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MOFA bietet Kurs für Demenzbegleiter an

Der Mobile Familiendienst MOFA der AWO bietet für allen, die einen Demenzerkrankten begleiten wollen, einen 40-stündigen Kurs an, bei dem noch ein paar Plätze frei sind.  MOFA schreibt:

  • Wir bieten sozial engagierten Frauen kleinen Nebenverdienst
    für stundenweise Betreuung Demenzkranker (Ehrenamt) mit
    Fachseminar (keine Kosten).
  • Näheres unter Tel: 08631-166371
    Mobiler-Familienservice, MOFA, des AWO-OV Mühldorf e.V.

 

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Ü-60 Messe in Mühldorf am 25. September 2013

Auch auf diesem Wege möchte ich für die Ü-60-Messe im Haberkasten in Mühldorf am 25. September 2013 von 12.00 – 17.00 Uhr werben.

Die Caritas Mühldorf und die Seniorenreferentin der Stadt  Mühldorf, Frau Pfaffeneder,  haben wieder ein sehr ansprechendes Programm zusammen gestellt. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister K noblauch und den beiden Veranstaltern hält um 13:30 Uhr der Chefarzt der Gerontopsychiatrischen Abteilung am Inn-Salzach-Klinikum Dr. Franz Xaver Obermaier einen Vortrag zum Thema „Herausforderung Demenz“. Um 15:15 Uhr gibt Herr Josef Sieghart von der AOK-Direktion Mühldorf, Fachbereich Pflegekasse Informationen über „Aktuelles von der Pflegeversicherung“. Natürlich werden dazwischen wieder Kaffee und Kuchen angeboten, außerdem werden wieder viele Akteure in der Seniorenarbeit über ihre Angebote informieren.

Besonders hinweisen möchte ich auf ein heiteres und humorvolles Angebot des Katholischen Kreisbildungswerkes. Unter dem Titel: Mühldorfs farbenfrohe Lebensbilder“ werden die Interessierten gebeten, in einer sehr einfachen Methode ein Bild von sich zu malen. Einige Prominente haben dabei schon ihre Beteiligung zugesagt. Kommen Sie und staunen Sie!

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Eintönigkeit fördert Demenz

Forschungen zur Demenz gibt es ja viele. Hintergrund ist oft die Frage, wie sich eine Demenzerkrankung verhindern ließe. Generell werden immer wieder drei Faktoren beschrieben, die Demenz zwar nicht verhindern, sie jedoch verzögern können: 1) eine gesunde Ernährung, 2) Bewegung und Sport sowie 3) Neugier, die sich etwa auch in lebendigen Beziehungen ausdrückt.

Jetzt hat der Demenzforscher Siegfried Lehrl herausgefunden, dass auch lange Fernsehabende und lange Zeiten von Inaktivität für die Menschen schädlich sind. Wer etwa durch einen Krankenhausaufenthalt zur Untätigkeit verdammt ist, sei einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Wichtig und gesund sei es, Verantwortung im Alltag zu übernehmen und anregende Beziehungen zu haben.

In der Konsequenz bedeutet dies, dass wir uns schon frühzeitig (nicht erst im Ruhestand) um freundschaftliche Beziehungen kümmern müssen. Hier haben Kirchen und Vereine ihre große Bedeutung, auch die Seniorenclubs sorgen für anregende Abwechslung und körperliche und geistige Aktivierung. Geistige Aktivierung heißt in diesem Zusammenhang nicht ein mehr oder weniger mechanisches Ausfüllen von Kreuzworträtseln, sondern Gespräch, Verarbeitung von (neuen) Informationen, auch die Erinnerung an das eigene Leben. Spielerische Elemente unterstützen die Kreativität und die Freude.

Im Seniorenheim sind die Bewohner ja in wachsendem Maße darauf angewiesen, Anregungen durch andere zu bekommen. Ich meine damit das oft ausgezeichnete Beschäftigungsprogramm und Besuche von außen – sei es durch Angehörige, sei es durch einen ehrenamtlichen Besuchsdienst, wie u. a. wir Seelsorger sie bei uns im Dekanat Mühldorf aufgebaut haben. Dieser Besuchsdienst wird zu einem großen Teil von älteren Menschen selbst wahrgenommen im Sinne von „Seelsorge durch Senioren“. So tun sie selbst etwas für die eigene geistige Gesundheit und sie helfen anderen Menschen, länger geistig fit zu bleiben. Sie machen zugleich sichtbar, dass gerade ältere Menschen durch Engagement und Aktivität unsere Gesellschaft prägen und lebenswert halten.

