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Treppenliftinitiative

Ich möchte auf eine Initiative hinweisen, auf die ich selber aufmerksam gemacht wurde. Sie richtet sich an Menschen, die daran denken (müssen), die Mobilität bei Treppen sicher zu stellen. Die nichtgewerbliche Seite der Treppenliftinitiative bietet übersichtlich Informationen über die verschiedenen Modelle (Treppenlift, Hublift, Plattformlift etc) sowie über Finanzierungsmöglichkeiten, etwa Zuschüsse von der Pflegekasse oder einen Kauf von gebrauchten Liften. Wer sich einen Lift nicht leisten kann, kann über diese Seite auch einen Spendenaufruf starten.

Sie finden diese Seite auf folgendem Link: http://www.treppenlift-initiative.de/. Ich habe sie auch auf meine Linkseite aufgenommen.

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Ü60-Messe in Mühldorf

Am kommenden Mittwoch, den 24. Juni 2015 lädt die Caritas und die Stadt Mühldorf wieder zur Ü60-Messe in den Haberkasten in Mühldorf ein. Ab 12.00 Uhr ist die Ausstellung der Akteure in der Seniorenarbeit eröffnet, man kann sich dort über alle möglichen Hilfsmittel, Pflegedienste, Seniorenheime, Essen auf Rädern etc. informieren lassen. Um 13.00 Uhr begrüßen dann die 1. Bürgermeisterin Marianne Zollner, der Caritas-Kreisgeschäftsführer Herbert Späth sowie die Seniorenreferentin der Stadt Mühldorf Marianne Pfaffeneder die Besucher.

Anschließend gibt es zwei Vorträge: Dr. Norbert Schön spricht über das „Herz – Motor des menschlichen Körpers“ und Birgit Haserer, Fachreferentin des Landescaritasverbandes Bayern stellt das neue Pflegestärkungsgesetz vor.

Um 14.30 sind die Senioren zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

Um 15.00 biete ich dann eine Gesprächsrunde an, in dem wir schauen, wie die Bibel über das Alter und die Alten spricht. Wir werden wohl auch Anregungen für unser Altern heute finden.

Um 15.30 referiert Dr. Stefan von Clarmann über „Sturz im Alter“ und was man vorbeugend dagegen tun kann. Den Abschluss bildet um 16.00 Uhr ein Vortrag von Hannes Weishäupl über das Erbrecht.

Auch auf diesem Wege möchte ich gerne alle Senioren zu diesem sicher vielfältigen, informativen und hilfreichen Nachmittag einladen. Der Eintritt ist übrigens frei, ebenso Kaffee und Kuchen. Bitte geben Sie diese Einladung auch an andere weiter, die nicht über Internet verfügen, aber womöglich Interesse haben.

P.S. Falls jemand eine Fahrmöglichkeit braucht, darf sie/ er sich an den Malteser-Hilfsdienst unter der Telefonnummer 08631/ 184 88 00 wenden.

 

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„Goldener Internetpreis“ der bagso

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen bagso hat einen Wettbewerb zur Internetnutzung von Senioren ausgeschrieben. Zur Information schreibt die bagso:

Noch nie gab es so viele Internetnutzerinnen und -nutzer jenseits des 60. Lebensjahres. Um diese Menschen im sicheren Umgang mit Online-Angeboten zu ermutigen, zeichnen die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), Deutschland sicher im Netz (DsiN) und der Verein Wege aus der Einsamkeit gemeinsam mit Google schon seit 2012 im Netz aktive Ältere aus. In diesem Jahr wird erstmalig der “Goldene Internetpreis” verliehen. Schirmherr ist Dr. Thomas de Maizière, Bundesminister des Innern und DsiN-Schirmherr.
Bis September 2015 sind Internetnutzer ab 60 Jahren aufgerufen, Projekte, Aktionen oder Publikationen zur kompetenten Nutzung des Internets einzureichen. Hobbysurfer und erfahrene IT-Trainer – gute Initiativen, die mit dem Internet umgesetzt werden, haben die Chance auf Preise im Gesamtwert von 5.000 Euro.
Unter dem Motto “Ältere Menschen aktiv durch die digitale Welt” will der Goldene Internetpreis gute Beispiele zeigen, wie Online-Mobilität die Lebensqualität im Alltag verbessern kann – für einen souveränen Umgang von Seniorinnen und Senioren im Netz. Jedoch gehören Ältere auch zu der Gruppe, die einen erhöhten Aufklärungs- und Unterstützungsbedarf für den sicheren Umgang mit dem Internet hat, so das Ergebnis der aktuellen Studie „DsiN- Index – Digitale Sicherheitslage der Verbraucher in Deutschland“. Ausgezeichnet werden Personen und Projekte in zwei Kategorien:
Kategorie 1 – für Einsteiger und versierte Privatnutzer
Die erste Kategorie richtet sich an kompetente Alltagsnutzer: Menschen, die beispielsweise mit Freunden über das Internet kommunizieren, Routen planen oder eigene Webseiten betreiben.
Kategorie 2 – für Experten und Trainer
Hier sind Einzelpersonen oder Initiativen gesucht, die ihr Wissen an andere Interessierte weitergeben. Das können ältere Fachleute sein, die Gleichaltrigen einen Zugang zu den Angeboten der digitalen Welt verschaffen oder jüngere Menschen, die Ältere ins und im Netz begleiten. Auch Enkel und Freunde von Seniorinnen und Senioren können Vorschläge einreichen.
Teilnehmen
Kreativität ist in beiden Kategorien gefragt. Die Organisatoren freuen sich über alle Einreichungen, ob als Film oder Erfahrungsbericht, Kursmaterial, als E-Book, auf DVD oder in anderen digitalen Formaten bis zum 4. September 2015.
Bewerbungen und Vorschläge können eingereicht werden unter:
www.goldener-internetpreis.de

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Handreichung für die Zusammenarbeit mit älteren Freiwilligen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e. V. (BAGSO) hat eine Handreichung für die Zusammenarbeit mit älteren Freiwilligen veröffentlicht. Darin beschreibt sie, welche Rahmenbedingungen Senioren brauchen, wenn sie sich ehrenamtlich engagieren wollen. Die Kommunen sind aufgerufen, „strukturelle Rahmenbedingungen zu schaffen“ – etwa durch Freiwilligenagenturen oder Ehrenamtsbörsen (wie die Freiwilligenagentur Ehrensache e. V. in Mühldorf). Wichtig ist auch ein Zusammenspiel von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen, denn beide Bereiche ergänzen sich idealerweise (anstelle eines Konkurrenzdenkens). Die Aufgaben sollten in ihrer Beschreibung und auch zeitlich konkret definiert sein, günstig ist es, wenn eine ganze Gruppe sich die Arbeit teilen kann. Dazu ist jedoch eine qualifizierte Begleitung unumgänglich und auch ein eigenverantwortliches handeln (lassen). Schließlich braucht es eine entsprechende Qualifizierung (wie wir Seelsorger sie im Dekanat Mühldorf etwa im Bereich der Besuchsdienste für Seniorenheim, Krankenhaus oder in der Gemeinde anbieten).

Wer die Handreichung in der Gänze lesen möchte, findet sie auf der Internetseite der BAGSO unter www.bagso.de

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Gedanken zu Fronleichnam

Heute feiern die Katholiken das Fronleichnamsfest. Das Wetter erlaubt große, prächtige Prozessionen. Das Brauchtum entfaltet sich zu voller Blüte. Ist Fronleichnam aber auch ein lebendiges Fest? Oder ist es in der Tradition erstarrt?

Wir werfen täglich viel Tonnen Lebensmittel weg – und heiligen ein Stück Brot.

Wir erleben Hunger in der Welt und auch bei uns – und erheben ein Stück Brot in der Goldmonstranz.

Wir erkennen den Hunger der Menschen nach Frieden, Freiheit und Sicherheit – und beschränken den Blick auf ein kleines Stück Brot.

