Category Archives: Allgemein

Erntedank 2020

Jetzt steht wieder das Erntedankfest an. Oft wird es in einer eher traditionellen, von der bäuerlichen Lebenswelt geprägten Weise gefeiert mit einem Altar, der mit Obst, Gemüse, Blumen geschmückt ist.

Mir drängen sich jedoch auch andere Bilder auf: Menschen, die ihre Arbeit verloren haben im Zuge der Corona-Pandemie; Menschen, die ihre Gesundheit verloren haben; Menschen, die ihr Hab und Gut verloren haben (etwa im Flüchtlingslager Moria und vorher schon bei der Flucht); Menschen, deren Lebensgrundlage durch den Klimawandel bedroht ist; usw.

Wir feiern Erntedank ebenfalls im Zeichen des Klimawandels. Die Ernten fallen geringer aus wegen der langen Trockenheit auch in Deutschland. Und dennoch haben wir viel und ausreichend zu essen. Die Schließung großer Lebensmittelbetriebe macht sichtbar, wie fragil das ganze System ist – und wie verwoben unsere Wirtschaft ist mit anderen Ländern und den Arbeitskräften von dort. Auch im Pflegebereich konnten etliche Pflegerinnen nicht aus dem nahen Ausland einreisen, um hier in Deutschland die Senior*innen und die Pflegebedürftigen zu versorgen.

Dennoch feiern wir Erntedank – und das mit gutem Grund: Gerade diese ganzen Schattenseiten machen sichtbar, wie sehr wir global denken müssen. Wie sehr wir miteinander vernetzt sind im Lebenshinderlichen wie auch im Lebensförderlichen. Wie sehr wir eigentlich in der Verbindung untereinander die Grenzen überwinden könn(t)en.

„Danke“ sagen – etwa Gott – für das, was wir zum Leben haben, hat also auch die zweite Seite der Verantwortung. Und auch dafür hat uns Gott die ausreichenden Mittel gegeben mit unseren Talenten, mit unserem Verstand, mit unserem Herzen, das sich an den Menschen orientiert und nicht nur an Zahlen und Beträgen.

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Informationsabend der Seniorenbeauftragten am 5. Okt. 2020

Nachdem unser Treffen im Frühjahr wegen der Corona-Pandemie ausgefallen ist, wagen wir jetzt einen neuen Anlauf

am Montag, den 5. Oktober 2020

von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr

ins Pfarrheim in Ampfing.

Wir werden die neuen Seniorenbeauftragten der Kommunen begrüßen und gemeinsam und im Austausch überlegen, welche Aufgaben ein/e Seniorenbeauftragte/r – gerade in Zeiten von Corona – haben kann.

Dazu gibt es auch von unserer Seite ein paar Hinweise und Anregungen.

Zu unserer besseren Planung (in den Pfarrsaal können etwa 25 Personen kommen), bitten wir um eine kurze Anmeldung.

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Besuchsdienst – eine Aufgabe, die sich lohnt

Im vergangenen halben Jahr haben viele Menschen notgedrungen erlebt, wie wichtig der zwischenmenschliche Kontakt ist. Das Telefon und das Internet wurden oft zu den einzigen Kommunikationsmöglichkeiten, das Gespräch von Angesicht zu Angesicht wurde sehr vermisst.

Das gilt nicht nur in Coronazeiten. Auch vorher schon gab es Menschen, die allein sind, die kaum jemanden zum Reden haben, die mit nur wenigen ihre Gedanken, Sorgen, Freuden, Erfahrungen teilen können. Besonders in Situationen, die von Veränderung geprägt sind, fehlen solche Kontakte. Veränderungen, die etwa mit einem Umzug in ein Seniorenheim gekoppelt sind. Oder bei einer Erkrankung, die den Aufenthalt in einer Klinik notwendig macht.

