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Fortbildungen für Akteure in der Seniorenarbeit

Der Fachbereich „Seniorenseelsorge“ im Erzbischöflichen Ordinariat München bietet im Herbst wieder Fortbildungen für Mitarbeiter in der Seniorenarbeit an.

Am 27. September gibt es in Mühldorf, Pfarrei St. Peter und Paul von 14 – 17 Uhr einen Nachmittag mit Ursula Senninger. Hier werden wieder sehr konkrete Anregungen zu Themen im Bereich von Sinnfindung und Glaube, Lebensrückblick und Freude im Seniorenkreis vermittelt. Der Kurs kostet 3 € pro Teilnehmer, dafür gibt es dann das Materialienheft umsonst (und außerdem Kaffee und Kuchen und sicher wieder  eine sehr gesellige Runde). Evtl. bezahlt das ja auch die Pfarrei, in der Sie tätig sind? Anmelung dafür bis 22. September unter 089/ 24 26 87 15.

Außerdem bietet die Seniorenseelsorge einen Fortbildungstag unter dem Titel „Eigenständig, Miteinander und Aktiv“ am 9. November von 9.00 Uhr bis etwa 17.00 Uhr in München an. Am Vormittag gibt es einen Vortrag über „Altersbilder und Altersbildung“, am Nachmittag dann verschiedene Angebote, etwa zur Biografiearbeit, zu Gedächtnistraining, Spiritualität etc. Der Tag findet statt im Salesianum am Wolfgangsplatz 11. Die Gebühr beträgt 35 €, darin ist auch die Verpflegung enthalten. Anmeldung bis spätestens 22.10.2012 in der Seniorenseelsorge unter 089/ 24 26 87 15.

 

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Sucht im Alter

Ich habe grade (wieder einmal) eine Studie gelesen zur Suchterkrankung alter Menschen. Die neuesten Erhebungen stammen vom Anfang dieses Jahres. Nach dieser Studie nehmen etwa 50 % der Menschen über 60 Jahren regelmäßig Alkohol zu sich, davon trinken ca. 15% bis zu 2 Bier am Tag (das ist schon riskant, weil es zu körperlichen bzw. geistigen Erkrankungen führt), etwa 10 – 20 % der Männer trinken mehr, weitere 2-3% sind alkoholkrank. Die Mengen scheinen gering zu sein, doch wirkt der Alkohol im Alter schneller und intensiver, weil sich das Verhältnis von Wasser und Fettgewebe verändert, d.h weniger Alkohol bewirkt im Alter mehr als früher.

Dazu kommen im Alter vor allem auch der notwendige Gebrauch, aber auch der Missbrauch von Medikamenten. Hier gibt es noch wenig Bewusstsein für die Wechselwirkung von Alkohol und Medikamenten – und zwar auch bei Ärzten bzw. Pflegepersonal.

Lohnt sich Hilfe bzw. Abstinenz? Alle Untersuchungen sagen: In jedem Fall. Die Lebensqualität steigt wieder an, die Gesundheit wird wieder besser, die geistige Aktivität nimmt wieder zu, die Kontakte werden stabiler. So möchte ich alle Menschen ermutigen, sich (etwa bei der Caritas) Hilfe zu holen. Den Altenheimen biete ich dazu (wie bisher auch schon) Fortbildungen für ihr Personal an.

 

 

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„Alles war Fülle“ – Ein Lebensrückblick von Renate Loebner

Renate Loebner ist  bald 87 Jahre alt. Sie hat in ihrem Leben viel erlebt, erlitten, erfreut. Jahre der äußeren Beständigkeit waren erfüllt von innerem Wandel. Immer wieder hat sie für sich Neues entdeckt – auch in dem, was ihr schon so bekannt schien. Jetzt hat sie ein Buch veröffentlicht unter dem Titel: „Alles war Fülle“. Darin zieht sie eine Bilanz des bisher Erlebten, läßt die wichtigen Menschen in ihrem Leben noch einmal Revue passieren, hält inne an den prägenden Stationen ihres Lebens, vermittelt ein Gefühl von Dankbarkeit für alles Gewesene, selbst für das, was „Beschwernis“ für sie war. So ist es ein  mutiges, weil sehr persönliches Buch geworden.

Dieses Buch  hat mich immer wieder zum Nachdenken gebracht: über ihr Leben und über mein Leben; über das, was sie geprägt hat und meine Prägungen; über das, was ihr Halt gibt und über meinen Halt; über ihre Gottesbeziehung und über meine.