 

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Aktivierungstherapie für Menschen mit Demenz – MAKS

Von einer Beschäftigungstherapeutin in einem Seniorenheim bin ich auf eine neue Methode im Umgang mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind, aufmerksam gemacht worden: die sog. „Maks-Therapie“.

„Maks“ steht dabei für: motorisch – alltagspraktisch – kognitiv und spirituell. In all diesen Bereichen wird der leicht bis mittelschwer Demenzerkrankte aktiviert, seine noch vorhandenen Fähigkeiten gestärkt, seine Bedürfnisse auf diesen Ebenen beantwortet. Mich freut es, dass auch die spirituelle Dimension von Menschsein darin aufgegriffen wird. Hier zeigt es sich besonders, dass dieses Konzept in der Diakonie in Neuendettelsau entwickelt wurde. Wissenschaftlich begleitet wurde es durch die Universität Erlangen. Der Zeitaufwand beträgt laut der Therapeutin nicht mehr als bei den herkömmlichen Methoden. Der Effekt sei jedoch ungleich größer, weil mehrere Seiten gleichzeitig angesprochen würden. Außerdem richtet sich der Blick eben nicht mehr auf die Defizite, sondern auf die erhaltenen Ressourcen und vermittelt so Erfolge, Freude, Stolz.

Mittlerweile ist ein Buch veröffentlicht worden mit beiligender DVD. Der Titel lautet: Aktivierungstherapie für Menschen mit Demenz – MAKS: motorisch – alltagspraktisch – kognitiv – spirituell, mit www.pflegeheute.de-Zugang [Taschenbuch]

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Wie geht´s Deutschland? – eine Anmerkung

Gestern lief im ZDF die Reportage von Marietta Slomka zu Lebenssituationen in Deutschland. Gezeigt wurde u. a. eine 70-jährige Renterin, die in sehr beengten Wohnverhältnissen (25 qm) lebt und die einen Job braucht, um überhaupt um die Runden zu kommen. Ihr angespartes Vermögen war schon aufgebraucht, Freunde haben ihr finanziell geholfen. Jetzt hat sie sich um eine Anstellung beworben. Gleichzeitig mit ihr wollte ein über 80-jähriger Mann diesen Job. Gezeigt wurde dann, dass die Frau angestellt wurde und wie froh sie war, diesen Minijob erhalten zu haben. Herzlichen Glückwunsch dazu! Aber was ist mit dem Mann weiter geschehen? Darüber gab es leider keine Auskunft.

Meine Gedanken dazu: Durch diese Personalisierung wurde sehr deutlich, wie bedrängend Altersarmut ist, wie erniedrigend und beschämend es empfunden wird, staatliche Unterstützung zu erbitten (und sich dabei manchmal auch herablassend behandeln lassen zu müssen), wie sehr ältere Menschen auf den Zuverdienst angewiesen sind. Grund dafür sind oft unterbrochene Arbeitsverhältnisse (etwa durch Erziehungszeiten oder Arbeitslosigkeit) und auch ein geringes Einkommen, welches zu geringeren Renten führt (und die Lebenshaltungskosten, etwa die Mieten, bleiben gleich).

Sicher sind die Reaktionen der anwesenden Politiker berechtigt, die aber naturgemäß eher eine langfristige Perspektive auftun: höhere Löhne, stabilere Arbeitsverhältnisse etc. Die jetzt schon bestehende Altersarmut können sie nur schwer verhindern. Ich meine, dass es nichts Ehrenrühriges an sich hat, wenn Frauen und Männer die Hilfe des Staates in Anspruch nehmen. Sie haben ja durch ihre Arbeit und auch durch die Kindererziehung viel für unsere Gesellschaft und den Staat getan. So haben sie jetzt auch einen Anspruch darauf, dass sich der Staat um sie kümmert. So müssen wir alle wohl einen Prozess des Umdenkens in Gang bringen; wir müssen die Senioren im Blick haben und ermutigen, Hilfe zu verlangen; wir müssen uns wohl auch mehr im nachbarschaftlichen Verhältnis engagieren, um die schlimmsten Folgen der Altersarmut zu lindern, etwa Isolation und die Vereinsamung oder auch Krankheit.

