Category Archives: Allgemein

Absage der Fortbildung für Seniorenclubleiter*innen

Die Fortbildung am morgigen Dienstag, die Angelika Kern vom Erzbischöfl. Ordinariat, Abt. Seniorenseelsorge, zum Thema „Baumgeschichten“ angeboten hatte, ist abgesagt worden.

Grund ist die Prävention vor dem Corona-Virus.

Ob diese Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird oder die Unterlagen lediglich verschickt werden, ist noch unklar.

Leave a Comment

Filed under Allgemein

Biografischer Schreibkurs in Mühldorf

Am Samstag, den 14. März beginnt die Biografie-Trainerin Inge Finauer in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Kreisbildungswerk einen weiteren biografischen Schreibkurs. Er richtet sich vor allem an „Neueinsteiger und Geschichtensammler“, so Inge Finauer.

Bei einem derartigen Kurs tauchen die Erinnerungen an das eigene Leben wieder auf und werden als kleine Geschichten festgehalten. So erhält man die kleinen und großen Kostbarkeiten des Lebens lebendig und kann sich nochmals über das Erlebte freuen. Bei den eher schwierigen Erfahrungen kann sich auch die Freude und der Stolz darüber einstellen, dass man das alles geschafft und bewältigt hat.

Der Kurs umfasst fünf Vormittage (immer am 2. Samstag im Monat) von 10:00 – 12:00 Uhr im Pfarrheim St. Nikolaus in Mühldorf. Die Kursgebühr beträgt 33,00 €, die Anmeldung ist erbeten beim Katholischen Kreisbildungswerk unter 08631/ 37 67-0 oder per Mail unter info@kreisbildungswerk-mdf.de

Leave a Comment

Filed under Allgemein

Die Scherben meines Lebens – Bericht vom besinnlichen Vormittag

Heute Vormittag haben wir uns in Niederbergkirchen mit den „Scherben meines Lebens“ beschäftigt. Schön war, dass es wieder eine gute Mischung aus Frauen aus dem Ort und Bewohnern des Seniorenheims „Birkenhof“ gegeben hat.

In einer schönen Schale haben wir zunächst gesammelt, was es an Kostbarkeiten und an Wertvollem im Leben gibt und gegeben hat. Da wurden scheinbare Kleinigkeiten genannt wie die Sonne oder warmes Wasser. Es kam aber auch, dass es gut ist, wenn man in der Frühe gesund aufstehen kann. Selbstverständlich auch die Liebe, die Familie, Zufriedenheit, Anerkennung, der Hochzeitstag, die Geburt der Kinder etc. Im Psalm 139 fanden wir eine biblische Entsprechung unserer Erfahrungen und Gefühle.

Dann habe ich die Schale fallen lassen und alle Teilnehmer*innen sind erschrocken. So etwas passiert auch im Leben mit den kostbaren Dingen: sie gehen zu Bruch – teils absichtlich, teils unabsichtlich, teils unbeeinflussbar. Krieg oder Unfall oder Naturkatastrophen sind solche unbeeinflussbaren Auslöser, auch Krankheiten ereilen uns „einfach so“. Anderes wie etwa das Zerbrechen von Beziehungen geschehen mit unserem Dazutun. Da bleiben manchmal auch Narben, oft ein ganzes Leben lang. Schon im Benennen solcher Erfahrungen zeigte sich, dass das jede/r schon mal durchgemacht hat. Auch biblische Erfahrungen kamen zur Sprache: Ps 22 etwa mit seinen kräftigen Bildern von den Scherben, dem hingegossenen Wasser und dem zerflossenen Wachs. Und Hiob natürlich!

Im Leben muss man manchmal damit leben, dass eine Ecke fehlt – und zwar dauerhaft. Die fehlende Elternliebe bleibt unersetzbar. Zerbrochene Lebensträume, gescheiterte Beziehungen hinterlassen eine Lücke. Ein gesundheitlicher Schaden ist vielleicht nicht wieder zur Gänze heilbar und manches, was man gerne gemacht hat, geht nicht mehr.

Eine zerbrochene Schale kann man wieder kleben. Aber die Bruchspuren bleiben sichtbar. Die japanische Kunst des Wabi Sabi vergoldet diese  Kanten, sie fallen sofort ins Auge. Damit wird die so behandelte Schale zu einer besonderen, die sich von all den anderen Schalen aus der selben Produktion unterscheidet. Unsere „Narben“ und“ Falten“ – auch die seelischen – machen uns einzigartig und erkennbar. Sie werden zu Zeichen unserer Individualität.

