Category Archives: Allgemein

Seniorengruppen in der Inkaausstellung

In der Ausstellung „Inka- Könige der Anden“, die bis zum 23. 11. 2014 im Lokschuppen in Rosenheim stattfindet, wird jeden Dienstag um 14.00 Uhr eine Führung speziell für Senioren angeboten. Sie dauert etwa eine Stunde, anschließend gibt es im Cafe die Möglichkeit zum Gespräch (bei verbilligten Preisen). Der Eintritt kostet 11,00 € (statt regulär 13,00 €), die Führung nochmals 4,00 € (statt regulär 5,50 €).

Dasselbe Angebot gibt es auch für eigene Gruppen ab 12 Personen, also etwa Seniorenclubs. Hier kann man wohl die Uhrzeit frei ausmachen, es ist aber in jedem Fall eine Anmeldung im Ausstellungsbüro nötig (Tel: 08031/ 365 90 36)

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Katholikentag in Regensburg (2)

Heute möchte ich auf folgende Podiumsdiskussion aufmerksam machen:

Altern quer gedacht!
Ältere als Prophetinnen und Propheten für heute?
Impuls: Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke, Religionspädagogin, Osnabrück
Weitere Podiumsteilnehmende:
Bischof Dr. Franz-Josef Bode, Osnabrück
Karl Langer, Fachbereich Seniorenpastoral in der kategorialen Seelsorge, Wien/Österreich
Alfred Rottler, Beauftragter der Deutschen Seelsorgeamtsleiterkonferenz für Seniorenpastoral, Eichstätt
Moderation: Robert Ischwang, Augsburg
Anwälte des Publikums:
Barbara Bonauer, Passau
Christoph Braun, Regensburg
Musik: zwischenFall, Leipzig

Fr 16.30bis 18.00
Universität, Zentrales Hörsaalgebäude, UG, Raum H10 (48 • D6)

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Gedanken zur Fastenzeit (6)

Jetzt – in der Karwoche – möchte ich einen Gedanken von Simone Weil vorstellen. Simone Weil lebte von 1909 – 1943. Sie hat in ihrem Leben viel Leid und Schmerzen erfahren und empfand darin eine große Trost-losigkeit, Ausweg-losigkeit und Gnaden-losigkeit. So war sie beständig auf der Suche nach Sinn, Halt, Gott. Obwohl in einer jüdischen Familie aufgewachsen, wuchs sie doch ohne religiöse Prägung auf. So war sie aber auch offen für andere religiöse Gedanken und Anregungen. Sie setzte sich sehr für die arbeitenden Menschen ein und für den Frieden. Darin zeigt sie sich empfindlich für menschliches Leid und sucht einen Ausweg in der Gnade und einer guten Gottesbeziehung.

Die Liebe, die den verlassenen Christus am Kreuz durch einen unendlichen Abstand mit seinem Vater vereint, wohnt in jeder heiligen Seele. Ein Punkt dieser Seele ist andauernd beim Vater. „Dort, wo ein Mensch seinen Schatz hat, hat er sein Herz.“ Der empfindsame Teil ist immer der Qual des Unglücks ausgesetzt. In dieser Seele erklingt der Dialog, den der Schrei Christi und das Schweigen des Vaters bilden, ewig in vollkommenem Einklang. Gegenüber einem Unglücklichen findet diese Seele sofort den richtigen Ton. „Mein Vater, warum hast du ihn verlassen?“ Und in ihrem Mittelpunkt antwortet das Schweigen des Vaters.

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Bevölkerungsentwicklung – Eine Erhebung des Bayerischen Landesamts für Statistik

Heute berichtet der „Mühldorfer Anzeiger“ von einer Erhebung des Bayerischen Landesamtes für Statistik über das Durchschnittsalter der Landkreise. Bayernweit liegt er jetzt bei 42,5 Jahren. Diese Zahl sagt für sich allein genommen noch nicht viel aus. Bedenkt man aber, dass die Anzahl der älteren Menschen stark zunimmt, erkennt man die Dramatik, die sich darin verbirgt. Noch dazu, wenn ich lese, dass sich seit 1987 das Durchschnittsalter um 4 Jahre erhöht hat.

Konkret bedeutet das: Es gibt deutlich weniger junge Menschen. Konsequenz ist, dass allein auf Grund der Zahlen die möglichen Pflegenden zurückgehen werden. Noch nicht berücksichtigt ist dabei, dass sich die Lebensumstände stark verändert haben und verändern werden. Potenzielle Pflegende (Kinder, Schwiegerkinder) leben an ganz anderen Orten als die Pflegebedürftigen. Sie sind oft berufstätig und können die Pflege aus zeitlichen Gründen nicht leisten. Wer nicht berufstätig ist, kann (auch durch die Pflege) in finanzielle Engpässe geraten. Dazu kommt, dass die Generation der 40- bis 60-jährigen oft auch in der Doppelbelastung von Kindererziehung und Seniorenpflege stehen. Dabei spreche ich jetzt nur von der Pflege der alten Menschen und noch nicht von der Sorge um Pflegebedürftige in jüngeren Generationen (etwa körperlich Beeinträchtigte, Menschen mit geistiger Behinderung, Schlaganfallpatienten etc.).

