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Ü-60-Messe 2017 in Mühldorf

Am Mittwoch, den 28. Juni 2017 findet in Mühldorf wieder die Ü-60 Messe statt.

 

Von 12 – 17 Uhr kann man sich in der Ausstellung über die vielfältigen Hilfsmöglichkeiten informieren, sodass der Alltag ein wenig leichter wird. Ab 13.00 Uhr gibt es dann verschiedene Vorträge. Der erste von Dr. Gerstner befasst sich mit „Wirbelsäulenschmerzen und Bewegung“, um 14.00 Uhr informiert Herr Ulbrich über „Senioren in der Schuldenfalle“. Den letzten Vortrag hält dann Herr Locker über „Gesundheitsirrtümer“ Eine Modenschau schließt die Veranstaltung ab.

Besonders hinweisen möchte ich auf mein eigenes Zusatzangebot: eine Gesprächsrunde von 15.00 – 15.30 Uhr  zum Thema: „Inklusion im Neuen Testament – vom Umgang Jesu mit Mobilitätseinschränkungen“. Ich beschränke mich auf diese halbe Stunde (obwohl es sicher viel mehr zu sagen gäbe), damit jeder den nächsten Vortrag hören kann.

Hier der Link zum Programmflyer: CAR_UE60Messe17-Faltblatt_RZ_oB

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Der Himmel – unser Ziel?

Am heutigen Fest Christi Himmelfahrt rückt in den Blick, was nach unserem Leben mit uns geschieht. Ist alles aus? Gibt es ein – wie auch immer – geartetes Leben nach dem Tod? Kehren wir „in das feinstoffliche Leben zurück“, wie ich es in einer Broschüre gelesen habe? Gibt es eine Wiedergeburt, unter Umständen in einer Endlosschleife? Gibt es ein weiteres irdisches Leben in einer anderen Form?

Das alles wissen wir nicht. Und doch hat jede_r von uns eine eigene Vorstellung davon in sich (und die ihr/ ihm hoffentlich hilft, das Leben hier besser zu bestehen).

Manche davon sind angstbesetzt, etwa der Glaube an eine ewige Verdammnis (die die katholische Kirche jahrhundertelang verkündet hat). Andere sind gefühlsneutral. Hoffnungsvoll stimmt mich nur die Vorstellung, dass wir nach unserem Tod zu Gott „erhoben“ werden, um es mit dem Evangelium und der Apostelgeschichte zu sagen.

Bildergebnis für himmel

„Himmel“ meint ja in diesem Zusammenhang ja nicht die sichtbaren Wolken, sondern den Bereich des Göttlichen. Dass mein Leben mit allem Ungenügen, Scheitern, Versagen, Fragmentarischen in den göttlichen Bereich gehoben wird und dort vollendet, das lässt mich jetzt schon mit allem ein wenig gnädiger sein.

So wünsche ich allen ein Fest der Himmelfahrt – nicht nur von Jesus Christus, sondern von allen Menschen. Das ist übrigens auch ein Wunsch, der mir oft begegnet, wenn wir an die Verstorbenen denken und ich frage, was man ihnen wünscht: dass es ihnen gut geht, dass sie keinen Kummer haben, kein Leid, vollen Frieden, viel Freude. Im Bild der Bibel ausgedrückt: den Himmel.

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„Still Alice“ – ein Film über die Alzheimer-Erkrankung

Am kommenden Mittwoch, den 24. Mai 2017,  zeigt das ZDF zur prominenten Sendezeit 20:15 Uhr den Film „Still Alice“.

Der Film beschreibt, wie eine Professorin zu einem recht frühen Zeitpunkt (Mitte 50) an Alzheimer erkrankt. Nach den Beschreibungen werden vor allem die Gefühle der Betroffenen (neben der Professorin auch ihre Familie und ihr berufliches Umfeld) deutlich. Auch die Schwierigkeiten, einen angemessenen Umgang mit der Erkrankung zu finden, werden sichtbar. Ein zentrales Motiv ist wohl die Frage, ob der von einer Demenz Betroffene noch der Mensch ist, der er mal war oder ob er irgendwann aufhört, eine Person zu sein. Vielleicht ist der Film eine Anregung für alle, die sagen: „Das da ist nicht mehr meine Mutter/ mein Vater …“ – und die es dennoch bleiben (das ist jetzt meine Antwort).

