Category Archives: Allgemein

Textil mit Text – eine Ausstellung im Kreiskrankenhaus Mühldorf

Ich möchte auf eine Ausstellung aufmerksam machen, die die Gruppe des biografischen Schreibens unter der Leitung von Inge Finauer gestaltet hat. Die Ausstellung trägt den Titel: Textil mit Text und ist noch bis Ende Juni 2014 im Kreiskrankenhaus Mühldorf zu sehen. Die Organisation liegt beim Katholischen Kreisbildungswerk Mühldorf. Das KBW schreibt dazu:

18 biografisch Schreibende aus Kursen des Katholischen Kreisbildungswerks Mühldorf stellen sich mit Ihren persönlichen, textilen Objekten, Erinnerungen des eigenen Lebens, die zusammen 900 Jahre sind und den dazu gehörigen Geschichten vor. Aus einer speziellen Arbeitsaufgabe in der Schreibgruppe, die es seit 15 Jahren gibt, entstand die Idee Geschichten  zusammen mit den meist noch vorhandenen originalen, textilen Objekten zu zeigen.

 Die Gruppe trifft sich regelmäßig in Flossing. Die theoretische und praktische Begleitung übernimmt die langjährige Biografietrainerin Inge Finauer. Einmal im Jahr stellt die Gruppe bei einem öffentlichen Lesen im Ökonomiestadl Ihre Geschichten vor.

Haben Sie auch Interesse daran zu schreiben? Erkundigen Sie sich bei Ihrem Katholischen Kreisbildungswerk nach dem nächsten Biographischen Schreibkurs oder Infos über die nächste Lesung der Gruppe

 Katholisches Kreisbildungswerk                     Telefon: 08631/3767-0
Mühldorf am Inn e.V.                                      Telefax: 08631/3767-49
Kirchenplatz 7
84453 Mühldorf/Inn                                         
Email: kreisbildungswerk@t-online.de
Internet: http://www.kreisbildungswerk

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Fachtagung für Nachbarschaftshilfen

Durch die „Koordinationsstelle Wohnen im Alter“ bin ich auf folgende Veranstaltung aufmerksam gemacht worden, auf die ich gerne hinweise. Sie schreibt:

„Das „Netzwerk Nachhaltige Bürgerkommune“ veranstaltet am 11. Juli 2014 in Ursensollen (bei Amberg) eine Fachtagung zum Thema „Nachbarschaftshilfen vor Ort – Sozialer Zusammenhalt in der Zukunft“. Organisierte Nachbarschaftshilfen sind ein wichtiges Angebot, um Lücken in sich verändernden sozialen Strukturen zu schließen, und fehlende familiäre Netzwerke zu ersetzen und zu ergänzen. Die Tagung widmet sich dem Aufbau und Ausbau von Nachbarschaftshilfen, und geht beispielsweise Fragen nach der Gewinnung von Helfern und der Finanzierung nach. Dabei wird eine Vielzahl von Praxisbeispielen vorgestellt. Die Veranstaltung richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung, Verbänden und Einrichtungen und interessierte Bürgerinnen und Bürger. Informationen zu Ablauf und Anmeldung finden Sie unter www.nachhaltige-buergerkommune.de/download/CY2f445b2bX145bc6d70daX17e8/Tagung_Nachbarschaftshilfe.pdf.“

Ich meine, dass die Nachbarschaftshilfen in Zukunft eine viel wichtigere Rolle einnehmen werden in der Unterstützung der Hilfsbedürftigen und auch ihrer Angehörigen. Diese erfahren Entlastung in ihrem eh schon angestrengten Alltag. So ist es sehr sinnvoll, wenn sich die Nachbarschaftshilfen austauschen und sich gegenseitig unterstützen.

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Infoveranstaltung für PGR-Mitglieder: Meine Stimme für Gott und die Welt

Für die neu- und wiedergewählten Mitglieder in den Pfarrgemeinderäten bietet der Diözesanrat der Katholiken eine Informations- und Fortbildungsveranstaltung an unter dem Titel: „Meine Stimme für Gott und die Welt“. Der Diözesanrat schreibt:

Unsere Auftaktveranstaltungen richten sich an alle neugewählten und wiedergewählten Mitglieder in den Pfarrgemeinderäten. Der gemeinsame Austausch, Ideen, Erfahrungen und Fragen stehen im Mittelpunkt. Sie lernen Themenfelder und Kooperationspartner/innen kennen und haben Gelegenheit die Arbeitshilfen für Ihr Engagement im Pfarrgemeinderat zu sichten. Wir freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen.
Silvia Wallner-Moosreiner, Geschäftsführerin Region Nord

Samstag, 5. Juli 2014
Bildungszentrum
Kardinal Döpfner Haus Freising
Anmeldung bis: 27. Juni 2014
Alle Veranstaltungen beginnen um 9.30 Uhr (Begrüßungskaffee ab 9.00 Uhr) und enden um 13.00 Uhr nach dem gemeinsamen Mittagessen. Sie können sich telefonisch oder auch mit Mail anmelden.

