Goldener Internetpreis 2016

Die bagso (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen) e. V. weist auf den „Goldenen Internetpreis 2016“ hin. Sie schreibt:

Der Startschuss für die Bewerbung um den Goldenen Internetpreis 2016 ist gefallen. Der Wettbewerb zeichnet in den Kategorien „Alltag“, „Soziales Engagement“ und „Starthilfe“ online aktive über Sechzigjährige aus. Der Sonderpreis „Jung und Alt – gemeinsam online“ prämiert Mehrgenerationen-Projekte.
Insgesamt schreiben die Veranstalter Preisgelder in Höhe von 8.000 Euro aus. Bis zum 16. September können sich Interessierte online auf der Website www.goldener-internetpreis.de bewerben und ihre Beiträge als Erfahrungsberichte, Projektbeschreibungen, Videodokumentationen oder Präsentationen einreichen.
Aufgerufen sind Einzelpersonen über sechzig, Seniorenorganisationen und Initiativen oder Einrichtungen, die mit und für Senioren im Internet aktiv sind. Darüber hinaus rufen die Veranstalter Menschen jeden Alters auf, online aktive Senioren zu nominieren oder generationsübergreifende Projekte einzureichen.
Die diesjährige Schirmherrschaft übernimmt Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO), Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN), Wege aus der Einsamkeit, Google Deutschland und die Deutsche Telekom organisieren gemeinsam den Goldenen Internetpreis.

Leave a Comment

Filed under Allgemein

Urlaub und Segen

In den nächsten drei Wochen wird es hier keinen neuen Beitrag geben, da ich im Urlaub bin. Aber vielleicht schauen Sie einfach mal in den früheren nach, ob für Sie eine Anregung dabei ist.

Ich wünsche allen Nutzern meiner Homepage eine gute, gesegnete Zeit! Und dafür habe ich noch einen schönen Segen gefunden:

Gebet für den Tag

Danach sehnen wir uns, Du Gott unserer Mütter und Väter
Du Gott auch für uns:

Nach Deinem Segen, der uns Kraft gibt und Fülle des Lebens;
Dass wir lachen können und uns freuen in den Stunden der Freude und des Gelingens;
Dass wir den langen Atem bekommen in den Stunden der Öde und Leere;
Dass wir Trost finden und dass Hoffnung wächst in den Stunden, wo wir nicht mehr weiter wissen.

Danach sehnen wir uns, Du Gott unserer Mütter und Väter,
Du Gott auch für uns:

Nach Deiner Gerechtigkeit, die uns Vertrauen gibt und Mut zum Leben:
Dass wir uns und andere nicht überfordern mit ausgesprochenen oder unausgesprochenen Erwartungen;
Dass wir an- und miteinander wachsen und reifen können in den Stunden des Alltags;
Dass wir einander halten und aufrichten können in den Stunden der Angst und der Niedergeschlagenheit.

Darum bitten wir Dich auch für diese Stunde um Deinen Segen, um Deine Gerechtigkeit, Du Gott unseres Heiles.

Nach: Renate Ganzhorn-Burkhardt

Leave a Comment

Filed under Allgemein

Unterstützung der Seniorenclubleiter

Immer wieder erlebe ich, dass die Seniorenclubleiterinnen und -leiter eine ungemein wertvolle Aufgabe erfüllen. Sie schaffen den Rahmen für die Begegnung von älteren Menschen, indem sie einen Raum zur Verfügung stellen und gestalten, indem sie für Kaffee und Kuchen sorgen, indem sie die Menschen willkommen heißen. In vielen Seniorenclubs geben sie auch Anregungen zum Gespräch – manchmal mit kleinen Impulsen („Mein Schulweg“ – „mein erstes selbstverdientes Geld“ – „Warum trage ich diesen Namen?“), manchmal auch mit Vorträgen durch Referenten. Immer wieder gibt es auch Anregungen für das Gehirn oder die Lachmuskeln. Die Seniorenclubs mit ihren Leitungen sind wohl auch die ersten, die merken, wenn jemand nicht mehr kommt, weil er/ sie krank ist oder nicht mehr aus dem Haus kann oder ins Seniorenheim verzogen ist. Das kann dann der Anlass werden, den Kontakt anders zu halten, um einer Vereinsamung vorzubeugen.

