Category Archives: Allgemein

Information zur Grippeimpfung

Wir blicken immer wieder gespannt auf die Zahl der Menschen, die an Corona erkranken. Gerade die Krankenhauseinweisungen bieten Anlass zur Sorge.

Im Hintergrund aber kündigt sich – wie oft im Herbst – eine weitere Viruserkrankung an: die Grippe. Sie wird gerade im Verhältnis zu Corona meist unterschätzt, birgt jedoch ebenfalls hohe Risiken und auch eine gute Möglichkeit der Vorbeugung: die Impfung.

Die Deutsche Seniorenliga bietet auf ihrer Homepage dazu eine Broschüre an. Dort gibt es Informationen über diese Krankheit, das erhöhte Risiko für Menschen ab 60 Jahren und auch Anregungen, wie man das eigene Immunsystem stärken und unterstützen kann. Schließlich erklärt sie die Wirksamkeit und den Nutzen der Grippeimpfung.

Wer die kostenlose Broschüre bestellen oder herunterladen möchte, findet sie (neben anderen) unter folgendem Link:

https://www.deutsche-seniorenliga.de/infomaterial.html

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Der Sozialraum Jesu

Wenn es um eine moderne Seelsorge geht, wird oft vom „Sozialraum“ gesprochen. Damit wird der Raum benannt, in dem sich die Menschen bewegen. Das ist der Wohnort oder der Arbeitsplatz oder die Freizeitgestaltung. Zu diesem jeweiligen Ort gehört auch das Umfeld im Umkreis von gut 500 m (so hat es mir Mal ein Soziologe gesagt).

Als Kirche orientieren wir uns an Jesus. Was ist sein Sozialraum?

Ich habe die synoptischen Evangelien Markus, Mattäus und Lukas angeschaut. Jesus hatte als Erwachsener keinen festen Wohnort oder Arbeitsplatz. Räumlich bewegt sich Jesus vorwiegend in Galiläa bis hinauf nach Sidon und Tyrus oder östlich ans Ostufer des Sees Gennesareth. Erst ganz am Ende wandert er nach Süden, nach Jericho und Jerusalem.

Aber Jesus hatte auch seinen „Sozialraum“. Er besteht aus den Menschen. Es sind oft Kranke oder Ausgeschlossene, Sünder oder Suchende, manchmal auch Provokateure und Engstirnige. Er hat keine Berührungsängste mit Ausländern und Fremdgläubigen, auch nicht mit der Besatzungsmacht.

Jesus begegnet ihnen oft hilfreich, besonders dann, wenn er zuhört. Manchmal gelingt ihm das Zuhören nicht so Recht, er ist von missionarischem Eifer gepackt und macht dann die Entdeckung, dass auch andere ihm was zu sagen haben, was seinen Horizont erweitert. Jesus scheint viele Impulse gerade aus der Begegnung mit anderen, ihm fremden Menschen bekommen zu haben – nicht von den Bekannten seiner Heimatstadt Nazareth.

Zum Sozialraum Jesu gehört auch seine Beziehung zu Gott. Es ist eine Beziehung auf Augenhöhe, von gleich zu gleich, im intensiven Gespräch. Ein Rückzugsraum, ein Raum der Vergewisserung, des Kraftschöpfens – für sich selbst und die Begegnung mit den anderen.

Moderne Sozialraumseelsorge und alle Gläubigen in der Kirche finden am Vorbild Jesu (obwohl 2000 Jahre alt) unglaublich starke Impulse.

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Kirchweih 2022

Bald ist wieder der Kirchweihsonntag, der Tag, an dem man der Weihe der Kirche gedenkt, wenn der tatsächliche Weihetage nicht bekannt ist.

Dieses Jahr jedoch ist – 60 Jahre nach Beginn des 2. Vatikanischen Konzils – geprägt von Aufbruchstimmung einerseits und Angst vor Veränderung andererseits. Standortbestimmung ist angesagt und Zukunftsvision. Die Kirche ist nicht mehr „das Haus voll Glorie“. Vielmehr verbeult und geschunden von Missbrauch von Macht und Klerikalismus, von Weltfremdheit und egozentrischer Selbstzufriedenheit. Und es gibt daneben und dagegen engagierte Gläubige bei den Seelsorgern und den Ehrenamtlichen, die (etwa beim „Synodalen Weg“) Wege in die Zukunft suchen, Wege zu den Menschen hin. Sie orientieren sich am Beispiel Jesu und dessen Hinwendung zu den Menschen. Sie wenden sich den Menschen zu, die in ihrer Gemeinde, in ihrem „Sozialraum“ leben. (Nachdem viel vom Sozialraum die Rede ist, werde ich Mal einen Beitrag schreiben zum Sozialraum Jesu.)

„Die Kirche im Dorf lassen.“ Was als beschwichtigendes Sprichwort gilt, könnte aber Programm zur (Neu-)Orientierung bieten: Welche Menschen leben im Dorf/ der Gemeinde/ dem Sozialraum in welchen Lebenssituationen? Und wie kann unsere Kirche (Haupt- und Ehrenamtliche!) diesen Menschen begegnen?

