Category Archives: Allgemein

Daheim wohnen – auch noch im Alter

Viele Menschen wollen so lange wie möglich daheim leben, auch noch in einer Phase der Pflegebedürftigkeit. Dies braucht allerdings vielfältige Unterstützung, auch bauliche Veränderungen gehören u. U. dazu. Unter dem Titel: „Zu Hause daheim“  gibt die Bayerische Staatsregierung dazu Informationen und stellt verschiedene Wohnformen vor. Auftaktveranstaltung dazu ist am 12. September in Ingolstadt, die Ausstellung ist dann in verschiedenen Städten zu sehen. Für uns am nächsten gelegen ist Rosenheim, dort findet sie am 9. und 10. November 2012 statt.

Wer sich näher informieren möchte, findet unter „Links“ (in der Spalte rechts) unter „Wohnen daheim“ eine entsprechende Adresse.

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Projekt: Generationeninterview

Zum europäischen „Jahr des Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen 2012“ überlege ich grade eine Reihe: „Generationeninterview“. Hintergrund und Anlass war die Überlegung, Senioren und Erstkommunionkinder zusammen zu bringen, damit sie sich gegenseitig von ihrer Erstkommunion erzählen – die sicher sehr unterschiedlich war. So wird und bleibt die Erinnerung der Lebenserfahrenen lebendig und gleichzeitig spüren wir die eigene Freude und die der Kinder über dieses Ereignis.

Ich stelle mir ein Interview mit einem alten Menschen und dem Enkelkind vor. Es wird um fünf, vielleicht sechs Fragen gehen, bei denen ich die Antwort gegenüberstelle. So eine Frage kann etwa die nach dem Schulweg sein. Oder nach dem, womit gespielt wurde/ wird. Oder was man werden wollte bzw. will.

Sind Sie neugierig geworden auf das, was andere zu erzählen haben? Haben Sie selber was zu erzählen?

Um dieses Projekt realisieren zu können, bin ich auf die Mithilfe vieler angewiesen: es muss Menschen geben, die ich zum Interview besuchen kann, dann würde ich auch gerne ein Foto machen. Oder jemand will die Fragen schriftlich beantworten, dann verwende ich das eben so. Die Interviews würde ich gerne im August machen, dann kann ich sie ab Oktober (nach meinem Urlaub) auf dieser Seite veröffentlichen.

Bitte schreiben Sie mir über MTress@eomuc.de Ihre Meinung dazu – gerne natürlich auch Ihre Bereitschaft zum Interview oder auch die von Familienangehörigen, Freunden, Nachbarn, etc.

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Hilfenetzwerk im Landkreis Mühldorf

Die Liste aller möglichen Hilfestellungen im Landkreis wird immer wieder ergänzt und berichtigt. Die aktuelle Fassung ist immer bei mir zu bekommen.

Ich möchte mich hier bei allen bedanken, die

  1. helfen, die Liste ständig zu erweitern und zu berichtigen, und die
  2. helfen, dass die Liste zu denen gelangt, die Hilfe benötigen, um sich ihre eh schon schwere Situation zu erleichtern. Die pflegenden Angehörigen zu ermutigen, Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist ein unschätzbarer Dienst. Es nützt ja niemandem, wenn der/die Angehörige vor Überlastung die Zähne zusammenbeißt und dann doch irgendwann einmal zusammenbricht.

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Besuch bei Herrn Burger im Landratsamt

Heute Vormittag habe ich Herrn Burger im LRA Mühldorf besucht. Er ist zuständig für „Soziales und Senioren“. In seiner Arbeit berät er vorwiegend Senioren in finanziellen Fragen, etwa wenn die Rente nicht zum Leben reicht (eine Aufgabenstellung, die immer stärkere Ausmaße annimmt). Oft haben die Senioren ja schon viel unternommen – und dann ist doch zu wenig Geld da. Die Hemmschwelle, fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist hoch. Umso mehr braucht es die Ermutigung und die Unterstützung durch das soziale Umfeld (Verwandte, Nachbarn, Freunde etc.). Diese Unterstützung kann darin bestehen, auf Herrn Burger aufmerksam zu machen und/ oder bei ihm einen Termin zu vereinbaren. Herr Burger kommt dann auch direkt ins Haus, wenn seine Hilfe gewünscht wird. Diese Hilfe kann etwa auch darin bestehen, Anträge auszufüllen und an die entsprechende geeignete Stelle zu verweisen. Herr Burger ist unter der Telefonnummer 08631/ 699-393 oder per E-Mail unter matthias.burger@lra-mue.de zu erreichen.

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Gedanken zur Alzheimererkrankung

Arno Geiger schreibt in seinem Buch: „Der alte König in seinem Exil“ (S. 57 f)

Für uns alle ist die Welt verwirrend, und wenn man es nüchtern betrachtet, besteht der Unterschied zwischen einem Gesunden und einem Kranken vor allem im Ausmaß der Fähigkeit, das Verwirrende an der Oberfläche zu kaschieren. Darunter tobt das Chaos.  …  Uns Gesunden öffnet die Alzheimerkrankheit die Augen dafür, wie komplex die Fähigkeiten sind, die es braucht, um den Alltag zu meistern.“

Mein Gedanke dazu: Eine interessante Perspektive, mal zu überlegen, was die Demenzerkrankung für uns „Gesunde“ bedeutet. Dass wir manches von dem, was die an Demenz Erkrankten erleben, auch aus eigener Erfahrung kennen, könnte uns einen anderen, verständnisvolleren Zugang zu den an Demenz Erkrankten ermöglichen. Ich brauche bloß mal daran zu denken, wie ich mich mal im Ausland in der Fremde verfahren hatte und (ohne Landkarte und Navi!) nicht mehrso genau wußte, wo ich bin und wie es weitergeht. Oder wenn ich Menschen begegne, deren Gesicht ich kenne, aber der Name fällt mir nicht mehr ein. Beim Lesen dieses kleinen Absatzes von A. Geiger staune ich, was wir alles können, um uns in unserer Welt zurechtzufinden, Menschen und Vorgänge einzuordnen, sinnvoll zu handeln, Verantwortung zu übernehmen, Leben zu gestalten. Ich spüre: Das alles ist nicht so selbstverständlich, wie es scheint. So machen mich die an Demenz Erkrankten wieder ein wenig dankbarer für mein eigenes Leben.

