Eine ganze CD mit modernen Musikarrangements, die auch jüngere Senioren ansprechen, kann kostenlos samt Anleitungsheft heruntergeladen werden: Zusammengestellt wurde sie vom Landessportbund NRW und vom Landesmusikrat NRW für attraktive und oft wiederkehrende Bewegungsaktivitäten unter dem Titel „Musikeinsatz im Sport der Älteren“. Das Begleitheft stellt an je drei praktischen Beispielen dar, wie die Musikarrangements angewendet werden können:
Die Musiken beim Thema „Gehen“ bzw. „Laufen“ können für die Gestaltung von Einstimmungssituationen (Aufwärmen, Bewegungsaufgaben zur Kontaktaufnahme, gymnastische Übungen) sowie zur Förderung der Fitness genutzt werden.
Das Thema „Weltreise“ ermöglicht den Schwerpunkt Musik und Bewegung, Tanz, Koordinationsschulung.
Ein komplettes Programm „Senioren-Aerobic“ mit Schwerpunkt Ausdauer- und Koordinationsschulung schließt sich an.
Den Abschluss bildet das Thema „Entspannung“.
CD und Begleitheft als Download unter http://www.vibss.de/praxishilfen/sport-der-aelteren/musik/
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Bewegungsaktivitäten für Senioren
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Haushaltsnahe Dienstleistungen
Die Deutsche Seniorenliga e. V. weist auf eine Internetseite der Bundesregierung hin. Diese stell sog. „haushaltsnahe Dienstleistungen“ vor. Das sind Arbeiten, die man häufig und lange selber tun konnte, jetzt aber nicht (mehr) möglich sind. Dazu zählen Arbeiten im Haushalt oder Garten, nicht jedoch pflegerische Maßnahmen. Die Internetseite informiert über Kosten, steuerliche Aspekte und gesetzliche Regelungen. Die Seniorenliga schreibt dazu:
Sagt Ihnen der Begriff „haushaltsnahe Dienstleistungen“ etwas? Dahinter verbirgt sich ein riesiger Markt, der stetig wächst. Gemeint sind alle Tätigkeiten rund um und im Haushalt: Gartenarbeit, Haushaltsreinigung, Wäschepflege, kleine Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten, aber auch die Unterstützung von Seniorinnen und Senioren im Alltag, Einkaufsservice, Zubereitung von Mahlzeiten und vieles mehr.
Ein neues Internetangebot des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informiert über die verschiedenen Tätigkeitsbereiche, über die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Kosten, wie man richtig abrechnet und welche Qualitätsstandards gelten.
Wenn Sie selber keine Dienstleistung in Anspruch nehmen, sondern im Gegenteil eine Tätigkeit anbieten wollen, steht Ihnen das Ministerium ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite. Vielleicht möchten Sie ja Ihre Rente aufbessern, indem Sie für eine Familie oder betagte Nachbarn kleine Botengänge erledigen oder den Hund ausführen möchten.
Ob als Anbieter oder Nutzer einer haushaltsnahen Dienstleistung – die Tätigkeiten sind grundsätzlich sozialversicherungspflichtig im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und mit Abschluss ausreichender Unfall- und Haftpflichtversicherungen. So sind beide Seiten auf der sicheren Seite.
Mehr über den Wegweiser bei haushaltsnahen Dienstleistungen finden Sie unter www.hilfe-im-haushalt.de
Ihre Deutsche Seniorenliga e.V.
