Seniorenbeauftragte im Landkreis Mühldorf – Bericht vom letzten Informationsabend

Bei unserem letzten Treffen haben wir zunächst die Generali-Altersstudie vorgestellt. Darin wird u. a. erhoben, dass sich ältere Menschen gerne ehrenamtlich betätigen und auch viele bereit sind, das zu tun, obwohl sie bisher noch nicht engagiert sind. Sie suchen in einem solchen Engagement eine Aufgabe, die ihrem Leben Sinn und Erfüllung gibt und finden sie oft im Einsatz für andere. Dies gilt auch für Hochbetagte ab etwa 80 Jahren, von denen sich immerhin 4%  ein solches Engagement vorstellen können. Allerdings – so eine andere Studie – brauchen sie eine andere Struktur, die der manchmal eingeschränkten Mobilität Rechnung trägt. Sie bringen aber gerne ihre Lebenserfahrung ein, müssen jedoch vielleicht eher  daheim aufgesucht werden. Aber warum sollte nicht auch mal eine Sitzung bei ihnen zu Hause stattfinden können?

In einem zweiten Schritt stellte uns Frau Baumgart ihren Aufgabenbereich als Seniorenbeauftragte von Kraiburg vor. Darin gibt es ein hohes Maß an Beratung, etwa bei der Wohnraumgestaltung oder in finanziellen Fragen. Ein anderer ist die Vermittlung etwa von Hilfen im Alltag durch Pflegedienste oder den Verein „Mit Rat und Tat helfen“.

Daran angeschlossen hat sich dann eine Reflexion der jeweiligen Arbeit als Seniorenbeauftragter mit den Vorhaben, den Unterstützern und auch den Schwierigkeiten in der Umsetzung.

Im nächsten Jahr überlegen wir, für Seniorenbeauftragte eine Schulung anzubieten, damit sie ihre Vorstellungen über die Notwendigkeiten vor Ort besser umsetzen können.

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Der Vollendung entgegen – ein Einkehrvormittag in Schwindegg

Heute haben wir uns in einer großen und vor allem lebhaften Runde Gedanken gemacht über die Apokalypse, die „Geheime Offenbarung“ des Johannes. 

Die Literaturgattung der Apokalyptik beschäftigt sich damit, wie Katastrophen, Krisen, Krieg, Hunger, Tod bewältigt und ertragen werden können. Dabei schauen die Autoren auf das, was hinter diesen schweren Ereignissen liegt, was danach kommt. Die Apokalpsye versteht sich nicht als Angstmachbuch, sondern im Gegenteil als Mutmachbuch und Schrift wider die Resignation.

Auf dem Hintergrund der eigenen Lebensgeschichte mit allem Schweren und allem Guten haben wir Texte aus der Offenbarung gelesen. Dabei wurde sichtbar, dass vieles von dem, was wir erlebt haben, auch schon vor 2000 Jahren stattgefunden hat: persönliche Abgründe, Krieg, Naturkatastrophen, Tod etc. Das freilich ist nur das Vorletzte, das Ende (auch der Welt) ist nicht das Letzte. Das Ende ist die Vollendung der Welt, wenn Gott kommt und bei uns Wohnung nimmt. Die Vollendung kommt in der Liebe, wie es eine Teilnehmerin ausgedrückt hat. Alles Unglück, das persönliche wie auch das einer ganzen Gemeinschaft und Gesellschaft (wie wir grade auf den Philippinnen sehen), ist im christlichen Sinne also von Gott umfangen. Wenn wir Gottes Liebe Raum geben, kann Not sich zum Guten wenden. Der Blick auf die Liebe Gottes kann Zuversicht und Hoffnung geben, kann Kraft zum Ertragen des unerträglichen Lebens und von unerträglichen Menschen geben.

Am Schluss stand dann der Segen Gottes, den wir für uns und alle anderen erbeten haben.

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Grenzen überwinden? – Mit Begrenztheit leben!

In der letzten Zeit taucht bei mir immer öfter das Thema „Grenzen“ auf. Körperliche Grenzen – Grenzen der Belastbarkeit – begrenzte Fähigkeiten – begrenzte Kapazitäten – Grenzen des Wachstums – politische Grenzen: die Liste der Themen, die öffentlich und im Gespräch an mich herangetragen werden, ließe sich beliebig fortsetzen.

