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Fortbildung für Seniorenclub-leiterinnen und -leiter

Am Mittwoch, den 9. Oktober bietet das Erzbischöfliche Ordinariat München durch die Abteilung Seniorenpastoral wieder eine Fortbildung an für Menschen, die in der Seniorenarbeit engagiert sind.

Frau Ursula Senninger gestaltet diesen Nachmittag, der von 14.00 – 17.00 Uhr in Mühldorf im Pfarrheim der Pfarrei St. Peter und Paul stattfindet. Sie wird dabei verschiedene Methoden und Inhalte als Anregung geben für die Seniorenclubs oder andere Veranstaltungen. Dabei wird sie in ihrer lebendigen Art alle Sinne ansprechen, das Gemeinsame fördern und mit Humor auch für eine fröhliche Stimmung sorgen.

Wer sich für diesen Kurs (3 € Unkostenbeitrag für Kaffee/ Kuchen und die Materialmappe) anmelden will, kann dies noch bis Freitag entweder bei mir tun oder direkt im Ordinariat unter der Telefonnummer: 089 / 24 26 87 – 15 bzw. über E-Mail: seniorenpastoral@eomuc.de

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Senioren-WG: ein Beratungsangebot des Landratsamtes Mühldorf

Aus dem Landratsamt Mühldorf erreichte mich folgende Meldung mit der Bitte, sie weiter zu verbreiten:

Senioren-WGs oder Hausgemeinschaften – Wer hat Interesse an alternativen Wohnmodellen?

Leben im Alter ist für viele ein Angstthema. Das hat auch das im Jahr 2010 für den Landkreis erstellte Seniorenpolitische Gesamtkonzept ergeben.

Verlust von Selbstbestimmung, Umzug ins Heim – eine fröhliche Senioren-WG klingt da für viele besser. Wenn es um Wohngemeinschaften geht, denkt man für gewöhnlich in erster Linie an Studenten, die eine WG gründen – aber die Zeiten ändern sich und damit auch die Art des Wohnens: Wohngemeinschaften haben sich auch in anderen Bevölkerungsschichten etabliert, sodass beispielsweise die Senioren-WG ein neuesWohnmodell ist. Wobei das Wort Senioren-WG hier auch nicht ganz passt – vielmehr geht es um Menschen im dritten Lebensabschnitt, sagen wir ab ca. 50 Jahren.

Die Gründe, die für dieses Wohnmodell sprechen, sind bei Senioren jedoch oft vielfältiger als bei Studierenden. Hier geht es nicht vorwiegend darum günstigen Wohnraum zu finden, vielmehr sind Wohnprojekte oft Keimzellen bürgerschaftlichen Engagements. Gemeinsame Ziele, Arbeitserleichterung, Kommunikation, sozialer Austausch… das sind hier oft die vorherrschenden Wünsche und Ziele.

Eigenständig und selbstbestimmt leben und dennoch nicht alleine sein – doch wer in einer Haus- oder Wohngemeinschaft alt werden möchte, muss im Vorfeld einiges bedenken, so z. B. 

Wo finde ich potentielle Mitbewohner?
Will man in einer großen Wohnung gemeinsam leben oder in einem Haus mit separaten Wohnungen und Gemeinschaftsraum?
Wo finde ich geeigneten, möglichst bereits barrierefreien Wohnraum bzw. geeignete Träger? Möchte ich in ein Eigentümer- oder Mietermodell, wie sollen die Verantwortlichkeiten geregelt sein?

Die Klärung all dieser Punkte nimmt Zeit in Anspruch – es ist deshalb empfehlenswert sich möglichst frühzeitig sich mit der Thematik alternative Wohnprojekte zu beschäftigen.
Der Landkreis möchte interessierten Personen, engagierten Gründern und Einsteigern in selbstorganisierten Wohnformen Unterstützung bieten. Bei einer Informationsveranstaltung sollen Grundzüge, Hilfsmöglichkeiten, dargestellt werden und in weiteren Schritten die Vernetzung von Bürgern mit Verwaltung, Trägern, Finanzdienstleistern, etc. geschaffen werden.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Landratsamt Mühldorf a. Inn, Frau Marion Scheuerer, Tel. 08631 699347, marion.scheuerer@lra-mue.de oder Herrn Matthias Burger, 08631 699 393, matthias.burger@lra-mue.de