Ich meine: Zuhörend – wahrnehmend – zugewandt – deutend – diakonisch dienend.

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Bibelgespräch für Senior*innen

Die Seelsorgerin für Senioren und Seniorinnen im Landkreis Mühldorf Marianne Kaltner bietet am kommenden Mittwoch ein Bibelgespräch an. Es hat den Titel: „… die Frau schweige in der Gemeinde!“

Das klingt in unseren heutigen Ohren provozierend, sind wir es doch mittlerweile gewohnt, dass Frauen in der Kirche Verantwortung übernehmen, sei es ehrenamtlich oder hauptamtlich. Das war im 1. Jhd. nach Christus, als dieser Satz geschrieben wurde, zwar nicht anders, markiert aber wohl eine damals drängende (Macht-)Frage. So dürfen sich die Teilnehmer*innen wohl auf einen interessanten Vormittag freuen. Am 5. Oktober von 9 – 11 Uhr im Kloster Zangberg.

Marianne Kaltner bittet um eine Anmeldung bis zum Dienstag, den 4. Oktober unter der Telefonnummer: 0175 578 98 60.

Flyer der Seniorenseelsorgerin Marianne Kaltner

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Erntedank 2022

Wir feiern auch in diesem Jahr wieder Erntedank. Vielleicht mit einem größeren Bewusstsein als sonst, dass eine gute Ernte alles andere als selbstverständlich ist.

Die Hitze des Sommers und die Dürre bei uns haben Auswirkungen auf unsere Ernte. In vielen Teilen dieser Welt herrschen diese Umstände seit Jahren.

Saharastaub über Mühldorf;
Foto: Michael Tress

Das Wasser wird rar und rückt als kostbares Gut in unser Bewusstsein. In manchen Ländern (z.B. in Chile) schöpfen das Grundwasser große Firmen ab und den Bauern bleibt wegen der sinkenden Grundwasserspiegel nichts/ nicht ausreichend für Ackerbau und Viehhaltung. Ähnliches geschieht auch bei uns.

Der Krieg in der Ukraine zeigt, dass eine gute Ernte auch sichere Handelswege braucht, um Menschen in Hungergebieten zu erreichen. Der Krieg und der Klimawandel zwingen uns dazu, unser Verhalten zu ändern. Weniger Konsum von Energie bedeutet mehr Klimaschutz, bedeutet mehr Ernteertrag, bedeutet mehr Leben.

Da brauchen wir nicht (nur) auf göttlichen Segen warten und hoffen, da können wir alle selbst etwas tun. Wie im afrikanischen Sprichwort:

Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Angesicht der Erde verändern.

Und wir dürfen natürlich auch Gott dankbar sein, dass es uns insgesamt gut geht in Deutschland – und solidarisch mit den Menschen, die es nicht so gut haben.

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Demenzbroschüre der bagso

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (bagso) weist im neuesten Newsletter auf eine Broschüre hin, die die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (bzga) veröffentlicht hat. Die bagso schreibt dazu:

Thema Demenz: Schwerpunkt und Faltblätter beim Portal „Gesund aktiv älter werden“
 
Aktuell leben in Deutschland etwa 1,8 Millionen Menschen mit Demenz. Bis 2050 wird diese Zahl auf bis zu 2,8 Millionen steigen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat einen neuen Themenbereich „Demenz“ auf ihrer Internetseite „Gesund aktiv älter werden“ veröffentlicht. Neben Tipps zur Vorbeugung und zum Umgang mit der Erkrankung finden Bürgerinnen und Bürger dort Informationen, woran sie eine Demenzerkrankung erkennen, was Demenz verursacht und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Zusätzlich hat die BZgA fünf Faltblätter über Demenz veröffentlicht. Die Themen sind: Vorbeugen und Risiko senken, Der Diagnose mutig begegnen, Betroffene achtsam begleiten, Früh erkennen, früh handeln, Der Weg zur Diagnose.

Hier der Link dazu: https://www.gesund-aktiv-aelter-werden.de/gesundheitsthemen/demenz/

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Netzwerk Demenz im Landratsamt Mühldorf

Seit 2021 gibt es im Landratsamt ein Netzwerk für Demenz. Es wurde vom Gesundheitsamt initiiert und umfasst viele Partner aus unterschiedlichen Bereichen (etwa die AWO, das Caritas-Zentrum oder die Seniorenseelsorge im Landkreis Mühldorf). Das Netzwerk richtet sich an alle, die mit dieser Krankheit konfrontiert sind, sei es als Angehörige, sei es als Menschen im Umfeld (etwa im Dorf oder in der Nachbarschaft), sei es auch für die, die sich informieren wollen.

Auch im Rahmen der 3. Bayerischen Demenzwoche (siehe meine früheren Beiträge) gibt es einige Veranstaltungen, etwa eine Wanderausstellung, die im Oktober im Landratsamt zu sehen sein wird.

