Kleiner Tip für alleinlebende Senior*innen

Viele Seniorinnen leben alleine. Der Partner ist verstorben, die Kinder sind aus dem Haus.

Dann kommen gesundheitliche Beschwernisse. Das Gehen wird mühsamer, die Sturzgefahr steigt. Auch für ganz normale Erkrankungen, etwa eine Erkältung oder ein Unwohlsein, wird man empfänglicher. Da ist es gut, wenn man Unterstützung hat, Freunde oder etwa Menschen in der Nachbarschaft.

Aber wie merken die, dass man Hilfe braucht? Zum Beispiel, wenn man nicht mehr telefonieren kann (weil man etwa gestürzt ist)?

Hier möchte ich in erster Linie auf den Hausnotruf (etwa der Malteser oder des Roten Kreuzes) verweisen.

Zusätzlich hat mir neulich eine ältere Dame einen sehr wirksamen Tip gegeben: sie hat an ihrer Wohnungstür ein Schild mit einem Smiley an einer Schnur angebracht. Ein 😊 auf der einen Seite für den Tag und ein 💙 auf der Rückseite für die Nacht. Am Morgen und am Abend dreht sie das Schild um. So erkennt die Nachbarin sofort, ob alles in Ordnung ist. Wenn das Schild auf der falschen Seite ist, kann die Nachbarin mit dem Wohnungsschlüssel, den sie von der Seniorin hat, nachschauen und ggf. Hilfe holen.

Dieser einfache Trick gibt beiden ein größeres Gefühl von Sicherheit.

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