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Bilder gegen das Vergessen – ein Kunstprojekt

Gerade hat mich die Einladung zu einer besonderen Ausstellung erreicht. Sie beginnt mit den Worten einer Bewohnerin des Seniorenheimes Schwaigwall: „Mir schwinden mehr und mehr die Vorstellungen von den Dingen dieser Welt.“

Dieser Satz war der Startschuss für ein Kunstprojekt meiner Kollegin Eva Buchner, unter deren Anleitung die Bewohner Feuer, Sterne, Berge, eine elegante Dame etc. gemalt haben Über 100 Bilder sind dadurch entstanden und werden jetzt in einer Ausstellung präsentiert. Bei der Vernissage erfährt man mehr über die Geschichte dieser Bilder und deren Künstler; sie findet statt am Samstag, den 2. Juli um 14.00 Uhr im Senioren- und Pflegeheim Schwaigwall, Schwaigwall 1 in 82538 Geretsried.

Die Ausstellung wird vom Erzbischöflichen Ordinariat in München, Abteilung Seniorenpastoral unterstützt, Schirmherr ist Ordinariatsdirektor Msgr. Thomas Schlichting.

Wer an der Vernissage teilnehmen möchte, möge sich bitte bis zum 30. Juni unter seniorenpastoral@eomuc.de anmelden.

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Bericht von den Seniorenbeauftragten

Die Informationsabende für die Seniorenbeauftragten der Pfarreien und der Kommunen haben nun schon eine langjährige Tradition. Immer wieder geht es uns darum, die Arbeit der Seniorenbeauftragten zu unterstützen, zu verbessern, manchmal sogar erst zu ermöglichen. Ein wesentlicher Faktor sind dabei die konkreten Hilfsmöglichkeiten, die wir (Alfons Wastlhuber von der Freiwilligenagentur Ehrensache e.V. Mühldorf und ich als Dekanatsaltenseelsorger) den Seniorenbeauftragten vermitteln.

Diesmal waren Frau Huber und Frau Czopko vom BRK bei uns zu Gast. Sie stellten uns den Hausnotruf vor, seine Einsatzmöglichkeiten, seine Finanzierung, seine Wirkung, das Leben sicherer zu machen. Auch die Angehörigen erhalten ein großes Stück an Sicherheit, wenn sie ihren alleinlebenden Angehörigen so versorgt wissen.

Ein zweiter großer Tagesordnungspunkt war die Lebenssituation der Hochaltrigen. Hier berichtete Frau Faust vom Erzbischöflichen Ordinariat München, Abt. Seniorenpastoral, von einem Fachtag „85+ – überraschend anders“. Frau Faust stellte vor allem die Potenziale und die Bereitschaft der Senioren in den Vordergrund, die am gesellschaftlichen Leben ihrer Gemeinde und auch ihrer Familie regen Anteil nehmen und z. T. mitgestalten wollen. Schon ein Besuch bei diesen Hochaltrigen zu Hause kann diese gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen und bedeutet für die Senioren, dass sie wertgeschätzt werden mit ihrer Lebenserfahrung, mit ihrem Interesse, mit ihren Engagement.

Weitere Informationen lieferte Herr Burger vom Landratsamt Mühldorf zur Wohnraumberatung, zur finanziellen Unterstützung durch Spendenvereine (siehe meine Hilfenetzwerkliste) und zu Vorträgen durch die Polizei zu Seniorenthemen. Als Vorhaben besprachen wir eine gemeinsame Exkursion zum Thema: „Unterstützungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige“ sowie einen möglichen gemeinsamen Internetauftritt.