Bei Kindern ist es wichtig, Grenzen zu setzen, denn sie geben Stabilität und Sicherheit. Jugendliche haben das Privileg, Grenzen zu überschreiten, denn nur so wird die Entwicklung eines eigenen Lebensstiles möglich. Im Erwachsenenalter setzen Beruf und finanzielle Mittel Grenzen, im Alter zunehmend körperliche und geistige Veränderungen. Wir müssen lernen, mit diesen Grenzen  zu leben bis die letzte Grenze kommt – der Tod.

Das freilich ist ein grandioser Gegenentwurf zu allem, was life-style und Wirtschaftsdenken, was Kommerz und auch die eigene Größenvorstellung an uns an Erwartungen heranträgt. Ob es um Fitness geht oder unbegrenzte Verfügbarkeit in der Arbeit, ob es um Machbarkeit und Finanzierbarkeit in vielerlei Bereichen geht: immer wird verlangt, Grenzen zu überschreiten und „Neues zu entdecken“. Manchmal werden dabei Grenzen von außen überschritten (etwa im Ausspähen und Aushorchen durch Nachrichtendienste oder durch den Druck der Arbeitgeber), manchmal auch von innen her, aus eigener Bereitschaft. Auch hier würde ich immer nach den gesellschaftlichen Zwängen fragen, denen man manchmal erliegt. Manchmal ist es wichtig, weil lebensförderlich, Grenzen zu überschreiten (ich denke etwa an Flüchtlinge). Manchmal ist es aber eher lebensdienlich, Grenzen zu akzeptieren, wo überzogene und krankmachende Ansprüche gesetzt werden.

Grenzen zu akzeptieren, wo sie lebensförderlich sind, heißt auch, sich zu bescheiden mit den eigenen Möglichkeiten. Heißt zu akzeptieren, dass ich nicht alles kann, was ich will oder soll – und dass es so in Ordnung ist. In Ordnung ist es zumindest in den Augen Gottes, der uns so nimmt, wie er uns geschaffen hat und wie wir sind: begrenzte Wesen, nicht allmächtig, nicht allwissend, fehlerhaft, defizitär, fragmentarisch, der göttlichen Vollendung bedürfend.

 

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Online-Petition für bessere Pflege

Aus dem Einschub in meinem vorigen Artikel mache ich doch noch einen eigenen Artikel, damit die Sache mehr Gewicht bekommt. Mein Kollege aus dem Bistum Eichstätt, Michael Schmidpeter, hat mich auf eine Aktion aus Würzburg aufmerksam gemacht:

Online-Petition für bessere Pflege

Das Sozialpolitischen Forums der Stadt Würzburg, zu dem sich Vertreter verschiedener Wohlfahrtsverbände zusammengeschlossen haben, hat eine Unterschriftenaktion für „Mehr Respekt, Anerkennung und Würde für Pflegebedürftige und Pflegekräfte“ gestartet. Die Online-Petition richtet sich an das Bundesgesundheitsministerium. Sie kann online unterschrieben werden oder zum Sammeln von Unterschriften ausgedruckt werden:

https://www.openpetition.de/petition/online/mehr-respekt-anerkennung-und-wuerde-fuerpflegebeduerftige-und-pflegekraefte

Weitere Informationen auf der Homepage der Altenheimseelsorge Bistum Würzburg: http://altenheimseelsorge.dioezese-wuerzburg.de/bwo/dcms/sites/bistum/seelsorge/von_a_-_z/altenheimseelsorge/aktuelles.html?f_action=show&f_newsitem_id=63229

 

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Pflegenotstand in Pflegeheimen und bei der häuslichen Pflege

Heute habe ich auf der Internetseite der „Süddeutschen Zeitung“ ein Interview  gesehen. Der Autor (ich konnte leider nicht mehr herausbekomen, wer das war) bemängelt darin, dass durch die zunehmende Ökonomisierung des Pflegebetriebes (d. h. man schaut immer mehr auf die Gelder) das Personal und dann auch die Patienten zu leiden haben. Er spricht vier Bereiche an: Trinken – Essen – Inkontinenz – Mobilität. Alle vier Bereiche erfordern bei erhöhtem Pflegebedarf auch mehr Personal bzw. vom vorhandenen Personal mehr Zeit. Beides kostet Geld. Um zu sparen, würden Infusionen (Trinken), Magensonden (Essen), Katheter (Inkontinenz) oder Mobilitätssperren (etwa Bettgitter beim nächtlichen Wandern) eingesetzt – und das nicht aus medizinischen, sondern aus finanziellen Gründen.  

