Eine Anregung für Seniorenclubs

Können Sie das lesen?

Foto: Michael Tress

Dieses Bild stammt aus einem handgeschriebenen Rezeptbuch. Die Schrift ist die sog. „Sütterlinschrift“. Wir Ältere haben sie noch in der Schule gelernt.

In einer WhatsApp-Gruppe meiner Abiturklasse gab es allerdings sehr unterschiedliche Erfahrungen. Manche haben sie als erste Schrift gelernt – vielleicht noch auf der Schiefertafel mit Kreide; manche noch in der Volksschule (auch ein Wort aus vergangenen Zeiten), wenn auch später; wieder andere erst am Gymnasium.

Wenn Sie im Seniorenkreis das Wort „Sütterlin“ in den Raum stellen, gibt es bestimmt (wie in unserer Gruppe) eine Erinnerungsexplosion, wie es Adelheid Widmann, Leiterin der Seniorenpastoral im Erzbistum München, sagt. Sie meint damit, dass die Erinnerung einer Teilnehmerin bei anderen weitere Erinnerungen hervorruft und so in deshalb kürzester Zeit ein lebhafter Austausch entsteht.

Wenn Sie noch dazu einen Text in dieser Schrift verteilen, fangen die Senior*innen sicher das Lesen an. Gedruckte Texte eignen sich dazu besser als handgeschriebene. Auch darüber wird man sicher gut ins Gespräch finden.

Wenn Sie vielleicht eine alte Schiefertafel auftreiben, wird der Weg zu den Kindheitserinnerungen nochmal leichter.

Ich wünsche allen viel Freude dabei!

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