Aktionswoche „Zu Hause daheim“

In der Zeit vom 1. bis 10. Mai 2015 findet wieder die Aktionswoche „Zu Hause daheim“ des Bayerischen Sozialministeriums statt. In dieser Zeit sollen möglichst viele Akteure in der Seniorenarbeit ihre Projekte öffentlich vorstellen, die es Menschen ermöglichen, lange daheim leben zu können. Dies kann zum einen anderen Akteuren neue Ideen vermitteln, zum anderen (und vielleicht auch wichtigeren) kann es für die konkreten Menschen und deren Angehörigen eine Ermutigung und Unterstützung bieten. Die Öffentlichkeit wird dadurch auch noch mehr sensibilisiert für diese zunehmende Problematik.

Alle Aktionen werden in einem bayernweiten Veranstaltungskalender aufgenommen. Mehr Informationen unter: www.zu-hause-daheim.bayern.de oder bei der Koordinationsstelle Wohnen im Alter, Tel.: 089 / 20 18 98 57, Mail: info@wohnen-alter-bayern.de. Fordern auch Sie ein Informationspaket zur Aktionswoche an!

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Requiem von G. Faure

Heute morgen bin ich durch die Sendung „Was heute geschah“ in Bayern 4 Klassik auf das Requiem von Gabriel Faure aufmerksam gemacht worden. Es hat mich sehr berührt, weil es ein recht hoffnungsvolles Bild vom Tod zeichnet. Im Mittelpunkt steht ein barmherziger Gott, der sich dem Menschen gnädig zuwendet. Das von anderen Komponisten wie etwa Verdi so stark dramatisierte „Dies irae“ (Der Tag des Zornes) ist bei Faure sehr zurückgenommen und wird schon blad vom „Pie Jesu“ (Frommer Jesus) überlagert und abgelöst.

Vielleicht kann Ihnen diese Totenmesse ein Stück Trost und Zuversicht spenden, sei es in der Trauer um einen Verstorbenen, sei es in der Vorbereitung auf das eigene Sterben.

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Neues Pflegestärkungsgesetz in Kraft

Am 1. Januar 2015 ist das neue Pflegestärkungsgesetz in Kraft getreten. Es hat zum Ziel, die Versorgung von Pflegebedürftigen zu erleichtern. Vor allem rücken an Demenz Erkrankte stärker in den Blickwinkel. Hier die wichtisten Neuerungen im kurzen Überblick (Meine Quelle ist die LandesSeniorenVertretung Bayern e.V.):

1) Die häusliche Pflege:

Die Geldbeträge wurden erhöht bzw. bei Pflegestufe 0 mit Demenz neu geschaffen. Es gibt Zuschüsse beim Pflegegeld (wenn Angehörige oder Ehrenamtliche die Pflege übernehmen), bei den Pflegesachleistungen, bei den Pflegehilfsmitteln (Geräte, die die häusliche Pflege erleichtern) sowie bei Verhinderungspflege (bis zu sechs Wochen, etwa im Urlaub), für teilstationäre Leistungen (Tages-/ Nachtpflege) und bei Kurzzeitpflege. Außerdem gibt es noch zusätzliche Leistungen für Pflegebedürftige in ambulant betreuten Wohngruppen sowie bei Umbaumaßnahmen, wenn damit der Aufenthalt zu Hause verbesssert wird. Schließlich gibt es noch Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen.

2) Die stationäre Pflege:

Auch hier wurden die Zuschüsse erhöht für Menschen ab der Pflegestufe I – auch solche mit einer Demenzerkrankung. Personen mit Pflegestufe 0 gehen leer aus.

3) Familienpflegezeitgesetz

Um den Familien, die die größte Belastung bei der Versorgung Pflegebedürftiger tragen, zu entlasten, hat der Gesetzgeber flexiblere Arbeitszeitregelungen beschlossen sowie eine gewisse Kompensation des Verdienstausfalles durch ein „Pflegeunterstützungsgeld“ bei kurzfristigen Ausfällen bzw. zinslosen Darlehen bei längerfristigen (bis zu sechs Monaten) Arbeitsausfällen. Außerdem gibt es jetzt einen Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit, nach welcher die Beschäftigen bis zu 24 Monate ihre Arbeitszeit auf 15 Wochenstunden reduzieren können.

Wer weitere Informationen braucht, kann sich etwa bei den Fachstellen für pflegende Angehörige, bei den Pflegekassen und Pflegestützpunkten oder auch im Landratsamt erkundigen.

 

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Gesegnetes Jahr 2015

Ich bin jetzt wieder aus meinem Urlaub zurück und wünsche allen Besuchern meiner Seite ein gesegnetes Jahr 2015! Möge Ihnen die Güte und die Menschenfreundlichkeit Gottes immer wieder in Ihrem Leben begegnen und Sie so alle Schwierigkeiten mit Heiterkeit und Gelassenheit bestehen!

