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Der Pflege-Check – eine Sendung des ZDF

Ich möchte auf eine Fernsehsendung hinweisen, die das ZDF morgen abend um 20.15 Uhr ausstrahlt: Der Pflege-Check.

Das ZDF schreibt dazu auf seiner homepage:

Der Pflege-Check

Wie leben wir im Alter?

Die Deutschen werden immer älter, und damit steigt auch die Zahl der Pflegebedürftigen. Doch wer soll die Pflege übernehmen? Und wie findet man eine bezahlbare und gute Lösung? In Würde alt werden – klappt das im Familienkreis wirklich besser als im Heim? Ist der Lebensabend in Thailand eine Alternative? „ZDFzeit“ zeigt, dass bezahlbare Pflege auch in Deutschland nicht zu Lasten der Lebensqualität gehen muss.

Ich kenne die Sendung selber nicht, verspreche mir aber davon eine umfassendere Information über die verschiedenen Möglichkeiten der Pflege. Erst wenn die Betroffenen alle Möglichkeiten kennen, können sie überlegen, welche für ihre je eigene und spezielle Situation die geeignete ist. Nicht immer wird das die Pflege daheim sein können, manchmal ist ein Seniorenheim geschickter – und dazwischen gibt es ja auch noch eine Vielzahl unterschiedlicher Angebote zur Hilfe. Ich erhoffe mir von dieser Sendung auch einen Impuls an die Angehörigen, Unterstützung in Anspruch zu nehmen, weil sie aus dem Zwang befreit werden, sich lediglich zwischen einer Pflege allein durch die Angehörigen und einem (oft, aber meist zu Unrecht) verpönten Heimaufenthalt entscheiden zu müssen.

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Leben erinnern – Biografisches Schreiben

Unter dem Titel „Leben erinnern – Biografisches Schreiben“ bietet die Biografietrainerin Inge Finauer im Rahmen des Katholischen Kreisbildungswerkes Mühldorf einen Kurs an, bei dem die Teilnehmer sich an große oder kleine Begebenheiten ihres Lebens erinnern. Zugleich bekommen sie ein Handwerkszeug zum Schreiben ihrer Lebensgeschichten. Im Schreiben wird die Erinnerung festgehalten und kann helfen, das eigene Werden besser zu verstehen. Durch den Austausch in der Gruppe kommen dann noch einmal mehr Erinnerungen aus dem Gedächtnis hoch. Diese „Erinnerungsexplosion“ führt im Allgemeinen zu großer gemeinsamer Verbundenheit und Heiterkeit in der Gruppe.

Der Kurs findet statt am Samstag, den 12. März 2016 von 10.00 – 12.00 Uhr im Pfarrheim in St. Nikolaus, Mühldorf. Er kostet 33,00 €, eine Anmeldung ist erforderlich unter der Nummer des KBW: 08631/ 3767-0

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Gedanken zum 4. Fastensonntag

Bei den diesjährigen „Exerzitien im Alltag“, einem Weg der Gottsuche, gab es einen Satz, den ich Ihnen gerne für die kommende Woche mitgeben möchte:

Lass mich Deine Zuneigung spüren!“

Diesen Satz sehe ich zum einen als eine Bitte oder stärker: Aufforderung an Gott, spürbar zu werden; denn wir brauchen die körperliche Erfahrung von Nähe und Anwesenheit – mehr noch: Zuwendung.

Zum anderen jedoch verstehe ich diesen Satz als Aufforderung an mich, feinfühliger zu werden für die Zuneigung Gottes – etwa in der Begegnung mit anderen Menschen. Da vermittelt sich die Zuneigung ja manchmal körperlich, manchmal aber auch verbal oder in Blicken, Gesten, Handlungen. Darin aber auch Gottes Zuneigung zu spüren, dafür muss ich/ man vielleicht sensibilisiert werden.