Immer wieder – und gestern wieder mal neu – erlebe ich auch, dass die Leiter der Seniorenclubs Einzelkämpfer sind: jede Pfarrei für sich allein. Auch die örtlichen Pfarreiseelsorger sehen das oft nicht als ihre Aufgabe oder kommen schlicht nicht dazu, mal zu fragen, wie es den Leiterinnen so in ihrer Arbeit geht. Dabei kann man sich bei einem regelmäßigen Treffen der Seniorenclub-leiterinnnen in der Seelsorgeeinheit gegenseitig die Erfahrungen und Ideen zuspielen und so unterstützen. Ich als Seniorenseelsorger bin derjenige, der die Seniorenclubleiter zusammenbringt, ich schaffe sozusagen den Rahmen für diese Begegnung. Natürlich freuen die sich über neue Ideen, neue Ausflugsziele, andere Gesprächsimpulse. Interessant ist es auch, wenn wir über gesellschaftliche und kirchliche Seniorenfragen nachdenken – da lerne ich viel dazu. Ich habe dann wieder genügend Material, um beim Treffen in anderen Seelsorgeeinheiten die Erfahrungen der vorherigen einzubringen. So gelingt es auf ziemlich einfache Art, die Seniorenclubleiterinnen wertzuschätzen, zu motivieren und in ihrer Arbeit zu unterstützen.

Leave a Comment

Filed under Allgemein

Moderne Mobiltelefone für Ältere

Die Deutsche Seniorenliga e. V. bietet auf ihrer homepage www.deutsche-seniorenliga.de verschiedene Broschüren an. Ich habe immer wieder mal darauf hingewiesen.

Unter dem Titel „Einfach smart – Moderne Mobiltelefone für Ältere“ gibt es eine einfache Handreichung über Nutzungsmöglichkeiten, Kauf und Bedienung eines smartphones. Dies hilft älteren Menschen, weiterhin mit anderen, z. B. Kindern und Enkeln, in Kontakt zu bleiben, denn diese nutzen heute fast ausschließlich diese moderne Technologie zur Kommunikation. Außerdem bieten smartphones die Möglichkeit, sich über alles Erdenkliche zu informieren und so am Leben der Welt teilzunehmen.

Leave a Comment

Filed under Allgemein

Schulgeschichten

Das Kreisbildungswerk Mühldorf lädt zu einer Lesung biografischer Erlebnisse unter dem Titel „Schulgeschichten“ ein. Unter der Leitung der Biografietrainerin Inge Finauer und der Leiterin des Schulmuseums Maria Huber lesen Autoren der Schreibgruppe ihre ganz persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen vor. Sie lösen dabei sicherlich bei den Zuhörern eigene Erinnerungen an die Schulzeit aus, an heitere und fröhliche, manchmal vielleicht auch beschwerliche und betrübliche Ereignisse – in jedem Falle aber prägende und letztlich unvergessene. So wird diese Lesung für die Zuhörer neben dem Hörgenuss auch eine Reise in die eigene Vergangenheit werden (und vielleicht bekommt ja jemand den Mut, die eigene Lebensgeschichte für sich selber [oder die Enkelkinder] erinnernd aufzuschreiben).

Der Termin für die „Schulgeschichten“ ist am Sonntag, den 3. Juli von 14.00 – 16.00 Uhr im Rathaus Schloss Adlstein in Neumarkt St. Veit. Der Eintritt kostet 1,50 €

Leave a Comment

Filed under Allgemein

Aktivsenioren in der Bibel: Bericht von der Ü-60-Messe

Gestern habe ich in kleiner Runde das Bibelgespräch über die „Aktivsenioren in der Bibel“ gehalten. Wir haben ein kleines Ratespiel draus gemacht:

  • Ein Mann arbeitet sein ganzes Leben lang. – er ist in leitender Position und hat Verantwortung für sehr viele Menschen – zu seinen Aufgaben gehört es, Konflikte zu schlichten und immer wieder für Ordnung zu sorgen. – Er muss auch immer wieder Orientierung geben und sagen, wo es lang geht – nach 40 Jahren ist er endlich am Ziel – dann muss er seine Verantwortung abgeben und in jüngere Hände legen – er findet ein gutes Übergangs- und Übergaberitual, sich zu verabschieden und den Nachfolger ins Amt einzuführen.