Kontakt: Tel. 089/2137-1460, Fax. 089/2137-271460, E-Mail: ISchwirtz@eomuc.de

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Ausstellung in München: Menschen lieben. Gesichter und Geschichten aus der Pflege

Am Tag der Pflege (12.Mai) wurde im Foyer der Arbeitsagentur für Arbeit in der Kapuzinerstraße 26 eine Ausstellung eröffnet, die dort noch bis 1.Juni zu sehen ist:

„Menschen lieben. Gesichter und Geschichten aus der Pflege“. Sie zeigt Fotografien von Thomas Braner, auf denen Pflegekräfte zu sehen sind. Sie beschreiben ihren beruflichen Werdegang und ihre Motivation und Begeisterung für den Pflegeberuf.

Ich meine, die Ausstellung (und auch der Besuch der Ausstellung) könnte auf eine recht kreative Weise eine Wertschätzung für die wirklich schwere und harte Arbeit der Pflegekräfte ausdrücken, die sie ja auch überwiegend professionell und mit viel Engagement ausführen..

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Fortbildungsnachmittag für Seniorenclubleiter

Ich lade die Seniorenclubleiterinnen des Dekanates Mühldorf mit all ihren Mitarbeiterinnen zu einem Fortbildungsnachmittag ins Kloster Zangberg ein. Der Termin ist am Mittwoch, den 21. Mai 2014 von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr. Wir werden im gemütlichen Rahmen Kaffee trinken und dann gibt es einige Gedanken zur pflegefreundlichen Gemeinde und welche Bedeutung darin der Seniorenclub hat. Außerdem möchte ich einige Anregungen bieten für die konkrete Arbeit mit Seniorenclubs, damit diese auch weiterhin viel Freude und Spaß miteinander haben.

Ich bitte dringend um Anmeldungen bis zum 10. Mai bei mir (Tel: 08630/ 1274), damit die Schwestern im Kloster Zangberg planen können.

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Kirchentag plus in Regensburg

Während des offiziellen Kirchentages in Regensburg gibt es noch alternative Angebote unter dem Titel: „Kirchentag plus“. Dieser wird von verschiedenen Reformgruppen, etwa „Wir sind Kirche“ gestaltet. Das Programm ist unter dem folgenden Link zu sehen, Anmeldungen sind noch möglich. Man kann aber auch einfach so mal vorbeischauen – es lohnt sich sicher.

<http://www.wir-sind-kirche.de/?id=649>*

 

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Nachdenken über die Auferstehung – ein Einkehrvormittag in Buchbach

Heute vormittag habern wir in Buchbach einen Einkehrvormittag für Senioren gehalten. Wir haben dabei verschiedene Erzählungen angeschaut, in denen Jesus als Auferstandener erscheint. Dabei entdeckten wir Erstaunliches: das, was uns so eindeutig schien, entpuppte sich bei näherem Hinsehen als recht widersprüchlich. Mal lässt sich Jesus berühren – mal nicht. Mal erscheint er als körperloses Wesen, das in derselben Geschichte seine körperlichen Wundmale präsentiert. Die Emmausjünger erkennen Jesus nicht beim Deuten der Schrift, sondern am alltäglichen Ritus des Brotbrechens. Maria von Magdala erkennt ihn nicht an den vertrauten Gesichtszügen, sondern am Ton und der Melodie, mit der Jesus ihren Namen ausspricht.