Für die Zukunft bedeutet das keine Verbesserung – im Gegenteil. Der Trend ist kaum und wenn, dan nur schwer umkehrbar, schon gar nicht kurzfristig. Wenn ich lese, dass im Vergleich zu 1987 in Bayern 50 000 Kinder weniger leben, die sechs Jahre und jünger sind, kann ich mir vorstellen, wie es sich in dreißig oder fünfzig Jahren auswirken wird.

Was also können wir tun? Sicher ist, dass es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Die können wir aber nicht nur dem Staat überlassen, wiewohl der eine zentrale Rolle spielt, etwa in der Ausbilundung, Anerkennung und auch in den finanziellen und arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen. Wir werden nicht umhin können, selber aktiv zu werden:

1) Wir müssen HEUTE anfangen.
2) Wir müssen mehr auf ehrenamtliche und nachbarschaftliche Unterstützung setzen.
3) Es muss eine Mischung von Ehrenamt und professionellen Helfern geben.
4) Die Ehrenamtlichen müssen wohl auch geschult und begleitet werden.
5) Wir müssen vor allem die Pflegebedürftigkeit in das Bewusstsein der Öffentlichkeit holen und so Menschen ermutigen, Hilfe zu suchen und anzunehmen.
 

Ich werde weiter das Gespräch mit verschiedenen Akteuren in der Altenhilfe suchen und Ideen sammeln. Wenn Sie eine Idee oder auch Ihre Meinung dazu beitragen möchten: Bitte kontaktieren Sie mich!!!

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Pflegende Angehörige

Am Dienstag lief in der ZDF-Sendung „Frontal“ ein Bericht über die belastende Situation pflegender Angehöriger. Am Beispiel einer Frau wurde sehr deutlich, unter welchen emotionalen, kräfteraubenden und auch finanziellen Erschwernissen die Pflegenden leben müssen. Besonders eindrücklich war für mich die Schwierigkeit, Pflege leisten zu müssen, wenn die Beziehung nicht stimmt, aber niemand anderer zur Verfügung steht. Ich selber denke dabei nicht nur an professionelle Helfer wie etwa die Pflegedienste, sondern auch an die Entlastung durch weitere Familienangehörige und auch ein soziales Umfeld. Mit der künftigen Bevölkerungsentwicklung wird sich die Notwendigkeit einer kombinierten Pflege noch vergrößern.

Auf der Seite des ZDF ist dieser achtminütige und sehenswerte Beitrag noch anzusehen.

 

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„Heute noch wirst Du mit mir im Paradies sein“ – Bericht vom Einkehrvormittag

Heute morgen haben wir uns – ausgehend vom Wort Jesu am Kreuz – Gedanken über das Paradies gemacht. Jeder hat eigene Vorstellungen geäußert, viel war dabei dei Rede von anderen Menschen, von Friede, von Glück, von Licht, von der Freiheit etc. Anschließend haben wir erfahren, dass mit dem Wort „Paradies“ ursprünglich im 11. Jhd. vor Christus ein Garten gemeint war, den der assyrische Herrscher anlegen ließ, geschützt und gepflegt. Im Mittelalter kam die Vorstellung auf, dass der Paradiesgarten von einer Flammenwand umgeben und so geschützt sei. Damit wird wohl ein Motiv aus der Bibel aufgegriffen, die sich den Erzengel Michael mit dem Flammenschwert vorstellt.

P1040798Wir haben dann einen solchen Garten nachgebaut und auf uns einwirken lassen. Dabei kam zum einen die Sehnsucht hoch nach solch einem Frieden, andererseits aber auch die Frage, ob wir in dieses Paradies gelangen werden. Hier half uns der Blick auf den Verbrecher am Kreuz, der von Jesus die Zusage erhalten hatte: „Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein“. Wenn schon der, der wegen seiner Schuld zum Tode verurteilt wurde, zum Paradies Zutritt erhält, dann dürfen auch wir mit unseren vermutlich kleineren Fehlern Hoffnung haben. So wird dann das Paradies zum Ort der Vergebung, der Verzeihung, der Aussöhnung. So wird Gott jedem Menschen gerecht in dem, wie er geworden ist – mit allem Scheitern, mit allem Streben, mit allem Versagen, mit allen Hoffnungen und Wünschen und Sehnsüchten.

Wo aber bleibt die Gerechtigkeit? Wird die Barmherzigkeit Gottes nicht zum Freibrief?