Auf der Homepage des Landratsamtes finden Sie die Mitglieder des Netzwerkes, Veranstaltungen und dauerhafte Angebote der einzelnen Akteure.

Hier der Link: http://www.lra-mue.de/demenz

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Demenzwoche 2022 in Mühldorf

Anlässlich der 3. Bayerischen Demenzwoche gibt es auch bei uns im Landkreis Mühldorf vier verschiedene Angebote von Seniorenseelsorge, Caritas und Kreisbildungswerk.

Da ist zum einen die Wanderausstellung „…weil du mich berührst“. In beeindruckenden Bildern und kurzen Texten erzählen Menschen von den Schwierigkeiten und den beglückenden Momenten, die sie in der Begleitung von Menschen erlebt hatten, die an Demenz erkrankt sind.

Die Wanderausstellung ist zu sehen:

12. – 19. Sept. in der Pfarrei Christkönig in Waldkraiburg

19. – 25. Sept. in der Stadtbücherei in Mühldorf

26. Sept. – 2. Okt. in der Stadtbücherei in Neumarkt-St. Veit.

Am 18. September findet um 10:30 Uhr in der Pfarrei Christkönig in Waldkraiburg ein Gottesdienst statt.

Am 20. September lädt die Seniorenseelsorgerin Marianne Kaltner zu einem offenen Singkreis von 15:30 – 16:30 in den Ökonomiestadel in Mühldorf ein.

Und schließlich gibt es einen Kurs „EduKation Demenz“ der Caritas. Frau Maria Elisabeth Fischer bietet ihn für Angehörige von Menschen mit Demenz an, zehn Vormittage jeweils freitags von 9:30 – 11:30 Uhr im Pfarrsaal von St. Nikolaus in Mühldorf. Die Kosten betragen 150 €, wovon die Krankenkassen 100€ übernehmen können. Eine Anmeldung zum Kurs ist nötig bei Frau Fischer unter: 0160 99587648 oder Mariaelisabeth.fischer@caritasmuenchen.de

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Besuchsdienstkurs 2022

Der Klinikseelsorger von Mühldorf Martin Kuhn und die Seniorenseelsorgerin Marianne Kaltner bieten einen Kurs an für Menschen, die sich ehrenamtlich im Besuchsdienst engagieren wollen – sei es im Krankenhaus oder im Seniorenheim oder auch in der eigenen Pfarrei. Er vermittelt Wissen und hilft auch, die eigene Haltung zu Alter und Krankheit, zu Demenz oder zu Glaubensfragen zu reflektieren. Mit den Inhalten dieses Kurses gelingt es leichter, sich auf die Bedürfnisse und Wünsche der Besuchten einzustellen. Der „Gewinn“ besteht in der Dankbarkeit der Besuchten, in den geteilten Erfahrungen und im Bewusstsein, etwas wirklich Sinnvolles zu tun.

Die Kursteilnehmer*innen treffen sich an acht Nachmittagen, jeweils freitags von 14:00 – 17:30 Uhr im Pfarrheim in Ampfing. Beginn ist am 23. September. Es sind noch Plätze frei, eine Anmeldung wird erbeten bei:

Martin Kuhn: 08631/ 613 4774; martin.kuhn@innklinikum.de

Marianne Kaltner: 0175 57 89 860; MKaltner@ebmuc.de

Hier der Flyer dazu:

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Mein schönstes Urlaubserlebnis

Früher war „Mein schönstes Urlaubserlebnis“ ein beliebtes Aufsatzthema. Was würden Senior*innen heute erzählen – etwa im Seniorenclub?

Z. B. das, was sie mit dem 9-€-Ticket erlebt haben. Denn das war ein Erfolg. Viele haben es für Ausflüge genutzt. Vor allem Geringverdiener und Rentner. Sie haben etwas erlebt, was sie sich sonst kaum leisten konnten: Abwechslung und neue Eindrücke.

Foto: Michael Tress

Oder es geht auch umgekehrt: Seniorenclubleiter*innen könnten Urlaubserinnerungen hochholen. Flyer und Plakate aus dem Reisebüro, Urlaubsfotos von früher, vielleicht sogar einen alkoholfreien Cocktail (es gibt sehr einfache Rezepte) oder ein Eis anbieten. Natürlich auch gerne mit Musik von früher (Zwei kleine Italiener; Junge, komm bald wieder; Seemann, lass das träumen; u. ä). Und dann erzählen lassen von einem schönen Urlaubserlebnis aus früheren Zeiten. Es muss ja nicht die weiteste Reise prämiert werden. Mir hat mal eine Seniorin voller Freude von ihrem ersten Urlaub erzählt. Da ist sie als erwachsene Frau am Chiemsee gewesen.

Und wenn die erste anfängt, kommt sicher bald die zweite Erinnerung dazu….

So könnte der Seniorenkreis zu einer Urlaubserinnerungsreise für viele werden.

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