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ARD-Themenwoche: Hinweis zum Dienstag

Am Dienstag, 20. November kommt um 11.00 Uhr in BR-alpha eine Sendung unter dem Titel:

An der Schwelle zum Tod

Die High-Tech-Medizin hat die Grenze zwischen Leben und Tod verwischt, ob beim Hirntod, bei Komapatienten oder in der Pränatalmedizin. Durch die Errungenschaften der Intensivmedizin ist der Tod kein Naturereignis mehr, er ist manipulierbar geworden. Manche Diagnosen zwingen zu Entscheidungen. Es stellen sich Fragen, die es früher nicht gab. Die Dokumentation schildert die Probleme von Betroffenen, Klinikseelsorgern, Ärzten und Hebammen in ethischen Grenzsituationen.

Viele Menschen sind damit überfordert, mitunter auch Ärzte und Pflegepersonal. Klinkseelsorger bekommen diesen Konflikt täglich zu spüren, oft sitzen sie zwischen allen Stühlen. Sie sind gezwungen, sich den Herausforderungen des medizinischen Fortschritts zu stellen. Gleichzeitig müssen sie sich um die seelischen Wunden kümmern, die diese Medizin verursacht. Ein nervenaufreibender Spagat, der Einfühlungsvermögen und Diplomatie, aber auch Zivilcourage erfordert. Die Dokumentation schildert die Probleme von Betroffenen, Klinikseelsorgern, Ärzten und Hebammen in ethischen Grenzsituationen.

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ARD-Themenwoche – Tip für Montag

Vergänglicher Leib – ewige Seele?

Montag, 19.11.12 | 16:50 - 17:35 (45 Min.) einsfestival
Inhalt der Sendung

Der Tod ist das Ende des Lebens. Aber ist der Tod auch das endgültige Ende des Individuums? Diese Frage beschäftigt die Menschheit seit Tausenden von Jahren. Welche Aussagen kann die empirische Wissenschaft darüber treffen? Was sagen die Religionen? Ausgehend von Erfahrungen von Koma-Patienten an der Schwelle des Todes, geht die Sendung Indizien nach, die auf ein Leben nach dem Tod hindeuten könnten. Philosophen, Theologen und Religionswissenschaftler erörtern, ob der Auferstehungsglaube auch heute noch vor dem Anspruch der Vernunft bestehen kann.

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ARD-Themenwoche: Vier Hinweise

Heute, Samstag, gibt es von 20.15 – 21.00 Uhr folgende Sendung auf tagesschau24:

Wer hilft, wenn Heilung unmöglich ist? – Der Kampf um würdevolles Sterben

Außerdem sendet Bayern 2 heute um 12.00 Uhr ein Gespräch mit Marianne Koch und Gian Domenico Borasio, der die Palliativkultur in Deutschland entscheidend geprägt hat.Titel: „Leben mit dem Tod“.

Morgen, Sonntag, kommt um 17.00 Uhr in der ARD in der Reihe „W wie Wissen“: Leben mit dem Tod – Wie geht Sterben?

Und im Anschluss um 17.30 Uhr in der Reihe „Gott und die Welt“: Leben mit dem Tod: Zeit der Trauer – allein weiterleben.

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Welche Farben hat das Leben? Bericht vom Einkehrvormittag in Ampfing

Heute vormittag haben wir uns an Hand vieler verschiedener Farben Lebenssituationen in Erinnerung gerufen. Bei „grün“ freudvolle, wo Leben nach einer Krankheit wieder aufgeblüht ist. „Gelb“  hat u.a. an die Geburt des ersten Kindes erinnert („ein Sonnenschein!“) – „schwarz“ an Zeiten voller Trauer…

In Zeiten, in denen alle Farben aus dem Leben gewichen zu sein schienen, halfen uns freundliche Menschen, kostbare Erinnerungen und die Zuversicht, dass das Bunte wieder erscheinen kann, weil es grundlegend im Leben vorhanden ist. „Neige Dein Ohr meinem Wort und ich werde Dir eine gute Wahrnehmung geben.“ Dieses Bibelwort lenkte unsere Aufmerksamkeit auf unsere Sinne, mit denen wir das Äußere, äußere Ein-drücke verinnerlichen, um es später zu erinnern. Am Ende dieses durch die vielen lebendigen Beiträge der Teilnehmer eindrucksvollen Vormittags wurden wir vom Segen Gottes gestärkt und waren um gute Erinnerungen reicher.