Ich werde morgen einige Neuigkeiten aus der Pflegeversicherung veröffentlichen. Sie sind seit dem 1. Januar 2015 in Kraft und sollen es den Angehörigen ermöglichen, sich besser als bisher um die Pflegebedürftigen zu kümmern.

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Neujahrswunsch

Ich  wünsche allen Besuchern meiner Seite ein gesegnetes Jahr 2015! Ich bedanke mich für Ihr Interesse und alle ernstgemeinten Kommentare und Anregungen.

Der oft gewünschte „gute Rutsch“ hat übrigens nichts mit dem Rutschen zu tun, sondern diese Redeweise kommt aus dem Jiddischen und bedeutet einen guten Jahresanfang (rosch ha schanah = Kopf des Jahres).

Ich mache bis zum 9. Januar Urlaub. Vielleicht möchten Sie bis dahin meine bisherigen Beiträge lesen?

 

 

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Gedanken zu Weihnachten

Wir feiern mit Weihnachten, dass Gott für die Menschen eingetreten ist, dass er ihnen nahe – mehr noch – dass er einer von uns sein wollte. In Jesus hat sich Gott immer wieder für andere eingesetzt, besonders für die am Rande: die Ausgestoßenen, die Benachteiligten, die Kranken und Verurteilten.

Gerade in diesen Tagen, wo viele Menschen gegen etwas auf die Straße gehen, wird mir bewusst, dass es zu wenig ist, nur gegen etwas zu sein. Schon als Schüler und Studenten mussten wir bei unseren Demonstrationen im Schwabing der 70er Jahre überlegen, wofür wir uns einsetzen, wofür wir einstehen, wofür wir demonstrieren.

Wofür stehen Christen ein? Sicher haben wir einen ursprünglichen Zugang zu den Flüchtlingen (auch die Wirtschaftsflüchtlinge, wenn ich an Josef und seine Brüder denke, die in einer Hungersnot nach Ägypten gewandert sind) oder auch zu den Verfolgten (wenn ich an das Jesuskind denke, das vor Herodes nach Ägypten fliehen musste, weil der seine Herrschaft bedroht sah). Wir haben einen Zugang zu den Menschen in Not, denn wir Christen definieren uns als eine leidempfindliche Religion. Wir haben einen Zugang zu den erlösungs- und rettungsbedürftigen Menschen, denn wir wissen um die eigene Erlösungsbedürftigkeit.

Wird diese Seite von Weihnachten in unseren heimeligen Wohnzimmern und den feierlichen Gottesdiensten seinen Platz finden?

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Gedanken zum vierten Advent 2014

Heute gibt es ein skandinavisches Weihnachtslied, das mich angesprochen hat. Die lebensfeindlichen Situationen unserer Welt und des mesnchlichen Lebens werden in den Blick genommen und dennoch verbreitet dieses Gedicht einen tröstlichen und versöhnlichen Glanz. Genauso stelle ich es mir vor, wenn Gott auf  die Welt und zur Welt kommt: dass der Segen Gottes genau auf die Wunden der Menschen trifft und sie heilt.

Komm, gesegnete Zeit,

senk deine weißen Schwingen

über Kriege, Blut und Streit,

über der Menschen Seufzen und Leid,

über der Alten beginnende Nacht,

über die Jungen leg deine Wacht!

Komm, gesegnete Zeit,

senk deine weißen Schwingen!

 

Skandinavisches Weihnachtslied

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Fotowettbewerb der bagso

Die Bagso (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V.) veranstaltet im Jahr 2015 wieder einen Fotowettbewerb anlässlich des 11. Deutschen Seniorentages Anfang Juli in Frankfurt/Main. Dieser Seniorentag steht unter dem Motto: „Gemeinsam in die Zukunft“ – und das ist auch das Thema des Fotowettbewerbs. „Gefragt ist eine persönliche Vision oder Vorstellung dieses Mottos – gebündelt in einem Foto. Es besteht die Möglichkeit, dem Foto einen erläuternden Text beizufügen.“ schreibt die bagso in ihrer Pressemitteilung.

Wer sich daran beteiligen möchte, kann sein Bild auf der Seite Feierabend.de hochladen. Die Bilder müssen eine Auflösung von 300 dpi, eine Größe von mindestens 1 und maximal 3 MB haben und im jpeg-Format vorliegen. Einsendeschluss ist der 15. April 2015.

Nähere Informationen gibt es auf folgender Internetseite:

www.feierabend.de/Leben50/Fotowettbewerb-Feierabend-de-und-BAGSO-55466.htm

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Gedanken zum dritten Advent 2014

Heute möchte ich mal keine Gedanken enes anderen Autoren wiedergeben, sondern einen Gedanken weiterspinnen, der beim Einkehrvormittag formuliert wurde.