Das alles macht sichtbar, wie kostbar dieses Brot ist. Es ist mehr als nur Brot. Es ist Jesus Christus, den wir tragen und zu den Menschen bringen. Wir zeigen unseren Glauben an diesen Freund der Armen, Verstoßenen, Hungernden, Verfolgten, Fliehenden.

Und morgen? Debatten um Flüchtlingsquoten, Hartz 4, Besitzstandswahrung… Wie zeigt sich darin der Glaube an Gott, der menschenfreundlich und barmherzig ist?

 

 

 

 

 

 

 

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Neue Wege, die begeistern

Unter dem Titel „Neue Wege, die begeistern“ machen sich die Pfarreien der beiden Dekanate Mühldorf und Waldkraiburg auf die Suche nach neuen Visionen für eine lebendige Kirche vor Ort. Schon im letzten Jahr hat der Wiener Pastoraltheologe Paul Michael Zulehner Wege aufgezeigt, Helmut Höfl aus Burghausen wird das Projekt „Visionen“ weiter betreuen. Als Vorreiter in der Diözese München und Freising haben wir auch die Unterstützung des Kardinals, der uns ermutigt hat, auch Fehler machen zu dürfen. An dem nun eingeleiteten Prozess sollen alle Bevölkerungsgruppen beteiligt werden: Kirchennahe und Kirchenferne, Junge und Alte, Vertreter von Kunst, Wirtschaft, Politik etc. Eine Kirche der Zukunft wird manches Alte über Bord werfen müssen; wird neue Wege zu den Menschen hin entwickeln müssen; wird fragen müssen, wie die Botschaft Jesu zeitgemäß in Wort und Tat vermittelt werden kann. Es geht eben nicht darum, den immer größer werdenden Mangel zu verwalten, sondern mit Blick auf die Kraft der Laien das Verständnis voon Seelsorge zu weiten.

Drei Fragen hat uns Helmut Höfl schon bei der letzten Sitzung gestellt:

1) Was stört und hindert Sie an der Kirche?

2) Was stärkt und fördert Sie und andere durch die Kirche

3) Was führt die Kirche weiter?

Diese Fragen haben uns sehr beschäftigt und werden es weiter tun. Zu diesem Zweck wird es zwei Kirchengespräche geben: das erste am 20. Juni in Ampfing für das Dekanat Mühldorf, das zweite am 4. Juli in Gars für das Dekanat Waldkraiburg. Der Dekanatsrat, der diesen ganzen Prozess initiiert hat, wird die Ergebnisse dann in der Herbstvollversammlung vorstellen.

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Gedanke zum Pfingstfest

Zum Pfingstfest, an dem der heilige und heilende Geist Gottes gekommen ist, möchte ich Ihnen das folgende Gebet von Pfr. Martin Thurner anbieten:

Atme in uns, Du Geist des lebendigen Gottes, dass alles in uns von Seinem Leben pulsiere.
Durchglühe uns, Du Geist der Liebe, dass unsere kranken Herzen durch Dich entzündet werden.
Belebe uns, Du Kraft des Auferstandenen, dass unsere Angst und Schwäche zur weithin leuchtenden Hoffnung werden.
Ziehe uns an Dich, Du Geist Gottes, dass Dein Leben auch unser Leben werde!
Komm und schließe auf die Mauern unseres Herzens, mache weit unser Denken und Fühlen.
Komm und treibe uns aus unserem Kleinmut hinaus zu den Menschen.
Komm und belebe uns mit Deinem göttlichen Atem, schaffe uns neu und lass uns in Deinem Namen Feuer und Flamme sein.
Du Geist unseres Herr Jesus Christus, höre nicht auf, Dich auszugießen über uns.

(Martin Thurner)

Mir gefällt dieses Gebet besonders deshalb gut, weil darin die verwandelnde Kraft Gottes so plastisch ausgedrückt wird. Ich wünsche Ihnen und uns allen, dass durch Gottes guten Geist unsere Welt menschenfreundlicher, gerechter und friedvoller wird und dass wir spüren, was jeder Einzelne dazu an seinem Ort beitragen kann.