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Seelsorgeumfrage in unserer Diözese
Unsere Diözese führt grade eine Studie durch – wissenschaftlich begleitet durch das IBIP-Institut und Professor Hobelsberger -, welche die Seelsorgssituation untersucht, die Bedarfe und Bedürfnisse, die Zufriedenheiten und auch die Problemfelder. Dazu werden natürlich möglichst breit gestreut die Erfahrungen und Einschätzungen nicht nur der Seelsorger in den Pfarreien, Pfarrverbänden und Stadtkirchen sowie in der sog. kategorialen Seelsorge (also etwa in Seniorenheimen, Jugendeinrichtungen, Gefängnissen, Krankenhäusern etc) erfragt, sondern auch die Erfahrungen der Gemeinden – und auch der Kirchenfernen. Folgender Aufruf erreichte mich und ich gebe ihn gerne weiter:
Viele von Ihnen haben bereits bei der Umfrage zur Seelsorge in den Pfarreien und Pfarrverbänden der Erzdiözese München und Freising mitgewirkt. … Inzwischen hat uns die Kritik erreicht, dass der Zeitraum für die Befragung zu kurz gewählt war – zumal sie auch noch in der Sommerzeit liegen würde. Auch wurde uns berichtet, dass selbst regelmäßige Kirchgänger davon noch nichts gehört hätten. Wir haben deshalb beschlossen, den Zeitraum der Befragung bis zum 30.09.2016 auszudehnen und würden Sie bitten, Ihre Kommunikationswege zu nutzen, um Menschen in Ihrem pastoralen Umfeld auf die Befragung aufmerksam zu machen und den Link zur ww.umfrage-erzdioezese-muenchen-freising.de) weiterzugeben.
Mit einem herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit
Prof. Dr. Hans Hobelsberger
IbiP
http://www.umfrage-erzdioezese-muenchen-freising.de/
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Vom Unkraut und vom Weizen
In einem Bibelabend haben wir uns mit dem Gleichnis vom Weizen und vom Unkraut (Mt 13,24-30) beschäftigt. In einer Körperübung haben wir zunächst das Wachsen der Saat erspürt – und wie furchtbar war es dann, als der Bauer gekommen ist und gesagt hat: „Du bist Unkraut, du wirst ausgerupft!“ Gottseidank hat dann ein anderer Einhalt geboten und ein Weiterwachsen ermöglicht.
Das Gleichnis hat zwei Schichten, die man gut voneinander trennen kann: Der eine Teil geht auf Jesus selbst zurück und handelt vom Wachsen der Saat des Himmelreiches. Der andere, hineinkomponierte Teil behandelt die Frage, woher das Böse in der Welt und bei den Menschen kommt und bringt den „Feind“ ins Spiel. Diese Verse gehen auf Matthäus zurück, der seine Gemeinde warnen will und zur Entscheidung drängen will.
In unserem Gespräch konnten wir gut erarbeiten, dass Jesus völlig ohne Bewertung auskommt, dass bei ihm das Ende offen bleibt, dass auch das „Unkraut“ seine Existenzberechtigung hat. Und wie tröstlich es ist, wenn ich weiß, dass mein persönliches „Unkraut“ nicht vernichtet wird, sondern wachsen darf, bis es sich zeigt, was wirklich Unkraut ist (und vielleicht nur nach sehr vorläufigen und begrenzten Maßstäben).
Auch in der Erweiterung durch Matthäus wendet sich Jesus gegen ein vorschnelles Urteilen und Verurteilen. „Lasst beides wachsen bis zur Ernte!“ war am Ende ein häufig zitierter Kernvers. Auch dann steht das Urteilen Gott zu und nicht uns Menschen. Und irgendwie auch befriedigend, dass selbst das Unkraut zu etwas nütze ist, nämlich als Brennmaterial in einer eher baumlosen Steppengegend.
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Fachtagung: Im Alter IN-FORM
Die bagso veranstaltet am 18. Oktober 2016 in München im Schloss Fürstenried eine Fachtagung zum Thema: Im Alter IN-FORM. Dabei geht es um die Gesundheitsvorsorge für Menschen im Alter und was Kommunen und andere Akteure dazu beitragen können. Die Bagso schreibt:
Die gesellschaftliche Bedeutung der Gesundheitsförderung ist unumstritten, die individuelle Gesundheitsförderung in aller Munde, der Nutzen der Gesundheitsförderung älterer Menschen bis ins hohe Lebensalter ist dagegen noch wenig bekannt.
Warum sollten Verantwortliche in Kommunen und Akteure in der Seniorenarbeit sowie Dienstleister die Prävention zur Erhaltung der Gesundheit, der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens älterer Menschen zum Kernthema ihrer Arbeit machen?