Seit 11 Jahren gibt es in Mühldorf Menschen, die als Ehrenamtliche solche Menschen besuchen – im Krankenhaus, im Seniorenheim oder auch zu Hause. Diese Besucher haben einen Kurs mitgemacht, den Martin Kuhn, mein Kollege im Kreiskrankenhaus Mühldorf zusammen mit mir angeboten hat. An acht Nachmittagen haben wir uns mit Themen beschäftigt, die auf Besucher zukommen werden: das Leben im Alter, das Leben in Krankheit; Demenzerkrankungen; die Kommunikation mit Älteren bzw. Kranken; Glaube und Spiritualität; Tod und Sterben…

Die bisherigen Teilnehmer berichten über gute Erfahrungen voller Freude, Erwartung und Dankbarkeit. Sie erzählen auch von Schwierigkeiten, die sie zu bestehen hatten (und bei denen unser Kurs geholfen hat).

Jetzt bieten wir wieder einen derartigen (übrigens kostenlosen) Kurs an – wieder an acht Nachmittagen. Der Kurs findet immer am Montag Nachmittag von 14:30 – 16:30 Uhr statt und zwar im Pfarrheim in Mühldorf, St. Peter und Paul, Kaiser-Ludwig-Str. 15. Er beginnt am 28. September. Eine Anmeldung ist erforderlich bis zum 21. September entweder bei Martin Kuhn (Tel: 08631/ 613-4774 bzw. martin.kuhn@kliniken-muehldorf.de) oder bei mir (Tel: 0170 220 78 05 oder mtress@eomuc.de)

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Kirche am Rand?!

Überlegungen zu einer „existenziell gewendeten Pastoral“

Die katholische Kirche steht vor der Notwendigkeit einer Neuausrichtung. Es wird in naher Zukunft viel weniger hauptamtliche Seelsorger geben. Das bedeutet, dass die Seelsorgeeinheiten immer größer werden. Gleichzeitig  legen die Menschen immer größeren Wert darauf, dass Seelsorge passgenaue Angebote für die je eigene Lebenssituation bereithält. In diesen massiven Veränderungen gibt es eine Tendenz, sich nur mehr mit den eigenen Themen zu beschäftigen und lediglich für diejenigen präsent zu sein, die (noch) die Gottesdienste besuchen. Aber darin liegt keine Zukunft!

Ein Weg in dieser Umbruchsituation könnte ein Perspektivwechsel sein: die sog. „existenziell gewendete Pastoral“. Sie nimmt den Menschen in seinem Lebensumfeld in den Blick – und zwar nicht nur Katholiken, nicht nur Christen. Sie geht mit offenen Augen, Ohren und Herzen auf Menschen zu, die bisher am Rande des kirchlichen Bewusstseins leben. Wer lebt eigentlich in unserer Gemeinde? Welche Lebensformen finden wir vor? Was bewegt die Menschen? Was sind ihre Freuden und Hoffnungen, ihre Ängste und Nöte? Was sind ihre Talente und Ressourcen?

Im Leben vieler Menschen steht umgekehrt auch die Kirche am Rande ihres Bewusstseins, sie spielt keine Rolle. Sie suchen für ihre Fragen an anderen Orten Antwort. Wenn allerdings die Begegnung dieser beiden Welten gelingt, könnten sich daraus fruchtbare und zukunftsweisende Impulse für beide Seiten ergeben.

In einem Gesprächsabend am 21. September 2020 von 19:30 – 21:30 Uhr im Pfarrheim in Ampfing werden diese sehr allgemeinen Gedanken vertieft und konkretisiert.

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Demenzwoche 2020

In der Woche vom 20. – 27. September findet die zweite Demenzwoche statt. In dieser Zeit rückt eine Krankheit in den Blickpunkt der Öffentlichkeit, die zwar schon sehr häufig ist, bei der es aber immer noch viel Unwissenheit, Unsicherheit und Ängste gibt.