Der Film wurde mit einem Oscar prämiert und ist sicher sehr sehenswert.

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Ein Leben lang zu Hause wohnen im Landkreis Mühldorf

Am vergangenen Freitag wurde die neue Broschüre des Landkreises Mühldorf vorgestellt. Sie trägt den Titel: „Ein Leben lang zu Hause wohnen im Landkreis Mühldorf“. Sie regt zu einem aufmerksamen Rundgang durch die eigene Wohnung an und bietet viele Hinweise darauf, wie die Gegebenheiten barrierefrei verändert werden können. Das fängt beim Bewegungsmelder an der Haustür an, führt über die Treppenstufen hinein in die Wohnung mit allen Räumen. Sehr plastisch werden dort Stolperfallen, Hindernisse und Erschwernisse beschrieben. Es gibt natürlich auch konkrete Verbesserungsvorschläge.

Vielleicht der wichtigste Hinweis ist der auf die geschulten ehrenamtlichen Wohnraumberater. Sie kommen zum vereinbarten Termin zum Ratsuchenden und zeigen vor Ort auf, wie die Wohnung oder das Haus umgestaltet werden kann. Ziel ist es, möglichst lange ein leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.

In der Mitte der Broschüre befindet sich eine heraustrennbare Checkliste, mit der man selber Bestand aufnehmen kann und so schon den ein oder anderen Hilfebedarf erkennt. Es schließen sich praktische Tips an – etwa über Sicherheit oder Finazfragen.

Am Ende stellen sich Matthias Burger und Sigrid Auer von der Fachstelle für Senioren vor – die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen im Seniorenbereich. Sie finden die Adresse und Telefonnummer auch auf meiner Seite „Hilfenetzwerk“.

Die Broschüre ist im Landratsamt kostenlos erhältlich.

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Barrierefreie Haushaltsgeräte

Von der Bagso habe ich folgenden Hinweis erhalten, den ich gerne weitergebe:

Barrierefreie Haushaltsgeräte – neue Publikationen zeigen Handlungsbedarf auf

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) präsentieren zwei Publikationen zum Thema „Barrierefreie Haushalts- und Unterhaltungselektronik“. Sie weisen auf wichtige, nun anstehende Schritte hin.

Bei Geräten wie Waschmaschine, Radio und Backofen sind Sensortasten und Touchscreens auf dem Vormarsch. Der technische Fortschritt hat jedoch seine Schattenseiten: Immer mehr Geräte der Haushalts- und Unterhaltungselektronik sind für blinde und sehbehinderte Menschen nicht bedienbar.

Die beiden gedruckten Broschüren können über die Landesvereine des DBSV kostenlos bezogen werden (http://www.dbsv.org/broschueren.html).

Unter der Adresse www.ifa2016.dbsv.org stehen die drei genannten Broschüren als barrierefreie PDF-Dateien zum Download bereit, ebenso die Vorträge der Fachveranstaltung auf der IFA 2016 als mp3-Files.

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Neue Broschüre zur finanziellen Sicherung im Alter

Der Regierungsbezirk Oberbayern hat eine neue Broschüre herausgebracht. Darin werden Wege und Hilfen aufgezeigt, wenn Senioren finanzielle Unterstützung benötigen. Ich zitiere:

„In der Neuauflage erhalten die Betroffenen wichtige Informationen auch über die finanziellen Entlastungen der Angehörigen Pflegebedürftiger ab diesem Jahr. So wird beispielsweise eine von den Kindern selbstbewohnte Immobilie bei der Berechnung des Unterhalts nicht mehr herangezogen; auch haben sich die Selbstbehalte beim Einkommen der Kinder deutlich erhöht. Spürbar entlastet wurden auch Ehegatten von Pflegebedürftigen, die selbst noch im Erwerbsleben stehen. Erklärt werden in dem Leitfaden darüber hinaus die Modalitäten der Antragstellung. Auch die umfangreichen Fall- und Berechnungsbeispiele hat das Rechtsreferat des Bezirks Oberbayern auf den neuesten Stand gebracht.