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Informationsabend der Seniorenbeauftragten im Landkreis Mühldorf

Am vergangenen Montag haben sich die Seniorenbeauftragten der Pfarreien und der Kommunen zu ihrem nächsten Informationsabend versammelt. Bei der eröffnenden Vorstellungsrunde wurde schon deutlich, wieviele Aktivitäten es im Seniorenbereich gibt – sei es in der politischen oder in der Kirchengemeinde. Manche berichteten vom Seniorenclub, andere von der Arbeit des Seniorenbeirates, wieder andere von informeller Hilfe für Senioren und ihre Angehörigen. Auch manches Defizit wurde schon benannt.

Als nächstes stellte der Chefarzt der Klinik Haag, Dr. von Clarmann, sein Projekt „Stopp dem Sturz“ vor. Mit diesem Projekt ist die Klinik Haag weltweit führend, sogar von Japan und den USA kommen Mediziner, um von Dr. Clarmann und seinem Team zu lernen.  Wichtig war ihm, dass es einen Verbund gibt von Krankenhaus (für stationäre Patienten) – der Physiotherapiepraxis MobiliJA „Mobil in jedem Alter“ (für ambulante Patienten) und einer Alterstraumatologie (für die Forschung). Dr. von Clarmann verglich das Sterberisiko beim Herzinfarkt (30%) mit dem Risiko in Folge eines Sturzes (ebenfalls 30%), um die Dringlichkeit der Sturzprophylaxe deutlich zu machen. 15% aller Menschen bis 60 Jahren stürzen einmal jährlich, bis zum 70. Lebensjahr steigt die Quote auf 35%, bei 85-Jährigen sind es dann schon 80%. Dr. von Clarmann unterstrich so, wie wichtig es ist, einen – auch harmlosen – Sturz als Warnsignal ernst zu nehmen und eine gezielte Diagnose einzuleiten. Er bot an, bei Seniorenclubs und in anderen Veranstaltungen weiter zu informieren, damit möglichst viele Senioren möglichst lange mobil bleiben können.

Im zweiten Teil des Abends ging es dann um den gegenseitigen Austausch. Hier zeigte sich die Notwendigkeit, die eigene Arbeit als Seniorenbeauftragte bekannt zu machen. Viele Menschen wissen gar nicht, dass es in ihrer Gemeinde einen Seniorenbeauftragten gibt, welche Aufgaben er hat und wie sie ihn nutzen können. Als Medien stehen dabei das gemeindliche Mitteilungsblatt, die Internetseite der Gemeinde, die kirchlichen Wochennachrichten zu Verfügung, aber auch ein kleiner Bericht in den jeweiligen Sitzungen helfen schon, im Bewusstsein der Menschen präsent zu werden. Hilfreich erschien uns, alle Kanäle zu nutzen, die zur Verfügung stehen.

Ein weiterer Punkt betraf dann die Wohnbauförderung für einen senioren- bzw. behindertengerechten Ausbau. Dafür stehen Wohnberater des Landratsamtes zur Verfügung, erfragbar bei Herrn Matthias Burger. Alfons Wastlhuber will mal als Geschäftsführer der Freiwilligenagentur Ehrensache e.V. eine Liste zusammenstellen über die diversen Fördermöglichkeiten.

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Töginger Besinnungsvormittag zum Hl. Geist

Gestern haben wir zur Vorbereitung auf das Pfingstfest  einen Besinnungsvormittag in Töging gehalten. „Ich gieße meinen Geist aus und die Alten werden Träume haben“ lautete der Titel. Für viele Teilnehmerinnen war der Hl. Geist die unbekannte der drei göttlichen Personen, mehr Zugang fanden sie zu Gott bzw. Jesus. Dennoch wussten sie schon viel über den Geist: dass er als Taube dargestellt wird, dass er Menschen Mut macht, dass er Menschen tröstet und begleitet etc.