 

 

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Regionale Originale – Schreibwerkstatt

Das Katholische Kreisbildungswerk bietet im Zusammenhang mit dem Schreibwettbewerb „Regionale Originale“ eine Schreibwerkstatt an. Dieser findet am kommenden Samstag, den 28. September von 13.00 – 15.00 Uhr im Pfarrheim in Flossing statt. Geleitet wird sie von Inge Finauer, die schon seit vielen Jahren Menschen zum biografischen Schreiben und so zur Erinnerung an das eigene Leben anregt und anleitet. Nähere Informationen und Anmeldung beim Kreisbildungswerk unter der Telefonnummer: 08631/ 37670

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Innovative Projekte in der Seniorenarbeit

Am 21.Oktober 2013 findet unter dem Titel: „Innovative Projekte in der Seniorenarbeit“ in Haar eine Fachkonferenz für den Regierungsbezirk Oberbayern statt. Dabei werden vorgestellt: 

  • Ambulant betreute Wohngemeinschaften
  • Betreutes Wohnen zu Hause
  • Wohnberatung und Wohnungsanpassung
  • Nachbarschaftshilfen
  • Niedrigschwellige Betreuungsangebote
  • Quartierskonzepte
  • Seniorengenossenschaften
  • Seniorenpolitische Gesamtkonzepte
  • Gemeinschaftliche Wohnprojekte

Die Fachkonferenz wendet sich an Fachkräfte der Seniorenarbeit, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Altenhilfefachberaterinnen und Altenhilfefachberater, Sozialplanerinnen und Sozialplaner und sonstige Expertinnen und Experten sowie an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

 Nähere Information zum Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter

www.afa-sozialplanung.de.

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MOFA bietet Kurs für Demenzbegleiter an

Der Mobile Familiendienst MOFA der AWO bietet für allen, die einen Demenzerkrankten begleiten wollen, einen 40-stündigen Kurs an, bei dem noch ein paar Plätze frei sind.  MOFA schreibt:

  • Wir bieten sozial engagierten Frauen kleinen Nebenverdienst
    für stundenweise Betreuung Demenzkranker (Ehrenamt) mit
    Fachseminar (keine Kosten).
  • Näheres unter Tel: 08631-166371
    Mobiler-Familienservice, MOFA, des AWO-OV Mühldorf e.V.

 

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Ü-60 Messe in Mühldorf am 25. September 2013

Auch auf diesem Wege möchte ich für die Ü-60-Messe im Haberkasten in Mühldorf am 25. September 2013 von 12.00 – 17.00 Uhr werben.

Die Caritas Mühldorf und die Seniorenreferentin der Stadt  Mühldorf, Frau Pfaffeneder,  haben wieder ein sehr ansprechendes Programm zusammen gestellt. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister K noblauch und den beiden Veranstaltern hält um 13:30 Uhr der Chefarzt der Gerontopsychiatrischen Abteilung am Inn-Salzach-Klinikum Dr. Franz Xaver Obermaier einen Vortrag zum Thema „Herausforderung Demenz“. Um 15:15 Uhr gibt Herr Josef Sieghart von der AOK-Direktion Mühldorf, Fachbereich Pflegekasse Informationen über „Aktuelles von der Pflegeversicherung“. Natürlich werden dazwischen wieder Kaffee und Kuchen angeboten, außerdem werden wieder viele Akteure in der Seniorenarbeit über ihre Angebote informieren.

Besonders hinweisen möchte ich auf ein heiteres und humorvolles Angebot des Katholischen Kreisbildungswerkes. Unter dem Titel: Mühldorfs farbenfrohe Lebensbilder“ werden die Interessierten gebeten, in einer sehr einfachen Methode ein Bild von sich zu malen. Einige Prominente haben dabei schon ihre Beteiligung zugesagt. Kommen Sie und staunen Sie!