Der Leitfaden „Hilfe für Senioren“ kann kostenfrei bei der Pressestelle des Bezirks Oberbayern bestellt werden: Telefon 089 2198-90018, Fax 089 2198-90099 oder auf dieser Webseite unter der Rubrik Publikationen. Dort steht das Heft im Bereich „Soziales“ zum Download bereit.“

 

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Arbeiten trotz der Demenzerkrankung eines Angehörigen

Angestoßen durch den Artikel von Bevan „Dementia-friendly workplaces“ (den ich vor einiger Zeit mit der Sicht auf die Arbeitsmöglichkeiten für die Demenzerkrankten zitiert habe), möchte ich auch die Arbeitsbedingungen derjenigen ins Bewusstsein rücken, die einerseits in einem Beschäftigungsverhältnis stehen und zugleich daheim einen Angehörigen pflegen, der an Demenz erkrankt ist. Diese Doppelbelastung ist reichlich kraftraubend und nervlich schwer erträglich – und muss zugleich gemeistert werden. Natürlich gibt es Hilfsmöglichkeiten (siehe meine Hilfenetzwerkliste), die in Anspruch zu nehmen sich niemand schämen braucht. Es bleibt ja auch so noch mehr als genug selbst zu tun.

Die meisten Beschäftigungsverhältnisse sind relativ stark strukturiert und bieten kaum Gelegenheit, flexibel auf die häusliche Situation reagieren zu können. So kommt der Arbeitnehmer in das Dilemma, sich für das eine oder für das andere entscheiden zu müssen – sprich: entweder den Demenzkranken anders versorgt zu wissen (als „ultima ratio“ das Seniorenheim) oder das Beschäftigungsverhältnis zu beenden. Damit geht dem Arbeitgeber die Kompetenz der bisherigen Mitarbeiterin (ich verwende die weibliche Form, weil die meisten Pflegenden noch Frauen sind) verloren und eine neue muss erst gefunden und dann eingearbeitet werden.

Vielleicht gibt es aber auch mehr Möglichkeiten zur Flexibilisierung des Arbeitsplatzes?

  • Vielleicht lassen sich manche Arbeiten   von zu Hause aus erledigen mit Homeoffice.
  • Vielleicht lassen sich auch Präsenzzeiten verändern.
  • Vielleicht ist eine (zeitlich begrenzte) Teilzeitarbeit möglich.
  • Vielleicht kann der Arbeitgeber eine innerbetriebliche Betreuung für Demenzkranke anbieten (ähnlich den innerbetrieblichen Kitas).
  • Vielleicht lassen sich Mittagspausen ausweiten, sodass der pflegende Angehörige mittags nach dem Demenzkranken schauen kann.

Ich gebe es zu: ich verstehe von betrieblichen Arbeitsprozessen nicht viel. Vielleicht lässt sich wenig umsetzen. Aber ich möchte anregen, mal die eigenen Arbeitsbedingungen anzuschauen und kreativ nach eigenen Möglichkeiten suchen.

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Karwoche 2017

 

Wir gehen durch die Intimität des Abendmahles am Gründonnerstag auf die Hinrichtung Jesu am Karfreitag zu. Nach einem religiös und politisch motivierten Prozess wird Jesus zur grausamsten Todesstrafe verurteilt, die ihn zusätzlich den voyeuristischen und herabwürdigenden, beschämenden Blicken aller aussetzt.

 

Gerade heute aber wird in den Medien über die Hinrichtungen heutzutage berichtet. 23 Staaten weltweit vollziehen laut Amnesty International die Todesurteile. Schon die Gerichtsverfahren seien oft unfair, durchaus auch religiös oder politisch motiviert. Vielleicht ist der Karfreitag 2017 auch ein Tag für uns Christen, dieser Menschen zu gedenken und unsere Kraft zur Ächtung der Todesstrafe einzusetzen?