Wenn ich mir meiner Fehler bewusst bin, weiß ich, wie sehr ich der Barmherzigkeit bedarf. Wenn ich spüre, wie sehr Menschen zu leiden haben unter anderen/ unter mir, werde ich vielleicht opferempfindlicher und leidsensibler werden.

 

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Ü-60-Messe 2014 in Mühldorf

Am Dienstag, den 29. April 2014 findet nachmittags wieder die Ü-60-Messe in Mühldorf im Haberkasten statt. Viele Aussteller  präsentieren sich und ihr Engagement für die Senioren im 1. Stock. Im Saal gibt es Vorträge und Bewirtung, sodass auch für das gemütliche Zusammensein gesorgt ist. Nähere Informationen gibt es bei den beiden Veranstaltern, der Stadt Mühldorf mit Seniorenreferentin Frau Marianne Pfaffeneder und bei der Caritas durch den Geschäftsführer Herrn Herbert Späth.

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Heute noch wirst Du mit mir im Paradies sein

Unter dem Titel „Heute noch wirst Du mit mir im Paradies sein“ biete ich am Mittwoch, den 9. April 2014 einen Einkehrvormittag für Menschen ab der Lebensmitte an. Er findet von 9-11 Uhr im Kloster Zangberg statt. Wir werden uns – ausgehend von der Erzählung aus der Kreuzigungsgeschichte – mit den Vorstellungen vom Paradies beschäftigen und daraus eine lebenswerte und angstlösende Perspektive für unser eigenes Leben entwickeln.

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Wer nach vorne schaut, bleibt länger jung – ein Abend mit Henning Scherf

Ich möchte auf einen Abend mit Henning Scherf, dem früheren Bürgermeister von Bremen aufmerksam machen. Er findet im Bildungshaus St. Virgil in Salzburg statt. In der Ausschreibung heißt es:

Wer nach vorne schaut, bleibt länger jung
Ein Abend mit Henning Scherf
Veranstaltungsnr.: 14-0636
Beginn: 23.04.14, 19:30
Ende: 23.04.14, 22:00
ReferentInnen: Dr. Henning Scherf
Beitrag: 8,00
Max. TeilnehmerInnen: 180

Zum Älterwerden gehören Mut und Optimismus dazu. Jede/r kann selbst etwas tun für das Glück, davon ist Henning Scherf überzeugt. Er macht klar: Unabhängig vom Alter, sollte jeder sein Leben selbst in die Hand nehmen, sich für die Gemeinschaft einsetzen und gesellschaftlich aktiv sein. Er selbst lebt es vor: Mit 75 Jahren engagiert er sich in vielen sozialen Bereichen und gibt Mut, im Alter nicht zu resignieren, denn wer nach vorne schaut, bleibt länger jung.
Henning Scherf wird sich an diesem Abend auch mit der Frage befassen: Wie wollen wir alt sein? Und vor allem: Wie können wir würdig altern? Nicht „weggesperrt in Altensilos“, sondern gemeinsam mit anderen, mitten in der Gesellschaft? Altsein ist eine Herausforderung. Aber sie ist zu bewältigen.

Referent:
Henning Scherf, Dr. jur., geb. 1938, war lange Jahre Bildungs- und Justizsenator und von 1995 bis 2005 Bürgermeister von Bremen; er ist verheiratet, hat drei Kinder, ist mehrfacher Großvater und lebt in Deutschlands berühmtester Wohngemeinschaft

Beitrag: € 8,-
SchülerInnen und Studierende: € 4,-

Anmeldung erforderlich.

St. Virgil Salzburg
Bildungs- und Konferenzzentrum, Seminarhotel
Ernst-Grein-Straße 14 | A-5026 Salzburg
Tel: +43/662/65901-0 | Fax: +43/662/65901-509
E-Mail: anmeldung@virgil.at St. Virgil Programm
E-Mail: reservierung@virgil.at Veranstaltungsorganisation

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Katholikentag in Regensburg (1)

Ich habe das Programm des Katholikentages vom 28. Mai – 1. Juni 2014 in Regensburg bekommen. Hier mal ein erster Tipp für eine Podiumsdiskussion mit erstklassiger Besetzung.

Fr 14.00 bis 15.30 Schneller Tod – guter Tod?  Lebens-Wert am Lebensende
Dr. Elisabeth Albrecht, spezialisierte ambulante Palliativversorgung, Regensburg
Prof. Dr. Dietmar Mieth, Fellow am Max-Weber-Kolleg, Erfurt
Wolfgang Putz, Anwalt für Medizinrecht, München
Günter Renner, Krankenhausseelsorger, Landshut
Moderation: Clemens Finzer, München
Musik: Alexander Bayer, Ensemble Entzücklika, Obermarchtal
Universität, Zentrales Hörsaalgebäude, UG, Raum H10 (48 • D6)

 

Im Laufe der Zeit werde ich immer wieder mal Vorschläge und Hinweise zum Katholikentag geben.

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