Monthly Archives: Juni 2024

Ü-60-Messe 2024 in Mühldorf

Am 19. Juni findet von 12 – 17 Uhr wieder in Mühldorf im Haberkasten die Ü-60-Messe statt. Veranstaltet wird sie von der Stadt Mühldorf und der Caritas.

Nach den Grußworten gibt es drei Vorträge. Den Abschluss bilden dann Tanzvorführungen der Tanzschule Berger.

Im Obergeschoss kann man sich die ganze Zeit über bei verschiedenen Akteuren der Seniorenhilfe über deren Angebot informieren.

Besonders hinweisen möchte ich auf den Stand der Seniorenseelsorgerin Marianne Kaltner, der vermutlich im Innenhof zu finden ist (dort, wo es auch Kaffee und Kuchen gibt). Marianne Kaltner bietet Informationen an und Möglichkeiten zum Gespräch. Jeder Besuch ist herzlich willkommen!

Im Flyer unten das offizielle Programm:

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Selbstbestimmtes Wohnen im Alter

Ich möchte auf einen Vortrag des Kreisbildungswerkes Mühldorf in Kooperation mit der Caritas hinweisen.

Am Donnerstag, den 13. Juni um 18.00 Uhr spricht Ludwig Wagner-Limbrunner im Caritas Zentrum in der Münchener Str. 52 in Mühldorf über die verschiedenen Hilfen, die Senior*innen ein langes Wohnen daheim ermöglichen können.

Nähere Informationen sowie eine Anmeldung gibt es unter der Telefonnummer 08631/ 37670 oder http://www.kreisbildungswerk-mdf.de

Flyer des KBW

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Das Einsamkeitsbarometer

Die Bundesregierung hat neulich ein „Einsamkeitsbarometer“ veröffentlicht. Das ist eine Untersuchung, wie sich die Einsamkeit in den letzten Jahren in Deutschland entwickelt hat. Untersucht wurden u.a. die verschiedenen Altergruppen, die verschiedenen Bildungsabschlüsse, die verschiedenen Einkommensgruppen, Menschen mit Migrationshintergrund und auch Menschen, die mit Care-Arbeit, d.h. mit der Pflege von Älteren oder Kindern beschäftigt und gebunden sind.

Im Ergebnis sind Ältere mehr von Einsamkeit betroffen als Jüngere. Die jüngeren Menschen waren in der Coronazeit viel stärker von Einsamkeit geplagt als die Senior*innen und erholen sich langsamer. Ihr Niveau liegt immer noch über dem vor der Pandemie, während es bei den Älteren fast wieder auf Vor-Corona-Zeit gesunken ist. Das hat mich überrascht. Da haben die alten Menschen offensichtlich mehr Ressourcen zur Verarbeitung.

Als wichtige Resilienzquellen gegen Einsamkeit werden Teilhabe und soziale Bindungen genannt. Daraus ergeben sich auch die Möglichkeiten, einer Vereinsamung entgegenzusteuern. Es braucht Begegnungsmöglichkeiten. Das kann ein Cafe sein (wie ich es jeden Donnerstag bei meiner Sprechstunde im Globus erlebe), das kann auch das Friedhofsbankerl sein, das ich vor einigen Jahren mal beworben habe. Es muss nicht immer mit großen Kosten und aufwändigen Veranstaltungen gekoppelt sein.

Es gibt jedenfalls einen bedeutsamen Effekt in der Gesundheit. Menschen, die sich einsam fühlen, erkranken schneller und dauerhafter – etwa an einer Depression. Aber auch körperliche Krankheiten werden mit einer Vereinsamung als Ursache in Verbindung gebracht.

Was kann man tun? Das Einsamkeitsbarometer gibt etliche Handlungsempfehlungen bzw. Anregungen.

Ich persönlich sehe einige Möglichkeiten: zum einen durch die Kirchen (etwa mit den Seniorenkreisen, Besuchsdiensten, eine mit wachem Blick aufsuchende Seelsorge, mit den vielfältigen Gruppenangeboten). Dann natürlich auch andere Akteure wie etwa Sportvereine, Bildungseinrichtungen, öffentliche Büchereien etc. Außerdem kann es informelle Begegnungsmöglichkeiten geben (ein Park mit Sitzbänken etwa oder Einkaufsmöglichkeiten im Ort bzw. Quartier). Ich glaube, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Vor allem dann nicht, wenn man sich mit anderen zusammentut, um Ideen zu entwickeln.

Wer das Einsamkeitsbarometer lesen will, findet sie unter folgendem Link:

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/publikationen/einsamkeitsbarometer-2024-237576

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