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Eintönigkeit fördert Demenz

Forschungen zur Demenz gibt es ja viele. Hintergrund ist oft die Frage, wie sich eine Demenzerkrankung verhindern ließe. Generell werden immer wieder drei Faktoren beschrieben, die Demenz zwar nicht verhindern, sie jedoch verzögern können: 1) eine gesunde Ernährung, 2) Bewegung und Sport sowie 3) Neugier, die sich etwa auch in lebendigen Beziehungen ausdrückt.

Jetzt hat der Demenzforscher Siegfried Lehrl herausgefunden, dass auch lange Fernsehabende und lange Zeiten von Inaktivität für die Menschen schädlich sind. Wer etwa durch einen Krankenhausaufenthalt zur Untätigkeit verdammt ist, sei einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Wichtig und gesund sei es, Verantwortung im Alltag zu übernehmen und anregende Beziehungen zu haben.

In der Konsequenz bedeutet dies, dass wir uns schon frühzeitig (nicht erst im Ruhestand) um freundschaftliche Beziehungen kümmern müssen. Hier haben Kirchen und Vereine ihre große Bedeutung, auch die Seniorenclubs sorgen für anregende Abwechslung und körperliche und geistige Aktivierung. Geistige Aktivierung heißt in diesem Zusammenhang nicht ein mehr oder weniger mechanisches Ausfüllen von Kreuzworträtseln, sondern Gespräch, Verarbeitung von (neuen) Informationen, auch die Erinnerung an das eigene Leben. Spielerische Elemente unterstützen die Kreativität und die Freude.

Im Seniorenheim sind die Bewohner ja in wachsendem Maße darauf angewiesen, Anregungen durch andere zu bekommen. Ich meine damit das oft ausgezeichnete Beschäftigungsprogramm und Besuche von außen – sei es durch Angehörige, sei es durch einen ehrenamtlichen Besuchsdienst, wie u. a. wir Seelsorger sie bei uns im Dekanat Mühldorf aufgebaut haben. Dieser Besuchsdienst wird zu einem großen Teil von älteren Menschen selbst wahrgenommen im Sinne von „Seelsorge durch Senioren“. So tun sie selbst etwas für die eigene geistige Gesundheit und sie helfen anderen Menschen, länger geistig fit zu bleiben. Sie machen zugleich sichtbar, dass gerade ältere Menschen durch Engagement und Aktivität unsere Gesellschaft prägen und lebenswert halten.

 

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Aktivierungstherapie für Menschen mit Demenz – MAKS

Von einer Beschäftigungstherapeutin in einem Seniorenheim bin ich auf eine neue Methode im Umgang mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind, aufmerksam gemacht worden: die sog. „Maks-Therapie“.

„Maks“ steht dabei für: motorisch – alltagspraktisch – kognitiv und spirituell. In all diesen Bereichen wird der leicht bis mittelschwer Demenzerkrankte aktiviert, seine noch vorhandenen Fähigkeiten gestärkt, seine Bedürfnisse auf diesen Ebenen beantwortet. Mich freut es, dass auch die spirituelle Dimension von Menschsein darin aufgegriffen wird. Hier zeigt es sich besonders, dass dieses Konzept in der Diakonie in Neuendettelsau entwickelt wurde. Wissenschaftlich begleitet wurde es durch die Universität Erlangen. Der Zeitaufwand beträgt laut der Therapeutin nicht mehr als bei den herkömmlichen Methoden. Der Effekt sei jedoch ungleich größer, weil mehrere Seiten gleichzeitig angesprochen würden. Außerdem richtet sich der Blick eben nicht mehr auf die Defizite, sondern auf die erhaltenen Ressourcen und vermittelt so Erfolge, Freude, Stolz.