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Hausarbeit bequemer machen

Die Deutsche Seniorenliga DSL gibt ja eine ganze Reihe hervorragender Broschüren heraus – über gesundheitliche Fragen, über die Sexualität im Alter, über Sicherheit und finanzielle Fragen etc. Nun hat sie eine neue Broschüre veröffentlicht, die sich sehr den praktischen Dingen des Alltags widmet. Die DSL schreibt:

Staubsaugen, Putzen, Spülen, Waschen – wer macht das schon gerne? Mit zunehmendem Alter gesellt sich zum möglichen Unwillen noch die körperliche Belastung hinzu, die Hausarbeit mit sich bringt. Bücken, Heben und Arbeiten über Kopf fallen uns nicht mehr so leicht wie früher. Um Fehlhaltungen, einseitige Belastungen und unfallträchtige Bewegungen zu vermeiden, empfiehlt es sich, ergonomisch zu arbeiten und Geräte einzusetzen, die den ergonomischen Anforderungen gerecht werden. In unserer neuen DSL-Broschüre „Hausarbeit bequemer machen. Tipps für ergonomisches Hausarbeiten“ erhalten Sie wichtige Hinweise für die richtige Körperhaltung und den Einsatz entsprechender Hilfsmittel, um sich die Hausarbeit zu erleichtern. Das dient nicht nur Ihrer Gesundheit, sondern auch der Sicherheit.

Bestellen Sie die kostenlose Informationsbroschüre „Hausarbeit bequemer machen. Tipps für ergonomisches Arbeiten“ der Deutschen Seniorenliga e.V. unter: www.deutsche-seniorenliga.de/infomaterial.html

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„Auf Rädern zum Essen“ statt „Essen auf Rädern“

Die Bundesarbeitsgemeinschaft bagso hat auf eine Aktion aufmerksam gemacht, die zwar erst im Herbst stattfindet, aber sicher einige Zeit der Vorbereitung braucht. Ich gebe dies als Anregung weiter – auch im Angesicht von zunehmender Altersarmut (aber nicht nur im Alter) und der damit einhergehenden Scham. Die bagso schreibt:

„Auf Rädern zum Essen“ statt „Essen auf Rädern“: Mittagstisch-Startwoche findet vom 10. bis 15. Oktober 2016 statt
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) veranstaltet in der Zeit vom 10. bis 15. Oktober 2016 die IN FORM-Mittagstisch-Startwoche. In ganz Deutschland sollen, organisiert von Einrichtungen oder Vereinen, Mittagstische für ältere Menschen angeboten werden.
Ziel des Projektes, das mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft unter dem Dach von IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung durchgeführt wird, ist es, auf die Bedeutung einer gesunden Ernährung und Bewegung auch im Alter aufmerksam zu machen sowie die Einbindung älterer, oft allein lebender Menschen in die Gesellschaft zu fördern.
Die Verbesserung der Angebotssituation von Mittagstischen für ältere Menschen leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Insbesondere in Regionen mit einem unzureichenden Angebot sollen neue, regelmäßige Mittagstischangebote für ältere Menschen entstehen.
Umfangreiche Informationen zur Planung und Gestaltung eines Mittagstisch-Angebotes sowie zu den Fördermöglichkeiten im Rahmen der IN FORM Mittagstisch-Startwoche sind auf der Internetseite des BAGSO unter http://projekte.bagso.de/fit-im-alter/mittagstisch-startwoche zu finden.
Kontakt
BAGSO – IN FORM-Projekt
Bonngasse 10 (bis 07/2016)
Thomas-Mann-Str. 2-4 (ab 08/2016)
53111 Bonn
Tel: 0228 / 24 99 93 22, E-Mail: inform@bagso.de
BAGSO-Pressereferat
Ursula Lenz
Tel: 0228 / 24 99 93 18, E-Mail: lenz@bagso.de

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Barrierefreie Sternwallfahrt in München

Die Erzdiözese München-Freising lädt zu einer Sternwallfahrt ein, an der auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität teilnehmen können. Das Erzbischöfl. Ordinariat schreibt.

Barrierefreie Sternwallfahrt zum Münchner Dom am 12.06.