Im Dekanat Mühldorf haben die Caritas, das Katholische Kreisbildungswerk und die Seniorenseelsorge (Caritas-Hl.-Geist-Spital und Dekanat) ein paar Veranstaltungen geplant. Coronabedingt können es allerdings nicht so viele sein wie im vergangenen Jahr. Dennoch ergeht eine herzliche Einladung zur Teilnahme:

Romys SalonKinofilm mit anschließender Möglichkeit zum Gespräch

Termin: Mittwoch, 23.09.2020, 19.30–21.00 Uhr

Ort: Cinewood Kinocenter, Waldkraiburg

Kosten: 8,00 € für Kinoeintritt

Demenz – schon gewusst?

Termin: Donnerstag, 24.09.2020, 19.30 Uhr

Ort: Landgasthof Pauliwirt, Erharting 

Leitung: Maria Elisabeth Fischer, Referentin Leben im Alter

Anmeldung: Kath. Kreisbildungswerk Mühldorf e.V., 08631-3767-0   bis 17.09.2020

Gottesdienst im Rahmen der Themenwoche »Demenz«

Termin: Sonntag, 27.09.2020, 10.30 Uhr

Ort: Pfarrkirche Ampfing

Ein Gottesdienst zum Caritassonntag im Zeichen des Miteinanders und der Solidarität. »Demenz« – die Auswirkungen für Betroffene und Angehörige zum Thema zu machen, kann Verständnis schaffen und Mut machen, aufei­nander zuzugehen.

Für weitere Fragen bzgl. Demenz, etwa bei Klärungsbedarf oder zur Information können Sie sich an die Caritas Mühldorf (Tel 08631/ 37 63 15) wenden oder auch mich kontaktieren.

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Podcast für Ältere als Mutmacher

Die bagso hat auf ihrer Homepage einen Podcast veröffentlicht mit sehr unterschiedlichen Anregungen für die Senioren. Ich zitiere im Folgenden die Pressemitteilung:

Podcast für Ältere: Kurze Hörbeiträge als Mutmacher für den Alltag

 „Zusammenhalten in dieser Zeit“ bietet praktische Tipps und ermutigende Beispiele für ein aktives und gesundes Leben

Regelmäßig Freunde und Verwandte treffen, selbstständig den Alltag regeln oder in Gemeinschaft sportlich aktiv sein: In Folge der Corona-Krise ist vieles derzeit nur eingeschränkt möglich.
Gerade für ältere Menschen hat sich der Alltag stark verändert.

Dagegenhalten und Mut machen möchte die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen mit dem Podcast „Zusammenhalten in dieser Zeit“.
Er bietet alle zwei Wochen Tipps und konkrete Beispiele, wie Ältere weiterhin engagiert und körperlich aktiv sein können. Unter www.bagso.de/podcast sind bereits elf Hörbeiträge mit einer Länge bis zu acht Minuten online verfügbar.

„Fit bleiben ist nicht einfach, aber es geht“, sagt Roswitha Verhülsdonk, ehemalige Staatssekretärin und 93-jährige Ehrenvorsitzende der BAGSO, in der Folge „Fit bleiben zuhause“. Verhülsdonk macht mit Kniebeugen, Treppensteigen und Turnprogrammen täglich eine halbe Stunde Gymnastik. Dass Bewegung an der frischen Luft und Engagement für andere auch Mutmacher sein können, zeigen die Beiträge „Was tun gegen Ängste und Sorgen?“ und „Corona-Helden“. Mit der 12. Folge „Gut und gesund essen“ können sich Ältere ab dem 10. September über Ernährung im Alter informieren und Tipps für einfache Rezepte zum Nachkochen anhören. Weitere Folgen sind bis November geplant.

„Zusammenhalten in dieser Zeit“ ist auch auf YouTube und Podcast-Plattformen wie Spotify oder Geezer kostenfrei verfügbar.

Der BAGSO-Podcast wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Zum Podcast

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Urlaub

Ich bin jetzt bis Anfang September im Urlaub. In dieser Zeit erscheinen keine neuen Beiträge mehr. Aber vielleicht „stöbern“ Sie mal in den bisherigen?

Nach meinem Urlaub geht es dann wieder hier weiter. Bis dahin wünsche ich allen Leser*innen eine gesunde Zeit, viel Lebenskraft und Lebenslust und in allem Gottes Segen.