Aber was ist im Leben der „goldene Kitt“? Was hilft im Leben bei den Brüchen des Lebens? Aus der Runde kamen: die guten Freunde um uns herum, bei denen wir uns mit unserem „Elend“ (dem „Wabi“) und der Reife (dem „Sabi“) zeigen können. Und es ist das Gottvertrauen, sprich das Vertrauen darauf, dass Gott uns vollenden wird – spätestens im Tod.

So hat dieser Vormittag mit seinem schweren Thema sehr viel Heiterkeit ausgelöst, noch mehr Erinnerungen, im Gespräch viel Verbundenheit untereinander und zum Schluss eine versöhnliche Lebensperspektive geboten.

Leave a Comment

Filed under Allgemein

3. Impuls zur Fastenzeit 2020

Für die Impulse zur Fastenzeit 2020 nehme ich die alttestamentlichen Lesungen des diesjährigen Lesejahres A her.

Heute steht Abram im Fokus. Noch heißt er Abram – und nicht Abraham (das bedeutet „Vater der Völker“). Die erste große Wanderung hat er schon hinter sich: von Ur in Chaldäa (das ist in der Nähe des heutigen Bagdad) nach Haran im Norden des heutigen Irak. Das sind ca. 1000 km Luftlinie! (Zur Vergrößerung auf die Karte klicken!) Er hat auch schon eine erste religiöse Wandlung durchlaufen – weg von der Mondgöttin Nanna hin zu einer anderen Mondgöttin, Sin. Beide flankiert von einer Reihe anderer Götter.

Jetzt ist er ein Senior von 75 Jahren. In diesem „biblischen“ Alter spricht ein ihm unbekannter Gott zu ihm. Es soll also wieder eine Veränderung im Glauben, im Leben, in der Heimat des Abram geben. Diesmal ins völlig Ungewisse, ohne festes Ziel. „Nix Genaues weiß man nicht!“

Ich glaube, man kann sich diesen Schritt nicht radikal genug vorstellen. Hinein ins Unbekannte heißt auch: hinein in eine fremde Kultur, hinein in eine fremde Sprache, hinein in fremde Gewohnheiten und Bräuche, hinein in ein fremdes Rechtssystem, hinein in einen fremden Glauben …

Das Ganze ohne richtige Sicherheit, volles Risiko, nicht mal eine vernünftige Perspektive. Nur ein reichlich vages Versprechen: „Ich werde dich zu einem Segen machen.“

Die Senioren, die vor 75 Jahren Vertreibung und Flucht erlebt haben, können das (vielleicht) nachempfinden, wie es ist, ins Ungewisse zu gehen. Für mich, der ich nach dem Krieg geboren bin, scheint das eine ziemliche Zumutung zu sein.

 

Der Bibeltext steht aber fast am Anfang einer Zeit, der Fastenzeit, die zu Neubesinnung und Aufbruch motivieren will. Vielleicht gilt es ja, auch im Glauben „Neuland“ zu entdecken, heraus aus dem Überkommenen, Altbekannten. Volles Risiko, ohne altbekannte „Sicherheiten“, die doch nicht mehr taugen zur Bewältigung der lebenswichtigen Fragen – lediglich orientiert an der Heiligen Schrift  und dem Hören auf die innere Stimme.

Leave a Comment

Filed under Allgemein

Sterbehilfe im Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Gestern hat das Bundesverfassungsgericht die Sterbehilfe für verfassungsgemäß beurteilt und sich dabei auf das Selbstbestimmungsrecht des Menschen berufen. Ich persönlich halte eine Sterbebegleitung (wie sie etwa die Palliativmedizin oder auch wir Seelsorger praktizieren) für sehr viel angemessener und hilfreicher. Vielleicht muss das noch sehr viel mehr ins Bewusstsein der Menschen gelangen, damit sie die zur Verfügung stehenden Alternativen zum Suizid erkennen.