Unter dem Motto GOTT – GEMEINSAM – GEBEN – kommen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen, um sich gemeinsam auf den Weg zu machen, Gottesdienst zu feiern und einander zu begegnen. Treffpunkte zur Wallfahrt sind um 10.00 Uhr am Karlstor, Sendlingertor und Max-Josef-Platz. Den Festgottesdienst feiert Kardinal Reinhard Marx um 11.15 Uhr im Dom. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle eingeladen die Begegnung am Marienhof fortzusetzen. Die barrierefreie Wallfahrt findet im Rahmen des Jahres der Barmherzigkeit statt. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.behindertenseelsorge-muenchen.de. Für Fragen wenden Sie sich bitte an behindertenseelsorge@eomuc.de

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Sternenkinder

Mich hat eine Einladung erreicht, die zwar nicht unmittelbar im Seniorenbereich angesiedelt ist, die jedoch vielleicht durch Senioren (Omas und Opas) vermittelt werden kann. Vielleicht dient dieser Gottesdienst auch dazu, eigene früher erlittene Fehl- oder Totgeburten zu betrauern.

Gedenkgottesdienst für fehl- und totgeborene Kinder am 3.6.2016
Sternenkinder …
… werden fehl- und totgeborene Kinder genannt, Kinder also – so möchte der Name sagen -, deren Ort der Himmel ist, ohne die Erde gesehen zu haben.
Fast ein Drittel aller Frauen erleben eine Fehl- oder Totgeburt. Die Umstände sind verschieden, wie und warum ein Leben so zu Ende geht. Gemeinsam ist, dass dieses Leben noch nicht öffentlich, nicht sichtbar war. Mit dem Tod des Kindes sterben auch Pläne und Hoffnungen, und die Trauer findet oft keinen Platz.
Wir möchten der Trauer und der Erinnerung einen gemeinsamen Ort anbieten und laden alle Eltern, Angehörigen und Freunde zu einem Gottesdienst ein. Wir wollen einen Raum öffnen für ihre Erinnerungen, Gefühle und Hoffnungen. Am Freitag, den 3. Juni 2016, um 19 Uhr in der Aussegnungshalle am Ostfriedhof, St. Martins-Platz 1, wollen wir den Kindern einen Platz geben, denen ein Platz auf dieser Welt versagt geblieben ist.

Pfarrverband Obergiesing in Zusammenarbeit mit den Verwaisten Eltern München e.V.

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Seniorenbeauftragte im Landkreis Mühldorf

Die Seniorenbeauftragten der Pfarreien und der Kommunen kommen zu einer nächsten Sitzung zusammen. Diesmal gibt es ganz viel Anregungen und  Informationen, etwa über den Hausnotruf (Frau Huber vom BRK) oder die Wohnberatung (Herr Burger vom Landratsamt). Frau Faust vom Erzbischöflichen Ordinariat in München wird unseren Blick auf die Kompetenzen und Kapazitäten der Hochbetagten über 85 Jahre richten. Außerdem wollen wir überlegen, ob ein gemeinsames Projekt umgesetzt werden kann oder eine Exkursion. Schließlich ist uns auch der Erfahrungsaustausch wichtig, damit die Arbeit der Seniorenbeauftragten noch effektiver und besser bekannt wird.

Der Termin ist am 30. Mai 16  von 19.30 – 21.30 Uhr im Pfarrheim in Ampfing. Die Seniorenbeauftragten sind gebeten, sich bei mir anzumelden.

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Der heilige Geist der Senioren

Am Pfingstfest feiern wir „die Herabkunft des Hl. Geistes“. Gottes guter, heiliger und heilender Geist kommt auf uns Menschen und steht uns bei im Gelingen des Lebens. Das ist schon in der Taufe und in der Firmung bzw. Konfirmation geschehen, aber an Pfingsten erinnern wir uns daran.

Bloß: woran merken wir, dass wir den Geist Gottes haben? „Be-geisterung“ würden wir eher mit jungen Menschen assoziieren als mit alten.

Aber die Begeisterung, die Euphorie, die Superstimmung ist kein Privileg der Jugend, da kenne ich genügend Senioren, bei denen mir diese Worte ebenfalls einfallen. Ich denke an die vielen Seniorenclubleiterinnen, an die Chormitglieder, die ehrenamtlich Engagierten (in welchen Bereichen auch immer). Ich denke an etliche Tänzer im fortgeschrittenen Rentenalter, an Besuchsdienste, an politisch Interessierte. Ich denke an Vereinsvorstände und Seniorenbeauftragte, an Gemeinderäte und Künstler. Sie alle sind getragen von einer Freude und einem Bewusstsein, dass sie in ihrem Tun Sinnerfüllung erfahren und anderen Menshcen helfen. Manchmal haben Senioren auch Lebensträume – sei es für sich selber (ich will meine Enkel groß werden sehen und sie unterstützen), sei es für andere (im Sinne einer gerechteren Gesellschaft). Das alles oft auf dem Hintergrund der eigenen Biografie und der Dankbarkeit für so manches, das ihnen glücklich widerfahren ist.