Haben Sie es erraten? Bestimmt sind Sie auf Mose gekommen.  Aber: haben Sie in meinen Fragen (und damit im Leben des Mose) auch Eigenes entdeckt?

  • Die Frau musste mit ihrem Mann und den zwei Söhnen die Heimat verlassen und in ein fremdes Land mit fremder Kultur gehen – dort sterben ihr Mann und die beiden Söhne, sie bleibt mit den Schwiegertöchtern zurück, unversorgt – sie fasst im hohen Alter den Entschluss, ihr Leben gründlich zu verändern: sie zieht mit einer Schwiegertochter in die alte Heimat zurück, obwohl sie dort niemanden mehr kennt – sie erfährt die Armut von der bittersten Seite – Aber sie hat einen guten Blick für Auswege und die „gute Partie“ für ihre Schwiegertochter – die bekommt Nachwuchs und die Oma kümmert sich um ihn.

Haben Sie Noomi mit ihrer Schwiegertochter erkannt? Viele Senioren kümmern sich heute um die Enkel, so wie sich Noomi damals um Obed, den späteren Opa Davids, gekümmert hat. Etliche haben auch erfahren, wie es ist, die Heimat mit wenigem zu verlassen. Auch die Trauer um den verstorbenen Mann und die Verantwortung, manchmal auch Überforderung, allein zurechtkommen zu müssen, teilen viele Seniorinnen mit Noomi. Aber Noomi macht auch Mut, das Leben in die Hand zu nehmen und aus der eigenen Lebenserfahrung heraus das zu tun, was möglich und notwendig ist.

Leave a Comment

Filed under Allgemein

Ü-60-Messe in Mühldorf: Aktivsenioren in der Bibel

Am kommenden Mittwoch, den 22. Juni findet im Mühldorfer Haberkasten wieder die Ü60-Messe statt. Um 12.00 Uhr ist die Eröffnung der Ausstellung, um 13.00 Uhr begrüßen Bürgermeisterin Marianne Zollner, Caritasgeschäftsführer Herbert Späth und die Seniorenreferentin Marianne Pfaffeneder die Gäste. Danach gibt es eine ganze Reihe interessanter Vorträge, unterbrochen natürlich durch Kaffee und Kuchen.

Ich selber mache um 15.00 Uhr im geschützten Raum des Untergeschoßes ein etwa halbstündiges biblisches Zusatzangebot: „Aktivsenioren in der Bibel – wozu biblische Senioren fähig sind.“

Viel Verantwortung im Beruf gehabt – und dann? Mit Mose Übergänge gestalten!
Sorge um Kind und Enkel? Mit Noomi im Mehrgenerationenhaus!
Leihopa gesucht? Mit Eli Lebensführung lernen!
Lassen wir uns von der Aktivität von Senioren in der Bibel inspirieren, die eigenen Ressourcen zu entdecken!

Mich hat in der Vorbereitung schon sehr überrascht, wieviel und wie Unterschiedliches Senioren und Hochbetagte damals geleistet haben. Auch wenn man die Jahresangaben nicht unbedingt wörtlich zu nehmen hat, schauen diese Menschen schon auf ein langes und bewegtes, manchmal auch erfülltes Leben zurück. So können sie vielleicht für uns die ein oder andere Anregung bereithalten.

Leave a Comment

Filed under Allgemein

„Johannes der Täufer“ – Einkehrvormittag in Ampfing

Johannes der Täufer ist einer der großen Heiligen unserer Kirche. Er ist allerdings in seinem Auftreten, seiner Haltung, seiner Botschaft reichlich sperrig und mit bürgerlichen Lebensvorstellungen wenig kompatibel. Er lebt nicht in einer menschlichen Gemeinschaft, sondern in der Wüste. Er kritisiert die Haltungen und Handlungen der Menschen, vor allem der „staatstragenden Funktionsträger“.  Johannes der Täufer war erfüllt von einem Sendungsbewusstsein, viel Mut, großer Klarheit. Das half ihm, Konflikte einzugehen und zu bestehen. Das half ihm auch in die letztmögliche Konsequenz hinein (und durch sie hindurch?). Bedeutsam für uns ist er allerdings dadurch, dass er als unmittelbarer Vorgänger Jesu auf diesen verweist als „das Lamm Gottes“, als den „Größeren, der bedeutender ist“ als er selber.
Die Suche nach der „Botschaft“ des Johannes an uns Heutige beginnt beim Einkehrvormittag in Ampfing am Freitag, den 24. Juni 2016 von 9-11 Uhr im Pfarrheim. Unkosten fallen keine an, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Leave a Comment