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Das Leben der Senior*innen in der Coronazeit

Was könnte ein/e Seniorenbeauftragte/r in dieser Zeit für und mit den Senior*innen tun?

Seit Anfang März 2020 gibt es bei uns die vielfältigen Beschränkungen. „Social distancing“ – die soziale Distanz also – war angesagt. Dabei ging es doch eigentlich „nur“ um eine körperliche Distanz! Aber viele – und nicht nur Senior*innen – haben sich lange daran gehalten.

Ich selber habe mich nicht an die soziale Distanz gehalten. Ich habe viel telefoniert. Ich habe viele Mails geschrieben. Mit der Familie habe ich geskypt. Ich habe jedoch niemanden besucht. Meine Termine habe ich abgesagt – oder sie wurden von anderen abgesagt. Erst seit etwa einem Monat gehen Wiedersehen von Angesicht zu Angesicht. Ich spüre dabei, wie wichtig ein solcher Kontakt ist. Ich habe auch gemerkt, wie über-lebens-notwendig die Telefonate waren. Es gab viel Redebedarf. Und es gibt ihn immer noch.

Was könnte in dieser Zeit die Aufgabe eines kommunalen oder pfarreilichen Seniorenbeauftragten sein? Vielleicht nicht viel anders als meiner. Kontakthalten zu den Senior*innen vor Ort (die die Seniorenbeauftragten sicher besser kennen als ich). Sie werden auf große Dankbarkeit stoßen und viele Geschichten. Persönliche Geschichten, Geschichten des Ortes. Geschichten von Herausforderungen und von der Bewältigung dieser Herausforderungen. Geschichten von Gelassenheit, aber auch von Besorgnis und Angst. Isolationsgeschichten und Vernetzungsgeschichten.

Seniorenbeauftragte waren (und sind vielleicht immer noch) selbst Vernetzer: mit Hilfebedarf und mit Hilfsangeboten. Denn die gab und gibt es auch, manchmal initiiert von Seniorenbeauftragten. In den Gesprächen mit den älteren Menschen taucht dann vielleicht auch ein Bedarf auf, den man sonst leicht übersehen kann. Wo braucht es einen Fahrdienst, etwa zum Arzt? Wo braucht es ein häufigeres Gartenzaungespräch? Wo braucht es eine kleine handwerkliche Hilfestellung? Wo braucht es vielleicht einen Pflegedienst oder einen Besuchsdienst?

Seniorenbeauftragte lernen so auch die Potenziale in ihrem Ort kennen. Senioren können sich gegenseitig anrufen, sie brauchen dazu manchmal nur einen kleinen Anstoß. Senioren können schreiben – Karten, Briefe – und brauchen dazu nur einen kleinen Anstoß. Senioren können einander das Grab gießen, Senioren können einander an das Trinken erinnern oder sich zu einem „fernmündlichen Kaffeekranzerl“ verabreden. Der Anstoß, die Idee könnte von den Seniorenbeauftragten kommen.

Vielleicht gibt es im Ort auch Musiker, die an einem zentralen Platz, in einem Park, vor dem Rathaus oder der Kirche ein Open-Air-Konzert geben und die Senioren können gefahrlos, weil mit Abstand, zuhören.

Gefragt ist also der Mut und die Kreativität der Seniorenbeauftragten, die möglichen Spielräume zu sehen und zu füllen mit Leben – zu Gunsten der Senioren ihres Ortes.

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Ältere Menschen und Digitalisierung – der Achte Altenbericht

Heute hat die Bundesregierung den 8. Altenbericht unter dem Titel „Ältere Menschen und Digitalisierung“ veröffentlicht. Darin werden sowohl die technische wie auch die soziale Seite der Digitalisierung beleuchtet und auch einige ethische Fragen diskutiert.