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„Erlösung und Vollendung“ – Bericht vom Einkehrtag in Buchbach

„Erlösung und Vollendung – die Hoffnung der Christen“: unter diesem Motto haben sich heute vormittag Senioren aus dem Pfarrverband Buchbach getroffen. In einen Kreis als Symbol der Heiligkeit haben wir später eine Mitleid erregende Tonfigur, die sehr viel Schwäche, Leid und Not ausdrückt, gesetzt. In dieser Figur drückte sich auch das je eigene erfahrene schwere Leben aus, geprägt vom Krieg, Hungersnot, auch von Flucht und Vertreibung. Auch jüngere Schicksalsschläge und bittere Erfahrungen sind angeklungen. Im dann von den Teilnehmern ausgeschmückten Heiligkeitskreis mit der Osterkerze (Foto) haben wir Hoffnung geschöpft auf die eigene Vollendung hin. Die Geschichte von Gott als einer verständnisvollen, tröstenden, ermutigenden und segnenden Frau (zu finden unter den Links) und das gemeinsame Gebet haben diesen Vormittag fein abgerundet.

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Die Heiligen und ihr Begleiter – Bericht vom Einkehrvormittag in Niederbergkirchen

Am vergangenen Mittwoch haben wir uns in Niederbergkirchen beim Einkehrvormittag angeschaut, was denn Heilige sind: Menschen, durch die wir das Licht Gottes erkennen können. Aber alles, worauf Licht fällt, wirft auch Schatten. Auch die Heiligen hatten so einen „Schatten“, eine dunkle, verworfene Seite, die sie an sich selbst nicht schätzten. Etwa die gewalttätige und vernichtende Seite des Saulus, die sich in der Verfolgung der jungen Christengemeinde ausdrückt. Gewandelt durch das Licht Gottes wird sie zum bedingungslosen Engagement für die Botschaft Gottes und so zu einer aufbauenden Kraft – und Saulus wird zum Paulus. Dieser „Schatten“ wird in der Kunst durch Begleiter der Heiligen ausgedrückt, etwa den Drachen, die Schlange, das Schwein, der Krampus. Heilige haben ihre dunkle Seite in das Licht Gottes gehalten und sind so heil und heilig geworden.

Nach ihrem Beispiel haben wir unsere eigenen dunklen Seiten angeschaut und im Gebet in das Licht Gottes gehalten. So erfahren wir die Kraft zur Verwandlung durch den einen Heiligen, Gott. Auf Grund seiner eigenen Erfahrung konnte Paulus dann zu den Menschen seiner Zeit (und heute uns als seinen Lesern) – und zwar schon zu Lebzeiten sagen: „Ihr seid die Heiligen Gottes!“

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Treffen der Seniorenbeauftragten der Pfarreien und Kommunen

Am 20. November 2012 um 19.30 Uhr findet in der Pfarrei St. Nikolaus in Mühldorf das nächste Treffen der pfarreilichen und kommunalen Seniorenbeauftragten statt. Unser Thema wird sein, wie eine Gemeinde mit Demenzkranken umgehen und sie bzw. deren Angehörige unterstützen kann. Dazu kommt eine Demenzbegleiterin der Caritas und gibt Informationen und Hilfestellung bei der Erarbeitung konkreter Schritte.

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Regionale Originale – Bericht von der Auftaktveranstaltung

Frau Linner, Frau Finauer, Herr Unterhuber

Es gibt sie also doch noch – besondere Menschen mit ungewöhnlichen Geschichten und Erlebnissen. Davon konnten sich die knapp fünfzig Zuhörer im Ökonomiestadel ein Bild machen, als vier Originale in unserer Region aus ihrem Leben berichteten. Nach der Begrüßung durch Maria Geidobler, Geschäftsführerin des veranstaltenden Katholischen Kreisbildungswerkes gab Inge Finauer eine kurze Einführung ins Biografische Schreiben. Dabei unterscheidet man verschiedene Aspekte von Biografie: persönliche Biografien, Gruppenbiografien bis hin zur Zeitgeschichte. Gerade unter dem letzten Aspekt ist jeder und jede „Zeitzeuge“, hat jeder Mensch Geschichte erlebt und wurde von ihr geprägt.