In der Bibel lesen wir beim Evangelisten Lukas, dass Jesus in einem Stall zur Welt gekommen ist, „weil in der Herberge kein Platz für sie war“. Diese Szene wird oft in ergreifenden Krippenspielen und auch volkstümlichen Liedern lebendig gemacht. Wir leiden mit Maria und Josef, empören uns über die hartherzigen Wirte und sind erleichtert, wenn einer wenigstens den Stall öffnet.

Wenn wir allerdings in unsere Welt schauen, sehen wir, dass auch heute viele Menschen auf der Suche sind nach einer „Herberge“, einem Ort, an dem sie sich bergen können und geborgen sind. Wir sehen Menschen, die ihre Herberge verschließen, wil sie meinen, es gäbe darin keinen Platz mehr. Wir sehen Menschen, die Flüchtlinge lieber draußen lassen vor den Toren (Europas, des eigenen Staates, der eigenen Gemeinde). Beim Einkehrvormittag hatte sich eine Teilnehmerin ganz empört über diese moderne Herbergssuche und auf unsere christliche Verantwortung gerade auch aus dem Weihnachtsevangelium heraus verwiesen.

Ich meine, ein ernsthafter adventlicher Gedanke ist es schon, die Stimme zu erheben, wenn Menschen Herberge brauchen, sei es, weil sie politisch verfolgt werden oder religiös oder auch wegen ihrer Herkunft. Wir Christen müssten laut werden, wenn Ängste geschürt werden gegen Fremde (wie etwa in der pegida-Bewegung), wir müssen laut werden mit Blick auf unseren eigenen religiösen Ursprung. Vermutlich auch mit Blick auf den eigenen historischen Ursprung, wenn wir nur weit genug zurück gehen. Da haben auch alteingesessene Bayern einen Migrationshintergrund. Wer sich auf den Gott Abrahams beruft, auf den Gott des Mose und  des Jesaja, auf den Gott Jesu muss ein offenes Herz und einen wachen Blick haben für die Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen – und so die Güte und die Menschenfreundlichkeit Gottes zeigen, die uns in Jesus erschienen ist.

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Auf dem Weg nach Bethlehem – Bericht vom Einkehrvormittag in Zangberg

Am vergangenen Mittwoch haben wir im Kloster Zangberg einen Einkehrvormittag für Menschen ab der Lebensmitte abgehalten. Dabei haben wir uns auf einen geistlichen Weg nach Bethlehem gemacht. Zunächst haben wir uns die Geografie und die Geschichte dieses Ortes angeschaut, der – an der Stadtgrenze zu Jerusalem – doch im palästinensischen  Westjordanland liegt und deshalb von einer Mauer von Jerusalem abgetrennt ist.

Im AT ist Bethlehem zwar die Heimatstadt Davids, aber dennoch ein völlig unbedeutendes „Nest“. Aber als Herkunftsort bekommt Bethlehem im NT wieder Bedeutung, denn aus Bethlehem kommt der Messias. Nun lässt Lukas den Nazarener Josef wegen der Volkszählung nach Bethlehem ziehen (mitsamt Herbergssuche), Matthäus schreibt, Bethlehem sei die Heimatstadt des Josef (es war also eine Hausgeburt). Johannes weiß um die kontroverse Diskussion, lässt sie aber offen. Wir haben also gemerkt, dass es nicht um historische Fakten, sondern um theologische Aussagen geht: Jesus ist der Messias, der Retter der Welt!

Immer wieder waren in unserem Nachdenken und Gespräch, in unserem Singen und Beten unsere große und auch die persönliche Welt mit aller Leiderfahrugn im Blick: die Kriege, die Verfolgungen, die Flucht und die heutigen Herbergssuchen, die Krankheiten und Schmerzen, das Leiden am Leben. Gott musste ja in eine leidvolle Welt kommen, damit seine Menschwerdung einen Sinn macht. Nicht die perfekten Menschen und Situationen brauchen Erlösung und Rettung, sondern gerade das Fragmentarische, Bruchstückhafte, Gebrochene. So haben wir den langen Weg Israels aus der babylonischen Gefangenschaft („ein Volk, das im Dunkel sitzt“) verknüpft mit der Erfahrung der auch geistlichen Nacht etwa einer Teresa von Avila oder eines Jochen Klepper („Gott will im Dunkel wohnen und hat es doch erhellt“) und auch mit den je eigenen persönlichen Dunkelheiten.

Am Ende standen wir vor der Krippe mit all unserer Sehnsucht und dem Bedürfnis nach Erlösung und Rettung durch die menschgeworden Güte und Freundlichkeit Gottes.

 

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