Im Folgenden zitiere ich Stellungnahmen der christlichen Kirchen:

„Mit großer Sorge“ haben die katholische und evangelische Kirche in Deutschland die Entscheidung wahrgenommen. In einer gemeinsamen Erklärung des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, heißt es außerdem: „Dieses Urteil stellt einen Einschnitt in unsere auf Bejahung und Förderung des Lebens ausgerichtete Kultur dar.“ Sie befürchten, dass „die Zulassung organisierter Angebote der Selbsttötung alte oder kranke Menschen auf subtile Weise unter Druck setzen kann, von derartigen Angeboten Gebrauch zu machen.“

Aus Sicht der Kirchen entscheiden sich an der Weise des Umgangs mit Krankheit und Tod grundlegende Fragen des Menschseins und des ethischen Fundaments der Gesellschaft. „Die Würde und der Wert eines Menschen dürfen sich nicht nach seiner Leistungsfähigkeit, seinem Nutzen für andere, seiner Gesundheit oder seinem Alter bemessen.“

Mit Bestürzung reagierte das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). „Dieses Urteil ist ein tiefer Einschnitt für den Schutz des Lebens in unserem Land“, erklärte Präsident Thomas Sternberg. „Hier droht vielen Menschen statt der verheißenen Selbstbestimmung eine wachsende Fremdbestimmung am Lebensende.“ Dass die Selbsttötung als Dienstleistung verfügbar werde, habe nichts mit der Achtung der Menschenwürde zu tun. Sternberg verwies auf Entwicklungen in europäischen Nachbarländern mit liberalen Sterbehilfegesetzen: Dort sei der Zugang zu ärztlicher Suizidassistenz und aktiver Sterbehilfe kontinuierlich ausgeweitet worden.

Auch der Deutsche Caritasverband bedauerte das Urteil. „Sterbenskranke Menschen brauchen eine Begleitung, die ihre Ängste und Nöte und die ihrer Angehörigen ernst nimmt. Sie müssen alle mögliche Unterstützung erfahren, um würdevoll sterben zu können“, erklärte Präsident Peter Neher. „Sterbehilfe verstößt gegen die Menschwürde und gegen das christliche Menschenbild.“

Heftige Kritik an der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Suizidbeihilfe übt auch die Deutsche PalliativStiftung. Karlsruhe setze die Selbstbestimmung der ohnehin Starken über den Schutz der Schwächsten, erklärte der Vorstandsvorsitzende Thomas Sitte am Mittwoch in Fulda. „Jetzt wird die Erleichterung der Selbsttötung für Kranke und Lebensmüde zur normalen Dienstleistung.“

 

Leave a Comment

Filed under Allgemein

120 000 fehlende Pflegekräfte in Deutschland

Gestern wurde eine Studie der Universität Bremen veröffentlicht, nach der in Deutschland 120 000 Pflegekräfte fehlen. Maßstab ist dabei, dass eine Pflegekraft im Schnitt 1,8 Pflegebedürftige betreuen soll – bisher sind es 2,5. Durch die hohe körperliche und psychische Belastung gibt es beim Pflegepersonal einen deutlich erhöhten Krankenstand, außerdem einen hohen Anteil an Teilzeitarbeit und einen früheren Ausstieg aus dem Beruf.

Um all das aufzufangen, müsste der Personalstand von derzeit ca. 320 000 auf 440 000 steigen. Wichtig seien dabei weniger die Fachkräfte, sondern vielmehr die Pflegehilfskräfte, die etwa im Bereich der Körperpflege eingesetzt werden.

Dieser Notstand lässt sich sicher nicht schnell beheben. Die Ausbildung von Pflegehilfskräften dauert ca. zwei Jahre. Und vorher muss man die erst noch finden und zu diesem anstrengenden, fordernden und schlecht bezahlten Beruf motivieren. Andererseits gibt es gerade bei den Migranten eine ganze Zahl bereits ausgebildeter Pfleger. Deren Qualifikation wird aber bei uns oft nicht anerkannt. Auch Pflegekräfte aus dem Ausland (vor allem aus Osteuropa und Asien) sind vielleicht nur für uns eine Lösung, ziehen sie doch qualifiziertes Personal aus ihren jeweiligen Heimatländern ab.

Gleichwohl scheint es mir dringend, die oft hochmotivierten Pflegekräfte durch einen besseren Personalschlüssel zu entlasten und so für eine menschenwürdige Betreuung der Senioren zu sorgen.

Leave a Comment

Filed under Allgemein

2. Impuls zur Fastenzeit 2020

Für die Impulse zur Fastenzeit 2020 nehme ich die alttestamentlichen Lesungen des diesjährigen Lesejahres A her.