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Besuchsdienstkurs im Herbst 2012

Im Herbst bieten die Seniorenseelsorger im Dekanats Mühldorf in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Kreisbildungsswerk Mühldorf wieder einen Kurs an für Menschen, die Bewohner im Altenheim oder Kranke im Krankenhaus besuchen wollen. Der gesamte Kurs ist für die Teilnehmer kostenlos, sie sollen aber alle Einheiten mitmachen. Die genauen Daten finden Sie in der Kopfleiste unter „Termine“, weitere Informationen gibt es bei mir unter 08630/ 1274 oder über E-Mail: MTress@eomuc.de.

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Stellungnahme zur Pflegereform

Der Vorstand des Diözesanrats der Katholiken hat am 19. Juni 2012 eine Stellungnahme beschlossen, die sich mit der Pflegereform befasst. Den Text gibt es auf der Seite des Diözesanrates, der Link dazu ist unter den Links dieser Seite (in der Spalte rechts) zu finden.

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Einkehrtag in Zangberg

Am vergangenen Mittwoch haben wir beim Einkehrtag über biblische Menschen nachgedacht, die „lebenssatt“ gestorben sind. Sie hatten immer viel erlebt, vor allem auch viel Schweres und Konfliktreiches. Aber sie standen immer in einer sehr lebendigen, manchmal auch von Krisen und Veränderung geprägten Gottesbeziehung, etwa Abraham oder Hiob. Immer wieder entdeckten sie Gott neu bzw. neue Seiten Gottes.

Das hat uns Heutigen Mut gemacht, das eigene Leben und die eigene Gotteserfahrungen anzuschauen. Glück und Krise, Misslingen und Erfolg und vor allem die Hoffnung prägen unsere Biografie und unser Leben. Lebenssatt zu werden, das bedeutet, alles annehmen zu können und so mit dem eigenen Werden versöhnt zu sein. So wurden Abraham und Isaak, David, Jojada und Hiob zu Modellen für unser Leben.

Zum Vormerken: Der nächste Einkehrtag für das Dekanat Mühldorf findet am 5. Dezember von 9-11 Uhr in Zangberg statt.

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Altersarmut

Neulich stand in der Zeitung, dass viele Rentner jetzt schon mit sehr wenig Rente auskommen müssen. Alte Frauen erhalten demnach im Durchschnitt weniger als 500 € im Monat, bei Männern sind es knapp 900 €. Die Bundesregierung plane, das Rentenniveau langfristig zu senken.

Meine Meinung dazu: Ob die Zahlen so stimmen oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Sicher ist aber, dass es hier ein großes Problem gibt – und zwar jetzt schon und in Zukunft noch schärfer. Viele Rentern können sich eine ambulante oder stationäre Pflege kaum noch leisten. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Angehörigen, die eine Pflege daheim leisten können. Daraus ergibt sich ein hoher Bedarf an vielfältigste Unterstützung (staatlich, nachbarschaftlich, ehrenamtlich). Das scheint  allmählich ins Bewußtsein unserer Gesellschaft zu geraten.

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Informationsabend der Seniorenbeauftragten

Gesternabend haben sich die pfarreilichen und die kommunalen Seniorenbeauftragten zu ihrem dritten Informationsabend getroffen. Thema war dabei die Unterstützung der pflegenden Angehörigen. Die Zahl der an Demenz Erkrankten wird im Zuge der demografischen Entwicklung massiv ansteigen, die Zahl der Pflegenden dagegen eher abnehmen. Sie leisten jetzt schon 2/3 der Pflege an Demenzerkrankten, dazu kommen noch all jene, die anderweitig Pflegebedürftige betreuen. Sie stehen unter enormen Belastungen körperlicher, seelischer und finanzieller Art. Gleichzeitig sind sie mit einem (eigenen und von außen herangetragenen) Anspruch konfrontiert, den Pflegebedürftigen so lange wie irgend möglich daheim zu behalten. So gehen viele oft und sehr weit über ihre eigenen Belastungsgrenzen hinaus. Am eindrücklichsten war dabei die Isolation, in die Pflegende geraten, wenn sich Freunde, Nachbarn, Bekannte aus Scham, Angst, Überforderung zurückziehen – manchmal auch, ohne von der Belastung des Pflegenden zu wissen, wenn die keine Energie mehr haben, von sich aus den Kontakt aufrecht zu erhalten. Umso wichtiger und sehr entlastend ist es, wenn Außenstehende mal anrufen, kurz vorbeikommen oder auch mal dem Pflegenden eine Atempause verschaffen.

Bei unserem Treffen haben wir die regionalen Hilfeangebote zusammengetragen und eine entsprechende Liste erstellt. Sie kann bei mir und dann auch bei den Seniorenbeauftragten abgefragt werden. So sollen die Angehörigen Zugang und Information über die möglichen Hilfestellungen für die Pflege daheim bekommen.

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