Category Archives: Allgemein

Aschermittwoch 2018

Am heutigen Aschermittwoch steht in der katholischen Kirche der Ritus des Ascheauflegens im Mittelpunkt.

Asche – das ist der Rest nach einem Verbrennungsprozess.

Asche – das ist das, was übrigbleibt, scheinbar wertlos.

Asche – das ist das, was dennoch Verwendung findet: als Dünger zum besseren Wachstum der Pflanzen.

In vielen Kulturen wurde die Asche verwendet, um den Initiationsritus, also den Übergang vom Kind zum Mann, zu symbolisieren. Das eine (die Kinderzeit) soll „sterben“, das andere (die Erwachsenenzeit) soll aufblühen. Die jungen Männer mussten sich in Asche wälzen und dann bestimmte Aufgaben erfüllen, bevor sie in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen wurden.

In einigen Märchen spielt die Asche eine große Rolle als Aschezeit. Es ist eine Zeit der Reife und dient dazu, Demut zu lernen und sich nicht etwas darauf einzubilden, Prinz oder Prinzessin zu sein.  Ein guter Herrscher ist sich nicht zu schade für die niedrigen Dienste.

In der Bibel wird die Asche erwähnt im Zusammenhang mit Trauerprozessen, etwa bei Hiob. Die Asche wird zum Bild für die Vergänglichkeit, in die auch der Hinterbliebene schon einbezogen ist. Er ist selber schon fast wie tot und spürt am eigenen Leib die Fragilität des Lebens. Sie lässt ihn aber auch die verlorene Beziehung wahrnehmen und als etwas Kostbares erfahren, das aber nun verloren – oder mindestens gewandelt – ist.

Gerade im Angesicht der Fragilität und der Zerbrechlichkeit des Lebens stellt sich immer wieder die Frage nach dem Kostbaren und Wichtigen des Lebens. Dass das Leben sich immer auch schnell ändern kann, das ist nicht nur eine Erfahrung des Alters. Ein Unfall, eine Krankheit, eine Krise, ein Beziehungsabbruch, eine wirtschaftliche Notlage können Menschen an den Rand der Existenz bringen. Gerade in diesen Tagen wird die Armutsgefährdung alleinlebender Menschen thematisiert, wird die (auch gesundheitliche) Gefährdung Einsamer angesprochen, wird die Benachteiligung von bildungsfernen Menschen in den Blick genommen. Das könnte man vielleicht auch als „Aschezeit“ unserer Gesellschaft interpretieren, in der sich zeigt, ob sie für größere Aufgaben taugt.

Für uns Christen dann im Zeichen des Kreuzes und des Gekreuzigten.

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Kurse „Biografisches Schreiben“

Inge Finauer veranstaltet im Rahmen des Katholischen Kreisbildungswerkes Mühldorf wieder an verschiedenen Orten im Landkreis eine „Biografische Schreibwerkstatt“. In einer solchen Gruppe finden sich Menschen, die aus ihrem reichhaltigen Erleben die ein oder andere Geschichte erzählen und – weil niedergeschrieben – auch für andere als Anregung zum eigenen Nach-denken zur Verfügung stellen.

Die Schreibwerkstatt startet:

in Niederbergkirchen am 22. Februar von 15 – 17 Uhr, es sind 3 Treffen, Unkostenbeitrag 21 €

in Mühldorf, St. Nikolaus am 10 März von 10 – 1 2 Uhr, es sind 5 Treffen, Unkostenbeitrag 33 €

in Oberflossing am 10. März von 14 – 16 Uhr, es sind 5 Treffen, Unkostenbeitrag 33 €

in Waldkraiburg, Maria Schutz am 24. März von 14 – 16 Uhr, es sind 5 Treffen, Unkostenbeitrag 33 €.

Anmeldung bitte beim KBW unter 08631/ 3767-0.

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Pflege neben dem Job

Unter dem Titel „Pflege neben dem Job“ berichtet der „Mühldorfer Anzeiger“ heute von einer Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB. Danach betreut heute jeder Arbeitnehmer zusätzlich zu seinem Job einen pflegebedürftigen Angehörigen. Bei den Menschen ab 60 Jahren sind es bereits 20 %. Der Zeitaufwand dafür ist erheblich, der Kraftaufwand ist es ebenfalls. Vor allem der Spagat zwischen Beruf einerseits und Pflege daheim andererseits dürfte auf Dauer an die Substanz gehen. Hier braucht es dringend mehr Entlastungsmöglichkeiten, fordert der DGB, etwa durch flexiblere Arbeitszeiten. Auch Lohnersatzleistungen sind nach Angabe von Ulrike Mascher vom VdK notwendig wie auch eine bessere Anrechnung auf die eigenen Rentenansprüche.