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Museum der Generationen: „Die Welt des Königlichen Spiels“

Ich möchte auf folgende Veranstaltung des Bayerischen Nationalmuseums in München hinweisen:

Samstag, 21. September 2013, 11 – 14 Uhr

Museum der Generationen – Workshop für Großeltern mit Enkelkindern

Für kleine und große Spieler: Die Welt des „Königlichen Spiels“

 Schach ist Teil des Weltkulturerbes.Mit detektivischem Spürsinn gehen wir zunächst in der Spielesammlung des Museums auf die Suche nach historischen Schachspielen. Anschließend erleben wir unter Anleitung spielerisch geistige Abenteuer an den Brettern. Ob Jung oder Alt, beim Schach spielt der Altersunterschied keine Rolle. Schon in jungen Jahren werden damit logisches Denken, Konzentration und Fantasie gefördert, und man bleibt geistig fit bis ins hohe Alter.

Grundkenntnisse der Spielregeln werden vorausgesetzt, ansonsten wird flexibel auf die unterschiedlichen Vorkenntnisse eingegangen. Schachbretter und -figuren werden gestellt.

Für Kinder von 8 bis 12 Jahren mit Großeltern – Führung: Dr. Natascha Niemeyer-Wasserer

Spielen mit praktischen Übungen: Georg Schweiger, Schach-und Kulturstiftung G.H.S.

Teilnahmegebühr: € 15 für Großeltern mit einem Enkelkind, € 20 für Großeltern mit zwei Enkelkindern

Bitte eine Brotzeit mitbringen.

Anmeldung erforderlich. Telefon 089 21124216 oder bay.nationalmuseum AT bnm.mwn.de

Mit freundlicher Unterstützung der Schach-und Kulturstiftung G.H.S.

www.ghs-schachundkulturstiftung.de

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Die Bevölkerung Deutschlands nimmt zu!

Heute wurde in der Zeitung eine Erhebung veröffentlicht, nach der die Bevölkerung Deutschlands wächst. Schon seit annähernd 40 Jahren  liegt die Zahl der Sterbefälle über der der Geburten. Das bedeutet: die Zahl der Deutschen nimmt immer mehr ab. Dass unsere Bevölkerung dennoch wächst, liegt an der vermehrten Zuwanderung von außen. Dabei kommen die meisten Zuwanderer aus Russland und Rumänien und haben zumeist auch deutsche Wurzeln.  Ein anderer großer Teil kommt aus den Mittelmeerländern, den EU-Staaten Spanien, Italien und Griechenland. Asylbewerber und anerkannte Asylanten spielen eine untergeordnete Rolle – trotz mancher populistischer Klage. Wir sollten auch bedenken, dass die ausländischen Arbeitnehmer dazu beitragen, unsere Wirtschaft hochzuhalten und auch unsere Renten zu finanzieren. Auch das „Seniorenpolitische Gesamtkonzept“ unseres Landkreises Mühldorf betont, wie wichtig die Zuwanderung für die einzelnen Gemeinden ist, um leben, manchmal auch um überleben zu können.

Eine Aufgabe ist es allerdings schon, diese Menschen zu integrieren, ihnen die Möglichkeit zu bieten, an unserem gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und ihre je eigene Kultur mit unserer zu verknüpfen. Hier gibt es immer noch Spielraum nach oben. In diesem Zusammenhang vermisse ich eine deutliche Stimme der Kirche, die die Aufnahme der Fremden (seien sie aus  wirtschaftlichen oder politischen Gründen [wegen Verfolgung und Gewalterfahrung] hier) als eine christliche Grundaufgabe deutlich macht. Dabei haben gerade unsere jüdischen Glaubensväter und -mütter die Erfahrung gemacht, wie überlebensnotwendig die Aufnahme in einem Gastland ist (siehe Ägypten unter Josef).

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Leben die Alten auf Kosten der Jungen?