Am 1. Fastensonntag ist das Buch Genesis dran, genauer: die ältere der insgesamt drei Schöpfungsgeschichten im Ersten Testament. Die Auswahl der Verse für die Lesung ist nicht besonders glücklich und exegetisch fragwürdig. So wird die freundliche Sorge Gottes für den Menschen verkürzt und stattdessen die Versuchungsgeschichte (die eine eigenständige Erzählung ist) angehängt.

Der Mensch in der Sicht des Jahwisten, der diese Erzählung verfasst hat: eine Mischung von Himmel und Erde, von irdischem Staub und göttlichem Atem. Mann und Frau als ebenbürtige und auf einander bezogene Partner. Es gab keinen Anlass für Scham, ihre Identität war noch nicht in Frage gestellt (was das Gefühl der Scham ja anzeigt), sie konnten sich unverstellt voreinander zeigen.

Da haben wir uns ziemlich weiter entwickelt. Heute leben wir nicht mehr im Paradies. Wir bewegen uns heute in realen und in virtuellen Räumen. (Gerade letztere sind Räume voller Beschämung, in chatrooms  benimmt man sich „ausg´schamt“ oder schamlos.) Das Geschlechterverhältnis ist heute geprägt von männlichem Chauvinismus und vom Machismo (nicht nur in Südamerika), Rollenzuschreibungen (meistens von Mänern an Frauen) gibt es bei uns wie in allen Kulturen. Gleichberechtigung ist noch weit weg, sei es bei den Löhnen, sei es bei der Pflege von Kindern oder Senioren, sei es in der Aufteilung alltäglicher Aufgaben. Auch in der katholischen Kirche ist da noch viel Luft nach oben.

Die Fastenzeit ist eine Zeit der Umkehr, des Umdenkens, der Verhaltensänderung. Die Schöpfungserzählung des Jahwisten (der heißt so, weil er für Gott den Namen „Jahwe“ verwendet) bietet da eine Zielvorstellung mit dem Menschen als von Gott versorgtem und geliebtem Wesen, mit der Ebenbürtigkeit von Frau und Mann, einem unverkrampften Umgang der Geschlechter untereinander.

Leave a Comment

Filed under Allgemein

Der soziale Tod

Im Rahmen einer Lektüre bin ich auf den „sozialen Tod“ gestoßen.

Damit wird bezeichnet, wenn Menschen schon vor ihrem physischen Tod von ihrer Umgebung so behandelt werden, als wären sie schon gestorben.

  • Das geschieht, wenn Menschen etwa ins Seniorenheim übersiedeln und dann von ihrer Familie, ihren bisherigen Freunden oder Nachbarn nicht mehr besucht werden.
  • Das geschieht, wenn Menschen auf Grund einer Krankheit in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, nicht mehr aus dem Haus kommen und so die Kontakte geringer werden und schließlich ganz einschlafen.
  • Das geschieht, wenn Menschen im Alter „wunderlich“ werden und ihr bisheriges soziales Umfeld mit Rückzug reagiert.

Ich erlebe das ja immer wieder auch in meinem beruflichen und privaten Umfeld.

  • Ich bekomme es mit, wenn Menschen sich in einer neuen Umgebung kaum mehr einfinden können.
  • Ich bekomme es mit, wenn die nahen Bezugspersonen weniger werden durch Wegzug ogder Krankheit oder Tod.
  • Ich bekomme es mit, wenn Menschen (etwa in meiner Globussprechstunde) von Einsamkeit erzählen.

Ich weiß auch, dass es mitunter ganz schön herausfordernd und kraftzehrend ist, derartige Kontakte aufrecht zu erhalten. Ich sehe aber auch die Not, die im „sozialen Tod“ entsteht. Ich erlebe immer wieder auch, wie sehr diese Not gelindert werden kann – sei es durch einen Anruf, sei es durch einen Besuch, sei es durch eine Einladung. Manchmal braucht es gar nicht viel – und es ist doch so viel gewonnen dabei. Voraussetzung allerdings ist, für derartige Menschen und ihre Lebenssituation aufmerksam zu sein.

Heute hat mir etwa eine Person erzählt, dass ihre Aufmerksamkeit  das Leben einer alleinlebenden Seniorin gerettet hat, zu der sonst wohl wenige Menschen Kontakt haben. Ein wunderbares Beispiel dafür, wie soziale Kontakte nicht nur den sozialen, sondern auch den physischen Tod verhindern können!