Die Geistbegabung der Senioren drückt sich (vielleicht) nicht mehr in einer La-ola-Welle über das/ ihr Leben aus. Auch Luftsprünge werden eher selten, weil schwierig. Aber bei manchen spüre ich das Feuer in den Augen, in der Sprache, in der Körperspannung. Mit dem Blick auf diese Menschen weiß ich: Gottes kreativer, lebensbejahender, tröstender, aufmunternder Geist wirkt mitten unter uns.

 

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Resilienz: eine Fortbildung für den ehrenamtlichen Besuchsdienst im Krankenhaus und den Seniorenheimen

Gestern haben wir in Mühldorf eine Fortbildung für diejenigen abgehalten, die sich bei uns im Landkreis Mühldorf im Besuchsdienst ehrenamtlich engagieren und bei uns (Martin Kuhn als Krankenhausseelsorger und mir) eine entsprechende Ausbildung gemacht haben. Das Thema war die „Resilienz“. Damit ist die Fähigkeit gemeint, mit belastenden Situationen gut zu Recht zu kommen und sich trotz widriger Umstände immer wieder aufzurichten. Diese Fähigkeit kann man erlernen und einüben und wohl jeder hat die ein oder andere Strategie dafür.

Martin Kuhn stellte dar, dass die Resilienz auf sieben Säulen ruht:

  1. Optimismus: der Glaube an die nächste Gelegenheit; das Erkennen der (kleinen) Erfolge; die inneren Antreiber erkennen und durch Erlauber ersetzen; …
  2. Akzeptanz: Das, was ist, anerkennen; sich der Realität stellen; die Möglichkeiten trotz der widrigen Umstände (oder in ihnen) sehen.
  3. Lösungsorientierung: Ziele klar formulieren; die Werte im Blick haben; eine Vogelperspektive einnehmen und den Überblick gewinnen; Unterstützer suchen.
  4. die Opferrolle verlassen: die eigenen Handlungsoptionen erkennen; die eigenen Kräfte wahrnehmen.
  5. Verantwortung übernehmen: sich von der Schuldfrage lösen.
  6. Netzwerkorientierung: wer hat ähnliche Ziele? Wer kann beraten oder unterstützen?
  7. Zukunftsplanung: Dazu zählen auch Alternativen für den Fall, dass es schwierig wird.

Im Anschluss haben wir konkrete Strategien zusammengetragen. Dazu zählen der Kontakt zu anderen (Freunden, Bekannten), der eigene Rückzug (in den Garten, in die Natur, in die Stille, in das Gebet), die Pflege von Hobbies (Musik, Malen, Tanz, Ausstellungen, Fitnessstudio), geistige Anregungen (etwa beim Lebenswert-Kurs).

So wurde dieser Nachmittag zum Anlass, das je Eigene zu entdecken.

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Bibelwelt – Hören und Staunen

Der Verein Bibelwelt hat im Erlebnishaus Salzburg in der Plainstr. 42a eine Ausstellung gestaltet, in der die Welt der Bibel mit allen Sinnen erfahren werden kann. Es gibt dort einen 6m langen „Gigantofuß“, der die Reisen des Apostels Paulus nahebringt oder einen Wal, mit dem man dem Propheten Jona auf die Spur kommt. Die Besucher werden auch mit der Frage nach der eigenen geistlichen Prägung konfrontiert. Der Flyer verspricht: „Zahlreiche Abenteuer warten auf Sie!“

Wer sich näher informieren will (etwa über Öffnungszeiten und Eintrittspreise), kann dies auf folgender homepage tun: www.bibelwelt.at

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