Mittlerweile ist ein Buch veröffentlicht worden mit beiligender DVD. Der Titel lautet: Aktivierungstherapie für Menschen mit Demenz – MAKS: motorisch – alltagspraktisch – kognitiv – spirituell, mit www.pflegeheute.de-Zugang [Taschenbuch]

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Wie geht´s Deutschland? – eine Anmerkung

Gestern lief im ZDF die Reportage von Marietta Slomka zu Lebenssituationen in Deutschland. Gezeigt wurde u. a. eine 70-jährige Renterin, die in sehr beengten Wohnverhältnissen (25 qm) lebt und die einen Job braucht, um überhaupt um die Runden zu kommen. Ihr angespartes Vermögen war schon aufgebraucht, Freunde haben ihr finanziell geholfen. Jetzt hat sie sich um eine Anstellung beworben. Gleichzeitig mit ihr wollte ein über 80-jähriger Mann diesen Job. Gezeigt wurde dann, dass die Frau angestellt wurde und wie froh sie war, diesen Minijob erhalten zu haben. Herzlichen Glückwunsch dazu! Aber was ist mit dem Mann weiter geschehen? Darüber gab es leider keine Auskunft.

Meine Gedanken dazu: Durch diese Personalisierung wurde sehr deutlich, wie bedrängend Altersarmut ist, wie erniedrigend und beschämend es empfunden wird, staatliche Unterstützung zu erbitten (und sich dabei manchmal auch herablassend behandeln lassen zu müssen), wie sehr ältere Menschen auf den Zuverdienst angewiesen sind. Grund dafür sind oft unterbrochene Arbeitsverhältnisse (etwa durch Erziehungszeiten oder Arbeitslosigkeit) und auch ein geringes Einkommen, welches zu geringeren Renten führt (und die Lebenshaltungskosten, etwa die Mieten, bleiben gleich).

Sicher sind die Reaktionen der anwesenden Politiker berechtigt, die aber naturgemäß eher eine langfristige Perspektive auftun: höhere Löhne, stabilere Arbeitsverhältnisse etc. Die jetzt schon bestehende Altersarmut können sie nur schwer verhindern. Ich meine, dass es nichts Ehrenrühriges an sich hat, wenn Frauen und Männer die Hilfe des Staates in Anspruch nehmen. Sie haben ja durch ihre Arbeit und auch durch die Kindererziehung viel für unsere Gesellschaft und den Staat getan. So haben sie jetzt auch einen Anspruch darauf, dass sich der Staat um sie kümmert. So müssen wir alle wohl einen Prozess des Umdenkens in Gang bringen; wir müssen die Senioren im Blick haben und ermutigen, Hilfe zu verlangen; wir müssen uns wohl auch mehr im nachbarschaftlichen Verhältnis engagieren, um die schlimmsten Folgen der Altersarmut zu lindern, etwa Isolation und die Vereinsamung oder auch Krankheit.

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Museum der Generationen: „Die Welt des Königlichen Spiels“

Ich möchte auf folgende Veranstaltung des Bayerischen Nationalmuseums in München hinweisen:

Samstag, 21. September 2013, 11 – 14 Uhr

Museum der Generationen – Workshop für Großeltern mit Enkelkindern

Für kleine und große Spieler: Die Welt des „Königlichen Spiels“

 Schach ist Teil des Weltkulturerbes.Mit detektivischem Spürsinn gehen wir zunächst in der Spielesammlung des Museums auf die Suche nach historischen Schachspielen. Anschließend erleben wir unter Anleitung spielerisch geistige Abenteuer an den Brettern. Ob Jung oder Alt, beim Schach spielt der Altersunterschied keine Rolle. Schon in jungen Jahren werden damit logisches Denken, Konzentration und Fantasie gefördert, und man bleibt geistig fit bis ins hohe Alter.

Grundkenntnisse der Spielregeln werden vorausgesetzt, ansonsten wird flexibel auf die unterschiedlichen Vorkenntnisse eingegangen. Schachbretter und -figuren werden gestellt.

Für Kinder von 8 bis 12 Jahren mit Großeltern – Führung: Dr. Natascha Niemeyer-Wasserer

Spielen mit praktischen Übungen: Georg Schweiger, Schach-und Kulturstiftung G.H.S.

Teilnahmegebühr: € 15 für Großeltern mit einem Enkelkind, € 20 für Großeltern mit zwei Enkelkindern

Bitte eine Brotzeit mitbringen.

Anmeldung erforderlich. Telefon 089 21124216 oder bay.nationalmuseum AT bnm.mwn.de

Mit freundlicher Unterstützung der Schach-und Kulturstiftung G.H.S.

www.ghs-schachundkulturstiftung.de

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