Zu diesem Thema gab es in der letzten Woche eine interessante Gesprächsrunde im Fernsehen. Was sich in der Fragestellung als Gegensatz dargestellt hat, entpuppte sich in dieser sehr fairen Diskussion als ein Miteinander. Beide Altersgruppen können voneinander profitieren, so der junge Diskussionsteilnehmer. Heiner Geißler bemängelte zu Recht, dass und wenn das Verhältnis der Generationen auf ausschließlich finanzielle Aspekte reduziert wird. Hier habe – so Herr Geißler sinngemäß – die Wirtschaftslobby einen unseligen Einfluss bekommen. Unsere Gesellschaft müsse sich von diesem Denken lösen und mehr auf die Kompetenzen und Qualifikationen schauen. Frau Nocun setzte sich leidenschaftlich dafür ein, auch die finanziellen Belastungen ihrer – der jungen – Generation zu sehen und diese Anstrengungen zu würdigen, von denen ja auch die Älteren profitieren. Kurt Beck wiederum betonte, wie wichtig es sei, politische Mehrheiten zu finden und eine breite Diskussion über das Miteinander der Generationen zu führen.

Dieses Gespräch quer über Alters- und auch Parteigrenzen hinweg war in meinen Augen gelungen, weil sich jede/r leidenschaftlich eingebracht hat und zugleich die Argumente der anderen gehört und ehrlich darauf eingegangen ist. So hat sich auch die ursprüngliche Einschätzung der Studiogäste verändert, die anfangs die Themafrage überwiegend bejaht, am Ende aber eher verneint hatten.

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Senioren als Thema im Wahlkampf

Immer wieder fällt mir auf, wie sehr die Senioren als Zielgruppe und als Thema im Wahlkampf eine Rolle spielen. Ob es Gedanken sind zur Pflegeversicherung, zur personellen und finanziellen Ausstattung der Seniorenheime, für ein bürgerschaftliches Engagement oder der vielzitierte „demografische Wandel“ – es gibt wohl kaum eine Partei, die nicht irgendwas dazu zu sagen hätte. Schön (einerseits), dass die Lebenswelt der älteren Menschen in den Blick rückt! Andererseits: Manches von dem, was Kandidaten tun oder reden, scheint mir von eher (im wahrsten Sinne des Wortes) frag-würdiger Qualität zu sein. So gilt es, genau hinzuschauen, wer erst jetzt seine Leidenschaft für die Senioren entdeckt und wer sich schon lange beruflich und/ oder privat mit dieser Lebenswirklichkeit beschäftigt und so auch qualifizierte Äußerungen und Vorschläge macht.

Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass sich das Interesse ab dem Oktober wieder ändert.  Ich schätze, dass dann sehr viel stärker wieder finanzielle Aspekte im Vordergrund stehen, die manches gar nicht realisieren lassen, was jetzt mit schönen Worten versprochen wird. Außer: wir nehmen die Kandidaten und die Parteien ernst und fordern nach der Wahl ein, was sie vor der Wahl versprochen haben.

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Mitfahrbörse des ADAC

Ich bin auf ein Angebot des ADAC aufmerksam gemacht worden: die Mitfahrbörse. Es handelt sich dabei um ein Pilotprojekt, das u. a. in München durchgeführt wird, später aber in ganz Deutschland eingerichtet werden soll. Der ADAC schreibt dabei in seinem Projekt GENERATIONplus:

moveplus – gemeinsam mobil bleiben

  • Neue Mitfahrinitiative des ADAC für die Fahrt um die Ecke
  • Für alle, die nach mobilen Lösungen an ihrem Wohnort suchen

 Sie suchen einen netten Menschen, der Ihren Vater gelegentlich mit zum Einkaufen nimmt? Sie müssen wegen einer Kleinigkeit zum Möbelhaus und würden gerne das Benzingeld teilen? Für alle, die in ihrer Nachbarschaft nach mobilen Lösungen suchen, gibt es seit dem 17. Mai die regionale Mitfahrbörse „moveplus“. Die Initiative des ADAC startet zunächst als Pilotprojekt in der Region München/Oberbayern und Köln/Bonn. Über www.moveplus.de können auch Sie im Internet Fahrgelegenheiten suchen oder anbieten und individuelle Vereinbarungen treffen. Ein starkes Netz braucht viele Nutzer. Darum: Machen Sie mit bei moveplus!

Es ist dabei nicht notwendig, Mitgleid des ADAC zu sein,  nähere Informationen gibt es unter folgendem Link: www.moveplus.de

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