„Und wer fragt nach mir?“

Es gibt in Deutschland sehr viele Menschen, die sich daheim um einen pflegebedürftigen An- oder Zugehörigen kümmern. Manche tun das nur kurzfristig (etwa bei einer Krankheit), andere machen das dauerhaft und oft jahrelang. Allerdings sind die Pflegenden meistens nicht im Bewusstsein der Menschen. Man fragt nach dem Befinden des Kranken, aber kaum, wie es die Pflegenden schaffen.

Da möchte ich auf eine Dokumentatioin hinweisen, die heute Abend um 20:15 Uhr in der ARD gesendet wird. Caren Miosga stellt die Situation von Pflegenden in den Mittelpunkt dieser Sendung. Sie trägt den Titel: „Und wer fragt nach mir?“

Ich zitiere im Folgenden die Ankündigung der ARD für diese sicher sehr sehenswerte Sendung:

Pflegefall Pflegesystem: Bis zu 49 Stunden arbeiten Angehörige pro Woche. Anerkennung, Auszeit, Entlastung? Fehlanzeige! Das erlebt auch Moderatorin Caren Miosga. Grund für eine Bestandsaufnahme, wie der Wille zu helfen bis zur Selbstaufgabe ausgenutzt wird. Denn bis zu zehn Millionen Menschen in Deutschland kümmern sich zu Hause um pflegebedürftige Angehörige.

Für ihre Dokumentation begegnet Caren Miosga Menschen, deren Alltag von der Pflege bestimmt wird. Sie erzählen von aufopferungsvoller Fürsorge, schmerzhaften Grenzen und Momenten, in denen alles zu viel wird. Auch Miosga selbst kennt diese Sorgen: Als ihre Mutter zunehmend pflegebedürftig wird, steht ihre Familie vor schwierigen Entscheidungen.

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