Filed under Allgemein

Bilder gegen das Vergessen – ein Kunstprojekt

Gerade hat mich die Einladung zu einer besonderen Ausstellung erreicht. Sie beginnt mit den Worten einer Bewohnerin des Seniorenheimes Schwaigwall: „Mir schwinden mehr und mehr die Vorstellungen von den Dingen dieser Welt.“

Dieser Satz war der Startschuss für ein Kunstprojekt meiner Kollegin Eva Buchner, unter deren Anleitung die Bewohner Feuer, Sterne, Berge, eine elegante Dame etc. gemalt haben Über 100 Bilder sind dadurch entstanden und werden jetzt in einer Ausstellung präsentiert. Bei der Vernissage erfährt man mehr über die Geschichte dieser Bilder und deren Künstler; sie findet statt am Samstag, den 2. Juli um 14.00 Uhr im Senioren- und Pflegeheim Schwaigwall, Schwaigwall 1 in 82538 Geretsried.

Die Ausstellung wird vom Erzbischöflichen Ordinariat in München, Abteilung Seniorenpastoral unterstützt, Schirmherr ist Ordinariatsdirektor Msgr. Thomas Schlichting.

Wer an der Vernissage teilnehmen möchte, möge sich bitte bis zum 30. Juni unter seniorenpastoral@eomuc.de anmelden.

Leave a Comment

Filed under Allgemein

Bericht von den Seniorenbeauftragten

Die Informationsabende für die Seniorenbeauftragten der Pfarreien und der Kommunen haben nun schon eine langjährige Tradition. Immer wieder geht es uns darum, die Arbeit der Seniorenbeauftragten zu unterstützen, zu verbessern, manchmal sogar erst zu ermöglichen. Ein wesentlicher Faktor sind dabei die konkreten Hilfsmöglichkeiten, die wir (Alfons Wastlhuber von der Freiwilligenagentur Ehrensache e.V. Mühldorf und ich als Dekanatsaltenseelsorger) den Seniorenbeauftragten vermitteln.

Diesmal waren Frau Huber und Frau Czopko vom BRK bei uns zu Gast. Sie stellten uns den Hausnotruf vor, seine Einsatzmöglichkeiten, seine Finanzierung, seine Wirkung, das Leben sicherer zu machen. Auch die Angehörigen erhalten ein großes Stück an Sicherheit, wenn sie ihren alleinlebenden Angehörigen so versorgt wissen.

Ein zweiter großer Tagesordnungspunkt war die Lebenssituation der Hochaltrigen. Hier berichtete Frau Faust vom Erzbischöflichen Ordinariat München, Abt. Seniorenpastoral, von einem Fachtag „85+ – überraschend anders“. Frau Faust stellte vor allem die Potenziale und die Bereitschaft der Senioren in den Vordergrund, die am gesellschaftlichen Leben ihrer Gemeinde und auch ihrer Familie regen Anteil nehmen und z. T. mitgestalten wollen. Schon ein Besuch bei diesen Hochaltrigen zu Hause kann diese gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen und bedeutet für die Senioren, dass sie wertgeschätzt werden mit ihrer Lebenserfahrung, mit ihrem Interesse, mit ihren Engagement.

Weitere Informationen lieferte Herr Burger vom Landratsamt Mühldorf zur Wohnraumberatung, zur finanziellen Unterstützung durch Spendenvereine (siehe meine Hilfenetzwerkliste) und zu Vorträgen durch die Polizei zu Seniorenthemen. Als Vorhaben besprachen wir eine gemeinsame Exkursion zum Thema: „Unterstützungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige“ sowie einen möglichen gemeinsamen Internetauftritt.

Leave a Comment

Filed under Allgemein