Gestern gab ist in br24 einen Bericht, dass die Zahl der Demenzerkrankten in Deutschland massiv ansteigt. (Quelle: https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/starker-anstieg-der-demenzfaelle-in-deutschland-erwartet,VMcCaNI
Dabei ist Bayern besonders betroffen und da vor allem die ländlichen Bereiche. Die Städte profitieren statistisch gesehen vom Zuzug jünger Menschen.
Präventiv lässt sich gegen Demenz einiges tun: Bluthochdruck- und Diabetes-behandlung; Verzicht auf Rauchen und Übergewicht; Bewegung und soziale Kontakte; Bildung etc.
Die Kommunen stehen vor der Aufgabe, wie die Demenzkranken gut versorgt werden können. Dazu zählen neben den Profis wie Seniorenheime und Pflegedienste auch die Unterstützung der pflegenden Angehörigen etwa durch ein breites Angebot an Information, an Austausch und Entlastung. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
Wichtig ist, jetzt schon damit zu beginnen. Nicht abzuwarten, bis die Spitze erreicht ist. Denn schon jetzt gibt es Demenzerkrankte (übrigens nicht nur Senior*innen), deren Leben durch ein breit gefächertes nachbarschaftliches Augenmerk und Angebot erleichtert werden kann.