Im Rahmen der „großen“ Zeitgeschichte verläuft das eigene Leben – und umgekehrt illustriert das persönliche Leben die große Zeitgeschichte. In vielen Schreibkursen hat Inge Finauer Erfahrungen gesammelt, erzählten Teilnehmer aus ihrem Leben, riefen Erinnerungen wach. Im Ökonomiestadel las etwa Rosalie Linner, die 1918 geboren worden war, vor, wie sie als Kind zwischen den Weltkriegen gelebt hat in einer Familie, die den männlichen Erben erst so sehr ersehnt und dann im 2. Weltkrieg doch verloren hatte. Siegfried Unterhuber aus Schwindegg brachte mit seinen kurzen Gedichten Heiteres (etwa wenn er vom Apfel schrieb, der sich selbst gepflückt hatte) und Nachdenkliches, wenn er über den Mord an einem Menschen vom Rande der Gesellschaft („schwul, arbeitslos, obdachlos“) sprach. Irmgard Greilmeier aus Flossing las aus dem Buch ihres Vaters „Jahrgang 1915“ vor und die Zuhörer spürten, wie kostbar und kostspielig damals zu Anfang der 30er Jahre Bildung war. Die Mütze aus der lange zurückliegenden Schulzeit brachte sie auch sichtbar nahe. Abschließend nahm Regina Haumeier die Zuhörer mit auf ihren beschwerlichen Jakobsweg und ließ sie auch mit Hilfe von Fotos an ihrem Abenteuer teilhaben. Umrahmt wurde der Abend von Volksmusik durch die Gruppe um die Kreisheimatpfleger Reinhard Albert und Dr. Reinhard Baumgartner. Sie spielten z. T. Lieder, die fast 200 Jahre alt waren und erst kürzlich wieder entdeckt wurden. Am Ende des Abends dankte Maria Geidobler allen Akteuren und lud die Besucher zu den fünf Schreibwerkstätten ein, die es im Laufe des Jahres im Landkreis geben wird, denn „die wichtigste Geschichte ist die Geschichte deines Lebens“.

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ARD-Themenwoche „Sterben und Tod“

Sterben und Tod ist eines der großen Themen der Menschheit. Gerade in unserer alternden Gesellschaft rückt immer mehr ins Bewusstsein, dass wir alle sterben werden. Allerdings löst dieser Gedanke auch oft Angst aus, weil wir nicht wissen, wie das gehen wird, was danach sein wird, ob unser Leben einen Sinn gehabt haben wird. Hilfreich erweist sich bei diesen Fragen oft das Gespräch mit Freunden, Bekannten, Ärzten, Seelsorgern, das jedoch häufig nicht gesucht wird. Dieser Sprachlosigkeit will die ARD eine Themenwoche entgegegnsetzen, um die Menschen zumnGespräch zu ermutigen. So findet in der Woche vom 17. – 23. November 2012  die Themenwoche „Sterben und Tod“ statt. In vielfältigen Beiträgen, Filmen, Diskussionen werden drei Schwerpunkte thematisiert:

1) Wie wir mit Sterben und Tod umgehen

2) Wie wir sterben wollen

3) Was am Ende bleibt

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.ard.de/rootnavi/home/ard-themenwoche-2012/-/id=2600698/version=2/319yg8/index.html

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Neue Aufgaben für Senioren

Im viel beschworenen „demografischen Wandel“ lassen sich jetzt schon Entwicklungen voraussehen, auf die wir uns als Gesellschaft einrichten können. Dazu zählt sicher die Frage, wie wir mit pflegebedürftigen Menschen umgehen wollen/ können. Denn zum einen werden in Zukunft die Gelder nicht mehr so zur Verfügung stehen und zum zweiten auch nicht mehr die Familienangehörige im bisher gekannten Ausmaß.  Es wird – und das ist ja auch eines der Ergebnisse unseres letzten Treffens der Seniorenbeauftragten – eine gemeinschaftliche Aufgabe sein. Hier werden vielleicht die Senioren des dritten Lebensalters, die über Zeit, Kraft, Erfahrung, und den Wunsch nach einer sinngebenden Aufgabe haben,  bedeutsam werden, und zwar zu Gunsten der Menschen im vierten Lebensalter, die eine gewisse, noch begrenzte Hilfsbedürftigkeit haben (etwa im Haushalt, bei Formularen, bei Besorgungen).  Ein Beispiel dafür sind die Menschen, die als Besucher in das Krankenhaus oder in die Seniorenheime gehen und so einen echten Seelsorgedienst leisten. Andere werden sich eher in der Pfarrei engagieren, wieder andere als Nachbarn. Mit solchen und anderen Initiativen wird das Alter – wie Heribert Prantl schreibt – auch eine soziale Zeit werden können.

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