„Alles Leben ist Fülle“ – darin spiegelt sich auch die biblische Redeweise vom erfüllten Leben wider, wenn Menschen lebenssatt an Jahren waren. Sicher ist Renate Loebner nicht die Einzige, die das über ihr Leben sagen kann. Als Seelsorger spüre ich immer wieder, dass viele Menschen zum selben Fazit kommen, wenn sie ihr Leben betrachten. So etwas erlebe ich immer als Geschenk Gottes, in allem die Fülle des Lebens zu entdecken, die von Jesus (nach Joh 10,10) verheißen ist.

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Aktive Sterbehilfe? Nie, nein, Danke! Lieber Sterbebegleitung!

Heute wurde eine Umfrage veröffentlicht, nach der 49% der Befragten die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe (d. h. die Mithilfe bei der Selbsttötung eines Menschen, etwa bei einer unheilbaren Krebserkrankung) befürwortet.

Aus unserer christlichen Sicht ist das eindeutig abzulehnen. Das Leben eines anderen Menschen – selbst auf dessen Wunsch hin – ist nicht in unserer Verfügungsgewalt, es bleibt eine Tötung. Ich verstehe, dass Menschen Angst haben vor Schmerzen. Die Schmerzen aber kann ein guter Arzt heute so weit lindern, dass man davor keine Angst mehr zu haben braucht. Auch der Gedanke von Arno Grün, dass die „aktive Sterbehilfe“ wohl eher der Überwindung der Hilflosigkeit der Angehörigen dient als dem Sterbenden, verdient m.E. Beachtung. Hilflosigkeit auszuhalten, ist schwer – aber können Angehörige von Sterbenden wirklich nichts tun?

Wir Christen, überhaupt alle Menschen, können einen anderen beim Sterben begleiten. D.h. bei ihm sein, ihn die Nähe spüren und hören lassen, ihm Angst nehmen, ihn trösten, auch mit ihm und für ihn beten.  Ich persönlich denke, dass auch die Sterbephase ein wichtiger Schritt im Leben eines jeden Menschen ist, dass manches sich noch in den letzten Stunden und Minuten runden und vollenden kann, dass dieses Sterben auch für die Angehörigen noch ein wichtiger Schritt des Abschiednehmens und der Trauer ist.  Die Fürsorge für den Sterbenden ist bei aller emotionaler Last auch eine Möglichkeit, Liebe und Zusammengehörigkeit zu schenken, die uns auch über den Tod hinaus miteinander verbindet.

Wer in eine solche Situation gerät und sich überfordert fühlt, kann Hilfe bekommen. Ich möchte hier an erster Stelle die Hospizbegleiterinnen und -begleiter das Anna-Hospiz-Vereins nennen. Oder aber gute, einfühlsame Seelsorger. Vielleicht gibt es auch Nachbarn und Freunde, die die Tröstergabe des Hl. Geistes haben?

Ich möchte gerne Ihre Meinung zu diesem Thema wissen. Schreiben Sie mir doch eine Mail: MTress@eomuc.de oder rufen Sie mich an: 08630/ 1274.

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Wie kann Gott das zulassen?

Wie kann Gott das zulassen, dass Menschen leiden müssen, dass sie an Demenz erkranken, dass sie sterben müssen? Das ist eine letztlich unbeantwortbare Frage. Die Frage zeigt jedoch, dass der Fragesteller an einen Gott glaubt, der eigentlich ein Interesse an den Menschen hat; der möchte, dass es uns gut geht; der alles tun würde, um Unglück zu vermeiden.

Unglück läßt sich aber oft nicht vermeiden, es gehört zu unserem sehr begrenzten, auch fehlerhaften Leben dazu. Für manches müssen wir Menschen die Verantwortung übernehmen, anderes ist naturgegeben.

Wie kann Gott das dennoch zulassen? Vielleicht sehen wir auch nur zu kurz, nur allzusehr auf das Leiden und das Unglück. Der Ton der Frage ändert sich, wenn wir auch darauf schauen, was mit dem Leidenden geschieht. Hier sehe ich Menschen zu seiner Unterstützung, sei es daheim oder im Pflegeheim/ Krankenhaus. Hier sehe ich Fürsorglichkeit, Barmherzigkeit und Liebe. Hier sehe ich Solidarität und Zusammengehörigkeit, etwa in den Spenden bei Naturkatastrophen. In solchem Handeln und in solcher Haltung sehe ich all das, was ich mit Gott verbinde.

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Segensfeier für Ehejubilare

Einladung zur diözesanen Ehepaarsegnung in Freising am Sonntag, 30. September 2012

Alle Ehepaare und besonders jene, die in diesem Jahr ein Ehejubiläum feiern, sind herzlich zum großen jährlichen Ehepaarfest am Sonntag, 30. 9. 2012, auf dem Freisinger Domberg eingeladen, zu dem bis zu 700 Paare aus dem gesamten Erzbistum München und Freising kommen. Kardinal Reinhard Marx wird dem festlichen Dankgottesdienst mit der Segnung der Ehepaare um 10.30 Uhr im Freisinger Mariendom vorstehen. Anschließend findet ein Empfang sowie ein Kultur- und Begegnungsprogramm statt. Nähere Informationen finden Sie im Link rechts.