Welche Rahmenbedingungen sind erforderlich, um die Gesundheitsförderung älterer Menschen auf kommunaler Ebene voranzubringen? Wie kann man Seniorinnen und Senioren zur Teilnahme an gesundheitsfördernden Angeboten motivieren?
Diese Fragen sowie mögliche Ansätze und Strategien werden auf der Tagung mit Expertinnen und Experten erörtert. In Arbeitsgruppen werden Beispiele und mögliche Aktivitäten präsentiert und diskutiert.
Weitere Informationen und Anmeldung zu dieser kostenlosen Tagung finden Sie auf der Internetseite der bagso.
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Goldener Internetpreis 2016
Die bagso (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen) e. V. weist auf den „Goldenen Internetpreis 2016“ hin. Sie schreibt:
Der Startschuss für die Bewerbung um den Goldenen Internetpreis 2016 ist gefallen. Der Wettbewerb zeichnet in den Kategorien „Alltag“, „Soziales Engagement“ und „Starthilfe“ online aktive über Sechzigjährige aus. Der Sonderpreis „Jung und Alt – gemeinsam online“ prämiert Mehrgenerationen-Projekte.
Insgesamt schreiben die Veranstalter Preisgelder in Höhe von 8.000 Euro aus. Bis zum 16. September können sich Interessierte online auf der Website www.goldener-internetpreis.de bewerben und ihre Beiträge als Erfahrungsberichte, Projektbeschreibungen, Videodokumentationen oder Präsentationen einreichen.
Aufgerufen sind Einzelpersonen über sechzig, Seniorenorganisationen und Initiativen oder Einrichtungen, die mit und für Senioren im Internet aktiv sind. Darüber hinaus rufen die Veranstalter Menschen jeden Alters auf, online aktive Senioren zu nominieren oder generationsübergreifende Projekte einzureichen.
Die diesjährige Schirmherrschaft übernimmt Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO), Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN), Wege aus der Einsamkeit, Google Deutschland und die Deutsche Telekom organisieren gemeinsam den Goldenen Internetpreis.
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Urlaub und Segen
In den nächsten drei Wochen wird es hier keinen neuen Beitrag geben, da ich im Urlaub bin. Aber vielleicht schauen Sie einfach mal in den früheren nach, ob für Sie eine Anregung dabei ist.
Ich wünsche allen Nutzern meiner Homepage eine gute, gesegnete Zeit! Und dafür habe ich noch einen schönen Segen gefunden:
Gebet für den Tag
Danach sehnen wir uns, Du Gott unserer Mütter und Väter
Du Gott auch für uns:
Nach Deinem Segen, der uns Kraft gibt und Fülle des Lebens;
Dass wir lachen können und uns freuen in den Stunden der Freude und des Gelingens;
Dass wir den langen Atem bekommen in den Stunden der Öde und Leere;
Dass wir Trost finden und dass Hoffnung wächst in den Stunden, wo wir nicht mehr weiter wissen.
Danach sehnen wir uns, Du Gott unserer Mütter und Väter,
Du Gott auch für uns:
Nach Deiner Gerechtigkeit, die uns Vertrauen gibt und Mut zum Leben:
Dass wir uns und andere nicht überfordern mit ausgesprochenen oder unausgesprochenen Erwartungen;
Dass wir an- und miteinander wachsen und reifen können in den Stunden des Alltags;
Dass wir einander halten und aufrichten können in den Stunden der Angst und der Niedergeschlagenheit.
Darum bitten wir Dich auch für diese Stunde um Deinen Segen, um Deine Gerechtigkeit, Du Gott unseres Heiles.