Gestern wurde in der ZDF-Sendung „frontal“ berichtet, dass bei der häuslichen Pflege die Krankenkassen mittlerweile dazu übergehen, von außerfamiliären Helfern, die da sind, wenn Familienangehörige nicht zur Verfügung stehen oder mal eine Stunde „frei“ haben wollen, eine detaillierte Auflistung aller Zeiten und Tätigkeiten zu verlangen einschließlich Quittungen. Eigentlich stehen den Angehörigen der Pflegebedürftigen ja 1550 € aus der Pflegeversicherung zu. Aber auch hier wird versucht, zu sparen und wieder Mal zu Lasten der Betroffenen. Die Alternative ist dann für viele das Seniorenheim (aber das wird ja nicht von der Krankenkasse bezahlt). Die Betroffenen und ihre Angehörigen werden also von einem Finanztopf in den nächsten geschoben – und sind so zusätzlich belastet.

Ich möchte gerne alle, die davon in irgendeiner Weise berührt sind (sei es direkt oder dass Sie davon erfahren) eine wichtige Unterstützeradresse ans Herz legen, zumindest wenn Sie im Landkreis Mühldorf wohnen: Herr Matthias Burger im Landratsamt Mühldorf, der Sie in Ihrer persönlichen Lage passgenau berät.

Ich füge noch einen Hinweis an, der mich dieser Tage aus dem Bistum Eichstätt erreicht hat:

Online-Petition für bessere Pflege

Das Sozialpolitischen Forums der Stadt Würzburg, zu dem sich Vertreter verschiedener Wohlfahrtsverbände zusammengeschlossen haben, hat eine Unterschriftenaktion für „Mehr Respekt, Anerkennung und Würde für Pflegebedürftige und Pflegekräfte“ gestartet. Die Online-Petition richtet sich an das Bundesgesundheitsministerium. Sie kann online unterschrieben werden oder zum Sammeln von Unterschriften ausgedruckt werden:

https://www.openpetition.de/petition/online/mehr-respekt-anerkennung-und-wuerde-fuerpflegebeduerftige-und-pflegekraefte

Weitere Informationen auf der Homepage der Altenheimseelsorge Bistum Würzburg: http://altenheimseelsorge.dioezese-wuerzburg.de/bwo/dcms/sites/bistum/seelsorge/von_a_-_z/altenheimseelsorge/aktuelles.html?f_action=show&f_newsitem_id=63229

 

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Was mich im Glauben geprägt hat – Einkehrvormittag in Niederbergkirchen

Bei einem Einkehrvormittag haben wir uns heute Gedanken darüber gemacht, was uns im Glauben geprägt hat. Der Blick reichte dabei naturgemäß weit zurück in die Kindheit und das war für einige die Zeit vor dem 2. Vatikanischen Konzil. Als Zeichen dafür dienten der grüne Schematismus, der „Gottesdienst“ und die alte Erstkommunionkerze. Ordnung und Genauigkeit im Ritus der Hl. Messe mußten strikt befolgt werden, sie gaben Sicherheit und einen engen Rahmen vor. Als Kinder war der Kirchgang selbstverständlich, auch Betzeiten mussten streng eingehalten werden. Das alles hat auch das Gottesbild geprägt: dass wir mal Rechenschaft ablegen müssen für unsere Taten (hier in der Beichte, später im Gericht) vor einem allwissenden und alles sehenden Gott. Dieser Gott gab aber auch Sicherheit und Schutz, wie eine Teilnehmerin berichtete.

In einem zweiten Schritt sprachen wir darüber, dass sich der Glaube im Laufe der Jahre gewandelt hat. Es sind Fragen gekommen („Warum läßt Du, Gott, das zu?“ „Was bist Du für ein Gott, der Du mich so strafst?“) und Zweifel – aber auch neue Sicherheiten und die Zuversicht: er lässt mich nicht im Stich. Gott steht mir bei durch andere, freundliche Menschen und durch die innere Kraft, die ich spüre. Zeichen dafür sind die farbenfrohen Bilder in der Chagall-Bibel und die Vorstellungen von Maria, die Zuflucht ist und Geborgenheit vermittelt, dargestellt etwa in der Marienstatue von St. Ignatius in München.

Am Ende hat jeder Teilnehmer an Hand eines Gegenstandes erzählt, was ihm Zukunft und Halt gibt im Glauben und im Leben.