Mit all dem enthüllend-verhüllend Gesagten machte sich bei uns eine gewisse Ratlosigkeit breit. Allerdings wurde darin auch sichtbar, wie sehr Auferstehung ein Akt des Glaubens ist (und eben keine Gewissheit), dass wir uns nicht auf das ein oder andere festlegen können (so ist es – und nicht anders), dass wir Raum lassen müssen für Gottes Handeln. Nur eines war uns allen klar: in der Auferstehung drückt sich Gottes Güte und Liebe aus. Auf sie können wir zählen. Oder: wie es eine Teilnehmerin formulierte: „Gott geht mit seiner Liebe mit!“

Im Psalm 63 haben wir dann der Sehnsucht nach Gott Ausdruck verliehen und anschließend im Gedicht: Auferstehung“ von Marie-Luise Kaschnitz erspürt, in welch alltäglichen Situationen eine Ahnung von Auferstehung passieren kann: im Aufstehen am Morgen oder nach längerer Krankheit – wenn etwas in Ordnung kommt (eine gestörte Beziehung etwa oder ein Fehler) – wenn jemand soviel Vertrauen zeigt, dass er sich in seinen Wunden zeigen kann – wenn aus dem Dunkel des Lebens auf einmal ein Licht aufstrahlt.

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Schmerztherapie bei Krebspatienten

Heute berichtet der „Mühldorfer Anzeiger“ unter dem Titel „Leben“ über die Möglichkeiten der Schmerztherapie. Viele Menschen haben Angst, solche Medikamente zu nehmen, da sie eine Abhängigkeit von den Opiaten befürchten. Diese Angst greift der Artikel auf und beschreibt, dass der Unterschied in der Psyche liegt. Das bedeutet, der Krebskranke nimmt das Mittel mit einer völlig anderen Absicht – nämlich der Reduzierung von ansonsten unerträglichen Schmerzen.

Ebenfalls beschrieben wird, dass die Lebensqualität steigt, wenn die Schmerzen vermindert werden. Allerdings ist dazu die regelmäßige Einnahme notwendig, die auf unterschiedlichen Wegen erfolgen kann.

Ich finde diese Seite sehr informativ und will sie daher empfehlen. Außerdem möchte ich auf den Anna-Hospiz-Verein hinweisen, der auch persönliche Beratungen anbietet.

 

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Gedanken zu Ostern (2)

Ein Gedicht von Marie Luise Kaschnitz mit dem Titel „Auferstehung“ beeindruckt mich durch die kleinen Beobachtungen, in denen sich völlig unvorbereitet und überraschend etwas von der Auferstehung zeigt – so wie sie uns im Alltag widerfahren kann: als Erfahrung, dass etwas in Ordnung kommt, dass ein Licht aufscheint, dass wir trotz aller Verletzlichkeit die Erfahrung von Geschütztsein machen können. Es lautet so:

Auferstehung
Manchmal stehen wir auf
Stehen wir zur Auferstehung auf
mitten am Tage
Mit unserem lebendigen Haar
mit unserer atmenden Hand
 
Nur das Gewohnte ist um uns
Keine Fata Morgana von Palmen
Mit weidenden Löwen
Und sanften Wölfen.
 
Die Weckuhren hören nicht auf zu ticken
Ihre Leuchtzeiger löschen nicht aus.
 
Und dennoch leicht
und dennoch unverwundbar
Geordnet in geheimnisvolle Ordnung
Vorweggenommen in ein Haus aus Licht.

 

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Gedanken zu Ostern

Zum Osterfest möchte ich einen Gedanken von Hans-Joachim Sander präsentieren. Er lehrt an der Universität Salzburg Dogmatik und schreibt in seinem Buch: nicht verleugnen – Die befremdende Ohnmacht Jesu:

Es gibt Auferstehung nicht ohne ihren verworfenen Teil, die Ohnmacht der Gekreuzigten. Das ist die christliche Grunderfahrung. …. Die Auferstehung führt den Tod vor Augen. Eines ist für das andere ein verworfener Teil, und beides passt jeweils füreinander nicht zusammen. Wir hätten gerne, dass es sich fügt, und setzen dann auf die Macht der Auferstehung. Doch erst wenn man dabei der bleibenden Ohnmacht des Kreuzestodes ins Auge sieht, steht man vor der Lebenskraft, die in der Auferstehung steckt. Deshalb trägt der Auferstandene die Wundmale des Gekreuzigten am Leib. Was hier an Tod überwunden wird, bleibt in der Erfahrung des Lebens erhalten, das die Auferstehung zeigt…. Deshalb überwindet die Macht der Auferstehung nicht die Ohnmacht vor dem Tod, wohl aber die Macht des Todes. Der Tod hört nicht auf, eine Erfahrung wider das Leben zu sein; aber ihm wird die Bitterkeit genommen, die er für die Lebenden bedeutet.Er behält nicht das letzte Wort über das Leben, obwohl er sein Ende herbeiführt. Auferstehung erzeugt Leben…
 

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