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Die Kraft der Klage

Wir Christen sind es im Gottesdienst sowie im persönlichen Gebet gewohnt, Gott zu bitten, wenn etwas Schwieriges vor uns liegt, wenn wir an andere Menschen denken, wenn wir an die Nöte dieser Welt denken. Wir danken für alles Gute, das er uns getan hat, für das gutes Gelingen einer schwierigen Aufgabe, für die Bewältigung einer Krise oder das Überstehen einer Krankheit. Wir loben und preisen ihn für alles Leben, das er uns zur Verfügung stellt, für eine gute Ernte, für die Kinder, für den Sonnenaufgang oder die Schönheit der Natur.

Daneben gibt es jedoch noch eine vierte Gebetsart, die aber häufig im Hintergrund verschwindet: das Klagen. Die Klage hat ihren Platz bei den unheilen Lebenssituationen, beim Tod, bei einer schweren Krankheit, bei Schmerzen, im Leiden. Die Klage richtet ihren Blick noch nicht auf eine Lösung, die Klage ist gänzlich der leidvollen Erfahrung verhaftet. Die Klage als Gebet richtet sich an Gott als Adressaten und erwartet (zunächst) noch keine Erlösung, sondern nur ein Anhören. Die Klage als Gebet ist in der Bibel gut bezeugt und wurde auch in der Kirchengeschichte immer wieder praktiziert. Leider hat sie ihren Platz zumindest im öffentlichen Gebet verloren.

In einem besinnlichen Vormittag machen wir uns auf die Suche nach dieser Gebetsform. Wir lernen die Klage von biblischen und auch heutigen Menschen kennen.Wir suchen nach einem Ausdruck, der zu unserem je eigenen Leben passt.  Dieser Vormittag findet morgen, Dienstag, den 1. März 2016 von 9-11 Uhr im Kloster Zangberg statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig.

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Gedanken zum 3. Fastensonntag 2016

In der 1. Lesung des 3. Fastensonntags wird uns von der ersten Gottesbegegnung des Moses erzählt. Neugierig und interessiert wie er ist, fragt Moses Gott nach seinem Namen. So erfährt er, dass Gott der „Ich bin da“ ist. Dieses „ich bin da“ gilt nicht nur für die schönen Seiten des Lebens, es ist auch für die schwierigen Lebensphasen und die traumatisierenden Erfahrungen zugesagt. Da allerdings spüren wir dieses „ich bin da“ nicht sehr deutlich (wenn überhaupt). Mir ist da ein Lied sehr hilfreich geworden, das von Jürgen Henkys stammt und von Trond Kverno vertont wurde. Es wurde in das neue Gotteslob unter der Nummer 417 aufgenommen. Hier der Text:

Stimme, die Stein zerbricht, kommt mir im Finstern nah,           jemand, der leise spricht: Hab keine Angst, ich bin da.

Sprach schon vor Nacht und Tag, vor meinem Nein und Ja, Stimme, die alles trägt: Hab keine Angst, ich bin da.

Bringt mir, wo ich auch sei, Botschaft des Neubeginns,               nimmt mir die Furcht, macht frei, Stimme, die dein ist: Ich bin´s!

Wird es dann wieder leer, teilen die Leere wir.                                     Seh dich nicht, hör nichts mehr – und bin nicht bang: Du bist hier.

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„Zu Hause gut versorgt“ – Eine Broschüre der BAGSO

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen BAGSO hat eine neue Broschüre veröffentlicht, die unter www.bagso.de bestellt werden kann. Die BAGSO schreibt:

„Die Broschüre soll ermutigen, sich Unterstützung zu holen, wenn es nötig ist. Man weiß heute, dass Pflegebedürftigkeit hinausgezögert werden kann, wenn man sich traut, rechtzeitig Hilfe und Unterstützung anzunehmen“, so der Vorsitzende der BAGSO und ehemalige Bundesminister Franz Müntefering.
Der Ratgeber enthält zahlreiche Hinweise und Tipps zu Angeboten rund um den Haushalt, Entlastungsangeboten für pflegende Angehörige, Hilfe bei Behördenangelegenheiten, Fahrdiensten, Hausnotruf, Wohnungsanpassungsmaßnahmen oder Umzugshilfen. Checklisten am Ende der Kapitel nennen die Punkte, auf die man bei der Auswahl eines Dienstleisters unbedingt achten sollte.