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Daheim wohnen – auch noch im Alter

Viele Menschen wollen so lange wie möglich daheim leben, auch noch in einer Phase der Pflegebedürftigkeit. Dies braucht allerdings vielfältige Unterstützung, auch bauliche Veränderungen gehören u. U. dazu. Unter dem Titel: „Zu Hause daheim“  gibt die Bayerische Staatsregierung dazu Informationen und stellt verschiedene Wohnformen vor. Auftaktveranstaltung dazu ist am 12. September in Ingolstadt, die Ausstellung ist dann in verschiedenen Städten zu sehen. Für uns am nächsten gelegen ist Rosenheim, dort findet sie am 9. und 10. November 2012 statt.

Wer sich näher informieren möchte, findet unter „Links“ (in der Spalte rechts) unter „Wohnen daheim“ eine entsprechende Adresse.

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Projekt: Generationeninterview

Zum europäischen „Jahr des Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen 2012“ überlege ich grade eine Reihe: „Generationeninterview“. Hintergrund und Anlass war die Überlegung, Senioren und Erstkommunionkinder zusammen zu bringen, damit sie sich gegenseitig von ihrer Erstkommunion erzählen – die sicher sehr unterschiedlich war. So wird und bleibt die Erinnerung der Lebenserfahrenen lebendig und gleichzeitig spüren wir die eigene Freude und die der Kinder über dieses Ereignis.

Ich stelle mir ein Interview mit einem alten Menschen und dem Enkelkind vor. Es wird um fünf, vielleicht sechs Fragen gehen, bei denen ich die Antwort gegenüberstelle. So eine Frage kann etwa die nach dem Schulweg sein. Oder nach dem, womit gespielt wurde/ wird. Oder was man werden wollte bzw. will.

Sind Sie neugierig geworden auf das, was andere zu erzählen haben? Haben Sie selber was zu erzählen?

Um dieses Projekt realisieren zu können, bin ich auf die Mithilfe vieler angewiesen: es muss Menschen geben, die ich zum Interview besuchen kann, dann würde ich auch gerne ein Foto machen. Oder jemand will die Fragen schriftlich beantworten, dann verwende ich das eben so. Die Interviews würde ich gerne im August machen, dann kann ich sie ab Oktober (nach meinem Urlaub) auf dieser Seite veröffentlichen.

Bitte schreiben Sie mir über MTress@eomuc.de Ihre Meinung dazu – gerne natürlich auch Ihre Bereitschaft zum Interview oder auch die von Familienangehörigen, Freunden, Nachbarn, etc.

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Hilfenetzwerk im Landkreis Mühldorf

Die Liste aller möglichen Hilfestellungen im Landkreis wird immer wieder ergänzt und berichtigt. Die aktuelle Fassung ist immer bei mir zu bekommen.

Ich möchte mich hier bei allen bedanken, die

  1. helfen, die Liste ständig zu erweitern und zu berichtigen, und die
  2. helfen, dass die Liste zu denen gelangt, die Hilfe benötigen, um sich ihre eh schon schwere Situation zu erleichtern. Die pflegenden Angehörigen zu ermutigen, Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist ein unschätzbarer Dienst. Es nützt ja niemandem, wenn der/die Angehörige vor Überlastung die Zähne zusammenbeißt und dann doch irgendwann einmal zusammenbricht.

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Besuch bei Herrn Burger im Landratsamt

Heute Vormittag habe ich Herrn Burger im LRA Mühldorf besucht. Er ist zuständig für „Soziales und Senioren“. In seiner Arbeit berät er vorwiegend Senioren in finanziellen Fragen, etwa wenn die Rente nicht zum Leben reicht (eine Aufgabenstellung, die immer stärkere Ausmaße annimmt). Oft haben die Senioren ja schon viel unternommen – und dann ist doch zu wenig Geld da. Die Hemmschwelle, fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist hoch. Umso mehr braucht es die Ermutigung und die Unterstützung durch das soziale Umfeld (Verwandte, Nachbarn, Freunde etc.). Diese Unterstützung kann darin bestehen, auf Herrn Burger aufmerksam zu machen und/ oder bei ihm einen Termin zu vereinbaren. Herr Burger kommt dann auch direkt ins Haus, wenn seine Hilfe gewünscht wird. Diese Hilfe kann etwa auch darin bestehen, Anträge auszufüllen und an die entsprechende geeignete Stelle zu verweisen. Herr Burger ist unter der Telefonnummer 08631/ 699-393 oder per E-Mail unter matthias.burger@lra-mue.de zu erreichen.

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