigt einen unglaublichen Egoismus und die Sucht nach eigenem Wohlergehen – auch auf Kosten anderer. All das geht nicht spurlos an uns vorüber, mögen wir uns auch noch so sicher fühlen. Dazu kommen noch viele persönliche Krankheiten, Krisen und Bewegungen.

In all dem tut einer, der als „Retter“ angekündigt wird, gut. Jesaja hat ihn schon angekündigt und hält so die Sehnsucht der Menschen seiner Zeit wach. Johannes hat ihn angekündigt und die Sehnsucht der Menschen richtete sich auf Jesus, den „Retter der Welt“. Jesus hat sich und den Heiligen Geist angekündigt und das ist der Grund unserer Sehnsucht und unserer Hoffnung.

Aber wo und wann und wie wird diese Begegnung stattfinden?

Wir sehen auch lebensförderliche Bewegungen: Menschen engagieren sich gesellschaftlich und politisch (etwa für Geflohene oder das Klima); Menschen solidarisieren sich mit Opfern von Gewalt (etwa durch „un violador en tu camino“); Menschen zeigen Barmherzigkeit und Hilfsbereitschaft; Menschen übernehmen ein Ehrenamt – etwa als Feuerwehrler. Menschen haben die Not anderer im Blick und verdrängen sie nicht. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.

In all dem sehe ich das Kommen Gottes zur Welt. Noch ist Erwartungszeit – Verheißungszeit – Hoffnungszeit. Noch ist nicht Weihnachten.

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Gesellschaftliche Teilhabe in ländlichen Räumen

Das Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit des Deutschen Vereins hat ein Heft zum Thema „Gesellschaftliche Teilhabe in ländlichen Räumen“ herausgegeben. Darin geht es unter anderem um die Entwicklung altersfreundlicher ländlicher Gemeinden am Beispiel Mobilität, außerdem wird das Ostallgäuer Konzept „Einfach dazugehören“ vorgestellt.

Abwanderung, fehlende Infrastruktur, unzureichende Versorgung und rechte Akteure prägen das Bild ländlicher Räume. Aber diese Probleme sind keineswegs „naturwüchsig“, und nicht überall auf dem Land nehmen die Menschen sich als „abgehängt“ wahr. Dieses Themenheft widmet sich der Frage, was die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse unter ländlichen Bedingungen bedeutet. Modellprojekte und Praxiskonzepte zeigen, wie Soziale Arbeit vor Ort gesellschaftliche Teilhabe sicherstellen kann.

Die einzelnen Artikel können Sie digital zum Preis von 3,81 EUR über www.genios.de beziehen oder in gedruckter Form zum Preis von 14,50 € bestellen bei: https://www.deutscher-verein.de/de/der-buchshop-des-dv-archiv-1564.html?PAGE=artikel_detail&artikel_id=242

 

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