Grundlegend – so wird betont – ist ein kompetenzorientiertes Menschenbild. Damit wird unterstrichen, dass Senior*innen fähig und willens sind, sich in die für sie oft noch fremde Welt des Internet einzuarbeiten, entsprechende Unterstützung vorausgesetzt. Allerdings beschreibt der Altenbericht auch, dass es Menschen mit niedrigem oder mittlerem Bildungsstand schwerer haben als die mit hohem; dass Männer mehr zur Digitalisierung neigen als Frauen und dass (vor allem ältere) Migrant*innen seltener Zugang finden.

Danach werden verschiedene Themenbereiche untersucht mit den Chancen, den Risiken und auch den (technischen) Voraussetzungen. Dazu gehören etwa die Bereiche „Wohnen“, „Gesundheit“, „soziale Integration“, „Mobilität“. Hier kann die Digitalisierung helfen, sehr viel länger ein selbstbestimmtes Leben zu führen, etwa mit Gesundheits- bzw. Fitness-Apps oder in der Unterstützung der Haushaltsführung. Auch für Angehörige ist der Einsatz digitaler Medien entlastend – etwa in der Kommunikation über große Distanzen hinweg. Ziel der Digitalisierung muss es freilich sein – so der Altenbericht – „die Partizipation und die Teilhabe auch außerhalb des digitalen Raums zu stärken“ (S. 32)

Als ethische Fragestellung formuliert der Altenbericht die Spannung zwischen Ermächtigung und Demütigung sowie die Befürchtung, dass die Digitalisierung u. U. ein defizitorientiertes Altersbild produziert.

Am Ende gibt es 12 Empfehlungen. Darin enthalten ist die Forderung, die technischen Voraussetzungen zu erfüllen, dass alle Zugang haben zu einem leistungsfähigen Internet (auch durch ein Förderprogramm zur Anschaffung von PC für einkommensschwache Menschen). Eine andere Empfehlung sieht die Chance, das Internet generationenverbindend zu nutzen. Schließlich wird die Einführung eines Monitoring „Digitalisierung und ältere Menschen“ gefordert, an dem auch die Senior*innen selbst beteiligt sein sollten.

Wer den Altenbericht lesen möchte, findet ihn unter folgendem Link: https://www.bmfsfj.de/blob/159456/3dab099fb5eb39d9fba72f6810676387/achter-altersbericht-kurzfassung-data.pdf

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Online-Angebot der AOK für pflegende Angehörige

Die AOK hat ein neues Online-Angebot in ihrem Programm. Es ist sehr detailliert und bietet für viele verschiedene Problemfelder Ideen und Handlungsvorschläge. Dabei geht es zum einen um sehr allgemeine Hinweise, zum anderen aber auch um ganz spezielle Themen wie das Autofahren, um Suchterkrankungen, um den Umgang mit Gefühlen (etwa Scham). Auch sehr konkrete Tips gibt es dort zu finden wie etwa Vollmachten oder die Vereinbarkeit von Pflege und Berufstätigkeit. Ganz wichtig scheint mir der Punkt zu sein, wie Pflegende gut mit sich selbst umgehen können. Das ist nämlich meist die letzte Person, an die eine pflegende Angehörige denkt.

Im Folgenden zitiere ich die Mitteilung im Newsletter der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V.:

Ein neues Online-Angebot für pflegende Angehörige hat die AOK auf den Weg gebracht. Der „Familiencoach Pflege” vermittelt mit anschaulichen und praxisnahen Informationen, interaktiven Übungen, Videos und Audiodateien, wie Angehörige besser mit seelischen Belastungen umgehen können. Ein Fokus liegt auf schwierigen Pflegesituationen, wie der Betreuung von Menschen mit Demenz oder der Begleitung von Sterbenden. Wichtiger Schwerpunkt ist zudem die Bedeutung des Umgangs mit Freunden und Bekannten, um sich nicht selbst zu isolieren. Mit einer Vorauswahl können die Inhalte für den eigenen Bedarf ausgewählt werden. Die DAlzG hat beratend an der Entwicklung des Online-Coaches mitgewirkt. Das Angebot steht allen Interessierten kostenlos und anonym zur Verfügung unter:

http://pflege.aok.de

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