Leave a Comment

Filed under Allgemein

1. Impuls zur Fastenzeit 2020

Für die Impulse zur Fastenzeit 2020 nehme ich die alttestamentlichen Lesungen des diesjährigen Lesejahres A her.

Am Aschermittwoch ist der Prophet Joel dran. Er lebte wohl im 4. Jhd. vor Christus. Im 1. Kapitel berichtet er von einer Heuschreckenplage, die es aktuell grade auch in Afrika gibt – und wer die Bilder im Fernsehen gesehen hat, kann sich die Dramatik auch damals gut vorstellen. (zum Vergrößern einfach auf das Bild links klicken)

Das 2. Kapitel, dem die Lesung entnommen ist, schildert die Klage des Volkes über das Unheil. Das Fasten verbindet sich hier mit der Klage über das, was das Leben bedroht oder gar zerstört. Am Ende stehen das Erbarmen und die Leidenschaft Gottes und das Ende der Not als Verheißung.

Mich bewegt gerade in unseren Zeiten so vieles, worüber zu klagen ist: Krankheiten (Corona und viele andere, die weniger im Bewusstsein sind); Naturkatastrophen (Waldbrände, Überschwemmungen, Heuschrecken); Ungerechtigkeiten (die Schere zwischen Armen und Reichen geht immer weiter auseinander); politische Entwicklungen, die autoritäre und faschistische Bewegungen nach oben bringen; die gewalttätige Sprache, die zu gewalttätigen Handlungen führt; Gewalt als staatliches Mittel, um Bürgerbewegungen zu unterdrücken; innerkirchliche Reformblindheit und Machtverliebtheit etc.

Vielleicht ist da die Klage, zu der Joel seine Zeitgenossen aufgerufen hat, der Weg, aus dem Gefühl der Ohnmacht und der Hilflosigkeit herauszukommen. Und vielleicht erwächst ja aus der Klage auch genügend Kraft, um dann aktiv zu werden gegenüber den Missständen der kleinen und der großen Welt.

Leave a Comment

Filed under Allgemein

„Wegweiser durch die digitale Welt“ für Senior*innen

Ich gebe einen Hinweis der bagso weiter. Bitte weisen Sie die älteren Menschen in Ihrer Umgebung auf diese Hilfe hin, wenn sie sich (erstmals) im Internet versuchen.

Ratgeber für erste Schritte im Internet

Neuauflage des „Wegweiser durch die digitale Welt –  für ältere Bürgerinnen und Bürger“ erschienen

Das Internet ist für die meisten aus ihrem Alltag nicht mehr wegzudenken. Und doch sind zwölf Millionen Menschen in Deutschland noch offline – die meisten von ihnen 50 Jahre und älter. Der kostenlose „Wegweiser durch die digitale Welt – für ältere Bürgerinnen und Bürger“ der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen ist ein leicht verständlicher Ratgeber für alle, die erste Schritte ins Internet machen wollen oder dort bereits unterwegs sind. Die Broschüre liegt nun in überarbeiteter und aktualisierter Neuauflage vor.

Der „Wegweiser durch die digitale Welt“ zeigt auf anschauliche Weise, welche unterschiedlichen Wege ins Internet führen. Er gibt einen Überblick über die Möglichkeiten des Internets und beantwortet zahlreiche Fragen: Wie halte ich online den Kontakt zu meiner Familie? Wie kaufe ich im Internet eine Fahrkarte oder buche eine Reise? Und wie bewege ich mich sicher im Netz? In der Neuauflage finden sich erstmals Kapitel zu den Themen „Digitaler Nachlass“ und „Unterhaltung im Netz“. Der Ratgeber kann auch in einer Hörversion bestellt werden.

Die Neuausgabe des 2008 erstmals erschienenen „Wegweiser durch die digitale Welt“ wurde vom Bundesministerium für Verbraucherschutz (BMJV) unterstützt und liegt in einer Auflage von rund 200.000 Exemplaren vor. In die Überarbeitung wurden ältere Verbraucherinnen und Verbrauchern ebenso wie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren einbezogen.  

Die Broschüre kann kostenlos über den Publikationsversand der Bundesregierung bezogen und im Internet heruntergeladen werden:

Per Post: Postfach 48 10 09, 18132 Rostock

E-Mail: publikationen@bundesregierung.de

Internet: www.bagso.de/publikationen

Leave a Comment

Filed under Allgemein