 

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Kleiner Impuls zum Palmsonntag

Am Palmsonntag holen wir nochmals tief Luft mit dem Hosannajubel, bevor es dann in die Zentralwoche des Christentums geht. Es ist der letzte öffentliche Auftritt voller Enthusiasmus auf Seiten des Volkes. In den synoptischen Evangelien (Matthäus, Markus, Lukas) sind noch verschiedene Begebenheiten berichtet, die jedoch allesamt konfliktbehaftet sind und letztlich ans Kreuz führen.

Heilig, heilig, heilig. Du bist der Herr der Scharen, der Herr der ganzen Welt.

Hosanna, wir loben Dich, hosanna, großer Gott! (GL 733,7)

Impuls: Es ist toll, umjubelt und gelobt zu werden. Aber vielleicht auch eine Gefahr, den eigenen Weg zu verlassen und die Integrität zu verlieren. Welche Werte sind wichtig? Wofür lohnt sich der Einsatz? Was ist ein langfristiges Ziel?

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Grundlagenseminar für Seniorenbeauftragte

Die Seniorenakademie Bayern lädt zu einem Grundlagenseminar für Seniorenbeauftragte ein. Hier folgt die Ausschreibung:

Grundlagenseminar für kommunale Seniorenvertretungen
in Kooperation mit der LandesSeniorenVertretung Bayern e.V.

Am 27.04.2017 im Dienstleistungszentrum Rosenheim, Hechtseestraße 16, 83022 Rosenheim (siehe Seite 2). Beginn des Seminares um 10:00 Uhr und Ende des Seminares gegen 16:00 Uhr

Referierende: Herbert Blüml SAB
Moderation: Ruth Burchard SAB

Achtung: Wir weisen nachdrücklich darauf hin, dass dies ein Grundlagenseminar für neue bzw. erst kurz tätige Seniorenvertretungen und –beauftragte ist. Für bereits längerfristig als Seniorenvertretungen oder -beauftragte tätige Personen bieten wir und die LSVB eine Reihe von Vertiefungsseminare an.

Die Tagungsstätte ist Barrierefreiheit.

 

Seminarverlaufsplan

Zeit Inhalt
Ab 9:30 Eintreffen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Bewirtung und gegenseitiger Vorstellung (keine Vorstellungsrunde, da zu viele Teilnehmer/innen)
Beginn 10:00 Begrüßung:  Hinweise auf die Zielsetzungen des Seminares
10:15 Impulsreferat 1: Eckpunkte zur landes- und kommunalpolitischen Verortung und Teilhabe, sowie zu den Funktionen, Grundsätzen und Leitzielen von Seniorenvertretungen und zur besonderen Rolle von Seniorenbeauftragten mit anschließendem moderierten Meinungs- und Erfahrungsaustausch.
11:15 Kurze Kaffeepause
11:30 Impulsreferat 2: Zu den Gründungs- und Entwicklungsprozesse von Seniorenvertretungen mit Diskussion im Plenum und anschließender moderierter Gruppenarbeit zu Einwerbung, Ziel- und Aufgabenvermittlung sowie den Möglichkeiten und Grenzen dieser Ehrenamtsarbeit. Gruppenberichte und Diskussion in der Gesamtgruppe.
ca. 12:45 Mittagspause
ca. 13:45 Impulsreferat 3: Zu den Handlungs- und möglichen Konfliktfeldern sowie dem Wissens-, Erkundungs- und Vermittlungsbedarf von Seniorenvertretungen und -beauftragten mit Diskussion im Plenum und anschließender moderierter Gruppenarbeit zu drei anstehenden Themenbereichen. Anschließend Gruppenberichte und Diskussion in der Gesamtgruppe.
14:45 Kurze Kaffeepause
15:00 bis 16:00 Zusammenfassung der Arbeitsergebnisse und moderierte Reflexion hinsichtlich der Übertragbarkeit von Ergebnisse auf die kommunale Praxis im Plenum.
Seminarbewertung
anhand der Erhebungsbögen und Verteilung der dafür zugelassenen Kommunikationsdaten und Verabschiedung.
Nachfolgend Nach Materialstand: Erstellung einer Seminardokumentation und Versendung

 

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