Nach: Renate Ganzhorn-Burkhardt
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Unterstützung der Seniorenclubleiter
Immer wieder erlebe ich, dass die Seniorenclubleiterinnen und -leiter eine ungemein wertvolle Aufgabe erfüllen. Sie schaffen den Rahmen für die Begegnung von älteren Menschen, indem sie einen Raum zur Verfügung stellen und gestalten, indem sie für Kaffee und Kuchen sorgen, indem sie die Menschen willkommen heißen. In vielen Seniorenclubs geben sie auch Anregungen zum Gespräch – manchmal mit kleinen Impulsen („Mein Schulweg“ – „mein erstes selbstverdientes Geld“ – „Warum trage ich diesen Namen?“), manchmal auch mit Vorträgen durch Referenten. Immer wieder gibt es auch Anregungen für das Gehirn oder die Lachmuskeln. Die Seniorenclubs mit ihren Leitungen sind wohl auch die ersten, die merken, wenn jemand nicht mehr kommt, weil er/ sie krank ist oder nicht mehr aus dem Haus kann oder ins Seniorenheim verzogen ist. Das kann dann der Anlass werden, den Kontakt anders zu halten, um einer Vereinsamung vorzubeugen.
Immer wieder – und gestern wieder mal neu – erlebe ich auch, dass die Leiter der Seniorenclubs Einzelkämpfer sind: jede Pfarrei für sich allein. Auch die örtlichen Pfarreiseelsorger sehen das oft nicht als ihre Aufgabe oder kommen schlicht nicht dazu, mal zu fragen, wie es den Leiterinnen so in ihrer Arbeit geht. Dabei kann man sich bei einem regelmäßigen Treffen der Seniorenclub-leiterinnnen in der Seelsorgeeinheit gegenseitig die Erfahrungen und Ideen zuspielen und so unterstützen. Ich als Seniorenseelsorger bin derjenige, der die Seniorenclubleiter zusammenbringt, ich schaffe sozusagen den Rahmen für diese Begegnung. Natürlich freuen die sich über neue Ideen, neue Ausflugsziele, andere Gesprächsimpulse. Interessant ist es auch, wenn wir über gesellschaftliche und kirchliche Seniorenfragen nachdenken – da lerne ich viel dazu. Ich habe dann wieder genügend Material, um beim Treffen in anderen Seelsorgeeinheiten die Erfahrungen der vorherigen einzubringen. So gelingt es auf ziemlich einfache Art, die Seniorenclubleiterinnen wertzuschätzen, zu motivieren und in ihrer Arbeit zu unterstützen.
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Moderne Mobiltelefone für Ältere
Die Deutsche Seniorenliga e. V. bietet auf ihrer homepage www.deutsche-seniorenliga.de verschiedene Broschüren an. Ich habe immer wieder mal darauf hingewiesen.
Unter dem Titel „Einfach smart – Moderne Mobiltelefone für Ältere“ gibt es eine einfache Handreichung über Nutzungsmöglichkeiten, Kauf und Bedienung eines smartphones. Dies hilft älteren Menschen, weiterhin mit anderen, z. B. Kindern und Enkeln, in Kontakt zu bleiben, denn diese nutzen heute fast ausschließlich diese moderne Technologie zur Kommunikation. Außerdem bieten smartphones die Möglichkeit, sich über alles Erdenkliche zu informieren und so am Leben der Welt teilzunehmen.
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Schulgeschichten
Das Kreisbildungswerk Mühldorf lädt zu einer Lesung biografischer Erlebnisse unter dem Titel „Schulgeschichten“ ein. Unter der Leitung der Biografietrainerin Inge Finauer und der Leiterin des Schulmuseums Maria Huber lesen Autoren der Schreibgruppe ihre ganz persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen vor. Sie lösen dabei sicherlich bei den Zuhörern eigene Erinnerungen an die Schulzeit aus, an heitere und fröhliche, manchmal vielleicht auch beschwerliche und betrübliche Ereignisse – in jedem Falle aber prägende und letztlich unvergessene. So wird diese Lesung für die Zuhörer neben dem Hörgenuss auch eine Reise in die eigene Vergangenheit werden (und vielleicht bekommt ja jemand den Mut, die eigene Lebensgeschichte für sich selber [oder die Enkelkinder] erinnernd aufzuschreiben).
Der Termin für die „Schulgeschichten“ ist am Sonntag, den 3. Juli von 14.00 – 16.00 Uhr im Rathaus Schloss Adlstein in Neumarkt St. Veit. Der Eintritt kostet 1,50 €
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