Der 50-seitige Ratgeber, dessen Erstellung durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) ermöglicht wurde, ist kostenfrei erhältlich.

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Telefonseelsorge

Die Telefonseelsorge der Erzdiözese München sucht ehrenamtliche Mitarbeiter und bietet dafür in Mühldorf einen ersten Informationsabend an. Der Termin ist am Mittwoch, den 1. März 2016 von 18.30 – 20.00 Uhr im Pfarrsaal von St. Peter und Paul.

Es wird um eine verbindliche Anmeldung gebeten unter: telefonseelsorge@eomuc.de. Dort kann man auch nähere Informationen bekommen.

Der Kurs selber beginnt mit einem Wochenende vom 8. – 10. April im Kloster Armstorf. Danach gibt es drei Wochenenden in Traunstein und einen Tag in München. Schließlich noch Hospitationen und verschiedene Thementage mit Selbsterfahrungsanteilen und Supervisionsabende. Es ist also eine recht fundierte und gründliche Ausbildung zu diesem sehr lebensnotwendigen und manchmal auch lebensrettenden Dienst, für den ich gerne Werbung mache. Für Interessenten habe ich auch einen Flyer in gedruckter Form, den ich gerne zur Verfügung stelle.

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Gedanken zum 2. Fastensonntag 2016

Als Anregung für diesen Fastensonntag und die kommende Woche zitiere ich ein Gebet von Karl Heinz Schmitt.  Mich hat dabei vor allem das MEHR angesprochen. Gott ist mehr als unsere Vorstellungen; Gott ist mehr als unsere Wünsche; Gott ist mehr als unsere Hoffnungen und Sehnsüchte.

Diesem Mehr Gottes auf die Spur zu kommen, das ist für mich die Aufgabe der Fastenzeit (und darüber hinaus).

Gott des Lebens,

Gott meiner Sehnsucht.

Ich suche Dich,

Du lockst mich

in meinen Hoffnungen und Träumen,

in meiner Angst und meiner Verzweiflung,

im Leben und im Sterben.

Lass mich glauben,

dass es mehr gibt,

als ich zu hoffen wage,

dass Licht wird, wo Dunkel ist,

dass Freude wächst, wo Trauer herrscht.

Dass meine guten Träume wahr werden

schon jetzt in dieser Zeit und dann in deiner Ewigkeit.

 

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Das Vermächtnis – die Welt, die wir erleben wollen

Die Wochenzeitung „Die Zeit“ hat durch das „Institut für angewandte Sozialwissenschaften GmbH“ (infas) und das „Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung“ (WZB) eine Studie erstellen lassen, welche die Werte unserer Gesellschaft untersucht. Im Vorwort zur Pressepräsentation am gestrigen Tag schreibt „Die Zeit“:

Kennen wir uns eigentlich selbst? Wissen wir, was wir wollen, was wir schätzen an unserem Leben und was wir gerne nachfolgenden Generationen mit auf den Weg geben würden? Worauf könnten wir verzichten? Was ist uns wichtig? In welchem Verhältnis stehen für uns Beruf und Privates, persönliche Erfüllung und materieller Wohlstand, Selbstbestimmtheit und Familienwunsch? Was würden wir sofort hinter uns lassen,wenn wir ein zweites Mal auf die Welt kämen? Welche sinnlichen Eindrücke nehmen wir als Schatz mit in die Zukunft? All diese Fragen sind Thema der großen Vermächtnisstudie, welche DIE ZEIT, infas und WZB vor zwei Jahren gemeinsam initiiert haben. Über 3.000 Menschen in Deutschland sind für diese repräsentative Studie in einem persönlichen Interview befragt worden. Die Studie wurde am 17. Februar in Berlin vorgestellt.