Bei den Koalitionsverhandlungen standen zu Recht die Verbesserungen im Bereich der stationären Pflege im Vordergrund. Die beschlossenen Maßnahmen scheinen mir jedoch  zu gering und auch erst sehr spät umzusetzen (eine Ausbildung dauert halt nun mal drei Jahre – und vorher muss man Interessenten finden). Für den Bereich der häuslichen Pflege und die Unterstützung der pflegenden Angehörigen wird (wieder mal?) zu wenig getan. Dabei sind es zu 2/3 die Angehörigen, die ihre Pflegebedürftigen daheim versorgen – meistens allein, zu einem Drittel mit Unterstützung von Pflegediensten. Hier bleibt also noch viel zu tun!

Ich möchte an dieser Stelle noch mal meinen Beitrag ins Bewusstsein rufen, den ich im letzten April unter dem Titel: „Arbeiten trotz der Demenzerkrankung eines Angehörigen“ geschrieben habe.

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Schnupperkurs biografisches Schreiben

Wenn ältere Menschen aus ihrem Leben erzählen, fällt oft der erstaunte Satz: „Was ich schon alles erlebt habe!“ Das eigene Leben erinnernd anzuschauen, die bewältigten Krisen, die überstandenen Krankheiten, die geglückten Beziehungen, die freudevollen Ereignisse: das alles hilft zu einem versöhnlichen Blick auf dieses Leben.

Umgekehrt sagen die staundenden und interessierten Zuhörer: „Das muss Du aufschreiben, damit wir uns immer an Dich erinnern!“

Eine Hilfe dazu ist das biografische Schreiben. In einem Einführungskurs stellt die langjährige Biografietrainerin Inge Finauer vor, worum es geht: Anhand kleiner, oftmals unbedeutend erscheinender Geschichten das eigene Leben erinnernd vor sich zu bringen. Ein zweiter Effekt ist wichtig: sich in einer Gruppe gegenseitig Anregungen zu geben, denn die Erinnerung des einen ruft die Erinnerung der anderen hervor („Erinnerungsexplosion“ nennt meine Vorgesetzte diesen Vorgang). Drittens gibt es dabei natürlich immer auch eine Menge Freude, die geistig und sozial gesund hält.

In Waldkraiburg gibt es dazu eine einmalige Gelegenheit für einen Einstieg: Der Schnupperkurs findet

am 17. Februar 2018 um 14.00 Uhr in Maria Schutz statt.

Eine Anmeldung ist erforderlich beim Katholischen Kreisbildungswerk Mühldorf unter 08631/37 67 0, dort gibt es auch weitere Informationen.

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„Dampfnudl hätt i gern“ – ein biografisches Gespräch

Ich gebe gerne eine Einladung weiter zu einer Veranstaltung des Katholischen Kreisbildungswerks Mühldorf. Die dortige Seniorenreferentin Inge Finauer veranstaltet am

10. Februar 2018 von 10 – 12 Uhr im Pfarrheim von St. Nikolaus in Mühldorf

ein biografisches Gespräch unter dem Titel Dampfnudl hätt i gern. Wie der Titel schon andeutet, wird es dabei vor allem ums Essen gehen.

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Seminar „Herausforderung Demenz“

Im Landkreis Mühldorf bietet der frühere Leiter des Seniorenheims Augustinum in Schwindegg, Fritz Schillhuber, an drei Orten (Mühldorf, Heldenstein, Kraiburg) ein Seminar unter dem Titel „Herausforderung Demenz“ an. Dieses Seminar richtet sich sowohl an professionelle Mitarbeitende in der Pflege (ambulant oder stationär) wie auch an ehrenamtlich Tätige oder auch an Angehörige.

Das Seminar umfasst zwei Teile:

Demenz 1: Im Theorieteil gibt es Basiswissen über Demenz und Alzheimer-Krankheit und im Praxisteil werden Fragen behandelt wie: „Warum sich die Bedürfnisse im Laufe der Erkrankung verändern“; „Die andere Realtitä von Menschen mit Demenz“ oder „Validation = Akzeptieren der Sichtweise des Kranken“

Demenz 2 (nur im Anschluss an Demenz 1): Vertiefung des Wissens aus dem ersten Teil; im Praxisteil kommen dann die Gefühle der Angehörigen wie etwa Hilflosigkeit und Abhängigkeit zur Sprache.

Pro Seminartag kostet es 30,00 € incl. Getränke und kleinem Imbiss.

Die Termine sind:

Mühldorf, Ökonomiestadel: Freitag, 23. 2.  und Freitag, 2. 3. jeweils von 15 – 18.15 Uhr

Heldenstein, Maria Schnee: Donnerstag, 19. 7. und Freitag, 20. 7., jeweils von 15 – 18.15 Uhr

Kraiburg, Seniorenzentrum St. Nikolaus: Donnerstag, 18. 10. und Donnerstag 25. 10, ebenfalls immer von 15 – 18.15 Uhr.

Anmeldung unter fritz.schillhuber@kabelmail.de oder 0172 847 32 10

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„Wegweiser durch die digitale Welt“ der bagso

Die BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen) hat den Wegwesier für ältere Menshcen wieder aufgelegt. Sie schreibt dazu:

„Wegweiser durch die digitale Welt für ältere Bürgerinnen und Bürger“ wieder verfügbar

Dass das Internet als Informations- und Kommunikationsplattform auch älteren Menschen viel zu bieten hat, wissen auch „Späteinsteiger“. Um ihnen eine Hilfe an die Hand zu geben, hat die BAGSO bereits vor zehn Jahren eine Broschüre erstellt, die ältere Menschen Schritt für Schritt auf ihrem Weg in die digitale Welt begleitet.