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Seniorenbeauftragte im Landkreis Mühldorf

Die Seniorenbeauftragten der Kommunen und der Pfarreien treffen sich ein weiteres Mal am kommenden Montag, den 4. November um 19.30 Uhr im Pfarrheim von St. Nikolaus in Mühldorf. Bei diesem zweistündigen Informationsabend stellen wir die Generali-Studie zum ehrenamtlichen Engagement älterer Menschen vor. Auf diesem Hintergrund überlegen wir, wie wir dieses Potenzial für die Zukunft nützen können. Dabei ist auch die jeweils anstehende Kommunal- bzw. Pfarrgemeinderatswahl im Blick. So schauen wir – angeregt durch einen Impuls von Frau Baumgartner als Seniorenbeauftragte von Kraiburg – zurück auf unsere bisherige Arbeit mit allen Erfolgen und auch Schwierigkeiten und dann nach vorne auf das, was den älteren Menschen in unseren Gemeinden hilft und nützt. Grundsatz ist bei allem:

Seniorenarbeit geschieht nicht nur an Senioren, sondern besonders auch mit und durch Senioren.

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Seniorenbeauftragte der Pfarreien und der Kommunen im Landkreis Mühldorf

Wir laden die Seniorenbeauftragten der Pfarreien und der Kommunen wieder zu einem Fortbildungsabend ein. Er findet statt am 4. November 2013 von 19.30 – 21.30 Uhr im Pfarrheim von St. Nikolaus in Mühldorf. Wir werden zum einen die generali-Studie zum ehrenamtlichen Engagement von Senioren vorstellen und überlegen, wie wir deren Potenzial für unsere Gemeinden fruchtbar werden lassen können. Zum zweiten bietet das Ende der Wahlperiode im kommenden Frühjahr den Anlass, die eigene Arbeit anzuschauen, Ideen für die nächste Periode zu entwickeln und nach Unterstützern zu suchen.

Wir bitten um An-/ bzw. Abmeldung unter 08631/ 1688572 (Freiwilligenagentur Ehrensache e.V) oder bei mir unter 08630/ 1274.

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Patientenverfügung in einfacher Sprache

Von Frau Faust aus der Hauptabteilung Seniorenpastoral unserer Diözese bin ich aufmerksam gemacht worden, dass es eine Patientenverfügung in einfacher Sprache gibt. Sie hilft in dieser doch für Laien komplizierten Materie eine verantwortete Entscheidung zu treffen über Vorgänge, denen man u. U. ausgesetzt ist. Frau Faust schreibt dazu:

„Zukunftsplanung zum Lebensende: was ich will“ – unter diesem Namen erschien eine Patientenverfügung in einfacher Sprache. Der Förderverein für Menschen mit geistiger Behinderung in Bonn-Beuel gab diese Verfügung heraus. Sie ist dank der einfachen Sprache, der vielfachen Erläuterungen und Bilder auch für Menschen mit Demenz eine gute Unterstützung.

Ergänzend wird auch hier eine Vorsorgevollmacht bzw. eine Betreuungsverfügung benötigt. Und, selbstverständlich gilt auch für diese Patientenverfügung, dass die Willenserklärung in regelmäßigen Abständen neu zu überdenken und zu prüfen ist. 

Die Patientenverfügung in einfacher Sprache können Sie als PDF herunterladen unter www.foerderverein-bonn-beuel.de oder bestellen bei info@foerderverein-bonn-beuel.de.

 

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Notstand beim Pflegepersonal

In der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung wird berichtet, dass nicht erst in vielen Jahren, sondern jetzt schon ein eklatanter Notstand herrscht, wenn es um die Qualifizierung und Besetzung von Pflegestellen in den Altenheimen in Bayern geht. Auf derzeit 1263 offene Stellen kämen grade mal 450 arbeitslose Fachkräfte, so die SZ. Dies wird sich in Zukunft noch verschärfen, denn der Pflegebedarf steigt rasant an und kann zunehmend weniger von Familienangehörigen und ambulanten Diensten geleistet werden. Das Diakonische Werk Bayern meint, dass „der drohende Fachkräftemangel … kein Schreckgespenst der Zukunft“ sei. Besonders betroffen seien dabei ländliche Gebiete.

Notwendig ist zum einen, mehr Altenpfleger/innen zu qualifizieren, zum zweiten sie auch besser zu bezahlen. Hier müßten wir – so meine Meiung – durchaus auf gesellschaftlicher Ebene diskutieren, ob wir unser Geld dafür einsetzen wollen oder nicht. Ich meine, es führt daran kein Weg vorbei. Ich befürchte jedoch, dass immer mehr geringer Qualifizierte eingestellt werden und dann doch die Arbeit der gut Ausgebildeten (und deshalb teureren) übernehmen.  Oder dass Bewohner beim Personalengpass nicht mehr adäquat behandelt werden, sondern so, dass die Pflege pflegeleicht gestaltet werden kann. Beides sind wohl fatale Lösungen.

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