In dieser Pressekonferenz werden Gemeinsamkeiten über die Generationen hinweg festgestellt. Sie betreffen vor allem den Wunsch nach Gemeinschaft, Nähe und Wir-Gefühl. Außerdem verbinden alle Generationen der Wunsch nach Gesundheit, Lust am Leben und das Recht auf einen würdevollen Tod.

Es werden auch Unterschiede festgestellt. So wird der Religion heute eine viel geringere Bedeutung beigemessen. Bei den Normen gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede im Bereich von Partnerschaft und Liebe, Generationenunterschiede zeigen sich bei Themen rund um Technik-Akzeptanz, Internet und technische Hilfsmittel, auch unterschiedliche Einkommensgruppen zeigen unterschiedliche Normen.

Was die Zukunftserwartungen angeht, scheint alles reichlich offen und unbestimmt. Manche Menschen erwarten, dass alles so bleibt, wie es ist. Andere befürchten einen Verfall heutiger Werte, vor allem im zwischenmenschlichen Bereich.  Eine dritte Gruppe scheint sich auf Veränderungern zu freuen, manche gehen das auch entschlossen an. Viele Menschen scheinen jedoch zu kapitulieren, was der gesamten Gesellschaft eher schadet. Die Studie zeigt hier konkrete Beispiele auf.

Wer sich genauer informieren will (das war übrigens auch meine Quelle), kann folgenden Link anklicken:  https://www.wzb.eu/de/news/das-vermaechtnis-die-welt-die-wir-erleben-wollen

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Gedanken zum 1. Fastensonntag 2016

Zur Fastenzeit gebe ich einen Gedanken wieder, den ich in einer Predigt gehört habe (er stammt also nicht von mir selber):

Die „österliche Bußzeit“ nimmt nicht so sehr unsere Sünden und Verfehlungen in den Blick (das wohl auch), vielmehr schauen wir an, wie unsere Beziehung zu Gott ist. Buße hat schon im Alten Testament immer mit einer Besinnung auf das Verhältnis zu Gott zu tun: Pflegen wir diese Beziehung in ausreichendem Maße? Leben wir so, wie es Gott (zumindest nach unseren Vorstellungen) von uns erwartet? Spiegeln sich unsere Vorstellungen von Gott in unserem eigenen Handeln wider? Werden wir auch den anderen Menschen gerecht? (Soweit die Predigt)

Ich frage mich nun nach meinen Vorstellungen von Gott. Woran orientieren sich die? Bestimmen meine Wünsche oder Bedürfnisse dieses Gottesbild? Bestimmt die Lehre der Kirche meine Vorstellung? Welche Rolle spielt die Bibel dabei?

Durch bestimmte Ereignisse können sich solche Vorstellungen verändern, manchmal auch zerbröseln sie, weil sie nicht mehr tragfähig sind. Und dann?

Dann kann viel Resignation kommen und die finstere Nacht der Gottferne. Es kann ein mühsamer, langwieriger Prozess der Gottsuche beginnen, ein spiritueller Wüstenweg voller Dürre und Einsamkeit, ohne Gewissheit, dass sich Gott nochmal als lebendiger Gott zeigt.

Ich möchte Sie ermutigen, solche Fragen und solche Zeiten zuzulassen (man sucht sie sich ja nicht). Sie haben großartige biblische Vorbilder (von Abraham über Mose, Hiob, Jeremia bis Jesus) und Sie haben großartige Vorbilder in der nachfolgenden Geschichte (exemplarisch: Teresa von Avila, Martin Luther, Simone Weil).

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