Einen nächsten Hinweis auf das Wesen des Geistes Gottes erlaubte uns ein Windrad, denn „Geist“ heißt im Hebräischen: Wind, Atem, Leben. Außerdem zeigte uns das Windrad, dass durch den Wind/ Geist etwas in Bewegung gerät. Biblische Geschichten von Mose und Elija verdeutlichten uns das. Bei beiden spielt ein Dornbusch eine Rolle und ein Berg als dem Ort der Gotteserfahrung im „sanften, verschwebenden Säuseln“, wie Martin Buber übersetzt.

Schließlich beschäftigten wir uns an Hand der Pfingstpredigt des Petrus mit dem Titelwort, mit dem er den Propheten Joel zitiert. Visionen – so erkannten wir – sind etwas Zukunftsträchtiges, das über das menschlich momentan Erfahrbare hinausweist. Träume dagegen beschäftigen sich oft mit der Vergangenheit, die darin aufgearbeitet wird. Im Blick auf die eigene persönliche Vergangenheit haben wir dann an der ein oder anderen Stelle das Wirken des Hl. Geistes entdeckt: dass eine Krise bestanden wurde, dass eine Trauer gestillt wurde, dass die Verbindung zu lieben Verstorbenen lebendig geblieben ist, dass jemand gesund geworden ist. Auch die gesellschaftliche Dimension wurde sichtbar mit Blick auf das Hl.-Geist-Spital, in welchem schon seit vielen Jahrhunderten immer wieder Menschen arbeiten, die ihre Geistesgaben für alte und kranke Menschen einsetzen.

So zeigte dieser Vormittag allen das Wesen und Wirken des guten Geistes Gottes in der Fröhlichkeit des Lachens und dem betroffenen Schweigen, im gemeinsamen Singen und Beten und schließlich auch in  der Dankbarkeit über das eigene Leben – trotz oder gerade wegen der schweren Zeiten, die in der Kraft des heilenden Geistes Gottes bestanden werden konnten.

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Jubiläum des Anna-Hospiz-Vereins

Am vergangenen Dienstag – zum Tag der Pflege – feierte der Anna-Hospiz-Verein sein zwanzigjähriges Bestehen. Alle Redner hoben die wertvolle Arbeit des AHV in der Sterbebegleitung hervor und würdigten die enorme Aufbauleistung besonders des Gründers und 1. Vorsitzenden Hans Dworzak. Durch den AHV hat das Sterben und der Tod eine menschenfreundliche Seite dazugewonnen, weil jemand da ist, der den Sterbenden und seine Angehörigen begleitet. Durch den Einsatz der Hospizbegleiterinnen und -begleiter und durch die spezialisierte ambulante Palliativversorgung sapv können Schmerzen und Angst gelindert werden.

Frau Prof. Bausewein hat in ihrem Festvortrag deutlich gemacht, dass durch die Palliativversorgung nicht nur die Qualität des Lebens am Ende steigt, sondern dass eine frühzeitige Begleitung auch zu einem längeren Leben führen kann. Sie wies auch darauf hin, dass die Palliativversorgung bisher nur bei Krebspatienten bezahlt wird, sie jedoch auch in anderen langwierigen Sterbeprozessen angezeigt ist.

Im Anschluss daran präsentierten Schülerinnen Bilder zum Thema „Begleitung“ und dann wurde die zwanzigjährige Geschichte des AHV nochmals plastisch erzählt und dargestellt.

Ich bin froh und dankbar, dass es in unserem Landkreis Menschen gibt, die sich um Sterbende und ihre Angehörigen annehmen, die eine gründliche Aus- und Weiterbildung haben und die ihre Zeit, ihre Talente und auch ihre Kraft einsetzen. Dazu gehört auch, Hilflosigkeit und Ohnmacht auszuhalten im Sinne einer Heilung und dennoch viel zu vermögen im Sinne eines Mittragens und Begleitens.

 

 

 

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