In der 96 Seiten umfassenden aktualisierten Broschüre werden die Themen aufgegriffen, die für Neulinge im Internet – und zum Teil auch für Fortgeschrittene – von Interesse sind.

Dank der finanziellen Unterstützung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz konnte der Wegweiser nun in einer 8. Auflage nachgedruckt werden.

Die Broschüre kann kostenfrei über den Publikationsversand der Bundesregierung bezogen werden.

Bezugsquelle für den Wegweiser

Publikationsversand der Bundesregierung

Postfach 48 10 09, 18132 Rostock

E-Mail: publikationen@bundesregierung.de

Telefon: 030 / 18 272 27 21

Telefax: 030 / 18 10 272 27 21

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„Zusammen ist man weniger allein“ im Pfarrverband Flossing

Nachdem die Nachmittage mit den Verwitweten im Pfarrverband Neumarkt-St. Veit so guten Anklang gefunden haben (da werden wir uns im Februar zum vierten Mal treffen), biete ich dieses Treffen auch im Pfarrverband Flossing an.

„Zusammen ist man weniger allein“ – so lautet das Motto. Eine persönliche Einladung haben alle erhalten, die in den letzten drei Jahren ihre Partnerin bzw. ihren Partner verloren haben. Aber natürlich dürfen auch andere kommen. Die Idee ist es, Menschen in ähnlicher Lebenssituation zusammenzubringen, damit ihr Leben wieder mehr Freude gewinnt. Manchmal genügt dazu schon eine kleine handwerkliche Hilfestellung, manchmal möchte man einfach ratschen, manchmal einen Spaziergang machen oder miteinander Mittagessen. Es sind diese Bedürfnisse, die mir geschildert wurden und die mich auf die Idee zu dieser Veranstaltung gebracht haben.

Die Erfahrung aus Neumarkt-St. Veit zeigt, dass es gelingen kann. Dort ist es immer ein sehr fröhlicher Nachmittag mit lebendigem Austausch, mit viel Eigeninitiative und Ideen über das Treffen hinaus. So gibt es etwa Frauen, die sich zum Kaffeetrinken im Cafe verabreden.

Der Nachmittag im Pfarrverband Flossing findet am 31. Januar 2018 von 14.30 – 16.30 Uhr statt. Herbert Schneider öffnet für uns seinen „Grünbacher Hof“ (Danke auch an dieser Stelle!), für Kaffee, Tee und Kuchen ist gesorgt. Damit die Planung besser gelingt, bitte ich um eine Anmeldung bis zum 24. Januar 2018 unter meiner Telefonnummer 0170 220 78 05.

Unterstützt wird diese Idee übrigens vom Erzbischöfl. Ordinariat in München vom Fachbereich Seniorenseelsorge im Rahmen des Projektes „neongrün statt beige“

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Bewegungspackung der bzga

Die „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung“ (bzga) hat im Rahmen der Gesundheit für ältere Menschen eine „Bewegungspackung“ herausgegeben – eine kleine Schachtel mit einfachen Übungen. Sie hilft älteren Menschen, ohne großen Aufwand fit zu werden bzw. zu bleiben. (Natürlich können auch Jüngere damit anfangen). Die bzga schreibt dazu:

Körperliche Aktivität kräftigt das Immunsystem und steigert das Wohlbefinden. Neben Körper und Geist fördert Bewegung auch die Geselligkeit. Sie bleiben in Kontakt mit Gleichgesinnten und stärken zugleich Ihre Gesundheit. Zu diesem Zweck wurde die „Bewegungspackung“ entwickelt: eine kleine Schachtel mit 25 Übungskarten, die Motivation und Anregung zu Bewegungen bieten.

Mitmachen ist ganz einfach

  • Die Übungen sind leicht in den Alltag integrierbar
  • Es werden keine Sportgeräte oder Sportkleidung benötigt
  • Die Übungen machen nicht nur alleine, sondern auch in der Gruppe Spaß
  • Die Übungen können überall durchgeführt werden (zuhause, im Park, drinnen und draußen)

Machen Sie mit, sichern Sie sich Ihre Bewegungspackung und leisten Sie einen Beitrag zu Ihrer körperlichen Gesundheit.

Man kann diese Bewegungspackung kostenlos bei der bzga bestellen über: https://www.bzga.de/infomaterialien/gesundheit-aelterer-menschen/?addinfo=1

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Gesegnetes Jahr 2018

Ich wünsche allen ein von Gott gesegnetes Jahr 2018!

Möge alles, was Ihnen in diesem Jahr begegnet, sich zum Guten wenden und Sie immer wieder die Spuren des menschenfreundlichen Gottes entdecken.

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